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	<title>Zwieback - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:03:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwieback&amp;diff=708339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderung 263636921 von DigitalDenker rückgängig gemacht; bitte belegen</title>
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		<updated>2026-01-24T23:19:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263636921&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263636921&quot;&gt;263636921&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/DigitalDenker&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/DigitalDenker&quot;&gt;DigitalDenker&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; bitte belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zwieback-1.jpg|mini|Zwieback]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F038498-0002, Hagen, Firma Carl Brandt Zwieback und Bisquit.jpg|mini|Arbeiterinnen am Fließband der Zwiebackfabrik [[Brandt (Unternehmen)|Brandt]] (1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwieback&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im 15. Jahrhundert [[Lehnübersetzung|lehnübersetzt]] aus dem Italienischen &amp;#039;&amp;#039;biscotto&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[wikt:biscotto]]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Lateinisch &amp;#039;&amp;#039;bis&amp;lt;ref&amp;gt;[[wikt:bis#bis (Latein)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; coctus [panis&amp;lt;ref&amp;gt;[[wikt:panis]]&amp;lt;/ref&amp;gt;]&amp;#039;&amp;#039; „zweimal gebackenes [Brot]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thott290&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www5.kb.dk/manus/vmanus/2011/dec/ha/object23662/da/#kbOSD-0=page:46 |titel=Meister Hans Talhofers &amp;quot;Alte Armatur und Ringkunst&amp;quot;(1459); MS Thott 290, fol 21r |werk=Dänische Königliche Bibliothek |abruf=2021-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[brot]]ähnliches [[Feine Backwaren|Feingebäck]], das zur Haltbarmachung in Scheiben geschnitten und geröstet wird, bis es trocken und mürbe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ziel des zweistufigen Backverfahrens war ursprünglich, ein wasserarmes und damit lange haltbares Brot herzustellen, das sich zum Beispiel auf Reisen mitführen ließ, ohne zu verderben. Schon die [[Antikes Griechenland|Griechen der Antike]] kannten ein solches zweimal gebackenes Brot als &amp;#039;&amp;#039;dipyritai&amp;#039;&amp;#039;, die [[Römisches Reich|Römer]] nannten es &amp;#039;&amp;#039;panis frixus&amp;#039;&amp;#039;. Beide antike Zwiebackarten aus Gerstenmehl haben bis heute überlebt: in Griechenland, besonders in Kreta, als &amp;#039;&amp;#039;paximadi&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;dakos&amp;#039;&amp;#039; und in Apulien als &amp;#039;&amp;#039;frise d’orzo&amp;#039;&amp;#039;, welche auch als &amp;#039;&amp;#039;pane dei crociati&amp;#039;&amp;#039; „Brot der Kreuzfahrer“ bezeichnet werden. Ab dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das Gebäck wegen seiner langen Haltbarkeit als Feld-, Schiffs- oder Militärzwieback verwendet. [[Hans Talhoffer]]s Fechtbuch &amp;#039;&amp;#039;Alte Armatur und Ringkunst&amp;#039;&amp;#039; von 1459 erwähnt hierzu in der Bildüberschrift der Seite: &amp;#039;&amp;#039;„Diß ist ain Brot das man haisset biß cott und ist zwouend gebacken brot.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thott290&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst später wurde der Zwieback geschmacklich verfeinert und so auch für den Hausgebrauch interessant. In alten Kochbüchern des 19. und 20. Jahrhunderts werden zahlreiche Rezeptvarianten beschrieben. Heute dient diese Form der [[Dauerbackwaren]] vor allem als Kindernahrung und als [[Schonkost]] bei [[Verdauungstrakt|Magen-Darm]]-Verstimmungen. Bei [[Verstopfung]]en sollte man es jedoch nicht essen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://compendium.ch/product/1237652-duphalac-sirup/mpub |titel=Duphalac |sprache=de |abruf=2025-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Zwieback wird zunächst ein süßes, [[weißbrot]]ähnliches Gebäck aus einem leichten Hefefeinteig gebacken, der so genannte [[Einback]]. Der Teig enthält kleberstarkes [[Weizenmehl]] (zum Beispiel [[Mehl-Type|Type]] 550), [[Milch]], [[Butter]] oder [[Margarine]], [[Zucker]], [[Hühnerei|Eier]], [[Backhefe|Hefe]] und [[Speisesalz|Salz]], wobei gewöhnlicher Haushalts- und Kinderzwieback auf 100 Teile Mehl etwa 6 Teile Fett und 10 Teile Zucker enthält. Daneben sind auch andere Mehlarten wie [[Dinkel]]mehl oder [[Vollkorn]]mehl (für Vollkorn-Zwieback) und andere Zusammensetzungen für besondere Zwiebacksorten möglich, siehe den Abschnitt „Varianten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Backen wird der Einback in Scheiben geschnitten und bei schwacher Hitze im Ofen geröstet, wodurch er sich dunkler färbt, austrocknet und knusprig wird – das Ergebnis ist Zwieback. Wenn der Zwieback frisch verkauft werden soll, darf er eine relativ hohe Restfeuchtigkeit behalten und im Kern noch weich sein. Soll er dagegen zum lagerfähigen Dauergebäck werden, muss er im Ofen oder in der Trockenkammer noch weiter nachgetrocknet werden, um den Wassergehalt auf weniger als 10 % zu senken. Die [[Krume (Backware)|Krume]] wird dadurch durchgehend rösch (kross). Vor dem Rösten kann man den Einback mit einer Auflage beispielsweise aus [[Makronenmasse]] bestreichen oder [[Glasur (Küche)|glasieren]]. Andere Überzüge (zum Beispiel mit [[Kuvertüre]]) erfolgen dagegen erst nach dem Rösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwieback ist grundsätzlich lange haltbar, aber anfällig dafür, Feuchtigkeit aufzunehmen und dadurch seine Rösche zu verlieren und leichter zu verderben. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Fettanteil durch den Einfluss von Luft und Licht [[Ranzig (Fett)|ranzig]] wird. Daher sollte die Verpackung für Zwieback undurchlässig für Wasserdampf, Luft und Licht sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;techno&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-7734-0150-2|Seiten=258, 259}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Zwieback gab und gibt es in zahlreichen Sorten. Bekannt sind:&lt;br /&gt;
* Französischer Zwieback: Ein fett- und zuckerarmer, ohne Milch hergestellter Zwieback.&amp;lt;ref name=&amp;quot;techno&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nährzwieback: Eine heute weitgehend vom Markt verschwundene Bezeichnung für Zwieback, der besonders für die Ernährung von Kindern geeignet sein soll. Als einzige Variante des Zwiebacks formuliert das [[Deutsches Lebensmittelbuch|Deutsche Lebensmittelbuch]] für Nährzwieback besondere Anforderungen, und zwar auf 100 Teile Mehl mindestens 10 Teile Butter und 10 Teile Vollei oder die entsprechende Menge Eigelb (also 3 Teile), und als Zuguss ausschließlich Vollmilch bzw. vergleichbare Trockenmilch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DLMB Feine Backwaren|Kapitel III, Abschnitt 6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergischer-Zwieback.jpg|mini|Die typische Längsform des Bergischen Zwiebacks]]&lt;br /&gt;
* [[Bergisches Land|Bergischer]] Zwieback (manchmal auch Bergischer Tafelzwieback genannt): Dieser hat eine Längsform, zudem ist er wahlweise mit [[Zuckerguss]] oder [[Kokosflocken]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Varianten sind Butter-, Eier- oder Vollkornzwieback, für welche die allgemeinen Vorschriften des Deutschen Lebensmittelbuches für die Auslobung dieser Zutaten einschlägig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DLMB Feine Backwaren|Kapitel I, Abschnitt 11, Buchstaben a), d) und l)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Und welche davon ist der in D fast ausschließlich Verkaufte (Brand)? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Deutscher Marktführer ist die Firma [[Brandt (Unternehmen)|Brandt]] mit etwa 10 % Exportquote (Stand Anfang 2017). In der Oberlausitz ist die Zwiebackproduktion durchgängig seit 1696 in Neukirch nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Roswitha Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Süßes Schlesien : verführerisches Backwerk.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. 2017, ISBN 978-3-00-042459-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führende österreichische Marke [[Feldbacher Zwieback]] geht zurück auf die 1901 in [[Feldbach (Steiermark)|Feldbach]], Steiermark von den Brüdern Josef und Ludwig Zach gegründete &amp;#039;&amp;#039;Erste Österreichische Dampfbäckerei&amp;#039;&amp;#039; mit dem ersten Dampfbackofen in der Oststeiermark. 1922 wird hier erstmals &amp;#039;&amp;#039;Feldbacher Zuckerzwieback&amp;#039;&amp;#039; produziert, ab 1932 auch &amp;#039;&amp;#039;Karlsbader Zuckerzwieback&amp;#039;&amp;#039;, ab 1935 auch der „berühmte &amp;#039;&amp;#039;Feldbacher Zwieback&amp;#039;&amp;#039;“. [[Zweiter Weltkrieg|1941/44]] stieg die Produktion von Zwieback infolge von Heeresaufträgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://feldbacher-zwieback.at/shop/shop.php?detail=1267622915 |text=Feldbacher Zwieback &amp;gt; Geschichte |wayback=20160403160407}} Website der Bahlsen GmbH &amp;amp; Co. KG, Wien, abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marke Feldbacher Zwieback&amp;lt;!--vermutlich auch die anderen in Feldbach produzierten - Helium4--&amp;gt; wurde 1985 an den Snackfabrikanten [[Kelly (Unternehmen)|Kelly]] verkauft, ging später an [[Bahlsen]]-Österreich und im März 2017 an Brandt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tt.com/artikel/12792871/deutscher-hersteller-kauft-feldbacher-zwieback Deutscher Hersteller kauft Feldbacher Zwieback] tt.com, 27. März 2017, abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5190675/Verkauf-an-Brandt_Neuer-Eigentuemer-fuer-Traditionsmarke &amp;#039;&amp;#039;Verkauf an Brandt: Neuer Eigentümer für Traditionsmarke Feldbacher Zwieback.&amp;#039;&amp;#039;] kleinezeitung.at, 27. März 2017, abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist der führende Zwieback-Hersteller die Firma [[Roland Murten|Roland Murten AG]], die seit den 1980er Jahren auch Vollkornzwieback und Zwieback ohne Kristallzucker anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.roland.ch/de/1253/Meilensteine.htm Roland Murten AG Meilensteine] Timeline der Produkte der Firma, abgerufen am 17. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tweebak]]&lt;br /&gt;
* [[Hartkeks]]&lt;br /&gt;
* [[Biskuit]]&lt;br /&gt;
* [[Toastbrot]]&lt;br /&gt;
* [[Cantuccini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Loderbauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Bäckerbuch in Lernfeldern.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Handwerk und Technik, 2008, ISBN 978-3-582-40205-9, S. 141.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
|datei   = De-Zwieback-article.ogg&lt;br /&gt;
|länge   = 02:35&lt;br /&gt;
|größe   = 2,87 MB&lt;br /&gt;
|version = 51283974&lt;br /&gt;
|datum   = 2008-09-29&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4580854-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dauerbackware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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