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	<title>Zwerggürteltier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwergg%C3%BCrteltier&amp;diff=261503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig am 17. Mai 2024 um 08:14 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-17T08:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zwerggürteltier&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Zaedyus pichiy&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Anselme Gaëtan Desmarest|Desmarest]], 1804)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Zaedyus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor      = [[Florentino Ameghino|Ameghino]], 1889&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Euphractinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      =&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Chlamyphoridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Gürteltiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Dasypoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gepanzerte Nebengelenktiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cingulata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Chubut-PeninsulaValdes-Armadillo-TatuCarreta-P2230729b.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zwerggürteltier (&amp;#039;&amp;#039;Zaedyus pichiy&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwerggürteltier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pichi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zaedyus pichiy&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Säugetiere|Säugetierart]] aus der Gruppe der [[Gürteltiere]] (Dasypoda). Ihre Heimat ist das südliche [[Südamerika]]. Hier lebt sie vor allem im mittleren und südlichen [[Argentinien]] und [[Chile]] ([[Patagonien]]) bis zur [[Magellanstraße]] und bewohnt dabei einzelgängerisch offene und trockene [[Habitat]]e, wo sie unterirdische Baue gräbt. Als einzige Gürteltierart hält das Zwerggürteltier [[Winterschlaf]] und pflanzt sich weiterhin jahreszeitlich gebunden fort. Als [[Allesfresser]] besteht seine Nahrung sowohl aus pflanzlicher als auch tierischer Kost. Die weite Verbreitung führt dazu, dass der Bestand des Zwerggürteltiers momentan eher gering bedroht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
Das Zwerggürteltier zählt zu den kleinsten Gürteltierarten, lediglich die [[Gürtelmull]]e sind kleiner. Es erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 26 bis 33 cm, dazu kommt noch ein 10 bis 14 cm langer Schwanz. Das Gewicht variiert von 0,75 bis 2 kg, weibliche Tiere sind im Durchschnitt aber etwas kleiner als männliche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Galindez et al. 2003&amp;quot; /&amp;gt; Der Kopf ist kurz und dreieckig geformt und besitzt eine Länge von rund 7 cm. Er weist aber eine lange Schnauze und kleine, nur circa 2 cm lange Ohren auf. Die Augen sind klein und tragen an den Lidern oben und unten borstige Haare. Die Oberseite des Kopfes ist von Schildplatten bedeckt, die einen dreieckigen Kopfpanzer formen, der verhältnismäßig schmaler ist als bei den [[Borstengürteltiere]]n, vor allem bei dem etwa gleich großen [[Kleines Borstengürteltier|Kleinen Borstengürteltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Chaetophractus vellerosus&amp;#039;&amp;#039;). Der Rückenpanzer, der jeweils über die Krümmung gemessen 16 bis 24 cm lang und 19 bis 25 cm breit ist, besteht aus einem festen Schulter- und Beckenteil, die von sechs bis neun, in der Regel aber sieben beweglichen Bändern dazwischen getrennt sind. Auch dieser Panzer wird aus kleinen Knochenschildchen gebildet, wobei jene der beweglichen Bänder 20 mm lang und 6 mm breit und mehrfach in sich gegliedert sind. Die Plättchen des starren Panzers haben eine nahezu quadratische Form mit Kantenlängen von weniger als 10 mm. Die am Rande des Panzers liegenden Schildchen laufen zudem charakteristisch spitz zu. Am Nacken befindet sich ebenfalls ein Band aus derartigen Knochenbildungen, die im Einzelnen rund 5 mm Größe erreichen, ebenso weist der Schwanz, der eine Länge von bis zu 13 cm erreicht, eine Panzerung auf. Der Rückenpanzer ist gelblich über dunkelbraun bis hin zu fast schwarz gefärbt, teilweise tritt aber noch eine hellere Rückenlinie auf, die vom ersten Band bis zum Ende des Beckenpanzers reicht. Der Schwanz und der Bauch sind gelblich getönt. Zwischen den einzelnen Plättchen wachsen dichte und bräunlich gefärbte, borstenartige Haare, die im Winter wesentlich dichter stehen. Die Gliedmaßen besitzen vorne und hinten fünf Zehen, die gut entwickelte Krallen tragen. Die Hinterfußlänge beträgt 4,8 cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2000&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel- und Skelettmerkmale ===&lt;br /&gt;
Der Schädel wird durchschnittlich 6,8 cm lang und an den [[Jochbogen|Jochbögen]] 4,2 cm breit, im Bereich des [[Schnauze|Rostrums]] beträgt die Breite 1 cm. Im Gegensatz zu seinen nahen Verwandten, den Borstengürteltieren und dem [[Sechsbinden-Gürteltier]] besitzt das Zwerggürteltier beim oberen Gebiss keine Zähne im [[Mittelkieferknochen]], sondern nur im Oberkiefer. Die Zähne insgesamt weichen von jenen der anderen [[Säugetiere]] ab und sind ohne [[Zahnschmelz]] aufgebaut, wobei sie eine [[Molar (Zahn)|molarenartige]] Form aufweisen. Im Oberkiefer befinden sich acht, im Unterkiefer neun Zähne je Kieferhälfte, insgesamt also 34.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt; Ebenso ist beim Zwerggürteltier analog zu seinen Verwandten das obere Gelenk der [[Ulna]] an den Vordergliedmaßen extrem groß ausgebildet und erreicht 1,9 cm Länge, bei einer Länge des Knochens von 4,6 cm. Diese großen Gelenke an den Vorderbeinen sind typisch für grabende Tiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viscaino et al 2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinnesleistungen und Lautäußerungen ===&lt;br /&gt;
Mehrere Lautäußerungen sind bekannt, vor allem im Bedrohungsfall setzt eine Art Schnurren ein, das auch in ein Grunzen übergehen kann, bei Berührung folgt meist ein Quieken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2008&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pichi area.png|mini|hochkant|Verbreitungsgebiet]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet gehört zu den südlichsten aller Gürteltierarten und erstreckt sich vom zentralen [[Argentinien]] über das östliche [[Chile]] bis in den Süden zur [[Magellanstraße]], es umfasst somit einen großen Teil von [[Patagonien]]. Dabei kommt das Zwerggürteltier vom Meeresspiegelniveau bis auf 2500 m Höhe vor. Die Größe des Verbreitungsgebietes liegt bei 1,3 Millionen Quadratkilometern, das tatsächlich bewohnte Gebiet und die Dichte der [[Population (Biologie)|Population]] sind aber unbekannt. Ursprünglich war das Zwerggürteltier [[Endemit|endemisch]] in Argentinien, doch breitete es sich im 19. Jahrhundert bis nach Chile aus. Das [[Habitat]] umfasst trockene Gras- und Buschländer ebenso wie die patagonischen [[Steppe]]ngebiete und [[Wüste|wüstenartigen]] Landschaften. Das Vorkommen dieser Gürteltierart geht mit sandigen oder [[Vulkanismus|vulkanischen]] Böden einher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abba et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt; In diesen Regionen herrschen teils harsche Klimabedingungen mit Jahrestemperaturen von −15 bis +35 °C und rund 320 mm Jahresniederschlag, der im Winter als Schnee fällt. Zum Teil findet man das Zwerggürteltier in [[Landwirtschaft|landwirtschaftlich]] genutzten Gebieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Territorialverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Piche (Zaedyus pichiy) in laguna Las Coloradas Chubut.JPG|mini|Zwerggürteltier in Zentralargentinien]]&lt;br /&gt;
Das Zwerggürteltier ist weitgehend tagaktiv und lebt einzelgängerisch, eine Gruppenbildung findet nur während der Paarung statt. Die einzelnen Tiere verfügen über [[Aktionsraum|Aktionsräume]] (&amp;#039;&amp;#039;home ranges&amp;#039;&amp;#039;), die in den kargen Landschaften mitunter recht groß sein können, wobei jene der Männchen die der Weibchen an Ausdehnung möglicherweise übertreffen. Dort gräbt das Zwerggürteltier teils mehrere Meter lange Baue, die eine unterschiedliche Tiefe aufweisen, im Winter aber durchaus bis zu 1,5 m tief in den Untergrund reichen. Die Tiefe der Baue spiegelt dabei das Bodenniveau wider, bei dem die Temperatur innerhalb des Baus durch die Wärmeträgheit des Bodens von der stark wechselnden Temperatur der Erdoberfläche mehr oder weniger unabhängig ist. Spezielle Nester aus pflanzlichem Material werden dabei nur selten angelegt, beobachtet wurde dies nur in einem von 70 untersuchten Bauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2008&amp;quot; /&amp;gt; Die Eingänge sind domartig gestaltet, 15 cm weit und 8 cm hoch und liegen üblicherweise unter Vegetation verborgen. Ein Tier kehrt teilweise mehrere Tage hintereinander in denselben Bau zurück, legt aber zwischenzeitlich auch neue an. Als einzige Gürteltierart vermag das Zwerggürteltier in einen [[Winterschlaf]] zu verfallen, der vom April bis August abgehalten und bei dem die Körpertemperatur deutlich auf bis zu 15 °C gesenkt wird. Dieser Winterschlaf besteht aus einzelnen Starrephasen ([[Torpor]]), die durchschnittlich 72 Stunden andauern und von kurzen Perioden erhöhter Körpertemperatur unterbrochen sind; es gehört somit zu den wenigen bekannten südamerikanischen Säugetieren, etwa der [[Chiloé-Beutelratte]], die tatsächlich einen Winterschlaf ausüben. Zusätzlich ist das Zwerggürteltier aber auch befähigt, außerhalb dieser Periode bei ungünstigen Umweltbedingungen und schlechtem Nahrungsangebot in einen mehrere Stunden andauernden Torpor zu verfallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Zwerggürteltiers besteht aus Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren wie Echsen oder Nagetieren. Weiterhin nehmen sie auch pflanzliche Nahrung und Pilze zu sich, es ist also ein ausgesprochener [[Allesfresser]], der seine Nahrung aber eher opportunistisch aufnimmt. Allerdings ist das Nahrungsverhalten des Zwerggürteltiers noch nicht sehr detailreich untersucht, Ergebnisse liegen weitgehend nur für einzelne Bestände aus Argentinien vor und betreffen die Sommermonate. Zu dieser Zeit frisst ein Tier häufig [[Käfer]] und dessen [[Larve]]n, hier dominieren vor allem [[Blatthornkäfer]], die bis zu 52 % der gesamten Nahrung ausmachen können. Einen hohen Anteil haben auch [[Zweiflügler]] mit rund einem Viertel der gesamten gefressenen Biomasse. Bemerkenswert ist dabei, dass das Zwerggürteltier auch bodennahe Nester von [[Echte Bienen|Echten Bienen]], etwa der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Centris]]&amp;#039;&amp;#039;, plündert und deren Reste manchmal mit in seine Baue schleppt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarzetti et al. 2011&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls eine große Rolle spielen [[Ameisen]], vor allem Arbeiter und Soldaten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Solenopsis (Ameisen)|Solenopsis]]&amp;#039;&amp;#039;, die durchschnittlich 15 % der verspeisten Menge ausmachen. Einen etwa gleich großen Wert nehmen Pflanzen ein, darunter befanden sich vor allem [[Same (Pflanze)|Grassamen]], [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] und [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]], aber auch Blütenstände, unter anderem von &amp;#039;&amp;#039;[[Grindelia chilorensis]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Pilze]] dagegen dienen äußerst selten als Nahrungsressource, ebenso wie kleine [[Wirbeltiere]] oder [[Spinnentiere|Spinnen]]. Bedeutend ist auch Sand als [[Mineral]]ienlieferant, der in einigen Fällen bis 50 % des untersuchten Mageninhalte ausfüllt. In der Regel trinkt das Zwerggürteltier in freier Wildbahn kein Wasser und deckt seinen Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot; /&amp;gt; Eine ähnliche Präferenz zeigen auch die Tiere des östlichen Chile. Unter den Käfern dominieren hier aber [[Laufkäfer|Lauf-]] und [[Rüsselkäfer]] sowie [[Schröter (Käfer)|Schröter]]. Ferner gehören Ameisen und [[Heuschrecken]] zum Nahrungsspektrum, ebenso wie [[Süßgräser]] und [[Berberitzengewächse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arriagada et al. 2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Männliche und weibliche Tiere werden mit rund neun Monaten geschlechtsreif. Die Paarungszeit ist jahreszeitlich gebunden und liegt meist im Frühjahr, von August bis Oktober, allerdings besteht eine Abhängigkeit von der geographischen Breite, so dass sie umso später beginnt und umso früher endet, je südlicher das Verbreitungsgebiet liegt. Untersuchungen legen nahe, dass männliche Tiere nur während dieser Zeit [[Sperma]] produzieren. Während der Paarungszeit kann es zu [[Aggression]]en unter männlichen Tieren kommen, die dann auch ihre Gebiete verteidigen. Nach rund 60-tägiger [[Tragzeit]] bringt das Weibchen in der Regel zwischen Oktober und Januar in einem Bau ein bis drei (meist zwei) Jungtiere zur Welt, die etwa 50 g wiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt; Neugeborene haben einen weichen, pinkfarbenen Körperpanzer, der nach rund zwei Wochen aushärtet und seine Farbe wechselt. Die Augen öffnen sich nach etwa drei Wochen. Die Jungtiere verlassen den Bau erstmals nach rund 40 Tage, wenn sie teilweise entwöhnt sind. Während der Stillzeit reagiert das Muttertier häufig aggressiv auf Störungen. Das höchste bekannte Alter eines Tieres in menschlicher Obhut betrug neun Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2009b&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beutegreifer und Feindverhalten ===&lt;br /&gt;
Im Fall einer Bedrohung bleibt das Zwerggürteltier häufig liegen, zieht Arme und Beine unter den Körper und presst den Panzer an den Boden, so können Fressfeinde den weichen Bauch nicht erreichen, der Rest ist aber durch den Panzer nur teilweise geschützt, da er nicht hart genug ist und große Raubtieren ihn zu durchbeißen vermögen. Allerdings flieht es auch in den nächsten Bau oder versteckt sich im Gebüsch. Zu den bedeutendsten [[Fressfeind]]en gehören der [[Puma]], der [[Argentinischer Kampfuchs|Argentinische Kampfuchs]] und der [[Zaunadler]]. Für letzteren stellt das Zwerggürteltier die Hauptbeute dar, da er Untersuchungen in Zentralargentinien zufolge mehr als die Hälfte der erlegten Biomasse ausmacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarasola et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2009c&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt; Gelegentlich erbeutet der [[Andenbussard]] ein Zwerggürteltier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saggese 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasiten ===&lt;br /&gt;
Es sind mehr als 50 [[Parasit]]en bekannt, die das Zwerggürteltier befallen. Zu den äußeren zählen vor allem [[Flöhe]] und [[Zecken]], erstere sind unter anderem mit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Malacopsylla]]&amp;#039;&amp;#039; vertreten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lareschi et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt; letztere mit &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyomma]]&amp;#039;&amp;#039;. Innere Parasiten umfassen in der Regel [[Fadenwürmer]], hierzu gehören beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Cyclobulura]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Navone et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Trichuris]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Aspidodera]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Bandwürmer]] sind mit &amp;#039;&amp;#039;[[Mathevotaenia]]&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen, weiterhin tritt auch der Einzeller &amp;#039;&amp;#039;[[Eimeria]]&amp;#039;&amp;#039; auf.  Eine Studie an 53 [[Kot]]resten des Zwerggürteltieres ergab, dass in bis zu 93 % aller Fälle innere Parasiten nachgewiesen werden konnten. Weiterhin ist die Gürteltierart Träger des Parasits &amp;#039;&amp;#039;[[Trypanosoma cruzi]]&amp;#039;&amp;#039;, der die [[Chagas-Krankheit]] hervorruft, und des Protozoons &amp;#039;&amp;#039;[[Toxoplasma gondii]]&amp;#039;&amp;#039; als Verursacher der [[Toxoplasmose]]. Beide Krankheiten selbst sind beim Zwerggürteltier aber kaum nachgewiesen. Relativ häufig sind dabei Infektionen mit der [[Besnoitiose]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2009c&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cecilia et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Gürteltiere nach Gibb et al. 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gibb et al. 2015&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;amp;nbsp;[[Gürteltiere|Dasypoda]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
  |label1=&amp;amp;nbsp;[[Dasypodidae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
  |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Dasypus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  |label2=&amp;amp;nbsp;[[Chlamyphoridae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
  |2={{Klade&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;[[Euphractinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Euphractus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Chaetophractus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        |label2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zaedyus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
        |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zaedyus pichyi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
    |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |label1=&amp;amp;nbsp;[[Chlamyphorinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Chlamyphorus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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        }}&lt;br /&gt;
      |label2=&amp;amp;nbsp;[[Tolypeutinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Priodontes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        |2={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Tolypeutes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
          |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Cabassous]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
          }}&lt;br /&gt;
        }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
    }}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Das Zwerggürteltier gehört zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Zaedyus&amp;#039;&amp;#039; und stellt deren einzige [[Art (Biologie)|Art]] dar. Innerhalb der Gruppe der [[Gürteltier]]e (Dasypoda) wird sie weiterhin zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Chlamyphoridae]] und zur Unterfamilie der [[Euphractinae]] gestellt. Die nächsten Verwandten des Zwerggürteltiers stellen die [[Borstengürteltiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Chaetophractus&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Sechsbinden-Gürteltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus&amp;#039;&amp;#039;) dar. Die Euphractinae insgesamt stehen dabei als [[Schwestergruppe]] einer [[Klade]] bestehend aus den [[Chlamyphorinae]] mit dem [[Gürtelmull]] und den [[Tolypeutinae]] gegenüber, denen unter anderem auch die [[Kugelgürteltiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Tolypeutes&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Nacktschwanzgürteltiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Cabassous&amp;#039;&amp;#039;) angehören. Mit Hilfe [[Molekulargenetik|molekulargenetischer]] Untersuchungen wurde ermittelt, dass sich die Chlamyphoridae bereits im Oberen [[Eozän]] vor 37 Millionen Jahren auftrennten. Die Diversifizierung der Euphractinae in die heute bestehenden Gattungen erfolgte hauptsächlich im späten [[Miozän]] vor rund 11 Millionen Jahren. Fossil sind der Unterfamilie noch zahlreiche weitere Gattungen zuzuweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krull et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delsuc et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gibb et al. 2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden heute zwei Unterarten des Zwerggürteltiers unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Z. p. caurinus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Oldfield Thomas|Thomas]]}}, 1928; westliches [[Argentinien]] bis östliches [[Chile]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Z. p. pichiy&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Anselme Gaëtan Desmarest|Desmarest]]}}, 1804; [[Argentinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Fossilnachweise der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Zaedyus&amp;#039;&amp;#039; stammen aus dem [[Pliozän]]. Das Zwerggürteltier selbst ist im Unteren [[Pleistozän]] anhand von Funden aus der argentinischen Provinz [[Buenos Aires (Provinz)|Buenos Aires]] erstmals fossil fassbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardner 2008&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt; Bedeutende Fossilreste wurden etwa bei [[Mar del Plata]] oder bei [[Necochea]] aufgefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soibelzon et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Unterarten unterscheiden sich durch Schädelmerkmale, der bei ersterer kleiner ausfällt und ein deutlich kürzeres [[Schnauze|Rostrum]] aufweist als die Nominatform. Die [[Erstbeschreibung]] des Zwerggürteltiers erfolgte 1804 durch [[Anselme Gaëtan Desmarest]] als &amp;#039;&amp;#039;Loricatus pichiy&amp;#039;&amp;#039;, diese basierte wiederum auf der Beschreibung &amp;#039;&amp;#039;Le tatou pichiy de d&amp;#039;Azara&amp;#039;&amp;#039; von [[Félix de Azara]] aus seiner Schriftensammlung &amp;#039;&amp;#039;Essais sur l’Histoire Naturelle des Quadrupèdes de la Province du Paraguay&amp;#039;&amp;#039; des Jahres 1801. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;pichiy&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;pichi&amp;#039;&amp;#039; stammt dabei aus der Sprache der [[Mapuche]] und bedeutet so viel wie „klein“. Bereits aber 1782 hatte G. I. Molina das Zwerggürteltier als &amp;#039;&amp;#039;Dasypus quadricinctus&amp;#039;&amp;#039; benannt, die Bezeichnung ist jedoch ungültig, da sie ein jüngeres [[Homonym (Taxonomie)|Homonym]] darstellt, welches bereits [[Carl von Linné|Linnaeus]] 1758 für das [[Nördliches Kugelgürteltier|Nördliche Kugelgürteltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Tolypeutes tricinctus&amp;#039;&amp;#039;) benutzt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardner 2008&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt; Da Linnaeus diese Bezeichnung für ein Exemplar verwendete, das sich lediglich durch ein zusätzliches viertes, bewegliches Band unterschied, gilt &amp;#039;&amp;#039;Dasypus qadricinctus&amp;#039;&amp;#039; heute als [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;Tolypeutes tricinctus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1911&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Piche Patagonico 2.jpg|mini|Zwerggürteltier]]&lt;br /&gt;
Unter den Einwohnern Patagoniens genießt das Fleisch der Zwerggürteltiere einen ausgezeichneten Ruf, dementsprechend wird es häufig gejagt, allerdings nicht nur als Nahrungsressource, sondern auch aus Sportgründen. Daneben gelten auch [[Haushund|Hunde]] als Bedrohungsfaktor, die ebenfalls Tiere stellen. Eine bisher noch nicht genau kategorisierte Erkrankung, die sogenannte „Pichi-Pest“, die vor allem während feuchterer Perioden auftritt, führt regelmäßig zu einem Rückgang der Bestände in einzelnen Regionen. Weiterhin werden einzelne vom Zwerggürteltier bewohnte Areale auch durch [[Nutzvieh]] übergrast. Die niedrige Bevölkerungsdichte in seinem Verbreitungsgebiet bewirkt allerdings, dass die Gesamtpopulation weniger gefährdet sind als die anderer Gürteltierarten und das Zwerggürteltier noch häufig vorkommt. Die [[IUCN]] stuft das Zwerggürteltier aufgrund dessen als „potenziell gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;near threatened&amp;#039;&amp;#039;) ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Es kommt in zahlreichen geschützten Gebieten vor, selten dagegen in zoologischen Gärten. In Argentinien wird es teilweise als Haustier gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Mariella Superina, Agustín M. Abba: &amp;#039;&amp;#039;Zaedyus pichiy (Cingulata: Dasypodidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mammalian Species.&amp;#039;&amp;#039; 46 (905), 2014, S. 1–10.&lt;br /&gt;
* Mariella Superina und Agustín Manuel Abba: &amp;#039;&amp;#039;Chlamyphoridae (Chlamyphorid armadillos).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 8: &amp;#039;&amp;#039;Insectivores, Sloths and Colugos.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2018, S. 48–71 (S. 68) ISBN 978-84-16728-08-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina, Agustín M. Abba: &amp;#039;&amp;#039;Zaedyus pichiy (Cingulata: Dasypodidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mammalian Species.&amp;#039;&amp;#039; 46 (905), 2014, S. 1–10.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina: &amp;#039;&amp;#039;The natural history of the pichi, Zaedyus pichiy, in western Argentinia.&amp;#039;&amp;#039; In: Sergio F. Vizcaíno, W. J. Loughry (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Biology of the Xenarthra.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Florida, 2008, S. 313–318.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina, W. J. Loughry: &amp;#039;&amp;#039;Life on the Half-Shell: Consequences of a Carapace in the Evolution of Armadillos (Xenarthra: Cingulata).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Mammal Evolution.&amp;#039;&amp;#039; 19, 2012, S. 217–224.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Galindez et al. 2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
E. J. Galíndez, S. Estecondo, E. B. Casanave: &amp;#039;&amp;#039;The Spleen of Zaedyus pichiy, (Mammalia, Dasypodidae): a Light and Electron Microscopic Study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Anatomia, Histologia, Embryologia]].&amp;#039;&amp;#039; 32, 2003, S. 194–199.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2007&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina: &amp;#039;&amp;#039;Natural history of the pichi (Zaedyus pichiy) in Mendoza Province, Argentina.&amp;#039;&amp;#039; University of New Orleans, 2007, S. 1–156.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina 2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina: &amp;#039;&amp;#039;Biologie und Haltung von Gürteltieren (Dasypodidae).&amp;#039;&amp;#039; Universität Zürich, 2000, S. 1–248.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viscaino et al 2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abba et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardner 2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1911&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina, Graciela A. Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Effect of low-quality diet on torpor frequency and depth in the pichi Zaedyus pichiy (Xenarthra, Dasypodidae), a South American armadillo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Thermal Biology.&amp;#039;&amp;#039; 38, 2013, S. 280–285.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soibelzon et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Esteban Soibelzon, Ángel Ramón Miño-Boilini, Alfredo Eduardo Zurita, Cecilia Mariana Krmpotic: &amp;#039;&amp;#039;Los Xenarthra (Mammalia) del Ensenadense (Pleistoceno inferior a medio) de la Región Pampeana (Argentina).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revista Mexicana de Ciencias Geológicas.&amp;#039;&amp;#039; 27 (3), 2010, S. 449–469.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Gillian C. Gibb, Fabien L. Condamine, Melanie Kuch, Jacob Enk, Nadia Moraes-Barros, Mariella Superina, Hendrik N. Poinar, Frédéric Delsuc: &amp;#039;&amp;#039;Shotgun Mitogenomics Provides a Reference Phylogenetic Framework and Timescale for Living Xenarthrans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; 33 (3), 2015, S. 621–642.&lt;br /&gt;
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Maren Möller-Krull, Frédéric Delsuc, Gennady Churakov, Claudia Marker, Mariella Superina, Jürgen Brosius, Emmanuel J. P. Douzery, Jürgen Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Retroposed Elements and Their Flanking Regions Resolve the Evolutionary History of Xenarthran Mammals (Armadillos, Anteaters and Sloths).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; 24, 2007, S. 2573–2582.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delsuc et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frédéric Delsuc, Mariella Superina, Marie-Ka Tilak, Emmanuel J. P. Douzery, Alexandre Hassanin: &amp;#039;&amp;#039;Molecular phylogenetics unveils the ancient evolutionary origins of the enigmatic fairy armadillos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Phylogenetics and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; 62, 2012, S. 673–680.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mariella Superina, Agustín Manuel Abba: &amp;#039;&amp;#039;Chlamyphoridae (Chlamyphorid armadillos).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 8: &amp;#039;&amp;#039;Insectivores, Sloths and Colugos.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2018, S. 48–71 (S. 68) ISBN 978-84-16728-08-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarasola et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
José Hernán Sarasola, Miguel Ángel Santillán, Maximiliano Adrián Galmes: &amp;#039;&amp;#039;Crowned eagles rarely prey on livestock incentral Argentina: persecution is not justified.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Endangered Species Research.&amp;#039;&amp;#039; 11, 2010, S.  207–213.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arriagada et al. 2017&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aldo Arriagada, Luisa Baessolo, Cristián Saucedo, Julio E. Crespo, Julio Cerda, Luis Parra, Dennis Aldridge, Jaime Ojeda und Alex Hernández: &amp;#039;&amp;#039;Hábitos alimenticios de poblaciones periféricas de Zaedyus pichiy y Chaetophractus villosus (Cingulata, Chlamyphoridae) en la Patagonia chilena.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iheringia. Série Zoologia.&amp;#039;&amp;#039; 107, 2017, S. e2017013, [[doi:10.1590/1678-4766e2017013]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zaedyus pichiy}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=23178&lt;br /&gt;
|ScientificName=Zaedyus pichiy&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2006&lt;br /&gt;
|Assessor=Superina &amp;amp; Abba&lt;br /&gt;
|Download=20. April 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zwerggurteltier}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gürteltiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
	</entry>
</feed>