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	<title>Zwergdommel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwergdommel&amp;diff=409861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis am 1. Februar 2025 um 17:20 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-01T17:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zwergdommel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Botaurus minutus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1766)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Dommeln&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Botaurus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Botaurinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Reiher&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ardeidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pelecaniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Zwergdommel.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwergdommel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Botaurus minutus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Ixobrychus minutus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein verborgen lebender Vogel ausgedehnter [[Röhrichtpflanzen|Röhrichte]] aus der Familie der [[Reiher]] (Ardeidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Die Zwergdommel entspricht in ihrer Körpergröße von 27 bis 36 Zentimeter in etwa einem [[Eichelhäher]]. Sie ist damit die kleinste Reiherart, die in Mitteleuropa vorkommt. Rücken, Schultern und der Schwanz sind beim männlichen Vogel grünlich-schwarz gefiedert. Am Nacken, an der Brust sowie an der übrigen Körperunterseite ist das Gefieder von gelblicher Farbe. Das Weibchen hat ein ähnliches Gefieder, es ist jedoch weniger kontrastreich. Rücken und Schultern zeigen nicht das kontrastreiche Grünlich-Schwarz des Männchens, sondern eher ein Dunkelbraun, wie auch Hals, Brustseite und Flanken eher bräunlich sind. Im Flug wird der Hals S-förmig gekrümmt. Jungvögel haben ein hell-dunkel geflecktes Federkleid, der Rücken ist bräunlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:IxobrychusMinutusIUCNvr2018 2.png|mini|Verbreitungsgebiete der Zwergdommel&amp;lt;br /&amp;gt;(grün = Brutgebiete, dunkelgrün = ganzjähriges Vorkommen, blau = Überwinterungsgebiete)]]&lt;br /&gt;
Zwergdommeln leben in Teilen [[Europa]]s, im westlichen [[Asien]] und in [[Afrika]] südlich der Sahara. Sie sind als [[Zugvögel]] sogenannte Langstreckenzieher, denn in Europa brütende Populationen ziehen zur Überwinterung bis ins südliche Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Der Lebensraum der Zwergdommel umfasst Süßwassersümpfe, [[Auwald|Auwälder]], Torfmoore, verlassene Tongruben und ähnliche Habitate mit dichter Vegetation und hohem Schilf. Sie brütet dort vor allem in der Verlandungszone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Zwergdommel ist ein scheuer Vogel, der tag- und dämmerungsaktiv ist. Er fliegt ungern auf, streicht dann meist niedrig über das Schilf und fällt nach kurzer Flugstrecke meist wieder in Deckung ein. Üblicherweise erstarrt er ähnlich wie die [[Rohrdommel]] bei Störung in einer Pfahlstellung, in der die Tarnung der schilfgelb und braun gestrichelten Brust zum Tragen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwergdommeln fressen Fische, Insekten, Frösche und Kaulquappen sowie Würmer und Mollusken. Diese erbeuten sie, indem sie bedächtig durch das Schilf klettern oder bewegungslos darauf warten, dass eine Beute sich zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdungs- und Bestandssituation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ixobrychus minutus MWNH 0907.JPG|mini|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ixobrychus minutus 3 (Marek Szczepanek).jpg|mini|links|hochkant|Jungvogel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwergdommel in Pfahlstellung - Frontblick.jpg|mini|hochkant|Zwergdommel in Pfahlstellung im Schilfgürtel]]&lt;br /&gt;
Die Zwergdommel wird von der [[Weltnaturschutzunion]] IUCN in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] geführt. Trotz des offensichtlichen Bestandsrückgangs beschreibt sie die weltweite Situation der Art als nicht gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039;). Das extrem große Verbreitungsgebiet, der angenommene langsame Bestandsrückgang bei insgesamt umfangreichem Bestand sprechen gegen eine höhere Gefährdungskategorisierung&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN|Year=2009|ID=22735766|ScientificName=Ixobrychus minutus|YearAssessed=2009|Assessor=BirdLife International|Download=10. März 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Generell sind für diese Art große Bestandsschwankungen typisch, über deren Ursache bislang jedoch nur wenig bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer et al., S. 252&amp;lt;/ref&amp;gt; So ist die Zwergdommel in vielen Brutgebieten seit Ende der 1960er Jahre teils vollständig verschwunden, ohne dass es erkennbare Habitatveränderungen gibt. Da es vergleichbare Bestandseinbrüche bei Langstreckenziehern wie [[Purpurreiher]], [[Nachtreiher]], [[Uferschwalbe]] und [[Gartenrotschwanz]] gibt, die wie die Zwergdommel große Wüstenflächen überqueren und in der Sahelzone rasten oder überwintern, ist es möglich, dass der Rückgang eine Folge von Trockenjahren in Afrika ist. Unter anderem trocknete der [[Tschadsee]] zeitweilig aus. In Afrika gibt es zudem einen starken [[Habitatverlust]] durch Intensivierung der Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer et al., S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestandssituation der Zwergdommel in [[Mitteleuropa]] ist besorgniserregend. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2020 wird die Art in der Kategorie 3 als gefährdet geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rlb20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Torsten Ryslavy, Hans-Günther Bauer, Bettina Gerlach, Ommo Hüppop, Jasmina Stahmer, Peter Südbeck &amp;amp; Christoph Sudfeldt|Hrsg=Deutscher Rat für Vogelschutz |Titel=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 6 Fassung |Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz |Band=57 |Datum=2020-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Brutbestand wurde 1985 auf nur noch 460 Paaren geschätzt, die jedoch so isoliert voneinander lebten, dass ein gegenseitiger Austausch wohl nicht mehr möglich ist. Für 2011 bis 2016 wird der Bestand an Brutpaaren auf 210 bis 270 geschätzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;rlb20&amp;quot; /&amp;gt;. In der [[Schweiz]] wurde der Brutbestand in den 1980er Jahren auf 45 Paare geschätzt. Der Verbreitungsschwerpunkt Mitteleuropas ist Ungarn, wo 1998 zwischen 4.000 und 6.000 Brutpaare vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer et al., S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache des Rückgangs ist vor allem der Verlust an geeigneten Lebensräumen. Sowohl Feuchtgebiete als auch Schilfbestände sind entweder zerstört oder sie unterliegen durch Wassersport, Badende und Angler einer so hohen Störung, dass sie als Brutgebiet von den Zwergdommeln nicht mehr angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art gehört zum Anhang I der [[Richtlinie 79/409/EWG über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten|EU-Vogelschutzrichtlinie]] (RL 79/409/EWG). Für sie sind in der Europäischen Union Vogelschutzgebiete auszuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zwergdommel als Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Der Asteroid des inneren Hauptgürtels [[(8772) Minutus]] ist nach der Zwergdommel benannt (wissenschaftlicher Name: &amp;#039;&amp;#039;Ixobrychus minutus&amp;#039;&amp;#039;). Zum Zeitpunkt der Benennung des Asteroiden am 2. Februar 1999 befand sich die Zwergdommel auf der niederländischen und europäischen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Vögel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz D. Schmadel]]: [https://books.google.de/books?id=aeAg1X7afOoC&amp;amp;pg=PA1412&amp;amp;dq=Schmadel+(8772)+Minutus&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=_fzDUq3kKYLTtAaa_IDACQ#v=onepage&amp;amp;q=Schmadel%20(8772)%20Minutus&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Minor Planet Names&amp;#039;&amp;#039;]. Springer, Heidelberg 2012, 6. Auflage, Seite 654 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Günther Bauer]], [[Einhard Bezzel]] und [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 1: Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* [[James A. Kushlan]] &amp;amp; [[James A. Hancock]]: &amp;#039;&amp;#039;Herons.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2005, ISBN 0-19-854981-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Ixobrychus minutus|Zwergdommel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= litbit1 |Name= Zwergdommel (&amp;#039;&amp;#039;Botaurus minutus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://blascozumeta.com/specie_files/00980_Ixobychus_minutus_E.pdf Alters- und Geschlechtsbestimmung (PDF; 5,7&amp;amp;nbsp;MB) von Javier Blasco-Zumeta und Gerd-Michael Heinze] (englisch). Abgerufen am 9. April 2023.&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/zrd.htm Federn der Zwergdommel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7847598-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogel als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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