<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zwingendorf</id>
	<title>Zwingendorf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zwingendorf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwingendorf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:07:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwingendorf&amp;diff=248281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tärkein kampa: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwingendorf&amp;diff=248281&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-09T17:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Niederösterreich&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT125&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Mistelbach&lt;br /&gt;
|Kfz                     = MI&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Mistelbach&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Großharras]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 31616&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = &lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 13056&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = &lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 05044&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Zwingendorf&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 002&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 48/42/15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 16/14/21/E&lt;br /&gt;
|Koordinate-ANM=&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 186 |Höhe-ANM=&lt;br /&gt;
|Fläche                  = |Fläche-ANM= &lt;br /&gt;
|Dim                     = |Dim-ANM=&lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = &lt;br /&gt;
|Adr-Stand               = &lt;br /&gt;
|PLZ                     = 2063&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = 02527&lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort             = &lt;br /&gt;
|Website                 = &lt;br /&gt;
|Lageplan                = &lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung    = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = &amp;lt;!-- der Ort, nicht die Kirche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwingendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft#Österreich|Ortschaft]] und eine [[Katastralgemeinde#Österreich|Katastralgemeinde]] der Marktgemeinde [[Großharras]] mit {{EWZ|AT Ortschaft|05044}}&amp;amp;nbsp;Einwohnern (Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|STAND}}) im [[Bezirk Mistelbach]] im [[Land (Österreich)|österreichischen Bundesland]] [[Niederösterreich]]. Bis Ende 1970 war Zwingendorf eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Zwingendorf liegt im nördlichen [[Weinviertel]] in Niederösterreich im [[Pulkau (Fluss)|Pulkautal]] etwa auf halbem Weg zwischen [[Laa an der Thaya]] und [[Haugsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Katastralgemeinde umfasst {{Fläche AT KG|13056}}, darunter Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen (Meeresmilchkraut (siehe: [[Strand-Milchkraut]]), [[Halophyten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Katastralgemeinde]] Zwingendorf samt den Meierhöfen [[Alicenhof]] und Karlhof ist neben Diepolz und dem Ort [[Großharras]] Teil der Marktgemeinde Großharras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glaux maritima sl22.jpg|mini|Das [[Strand-Milchkraut]] hat sein einziges österreichisches Vorkommen in Zwingendorf]]&lt;br /&gt;
Am nördlichen Ortsrand beim Dorfteich, etwa einen Kilometer östlich von Zwingendorf beim Eisteich und bei der Saliterwiese zwei Kilometer östlich der Ortschaft befinden sich auf circa 29 Hektar höchst bemerkenswerte [[Salzlacke|Salzbiotope]]. 15,75 Hektar davon wurden 1979 unter Naturschutz gestellt ([[Liste der Naturschutzgebiete in Niederösterreich#25|Listeneintrag]]). Es handelt sich um [[Solontschak]]e mit stark erhöhten [[Natriumsulfat]]- und [[Magnesiumsulfat]]-Anteilen, ein für die meisten Pflanzen und Tiere lebensfeindlicher Umstand, der zu einer spezifischen und in Österreich sehr seltenen [[Fauna]] und [[Flora]] geführt hat. Ähnliche Salzbiotope, allerdings nicht mit der exakt derselben chemischen Zusammensetzung, existieren in Österreich sonst nur in [[Baumgarten an der March]] sowie im burgenländischen [[Seewinkel]] und außerhalb Österreichs beispielsweise in den Trockenbecken [[Zentralasien]]s. Entstehen konnten sie durch das Vorkommen entsprechender salzhaltiger, [[Tertiär (Geologie)|tertiärer]] Ablagerungen, durch [[Tektonik|tektonische]] Unruhen, welche die Ausbildung von [[Artesischer Brunnen|artesischen Brunnen]] ermöglichen, dichte Sedimentschichten, in denen sich das Salz festsetzen kann, sowie ein trockenwarmes Klima. Die Gegend um Zwingendorf gehört mit rund 400–500&amp;amp;nbsp;mm Niederschlägen pro Jahr zu den trockensten Gebieten Österreichs. Ursprünglich waren große Teile des [[Pulkau (Fluss)|Pulkautales]] bis hinein nach Tschechien von Salzböden bedeckt, durch [[Drainage (Boden)|Trockenlegungen]] wurden diese jedoch weitgehend zerstört. Auch die bestehenden Salzstandorte sind aufgrund fehlender Managementmaßnahmen und ein Absinken des Grundwasserspiegels akut bedroht, zumal Naturschutzmaßnahmen von den lokalen Stellen im Ort skeptisch betrachtet bis strikt abgelehnt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Umweltbundesamt (Hrsg.): [https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0001.pdf &amp;#039;&amp;#039;Salzlebensräume in Österreich&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB) Wien 2006. ISBN 3-85457-800-8. S. 22 f., 183 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bronzezeitliche Funde in Zwingendorf belegen, dass der Ort bereits in der Urgeschichte besiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Zwingendorf wurde 1207 das erste Mal urkundlich erwähnt, dürfte aber bereits um das Jahr 1000 entstanden sein. Der Ortsname ist vermutlich vom slawischen swinja (=Schwein) abgeleitet, dürfte also eine slawische Gründung sein ([[Großmährisches Reich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Siedlung in zwei Ortsteile, Groß- und Kleinzwingendorf durch den Mailbergbach getrennt und hatte in jedem Ortsteil eine Kirche. 1539 wurde die Großzwingendorfer Kirche abgerissen (vermutlich im Zusammenhang mit dem erstarkenden Protestantismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüsteten die Schweden 1645 die Siedlung und in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts dezimierten Pestwellen die Bevölkerung (etwa 1681 und 1713). Am östlichen Ortsausgang erinnert das Weiße Kreuz an die Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1700 und 1900 verursachten Überschwemmungen der [[Pulkau (Fluss)|Pulkau]](etwa 1707, 1761, 1814. 1820, 1844 und 1876) vor deren Regulierung, sowie Choleraepidemien (1832 und 1855) und Brandkatastrophen große Probleme für die Ortsbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 erfolgte durch den Bau der [[Bahnstrecke Novosedly–Zellerndorf|Pulkautalbahn]] der Anschluss ans Eisenbahnnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem verlorenen [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und mehr noch mit dem Kalten Krieg und dem Eisernen Vorhang wurde das Dorf an der Grenze zum Randgebiet und geriet damit ins wirtschaftliche Abseits und zur Region mit schwindender Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der kommunalen Verwaltungsstrukturanpassungen der späten 60er und frühen 70er Jahre erfolgte mit 1. Januar 1971 die Zusammenlegung mit dem fünf Kilometer südlich liegenden Ort Großharras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 gibt es Bemühungen eine Partnerschaft mit dem tschechischen Nachbarort [[Jaroslavice]] (Joslowitz) zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ergebnis der [[Volkszählung]] 2001 gab es 499 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche 19869 in A-2063 Zwingendorf.jpg|mini|[[Pfarrkirche Zwingendorf]]]]&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Zwingendorf]] hl. Laurentius&lt;br /&gt;
* Figur hl. Florian&lt;br /&gt;
* Figur hl. Johannes Nepomuk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 42, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 107. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 505. Die [[Erwerbsquote]] lag 2001 bei 42,67 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altlasten ===&lt;br /&gt;
Auf einer rund 14 ha großen Fläche ({{Coordinate|NS=48.72032|EW=16.27303|region=AT-3|type=landmark|name=Gipsdeponie Jungbunzlauer|text=ICON2}}), die sich unmittelbar westlich des Fabriksgeländes von [[Pernhofen]] auf dem Gebiet der KG Zwingendorf befindet, wurden seit 1962 Produktionsabfälle, insbesondere Abfallgips, sowie hausmüllähnliche Gewerbeabfälle abgelagert. Unmittelbar neben der Altablagerung wurde eine starke Verunreinigung des Grundwasserstromes festgestellt, die auch die Grundwasserqualität im weiteren Umkreis beeinträchtigte. Im Jahr 1990 wurde die Deponie mit einer Dichtwand umschlossen und der Innenwasserspiegel kontinuierlich abgesenkt, um ein Abströmen des kontaminiertem Grundwasser zu unterbinden. Die Ergebnisse zeigen nun, dass aktuell von der Deponie keine signifikante Belastung des Grundwassers ausgeht. Die Altablagerung ist damit als gesichert zu bewerten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altlasten.gv.at/atlas/verzeichnis/Niederoesterreich/Niederoesterreich-N13.html Gesicherte Altlast N13: Gipsdeponie Jungbunzlauer] auf altlasten.gv.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=E |band=7 |seite=306 |text=Zwingendorf}}&lt;br /&gt;
* Bezirkshauptmann von Mistelbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1 und 2. Wien 1959. Bd. 3. Mistelbach 2005.&lt;br /&gt;
* Nives Doneus: &amp;#039;&amp;#039;Die ur- und frühgeschichtliche Fundstelle von Zwingendorf, Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2002.&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Großharras (Hrsg.): Festschrift anlässlich der Markterhebungs- und 800-Jahr-Feier der Marktgemeinde Großharras am 30. September 1956. Großharras 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zwingendorf (Gemeinde Großharras)|Zwingendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Großharras}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großharras]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Mistelbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Mistelbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Mistelbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1207]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tärkein kampa</name></author>
	</entry>
</feed>