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	<title>Zwergwal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwergwal&amp;diff=94263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Maßeinheit, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-23T08:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Maßeinheit, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zwergwal&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Balaenoptera acutorostrata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Bernard Germain Étienne Médard de La Ville-sur-Illon, comte de La Cépède|Lacepede]], 1804&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Balaenoptera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Furchenwale&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Balaenopteridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bartenwale&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mysticeti&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wale&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cetacea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = SBNMS - Minke Whale - Breach (28670557361) (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zwergwal beim Springen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwergwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minkwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hechtwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klemens Pütz, Christine Reinke-Kunze, Benno Lüthi |Titel=Tierwelt der Antarktis und Subantarktis |Auflage=2. Auflage |Verlag=Antarctic Research Trust |Ort=Forch |Datum=2014 |ISBN=978-3-033-01791-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata&amp;#039;&amp;#039;), in Abgrenzung zum [[Südlicher Zwergwal|Südlichen Zwergwal]] (&amp;#039;&amp;#039;B. bonaerensis&amp;#039;&amp;#039;) auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nördlicher Zwergwal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Art der [[Furchenwale]], die in allen großen Weltmeeren, am häufigsten im Nordatlantik und Nordpazifik vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südhalbkugel gibt es eine Population von Zwergwalen, die nur relativ geringe Körpergrößen erreichen und nicht dem Südlichen Zwergwal zuzurechnen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shirihai &amp;amp; Jarett 64-66&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hadoram Shirihai |Titel=Meeressäuger: alle 129 Arten weltweit |Verlag=Franckh-Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=2008 |Reihe=KosmosNaturführer |ISBN=978-3-440-11277-9 |Abruf=2026-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Population wird als noch unbenannte Zwergform des (Nördlichen) Zwergwals geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Nördliche Zwergwal ist mit einer Länge von 6,0 bis 9,8&amp;amp;nbsp;Metern der zweitkleinste [[Bartenwale|Bartenwal]] (nur der [[Zwergglattwal]] ist noch kleiner) und der kleinste Furchenwal. Tiere im Nordatlantik und Nordpazifik erreichen eine durchschnittliche Größe von 7,5 bis 9,5&amp;amp;nbsp;Metern (maximal 9,8&amp;amp;nbsp;Meter), wobei die Weibchen mit 8,5 bis 9,5&amp;amp;nbsp;Meter größer werden als die Männchen mit 7,5 bis 8,5 Meter. Sie erreichen ein Durchschnittsgewicht von 6 bis 8&amp;amp;nbsp;Tonnen (maximal 9,2&amp;amp;nbsp;Tonnen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergform des Zwergwals in der südlichen Hemisphere erreicht dagegen nur eine durchschnittliche Größe von 6,0 bis 7,2&amp;amp;nbsp;Metern (maximal 7,8&amp;amp;nbsp;Meter). Auch hier werden die Weibchen mit 6,5 bis 7,2&amp;amp;nbsp;Metern etwas größer als die Männchen mit 6,0 bis 7,0&amp;amp;nbsp;Metern. Diese Tiere haben ein  Durchschnittsgewicht von 4 bis 5&amp;amp;nbsp;Tonnen (maximal 6,2&amp;amp;nbsp;Tonnen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper von Zwergwalen ist schlank und stromlinienförmig, die auf dem hinteren Körperdrittel sitzende [[Finne (Flosse)|Finne]] relativ hoch und sichelförmig. Die Schnauze ist spitz, der Oberkiefer von oben gesehen dreieckig und trägt in der Mitte eine kleine Rostrumleiste. Im Oberkiefer sitzen etwa 300 gelbliche [[Barte (Wal)|Barten]]. Die Anzahl der Kehlfurchen, die namensgebend für die Furchenwale sind, liegt bei 50 bis 70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rücken ist dunkelgraubraun oder fast schwarz, die Seiten blaugrau, der Bauch heller. Der Übergang zwischen dunklem Rücken und den Körperseiten ist wellenförmig und verschwommen. Hinter dem Kopf können sich oberhalb der [[Flipper (Flosse)|Flipper]] einige helle Winkel zeigen. Die dunklen Flipper haben in der Mitte ein weißes Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf der südlichen Erdhalbkugel lebende Population unterscheidet sich in der Färbung nur geringfügig von den Zwergwalen im Nordpazifik und Anoratlantik. Ihre weißliche Bauchfärbung erstreckt sich bis über die Flipper und setzt sich als grauer, sichelförmiger, zugespitzter Bogen nach ober bis auf die Rückenseite fort. Vor den Flippern zieht sich ein dunkles Band über die Kehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cetacea range map Minke Whale.png|mini|Verbreitungsgebiet der nördlichen Population]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cetacea range map Dwarf Minke Whale.png|mini|Vermutetes Verbreitungsgebiet der südlichen Population]]&lt;br /&gt;
Der Nördliche Zwergwal kommt auf der Nordhemisphäre der Erde, vor allem im Nordatlantik und Nordpazifik vor. Er lebt sowohl ozeanisch als auch küstennah und dringt auch in Flussmündungen, Buchten und [[Fjord]]e vor. Im Winter werden wärmere Gewässer bevorzugt, im Sommer ist die Art auch weiter nordwärts zu finden. Nördliche Zwergwale wandern weiter in den nordpolaren [[Treibeis]]gürtel als alle anderen Furchenwale. Die saisonalen Wanderungen sind jedoch unregelmäßig ausgeprägt. Männchen und Weibchen sowie Tiere verschiedener Altersstufen wandern getrennt. Generell wandern Männchen weiter nach Norden und bewegen sich mehr auf der offenen See, während Weibchen die küstennahe Gewässer bevorzugen und weiter im Süden verbleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shirihai &amp;amp; Jarett 64-66&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche Population kleinerer Zwergwale wird im Atlantik ganzjährig bis zu 7&amp;amp;nbsp;°[[Südliche Breite|S]], im Pazifik bis 11&amp;amp;nbsp;°S gesichtet. Die meisten Sichtungen liegen von der Küste [[Südafrika]]s, Australiens und aus dem [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] vor. Im Sommer kommen die Tiere im gleichen Gebiet wie der Südliche Zwergwal vor. Die südlichste Sichtung eines Zwergwals dieser Population lag bei 60&amp;amp;nbsp;°S.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shirihai &amp;amp; Jarett 64-66&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minke Whale (NOAA).jpg|mini|Zwergwal (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der Zwergwal lebt einzeln oder in lockeren Gruppen von 2 bis 3, seltener von 5 bis 15&amp;amp;nbsp;Tieren. Selten treten in reichen Futtergründen auch große Ansammlungen von bis zu 400&amp;amp;nbsp;Tieren auf. Er ernährt sich von [[pelagisch]]en [[Krebstiere]]n, vor allem von [[Krill]], und von kleinen Schwarmfischen, z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Echte Heringe|Heringen]] und [[Sardine]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen gebären jährlich oder alle 2&amp;amp;nbsp;Jahre, nach einer Tragzeit von 10 bis 11&amp;amp;nbsp;Monaten, ein Junges. Das Walkalb wird mit einer Länge von 2 bis 3,3&amp;amp;nbsp;Meter und einem Gewicht von 250 bis 350&amp;amp;nbsp;Kilogramm ganzjährig geboren und anschließend 4 bis 6&amp;amp;nbsp;Monate lang gesäugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwergwale werden im Alter von 5 bis 8&amp;amp;nbsp;Jahren geschlechtsreif: Weibchen im Alter von 6 bis 8&amp;amp;nbsp;Jahren und Männchen im Alter von 5 bis 8&amp;amp;nbsp;Jahren. Ihre Lebenserwartung beträgt wahrscheinlich mindestens 50&amp;amp;nbsp;Jahre, wobei der Altersrekord bei etwa 60&amp;amp;nbsp;Jahren liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwergwale sind schnelle Schwimmer, können wie Delfine vollständig aus dem Wasser springen und sind im Unterschied zu anderen Furchenwalen neugierig und nähern sich Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberflächenverhalten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Whale watching Tadoussac 04.jpg|mini|Zwergwal im [[Sankt-Lorenz-Strom]] bei Tadoussac, Kanada]]&lt;br /&gt;
Beim Auftauchen der Zwergwale erscheint zunächst der Kopf in einem niedrigen Winkel, dann der [[Blas]]. Die Finne wird erst nach dem Verschwinden des Blas sichtbar. Das Abtauchen geschieht mit einer hohen, schnellen Rollbewegung. Vor dem tiefen Tauchen stellt sich der Zwergwal fast senkrecht und zeigt dabei Schwanzstiel und Finne, aber keinen Flukenschlag. Er kann mindestens 15&amp;amp;nbsp;Minuten tauchen, taucht normalerweise aber nur 6 bis 12&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blas steigt senkrecht empor, ist meist weniger als zwei Meter hoch und nur schlecht sichtbar. Der Zwergwal bläst unregelmäßig etwa fünf- bis achtmal in Abständen von weniger als einer Minute. Gegenüber kleinen Booten ist der Zwergwal neugierig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shirihai &amp;amp; Jarett 64-66&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Zwergwal wurde bereits 1804 durch den [[Frankreich|französischen]] [[Naturwissenschaft|Naturforscher]] [[Bernard Germain Étienne Médard de La Ville-sur-Illon, comte de La Cépède|Bernard Germain de Lacépède]] [[Erstbeschreibung|beschrieben]]. In den meisten Veröffentlichungen vor 1990 ging man von einer einzigen, weltweit lebenden Zwergwalart aus, und alle auf der südlichen Erdhalbkugel lebenden Zwergwale wurden als [[Konspezifität|konspezifisch]] mit der auf der nördlichen angesehen. Seit 2000 registriert das &amp;#039;&amp;#039;Scientific Committee&amp;#039;&amp;#039; der [[International Whaling Commission]] (IWC) jedoch den [[Südlicher Zwergwal|Südlichen Zwergwal]] (&amp;#039;&amp;#039;B.&amp;amp;nbsp;bonaerensis&amp;#039;&amp;#039;) als eigenständige Art, die vom Nördlichen Zwergwal und dessen die Südhalbkugel bewohnende noch kleinerer Zwergpopulation getrennt ist. Beide Zwergwalarten bilden wahrscheinlich die [[Schwestergruppe]] zu den übrigen &amp;#039;&amp;#039;[[Balaenoptera]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer A. Jackson: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetics of Baleen Whales.&amp;#039;&amp;#039; [[doi:10.1002/9780470015902.a0022870]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden 3&amp;amp;nbsp;Unterarten anerkannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark Carwardine, Martin Camm, Rebecca Robinson, Toni Llobet |Titel=Handbook of whales, dolphins, and porpoises of the world |Verlag=Princeton University Press |Ort=Princeton |Datum=2020 |ISBN=978-0-691-20210-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://iwc.int/about-whales/whale-species/minke-whale |titel=Minke whale (Balaenoptera acutorostrata and B. bonaerensis) |hrsg=International Whaling Commission |sprache=en |abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nordatlantischer Zwergwal &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata acutorostrata&amp;#039;&amp;#039;, im Nordatlantik&lt;br /&gt;
* Nordpazifischer Zwergwal &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata scammoni&amp;#039;&amp;#039;, im Nordpazifik&lt;br /&gt;
* eine noch unbenannte Zwergform des Zwergwals, in der südlichen Hemisphäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walfang und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balaenoptera acustorostrata - Zwergwalskelett.jpg|mini|Skelett eines Zwergwals, [[Museum Koenig]], [[Bonn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heart of a Minke whale (Balaenoptera acutorostrata).jpg|mini|Herz eines Zwergwals (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Wegen ihrer geringen Größe und ihrer Zutraulichkeit waren Zwergwale stets einfach zu jagen. Seit dem Mittelalter ist der [[Walfang]] auf Zwergwale verbürgt. Aber gerade in der Zeit der großen Walfangschiffe während des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden Zwergwale weitgehend verschont, da sie als kommerziell weniger wertvoll als die übrigen [[Großwale]] galten. So ist dies der einzige Bartenwal, der zur Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts noch häufig war. Als die Großwale in den 1960er Jahren weitgehend ausgerottet waren, stieg man allerdings auf die Jagd auf Zwergwale um. In der Fangsaison 1976/77 wurden 12.398 Zwergwale getötet. Seit 1985 besteht jedoch ein Walfangmoratorium, das auch für den Zwergwal gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der [[Internationale Walfangkommission|Internationalen Walfangkommission]] wurden in den zehn Jahren von 2015 bis 2024 Zwergwale von 4&amp;amp;nbsp;Nationen gejagt: [[Norwegen]], [[Japan]], [[Dänemark]] ([[Grönland]]) und [[Island]]. Dabei wurden im Schnitt pro Jahr 514 Tiere von Norwegen, 230&amp;amp;nbsp;Tiere von Japan, 161&amp;amp;nbsp;Tiere von Dänemark (Grönland) und 10&amp;amp;nbsp;Tiere von Island erlegt. Dabei töteten Norwegen, Dänemark (Grönland) und Island Zwergwale der Unterart &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata acutorostrata&amp;#039;&amp;#039; (Nordatlantischer Zwergwal) im Nordatlantik, und Japan Zwergwale der Unterart &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata scammon&amp;#039;&amp;#039;i (Nordpazifischer Zwergwal) im Nordpazifik sowie [[Südlicher Zwergwal|Südliche Zwergwale (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera bonaerensis&amp;#039;&amp;#039;)]] in der Antarktis. Seit inklusive 2019 beschränkt sich der Japanische Walfang nur noch auf den Nordpazifik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Japan trat 2019 aus der [[Internationale Walfangkommission|Internationalen Walfangkommission]] aus und kann damit wieder legal Zwergwale kommerziell jagen, da diese nicht als gefährdete Art eingestuft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=LTO |url=https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/japan-austritt-walfangkonvention-voelkerrecht-moratorium-politik |titel=Walfangkonvention ohne Japan: Ende des Versteckspiels |sprache=de |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 1.084&amp;amp;nbsp;Großwale erlegt, davon waren 60 %&amp;amp;nbsp;Zwergwale (&amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata,&amp;#039;&amp;#039; 646&amp;amp;nbsp;Tiere). Getötet wurden die Zwergwale von 4&amp;amp;nbsp;Nationen: Norwegen mit 415&amp;amp;nbsp;Tieren (Walfang unter Einspruch), Dänemark (Grönland) mit 143&amp;amp;nbsp;Tieren (Indigene Subsistenzjagd), Japan mit 87&amp;amp;nbsp;Tieren (kommerzieller Walfang), und [[Südkorea]] mit einem Tier (illegaler Fang). [[Island]] erlegte im Jahr 2024 keinerlei Wale (Walfang unter Vorbehalt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://iwc.int/management-and-conservation/whaling/total-catches |titel=Total Catches Since the Moratorium came into place in 1985 |hrsg=International Whaling Commission |sprache=en |abruf=2026-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltweite Population wird von der [[IUCN]] auf 200.000 ausgewachsene Tiere geschätzt und die Art in der Gefährdungsstufe &amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039; (nicht gefährdet) geführt. Vermutlich hat sich die Population seit der Zeit der intensiven Bejagung erholt, die Schätzungen sind allerdings zu unbeständig, um diese Hypothese zu stützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J.G. Cooke |Hrsg=[[IUCN]] |Titel=Balaenoptera acutorostrata |Sammelwerk=[[The IUCN Red List of Threatened Species]] |Band= |Nummer= |Auflage= |Ort= |Datum=2018-03-16 |ISBN= |DOI=10.2305/iucn.uk.2018-2.rlts.t2474a50348265.en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hadoram Shirihai]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Meeressäuger. Alle 129 Arten weltweit&lt;br /&gt;
   |Verlag=Franckh-Kosmos Verlags GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-440-11277-9&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Illustriert von Brett Jarett}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Balaenoptera acutorostrata|Zwergwal}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 2474&lt;br /&gt;
| ScientificName = Balaenoptera acutorostrata&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = Reilly, S.B., Bannister, J.L., Best, P.B., Brown, M., Brownell Jr., R.L., Butterworth, D.S., Clapham, P.J., Cooke, J., Donovan, G.P., Urbán, J. &amp;amp; Zerbini, A.N.&lt;br /&gt;
| Download       = 18. April 2012&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Fahey, B. 1999: &amp;#039;&amp;#039;Balaenoptera acutorostrata&amp;#039;&amp;#039;, Animal Diversity Web. [https://animaldiversity.org/site/accounts/information/Balaenoptera_acutorostrata.html Zugriff am 19. April 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mark Carwardine]]: &amp;#039;&amp;#039;Wale und Delfine.&amp;#039;&amp;#039; Delius Klasing, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7688-2473-6 (hochwertiger Führer).&lt;br /&gt;
* Ralf Kiefner: &amp;#039;&amp;#039;Wale &amp;amp; Delfine weltweit. Pazifischer Ozean, Indischer Ozean, Rotes Meer, Atlantischer Ozean, Karibik, Arktis, Antarktis.&amp;#039;&amp;#039; Jahr Top Special Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-86132-620-5 (Führer der Zeitschrift „tauchen“, sehr detailliert).&lt;br /&gt;
* Jochen Niethammer, Franz Krapp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Säugetiere Europas.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Meeressäuger.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1A: &amp;#039;&amp;#039;Wale und Delphine.&amp;#039;&amp;#039; I: Daniel Robineau, Raymond Duguy, Milan Klima (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung, Monodontidae, Phocoenidae, Delphinidae.&amp;#039;&amp;#039; AULA-Verlag, Wiesbaden 1994, ISBN 3-89104-559-X (sehr detailliertes Fachbuch).&lt;br /&gt;
* Randall R. Reeves, Brent S. Stewart, Phillip J. Clapham, James A. Powell: &amp;#039;&amp;#039;Sea Mammals of the World. A complete Guide to Whales, Dolphins, Seals, Sea Lions and Sea Cows.&amp;#039;&amp;#039; A. &amp;amp; C. Black, London 2002, ISBN 0-7136-6334-0 (Führer mit zahlreichen Bildern).&lt;br /&gt;
* Maurizio Würtz, Nadio Repetto: &amp;#039;&amp;#039;Dolphins and Whales.&amp;#039;&amp;#039; White Star Publishers, Vercelli 2003, ISBN 88-8095-943-3 (Bestimmungsbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bartenwale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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