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	<title>Zwischenfrequenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:49:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwischenfrequenz&amp;diff=365614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: Abb. hinzu</title>
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		<updated>2024-05-10T10:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abb. hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SpiegelfrequenzMitVorselektion.svg|mini|hochkant=1.9|Darstellung im Frequenzbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwischenfrequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (engl. &amp;#039;&amp;#039;intermediate frequency&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;IF) ist ein Begriff aus der [[Elektronik]]. Allgemein bezeichnet er in der [[Empfangsgerät|Empfangstechnik]] eine [[Frequenz]] oder einen Frequenzbereich, auf die ein Eingangssignal umgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wird er im Zusammenhang mit [[Überlagerungsempfänger|Überlagerungsempfängern (Superhet)]]  verwendet und bezeichnet dort die fest eingestellte Frequenz, auf die das von der [[Antennentechnik|Antenne]] kommende Empfangssignal [[Mischer (Elektronik)|heruntergemischt]], verstärkt und [[Demodulator|demoduliert]] wird. Der Vorteil fest eingestellter [[Schwingkreis]]e ist, dass der Superhet im gesamten Empfangsbereich konstante Empfangseigenschaften erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:19K1 IF stages.jpg|mini|Zwischenfrequenzstufe in einem historischen Fernsehempfänger aus dem Jahr&amp;amp;nbsp;1950]]&lt;br /&gt;
Nur das Empfangssignal, das um den Wert der Zwischenfrequenz von der Oszillatorfrequenz des [[Lokaloszillator]]s&amp;amp;nbsp;(LO) versetzt ist, kann den Zwischenfrequenzverstärker passieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;f_\mathrm{e} = f_\mathrm{LO} - f_\mathrm{ZF}&amp;lt;/math&amp;gt; oder&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;f_\mathrm{e} = f_\mathrm{LO} + f_\mathrm{ZF}&amp;lt;/math&amp;gt; (vgl. Abb.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischenfrequenz ist meist niedriger als die Eingangsfrequenz, weil der Schaltungsaufwand bei [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärkern]] tiefer Frequenzen geringer ist als bei hohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werte ==&lt;br /&gt;
Der genaue Wert der Zwischenfrequenz hängt von der Empfängertechnik ab:&lt;br /&gt;
* [[Rundfunkempfänger]]&lt;br /&gt;
** [[Langwelle|Lang-]], [[Mittelwelle|Mittel-]] und [[Kurzwelle]] (alle [[Amplitudenmodulation]]): 455/460&amp;amp;nbsp;kHz&lt;br /&gt;
** [[Ultrakurzwelle|UKW]] ([[Frequenzmodulation]]): 10,7&amp;amp;nbsp;MHz, auch von vielen LW/MW/KW-[[Doppelsuperhet]]s genutzt&lt;br /&gt;
* [[Fernsehempfänger]]:&lt;br /&gt;
** [[Bildsignal]]: 38,9&amp;amp;nbsp;MHz (33 bis 40&amp;amp;nbsp;MHz)&lt;br /&gt;
** [[Tonsignal]]: die Zwischenfrequenz wird aus dem vom Sender kommenden frequenzmodulierten Tonsignal mit dem amplitudenmodulierten Bildsignal gemischt. Der Abstand dieser beiden Signale ist z.&amp;amp;nbsp;B. beim analogen TV-System [[Phase Alternating Line|PAL]]&amp;amp;nbsp;B auf 5,5&amp;amp;nbsp;MHz festgelegt, so dass bei der Mischung immer die Ton-Zwischenfrequenz von 5,5&amp;amp;nbsp;MHz entsteht.&lt;br /&gt;
* [[Satellitenempfang]]: erste&amp;amp;nbsp;ZF meist 900/950 bis 2150&amp;amp;nbsp;MHz, zweite&amp;amp;nbsp;ZF ~470&amp;amp;nbsp;MHz.&lt;br /&gt;
Abstrahlungen der Empfänger sind in diesen Frequenzbereichen kaum zu vermeiden (Frequenzen nicht für [[DXen|DX]] nutzbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International wurde vereinbart, in einem ausreichend breiten Bereich um die üblichen Zwischenfrequenzen keine leistungsstarken Sender zu betreiben. Sie würden nämlich schwer ausblendbare [[Elektromagnetische Störung|Störungen]] erzeugen, die sich (zumindest in der Nachbarschaft dieser Sender) nur durch extrem wirkungsvolle [[Saugkreis]]e oder präzis abgestimmte symmetrische [[Mischer (Elektronik)|Mischer]] beseitigen ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnahmen / Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Bei Breitbandempfängern und [[Funkscanner]]n liegt die 1.&amp;amp;nbsp;Zwischenfrequenz häufig &amp;#039;&amp;#039;über&amp;#039;&amp;#039; der höchsten Empfangsfrequenz, um auch trotz ungenügender Vorselektion einen genügend hohen Abstand von der [[Spiegelfrequenz]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Rauscharmer Signalumsetzer|LNB]]s für [[Satellitenempfang]] ist die Frequenz des Lokaloszillators fest (und nicht die der Zwischenfrequenz). Hier wird das Empfangssignal im Bereich um 11&amp;amp;nbsp;GHz auf Zwischenfrequenzen von 950&amp;amp;nbsp;bis 2150&amp;amp;nbsp;MHz heruntergemischt. Die Frequenzreduzierung wird hier nur vorgenommen, um die tiefere&amp;amp;nbsp;ZF verlustärmer über [[Koaxialkabel]] übertragen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehrstufige Zwischenfrequenzen ==&lt;br /&gt;
Bei professionellen [[Funkanlage]]n wird oft eine mehrstufige Signalaufbereitung verwendet, wobei auch unübliche Zwischenfrequenzen angewendet werden. Die erste Zwischenfrequenz kann 10,8&amp;amp;nbsp;MHz betragen, für die zweite&amp;amp;nbsp;ZF werden Frequenzen von 450 bis 470&amp;amp;nbsp;kHz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verstärkung wird die Zwischenfrequenz den entsprechenden [[Demodulator]]en oder bei [[Doppelsuperhet #Doppel- und Mehrfachüberlagerungsempfänger|Doppelsuperhetempfängern]] weiteren Mischern zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gregor Häberle, Heinz Häberle, Thomas Kleiber: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Radio-, Fernseh- und Funkelektronik&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 1996, ISBN 3-8085-3263-7&lt;br /&gt;
* Helmuth Wilhelms, Dieter Blank, Hans Mohn: &amp;#039;&amp;#039;Elektro-Fachkunde 3 Nachrichtentechnik&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. B.G. Teubner Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-519-06807-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4352554-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkempfängertechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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