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	<title>Zwischenahner Meer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:56:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwischenahner_Meer&amp;diff=47580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: wl</title>
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		<updated>2026-03-05T15:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Zwischenahner Meer&lt;br /&gt;
|BILD = ZwischenahnerMeer.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Zwischenahner Meer in Bad Zwischenahn&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 53.197632&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.016015&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|GKZ = 388215 („Aue-Godensholter Tief mit Randgebieten“)&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Bad Zwischenahn]], [[Landkreis Ammerland]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Auebach (Aue)|Auebach]], [[Halfsteder Bäke]], [[Otterbäke]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Aue (Zwischenahner Meer)|Aue]], [[Speckener Bäke]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Bad Zwischenahn]], Ortsteile [[Bad Zwischenahn#Gemeindegliederung|Dreibergen]], [[Bad Zwischenahn#Gemeindegliederung|Rostrup]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 5&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 5.5&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 2.8&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 2&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = 11&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 6&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 3.3&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Drittgrößter See Niedersachsens&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oldenburg nach Bad Zwischenahn Landesgartenschau 59.JPG|mini|Das Zwischenahner Meer aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Zwischenahn - Plattform am Zwischenahner Meer (2023).jpg|mini|Plattform beim Kurpark in Bad Zwischenahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Zwischenahner Meer - Zwillingsvillen und Seehotel Fährhaus (2023).jpg|mini|Traditionell beliebte Wohnlage: Zwillingsvillen und Seehotel Fährhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisiges Zwischenahner Meer 2022.jpg|thumb|Eisiges Zwischenahner Meer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwischenahner Meer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein See in der Gemeinde [[Bad Zwischenahn]] im [[Landkreis Ammerland]] in [[Niedersachsen]]. Er liegt zwischen dem Hauptort Bad Zwischenahn im Süden und dem Ortsteil Dreibergen im Norden. Der See wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Perle des [[Ammerland]]es&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Poope |Titel=Zwischen Ems und Weser: Land und Leute in Oldenburg und Ostfriesland |Ort=Nürnberg/Leipzig |Datum=1888 |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Zwischenahner Meer setzte sich erst Anfang des 19. Jahrhunderts durch, vorher wurde der See als „Elmendorfer“ oder „Ammersches Meer“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Mit einer Wasserfläche von 5,5&amp;amp;nbsp;km² (550&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]) ist das Zwischenahner Meer nach dem [[Steinhuder Meer]] und dem [[Dümmer]] der drittgrößte Binnensee Niedersachsens. Der Nord-Süd-Durchmesser beträgt 2,8&amp;amp;nbsp;Kilometer, der Ost-West-Durchmesser etwa 2&amp;amp;nbsp;Kilometer. Er hat einen Umfang von 11&amp;amp;nbsp;Kilometer. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 3,3&amp;amp;nbsp;Meter, die tiefste Stelle oberhalb einer [[Sapropel|Faulschlammschicht]] liegt bei etwa 5,5 bis 6,0&amp;amp;nbsp;Metern. Die Faulschlammschicht hat eine Dicke von etwa 4 bis 6&amp;amp;nbsp;Metern. Der Pegel befindet sich auf {{Höhe|5|DE-NN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zu- und Abflüsse ==&lt;br /&gt;
Hauptzuläufe sind im Norden die [[Aue (Zwischenahner Meer)|Aue]] und die [[Otterbäke]] (mit Zulauf Heller Bäke) sowie am Ostufer die [[Halfsteder Bäke]] (mit ihren Zuläufen Bokeler und Nutteler Bäke). Der Hauptablauf des Sees ist im Süden bei Eyhausen die [[Aue (Zwischenahner Meer)|Aue]], ein kleinerer Ablauf ist im Ortszentrum von Bad Zwischenahn die [[Speckener Bäke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Zwischenahner Meer befindet sich über einem [[Salzstock]] als Überbleibsel des [[Zechstein]]meeres aus dem Erdzeitalter des [[Perm (Geologie)|Perm]] vor etwa 250&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren. Es entstand dadurch, dass es durch grundwasserbedingte Salzablaugungen zu einem [[Erdfall|Einsturz]] des Salzstockes und des darüberliegenden Deckgebirges kam. In dem auf diese Weise entstandenen Hohlraum bildete sich das Zwischenahner Meer. Weitere Beispiele für durch [[Erdfall|Erdfälle]] entstandene Gewässer sind das [[Sager Meer]], das [[Maujahn-Moor]], der [[Arendsee (See)|Arendsee]] und der [[Seeburger See]]. Charakteristisch für diese Seen ist eine große Tiefe im Verhältnis zum Durchmesser. Das Zwischenahner Meer ist allerdings recht flach und erscheint eher untypisch. Am Zwischenahner und am Rostruper Ufer lassen sich jedoch steilere Ränder nachweisen. Sie werden durch die mächtige Faulschlammschicht aber stark verwischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurden zum Nachweis eines Salzstockes Bohrungen durchgeführt, deren Ergebnis eine Karte mit der Lage des sich unter dem See befindlichen Salzstockes war. Demnach gehört dieser Salzstock zu einer Salzlinie, die sich von [[Delmenhorst]] über [[Leer (Ostfriesland)|Leer]] und [[Jemgum]] bis nach [[Bunde]] hinzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Nachweis der Seeentstehung als [[Erdfallsee (Gewässertyp)|Erdfallsee]] wurde 1956 begonnen, als das [[Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg|Staatliche Museum für Naturkunde und Vorgeschichte]] ein Modell des Zwischenahner Meeres erstellte, das mit Hilfe eines doppelten Reliefs die Oberfläche der Faulschlammfüllung und des mineralischen Seebodens darstellte. Durch die transparente Darstellung der Faulschlammschicht im Modell wurden die für einen Erdfallsee typischen Steilränder hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scheitelpunkt des Salzstockes wird etwa 300&amp;amp;nbsp;Meter unterhalb des Sees vermutet und ist mit [[Tonmineral|tonigen]] Schichten überdeckt. Diese Schichten sorgten dafür, dass durch die [[Subrosion]]en keine typischen Einsturztrichter entstanden, sondern eine weniger tiefe, flächigere Absenkung mit deutlichen Steilrändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bohrungen in den Faulschlammablagerungen (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Mudde]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Gyttja]]&amp;#039;&amp;#039; genannt) ergaben sich [[Palynologie|Pollenfunde]], die die Entstehung vor etwa 12.000 Jahren belegen (Endabschnitt der [[Weichsel-Eiszeit]] in Norddeutschland, in dieser Region als [[periglazial]]e Kältesteppe ausgeprägt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Fast noch durchgängig ist das Ufer des Sees mit [[Schilfrohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Reith, [[Reet]]&amp;#039;&amp;#039;) bewachsen. Heute beträgt die Breite dieses Schilfgürtels etwa 8–10&amp;amp;nbsp;Meter im Gegensatz zu früher, als es mal 200&amp;amp;nbsp;Meter waren. Die Überlastung des Meeres mit Bootsverkehr sorgte für einen Rückgang des Schilfbewuchses und die Bildung von Lücken im Gürtel. Um dem entgegenzuwirken, ist die private Nutzung von Motorbooten auf dem See gänzlich verboten und die Anzahl der Surfer wurde deutlich eingeschränkt. Ein rund um das Meer angelegter Ringkanal sorgt überdies dafür, dass Klärwasser der umliegenden Gemeinden nicht mehr in den See eingeleitet wird, welches zu einer weiteren Überdüngung geführt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig befinden sich am Ufer [[Rohrkolben]], auch Lampenputzer genannt, die sogar im Wappen von [[Bad Zwischenahn]] enthalten sind. Im Sommer fällt das Sumpf-Greiskraut durch seine gelben Blüten auf. In Ufernähe wachsen [[Gelbe Teichrose]] (&amp;#039;&amp;#039;Nuphar lutea&amp;#039;&amp;#039;), [[Weiße Seerose]] (&amp;#039;&amp;#039;Nymphaea alba&amp;#039;&amp;#039;), [[Schwanenblume]], [[Igelkolben]], [[Blut-Weiderich]] und [[Wasserdost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher beherbergte der See zahlreiche floristische Seltenheiten, die aber mit der zunehmenden [[Eutrophierung]] inzwischen verschwunden sind. Hierzu gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gras-Laichkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Potamogeton gramineus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Igelschlauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Baldellia ranunculoides&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Strandling]] (&amp;#039;&amp;#039;Littorella uniflora&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Calla|Sumpf-Kalla]] (&amp;#039;&amp;#039;Calla palustris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Wasserfeder]] (&amp;#039;&amp;#039;Hottonia palustris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Gewöhnlicher Wasserschlauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Utricularia vulgaris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Bad_Zwischenahner_Meer.jpg|800|Bad Zwischenahner Meer, vom Wasserturm aus gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Die Uferzone bietet Lebensraum für viele einheimische Vogelarten. Hier finden sich unter anderem die [[Krickente]], die [[Stockente]], das [[Blässhuhn]], das [[Teichralle|Teichhuhn]], die [[Rohrdommel]], der [[Eisvogel]], der [[Graureiher]], der [[Fischadler]] sowie [[Lachmöwe|Lach-]], [[Sturmmöwe|Sturm-]] und [[Silbermöwe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Fischen ist der See insbesondere besiedelt (bzw. besetzt) durch [[Europäischer Aal|Aal]], [[Karpfen]], [[Zander]], [[Brachse|Brasse]], [[Hechte|Hecht]], [[Barschartige|Flussbarsch]], [[Schleie]], [[Wels (Fisch)|Wels]] und [[Rotauge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Am Nordwestufer befindet sich das 24&amp;amp;nbsp;ha große Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Stamers Hop&amp;#039;&amp;#039; (NSG WE 075) mit Restbereichen gewässertypischer, natürlicher Uferstrukturen. Am Nordufer besteht weiterhin das kleine Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Drei Eichen&amp;#039;&amp;#039; (NSG WE 081, 2&amp;amp;nbsp;ha). Der gesamte See- und Uferbereich des Zwischenahner Meeres ist außerdem als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen (LSG WST 56).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MS Ammerland in Bad Zwischenahn (2023).jpg|mini|MS Ammerland am Anleger Bad Zwischenahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Süd-, West- und Nordufer bebaut sind, ist das Ostufer des Sees derzeit noch kaum erschlossen. Entsprechende Planungen zur Erschließung werden derzeit vorangetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem See wird hauptsächlich nach [[Europäischer Aal|Aalen]] gefischt, die geräuchert als [[Räucheraal]] eine der kulinarischen Spezialitäten der Region darstellen. In die Netze gehen aber auch [[Chinesische Wollhandkrabbe|Wollhandkrabben]] und [[Karpfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April bis Oktober verbindet eine Fährgesellschaft die wichtigsten Punkte am See. Dieser kommerzielle Fährbetrieb entstand 1874, als durch einen Geschäftsmann aus Dreibergen das erste maschinengetriebene eiserne Schiff in den Dienst gestellt wurde. Es trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Puck&amp;#039;&amp;#039;. Nach zwei Jahren Fahrenszeit ging dieser an der Weser erbaute Dampfer unter. Er wurde 1876 durch die 110&amp;amp;nbsp;Passagiere fassende &amp;#039;&amp;#039;Dreibergen&amp;#039;&amp;#039; ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig verkehren die drei Fahrgastschiffe „MS Ammerland“, „MS Oldenburg“ und „MS Bad Zwischenahn“ der so genannten „Weißen Flotte“ auf dem Zwischenahner Meer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weisseflottezwischenahn.de/unsere-flotte-bad-zwischenahner-meer/ms-bad-zwischenahn/ Die weisse Flotte Bad Zwischenahn: Die Flotte], abgerufen am 25. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem Schiff sind standesamtliche Trauungen zugelassen. Der [[Hörfunk]]-Moderator [[Lutz Ackermann (Moderator)|Lutz Ackermann]] hat für dieses Schiff eine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten am Ufer aufgenommen, die während der Fahrt abgespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
[[File:Zwischenahner Meer - Elektro-Miet-Boote &amp;quot;ruhen&amp;quot; (2024).jpg|thumb|Elektroboote &amp;amp; Segler]]&lt;br /&gt;
Am See gibt es vier [[Segeln|Segelclubs]], von denen mit etwa 300&amp;amp;nbsp;Booten und vielen [[Windsurfen|Windsurfern]] der See befahren wird. Darüber hinaus befindet sich am Zwischenahner Meer die einzige [[Segelschule]] des [[Deutsches Jugendherbergswerk|Deutschen Jugendherbergswerks]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.djh-segelschule.de/ DJH-Segelschule]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt ist der See für seine eigenwillige [[Thermik]], die als sehr [[bö]]ig beschrieben werden kann. [[Motorboot]]e sind grundsätzlich verboten. Davon ausgenommen sind Polizeiboote, die gewerbliche Personenschifffahrt, Rettungs- und Bergungsboote sowie [[Fischereifahrzeug]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Zwischenahner Meer Verordnung |url=http://www.ammerland.de/dokumente/ZwischenahnerMeer_VO_Aushang.pdf |wayback=20130415064634}} (PDF; 57&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei zwei Bootsvermietungsstationen können Segelboote, Tretboote, Ruderboote und Elektroboote gemietet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beliebt ist auch der Angelsport. Jedes Jahr werden für etwa 10.000&amp;amp;nbsp;Euro Jungfische ausgesetzt, um den Anglern ihren Sport zu ermöglichen. Gegen Vorlage eines gültigen [[Fischereischein|Jahresfischereischeins]] ist die für die Sportfischerei notwendige Angelkarte bei der Kurverwaltung oder beim Fischereiverein Bad Zwischenahn zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Zwischenahner Meeres ===&lt;br /&gt;
Gemäß einer norddeutschen [[Legende]] ist die Entstehung des Sees ein Teufelswerk (Düwelswark). Demnach versuchte der [[Teufel]] einen Kirchenbau in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] zu unterbinden und diesen zu zerstören. In der Nähe von Zwischenahn riss er ein großes Stück Wald aus und flog in Richtung Oldenburg, um damit die Kirche zu treffen. Auf dem Weg nach Oldenburg wurde der &amp;#039;&amp;#039;Düwel&amp;#039;&amp;#039; von drei krähenden Hähnen jedoch so durcheinandergebracht, dass er den Weg verlor. Kurz vor der Stadtgrenze ließ er das ausgerissene Waldstück fallen. An dieser Stelle entstanden so der &amp;#039;&amp;#039;Kleine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Große [[Wildenloh]]&amp;#039;&amp;#039;, auf sandigem Untergrund wachsende Waldflächen. Die Stelle, an der der Wald herausgerissen wurde, bildet heute das Zwischenahner Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großer Wels ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwischenahner Wels (2025).jpg|mini|Zwischenahner Riesenwels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den späten 1970er und frühen 1980er Jahren kursiert die Legende von einem riesigen [[Wels (Fisch)|Wels]] mit 3,50 Meter Länge, der im See leben soll. Er wird mit dem Ungeheuer von [[Loch Ness]] verglichen, mit dem er gemein hat, dass ihn bis heute niemand zu Gesicht bekam. Da die Legende aber eine touristische Attraktion ist, wurde dem Wels auf dem Marktplatz von Bad Zwischenahn eine bronzene Statue gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Remmer Akkermann, Gerd Fischer und Werner Michaelsen: &amp;#039;&amp;#039;Das Zwischenahner Meer und sein nahes Umland.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Bad Zwischenahn.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Bad Zwischenahn, 1994, S. 31–39.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturdenkmale Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1980, ISBN 3-7842-0227-6.&lt;br /&gt;
* Erwin Schlegel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Zwischenahner Meer, seinen Fischern, seinen Ufern und seinen Dörfern&amp;#039;&amp;#039;. Fischereiverein, Bad Zwischenahn 1981.&lt;br /&gt;
* Werner Vahlenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Zwischenahner.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Manfred Meins, 1990, ISBN 3-921904-12-9, S.&amp;amp;nbsp;24–27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/service/veroeffentlichungen_webshop/schriften_zum_downloaden/downloads_wasserrahmenrichtlinie/90279.html Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: Leitfaden Maßnahmenplanung Oberflächengewässer, Teil B Stillgewässer Anhang II – Seeberichte: Zwischenahner Meer] (PDF; 6,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/04_brem_niedersachs.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands der TU Cottbus, Teil 4: Bremen und Niedersachsen] (PDF; 500&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4068279-1|VIAF=242543726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Leda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Ammerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Zwischenahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdfallsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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