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	<title>Zwietow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:26:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T15:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Luckaitztal&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/41/13 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/57/47 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-BB &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 109 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1950-09-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Gosda (Luckaitztal)|Gosda]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 03229 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03541 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild                  = Zwietow 2022.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Blick auf Zwietow von Gosda aus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwietow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|&amp;#039;&amp;#039;Swětow&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Ort im [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]. Zwietow ist Gemeindeteil von [[Gosda (Luckaitztal)|Gosda]], das ein Ortsteil der Gemeinde [[Luckaitztal]] im [[Amt Altdöbern]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Zwietow liegt sieben Kilometer südlich von [[Calau]] in der [[Niederlausitz]] im [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken]]. Direkt im Osten grenzt Zwietow an den Ort [[Weißag]], der wie Zwietow eine Ortslage von Gosda ist, das westlich des Ortes liegt. Weiter im Osten folgt [[Buchwäldchen]], ein weiterer Ortsteil von Luckaitztal. Nördlich befindet sich der Calauer Ortsteil [[Werchow]] mit der Ortslage [[Cabel]]. Im Südosten grenzt der Ort an [[Luckaitz]], eine Ortslage von [[Schöllnitz]], das weiter im Südosten folgt. Im Südwesten grenzt Zwietow an die Gemeinde [[Bronkow]].{{GeoQuelle|DE-BB|VIEWER}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwietow muehle.JPG|mini|Ehemalige Bockwindmühle zwischen Zwietow und Gosda]]&lt;br /&gt;
Zwietow wurde als [[Sackgassendorf]] angelegt. Im Jahr 1403, drei Tage vor dem [[Bartholomäus (Apostel)|Fest Sankt Bartholomäi]], wurde es erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Schwieto&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Erwähnung erfolgte gemeinsam mit Weißag im Zusammenhang mit der &amp;#039;&amp;#039;Alten Mühle&amp;#039;&amp;#039;. Der Name leitet sich wohl vom niedersorbischen &amp;#039;&amp;#039;Swet&amp;#039;&amp;#039; ab, was &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Dies kann in topographischer Bedeutung früher auch &amp;#039;&amp;#039;Lichtung&amp;#039;&amp;#039; bedeutet haben. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Schwieto&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schwitto&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zwieto&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das Dorf gehörte zum Besitz der [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Köckritzer]] in [[Drebkau]]. Da Zwietow und Weißag dicht beieinander liegen, nahm man an, dass sie ursprünglich einen Ort bildeten. Nach der angeblichen Trennung wurde das Dorf Zwietow mit dem sorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Dwaj&amp;#039;&amp;#039; als das &amp;#039;&amp;#039;Zweite&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Dörfer Zwietow, Gosda und Weißag nennt man auch &amp;#039;&amp;#039;[[Plinse|Plinsdörfer]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweislich eingepfarrt war Zwietow nach Calau ab 1718. Neben der Alten Mühle gab es in Zwietow noch die &amp;#039;&amp;#039;Fuchsmühle&amp;#039;&amp;#039; aus dem 15. Jahrhundert und eine [[Bockwindmühle]], die auf einem Hügel zwischen Zwietow und Gosda stand. Die Alte Mühle musste für das [[Kloster Dobrilugk]] [[Buchweizen]] mahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des [[Wiener Kongress]]es kam Zwietow an das [[Königreich Preußen]]. Der Ort gehörte zum preußischen [[Landkreis Calau]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb der Ort beim 1952 neugegründeten [[Kreis Calau]] und wurde am 1. September 1950 nach Gosda eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Statistik – Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 – Landkreis Oberspreewald-Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;35.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren lag Zwietow in einem Bergbauschutzgebiet des Feldes Calau-Süd im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] und war durch die [[Devastierung]] bedroht. Nach der Wende wurden die Planungen zur Öffnung des Feldes wieder verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dorf-reuden.de/KarteBergbau.jpg &amp;#039;&amp;#039;Karte der Bergbauschutzgebiete von 1986.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-02 |url=https://lbgr.brandenburg.de/media_fast/4055/Braunkohlenstudie_Mai2007.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Studie zur Fortschreibung der Tagebauentwicklung im Lausitzer Braunkohlerevier.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-02-20 17:13:54 InternetArchiveBot}} Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg (Hrsg.), Mai 2007, S. 67. Abgerufen am 1. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. März 2002 schloss sich Gosda mit seinen Ortslagen Zwietow und Weißag mit den Orten Buchwäldchen, [[Muckwar]] und Schöllnitz zur Gemeinde Luckaitztal zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchlich gehört Zwietow zur Kirchengemeinde Bronkow im [[Kirchenkreis Niederlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz – Band 1 – Einführung und Übersichten – Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S.&amp;amp;nbsp;403.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Statistik – Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 – Landkreis Oberspreewald-Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;22&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1818=58&lt;br /&gt;
|1846=65&lt;br /&gt;
|1871=93&lt;br /&gt;
|1875=82&lt;br /&gt;
|1890=95&lt;br /&gt;
|1900=110&lt;br /&gt;
|1910=99&lt;br /&gt;
|1925=100&lt;br /&gt;
|1933=95&lt;br /&gt;
|1939=95&lt;br /&gt;
|1946=98&lt;br /&gt;
|1950=89&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch funktionsfähige „Alte Mühle“ in Zwietow wurde erstmals im Jahr 1403 urkundlich erwähnt. Sie diente über Jahrhunderte hinweg als Buchweizen-, Getreide- und Schneidemühle und befindet sich seit 1850 im Besitz der Familie Seidel. Bis 1960 wurde das Mahl- und Schneidewerk von zwei Wasserrädern angetrieben, die später verfielen. Heute ist die Mühle elektrisch betrieben, langfristig ist jedoch eine Reaktivierung der Wasserkraftanlage vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oberspreewald-lausitz.city-map.de/02014700/die-alte-muehle-in-zwietow Homepage des Landkreises Oberspreewald-Lausitz – Darstellung der Alten Mühle], abgerufen am 24. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2023 wird die historische Anlage unter dem Namen Fuchsmühle Zwietow vom heutigen Eigentümer Rico Kühnel betrieben. Das Gelände wird im Rahmen eines sozialen No-Budget-Projekts schrittweise zu einem offenen Begegnungs-, Kultur- und Ferienort entwickelt. Ziel des Projekts ist es, die Fuchsmühle zu einem sozialen Ort für alle Menschen zu gestalten – insbesondere für Familien, Kinder und sozial benachteiligte Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant sind kulturelle Veranstaltungen, Workshops, gemeinschaftliche Bau- und Umweltprojekte sowie kostenfreie Übernachtungs- und Campingmöglichkeiten. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigem und sozialem Engagement im ländlichen Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fuchsmuehle.com/ Website der Fuchsmühle Zwietow], abgerufen am 25. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich zudem ein Kriegerdenkmal an der Hauptstraße vor einer alten Eiche, das an die Gefallenen der Weltkriege erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes verläuft die [[Bundesautobahn 13]]. Durch Zwietow verläuft der Radwanderweg [[Niederlausitzer Kreisel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Ortes liegt der [[Flugplatz Bronkow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] |Titel=Die Ortsnamen der Niederlausitz |Verlag=VEB Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1975}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |Titel=Beitrag zur Statistik – Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 – Landkreis Oberspreewald-Lausitz |Band=19.8 |Ort=Potsdam |Datum=2006 |Online=[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf statistik-berlin-brandenburg.de] |Format=PDF |KBytes=331 |Abruf=2016-12-28}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz – Band 1 – Einführung und Übersichten – Die Kreise Luckau, Lübben und Calau |TitelErg=Bearbeitet von Rudolf Lehmann |Sammelwerk=Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) |Verlag=Verlag Klaus-D. Becker |Ort=Potsdam |Datum=2011 |ISBN=978-3-941919-89-1 |Seiten=403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amt-altdoebern.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=22222 Homepage des Amtes Altdöbern – Darstellung des Ortes Zwietow]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.niederlausitzer-kreisel.de/orte/zwietow.htm | wayback=20040324180749 | text=Homepage Niederlausitzer Kreisel – Darstellung des Ortes Zwietow}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Zwietow, Swětow |val=WEITOW_O7541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Luckaitztal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Luckaitztal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1403]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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