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	<title>Zwitschermaschine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwitschermaschine&amp;diff=1746887&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-65407-5 am 19. September 2025 um 10:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-19T10:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Art-Punkband, zur Jazzband siehe [[Mark Weschenfelder]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Wikipedia:Formatvorlage Band]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Band&lt;br /&gt;
|Name = Zwitschermaschine&lt;br /&gt;
|Bild = Zwitschermaschine.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Cornelia Schleime, Wolfgang Grossmann und Ralf Kerbach&lt;br /&gt;
|Herkunft = [[Dresden]], [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]&lt;br /&gt;
|Gründung = 1979&lt;br /&gt;
|Auflösung = 1983&lt;br /&gt;
|Neugründung = &lt;br /&gt;
|Genre = [[Art-Punk]]&lt;br /&gt;
|Website = &lt;br /&gt;
|Gründer1a = [[Cornelia Schleime]]&lt;br /&gt;
|Gründer1b = [[Gesang]]&lt;br /&gt;
|Gründer2a = [[Ralf Kerbach]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1982)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründer2b = [[Gitarre]]&lt;br /&gt;
|Gründer3a = Matthias Zeidler&lt;br /&gt;
|Gründer3b = [[E-Bass|Bass]]&lt;br /&gt;
|Besetzung1a = Cornelia Schleime&lt;br /&gt;
|Besetzung1b = Gesang&lt;br /&gt;
|Besetzung2a = [[Michael Rom]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1980)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Besetzung2b = Gesang&lt;br /&gt;
|Besetzung3a = [[Sascha Anderson]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1981)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Besetzung3b = Gesang&lt;br /&gt;
|Besetzung4a = Lothar Fiedler&lt;br /&gt;
|Besetzung4b = Gitarre&lt;br /&gt;
|Besetzung5a = Matthias Zeidler&lt;br /&gt;
|Besetzung5b = Bass&lt;br /&gt;
|Besetzung6a = [[Wolfgang Grossmann]]&lt;br /&gt;
|Besetzung6b = Schlagzeug&lt;br /&gt;
|Besetzung7a = Volker Palma&lt;br /&gt;
|Besetzung7b = Tuba, Violine&lt;br /&gt;
|Ehemalige1a = Helge Leiberg &amp;lt;small&amp;gt;(1982)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige1b = Trompete&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwitschermaschine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vierte Wurzel aus Zwitschermaschine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Art-Punk]]band aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Sie existierte von 1979 bis 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die beiden Kunststudenten [[Cornelia Schleime]] und [[Ralf Kerbach]] lernten sich an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Hochschule für bildende Künste]] kennen. Nach einer missglückten Kunstausstellung im Radeburger Heimatmuseum, die [[Michael Rom]] organisiert hatte, beschloss man, gemeinsam Musik zu machen. Ralf Kerbach war von den [[Sex Pistols]] und den [[Stranglers]] inspiriert und übernahm die Gitarre. Cornelia Schleimes Gesang wurde zusätzlich von Matthias Zeidler am Bass begleitet. Als letzter stieß [[Wolfgang Grossmann]] als Schlagzeuger zu der Band. Nachdem man zunächst unter den Bandnamen &amp;#039;&amp;#039;Ende&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schwarz/Weiß&amp;#039;&amp;#039; experimentiert hatte, nannte man sich zunächst &amp;#039;&amp;#039;Vierte Wurzel aus Zwitschermaschine&amp;#039;&amp;#039;, was im normalen Sprachgebrauch zu Zwitschermaschine als dem eigentlichen Bandnamen wurde. Der Bandname resultierte entweder aus Ralf Kerbachs Vorliebe für [[Paul Klee]]s gleichnamiges Bild ([[c:File:Paul Klee, Die Zwitscher-Maschine&amp;#039;.jpg|Die Zwitscher-Maschine 1922, 151]]) oder aus einer Vorführung von [[Luis Buñuel]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ein andalusischer Hund]]&amp;#039;&amp;#039;, die Schleime besucht hatte. Im Winter 1980/81 stieg schließlich Michael Rom als zweiter Sänger ein. Man spielte auf diversen studentischen Sommerfeiern und im Rahmen kirchlicher Veranstaltungen auf. Die avantgardistischen Songexperimente trafen den Geschmack des Publikums. Ohne offizielle Erlaubnis gestalteten sich die Auftritte schwierig, man trat in Ateliers, in der [[Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin|Schauspielschule Ernst Busch]] und in der Erfurter „Galerie im Flur“ auf. Einige Konzerte wurden von der Staatsmacht abgebrochen. Musikalisch charakterisierte man sich als [[Neue Musik]], der Dilettantismus der Anfangstage führte zu einer Art [[Dadaismus|dadaistischem]] Konzept, das irgendwo in der Schnittmenge von anspruchsvoller Musik und Drei-Akkorde-Punk angesiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 stieß [[Sascha Anderson]] zur Gruppe und wurde zur treibenden Kraft. Er bemühte sich, die Gruppe aus ihrer selbstgewählten Ecke herauszuholen und ein eher professionelles Verständnis für Musik zu wecken. Durch seinen Status als [[Inoffizieller Mitarbeiter]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] gelang es ihm, Westkontakte aufzubauen und die Band im [[Underground (Kunst)|Underground]] der DDR zu etablieren. Die Musik erlangte nun mehr [[Rockmusik|Rock]]-Elemente, und auch der Aufbau der einzelnen Stücke wurde nachvollziehbar. Zusammen mit [[Rosa Extra]] spielte man einige Konzerte, die aus einer Mischung aus Musik und Performance bestanden. 1982 stieg Ralf Kerbach, der nach [[West-Berlin]] auswanderte, aus. [[Lothar Fiedler]] vertrat ihn bei späteren Aufnahmen. Zusätzlich stieg als Trompeter Helge Leiberg ein. Über die von Ralf Kerbach vermittelten Westkontakte gelangten Aufnahmen der Band in den Westen, die dann als [[Split (Veröffentlichung)|Split-Veröffentlichung]] mit [[Schleim-Keim]] (unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Sau-Kerle&amp;#039;&amp;#039;) von [[Karl-Ulrich Walterbach]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Aggressive Rockproduktionen]]&amp;#039;&amp;#039;) unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;eNDe&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[DDR von unten]]&amp;#039;&amp;#039;) in der Bundesrepublik Deutschland erschienen. Die Aufnahmen, teilweise noch mit Kerbach, wurden von Andeck Baumgärtel in dessen Privatstudio produziert. Anschließend löste sich die Gruppe auf, Teile der Band machten unter dem Namen Fabrik weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 erschien ein Splitalbum von Fabrik und Zwitschermaschine. 2006 wirkte Cornelia Schleime an der Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;ostPunk! – too much future&amp;#039;&amp;#039; mit und erzählte von ihren damaligen Erlebnissen mit der Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ronald Galenza: {{Webarchiv|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-dokumentarfilm-befragt-eine-szene---ostpunk--too-much-future--von-carsten-fiebeler-und-michael-boehlke-taetowierte-herzen,10810590,10499402.html |wayback=20140525232553 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tätowierte Herzen&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2024-06-21 18:58:52 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 1983: &amp;#039;&amp;#039;[[DDR von unten]]&amp;#039;&amp;#039; (Splitalbum mit Schleim-Keim)&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Alles Geld der Welt kostet Geld&amp;#039;&amp;#039; (Splitalbum mit Fabrik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Tannert: &amp;#039;&amp;#039;Vierte Wurzel aus Zwitschermaschine&amp;#039;&amp;#039;. In: Ronald Galenza, Heinz Havemeister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen immer artig sein…. Punk, [[New Wave]], [[Hip-Hop|HipHop]], [[Independent]]-Szene in der DDR 1980–1990&amp;#039;&amp;#039;. Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 1999, S. 196–200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Discogs|986472}}&lt;br /&gt;
* {{MusicBrainz Künstler|3b4615a0-d25f-4ef0-a01e-fc7952fc7ff9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16066039-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Punk (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Punkband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Band (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
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