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	<title>Zwerg-Rohrkolben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-25T06:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zwerg-Rohrkolben&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Typha minima&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Heinrich Christian Funck|Funck]] ex [[David Heinrich Hoppe|Hoppe]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Rohrkolben&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Typha&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rohrkolbengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Typhaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Süßgrasartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Poales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Typha minima0.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zwerg-Rohrkolben (&amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwerg-Rohrkolben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleiner Rohrkolben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Rohrkolben]] (&amp;#039;&amp;#039;Typha&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Rohrkolbengewächse]] (Typhaceae). Diese sehr seltene [[Sumpfpflanze]] ist durch seine fast kugelrunden Fruchtstände gekennzeichnet und bildet häufig artenarme Dominanzbestände in ruhigen Buchten und Altarmen größerer Flüsse. Im Zuge der Flussregulierungen der vergangenen hundert Jahre verzeichnet diese Art einen dramatischen Rückgang und gilt in Mitteleuropa und europaweit als „vom Aussterben“ bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Typhaceae - Typha minima (8303611557).jpg|mini|Fruchtstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Typha minima prg 1.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Typha minima2.jpg|mini|Zwergrohrkolben-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Zwerg-Rohrkolben ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 80,&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; zuweilen 140 Zentimetern. Die kurzen, 5 bis 8 Millimeter dicken [[Rhizom]]e kriechen bis zu 20 Zentimeter im Boden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Es sind nur die sterilen [[Spross|Triebe]] beblättert, an den Blütenstängeln fehlen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blau-grünen&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt; und nicht glänzenden [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind bei einer Länge von bis zu 30 Zentimetern sowie Breite von 1 bis 2 Millimetern sehr schmal-linealisch. Diese verfügen nur über spreitenlose [[Blattscheide]]n. Die [[Blattspreite]]n sind im Querschnitt halbkreisförmig, unterseits deutlich gewölbt und oben flach. Sie sind mit einem schwammigen [[Mark (Botanik)|Mark]] gefüllt. Sie zeigen im Querschnitt vier deutliche und zwei kleinere randliche Luftkammern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Die Blattscheiden sind offen und an der Scheidenmündung leicht [[Öhrchen|geöhrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Haupt-Blütezeit dauert von Mitte April bis in den Juni; im August kann es zu einer weiteren Blütenperiode kommen. Der Blütenstandsschaft ist zu Blühbeginn 15 bis 30 Zentimeter hoch und streckt sich später zu 60 bis 90 Zentimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Blüte]]n sind eingeschlechtig. Die weiblichen Blüten bilden einen bei einer Länge von bis etwa 4 Zentimetern eiförmig-kugeligen, braunschwarzen [[Kolben (Botanik)|Kolben]]. Im Gegensatz dazu haben die übrigen europäischen &amp;#039;&amp;#039;Typha&amp;#039;&amp;#039;-Arten einen zylindrischen Kolben. Darüber befindet sich durch einen 0,5 bis 3 Zentimeter langen Sprossabschnitt getrennt der Kolben der männlichen Blüten, welcher ein- bis zweimal so lang wie die weiblichen Kolben wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Beide Kolbenabschnitte werden oft von ein oder meist zwei bis drei Hochblättern unterbrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Die weiblichen Blüten verfügen über einen gestielten [[Fruchtknoten]], der von einem dichten Haarkranz aus 20 bis 30, selten bis zu 50 Haaren umgeben ist. Diese Haare sind an der Spitze kurz keulig bis kugelig angeschwollen und bilden zur Blütezeit in dichter Packung den festen Abschluss der Kolbenoberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Die drei einzelnen [[Staubblatt|Staubblätter]] der männlichen Blüten sind nur von wenigen Haaren umgeben. Die Narben bilden anfangs die Oberfläche des weiblichen Kolbenteils und verfärben sich später von olivgrün nach hellbraun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem nach der [[Anthese]] rasch einsetzendem Breitenwachstum des Kolbens entwickeln sich die Pistillodien und bilden an Stelle des Köpfchens der Blütenhüllhaare den festen grünen Abschluss der Kolbenoberfläche, aus der die vertrockneten Narben braun samtig vervorstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt; Die Samen sind 0,7 bis 0,9 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 30.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Zwerg-Rohrkolben ist ein [[Hemikryptophyt]] und [[Hydrophyt]]. Die Überwinterungsknospen liegen unter Wasser. Die lichtliebende Pflanze erträgt keine Beschattung. Ihr ökologischer Schwerpunkt liegt auf stickstoffarmen bis stickstoffärmsten, basen- oder kalkreichen, durchnässten regelmäßig überschwemmten und luftarmen Böden. Die [[Bestäubung]] der Blüten erfolgt durch den Wind ([[Anemophilie]]). Die Ausbreitung erfolgt durch Flugsamen ([[Anemochorie]]) aber auch effektiv durch die Verdriftung von Rhizombruchstücken und Erdschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vegetative Ausbreitung erfolgt über kurze [[Rhizom]]e, die bis zu 20 Zentimeter tief in den Boden wachsen und dann bogig aufsteigen, wodurch eine rasche Besiedlung neu eroberter Standorte möglich ist. Er ist jedoch ein konkurrenzschwacher [[Pionierpflanze|Pionier]] und wird im Zuge der Auensukzession ebenso rasch wieder von höherwüchsigen Pflanzen wie [[Sauergräser|Großseggen]] und [[Schilfrohr|Schilf]] abgelöst. Ohne sporadische Hochwasser, die den Standort mit neuem Schlick überdecken oder offen halten, wird der Zwerg-Rohrkolben innerhalb von 10 bis 50 Jahren infolge der natürlichen [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]] verdrängt. Der Zwerg-Rohrkolben kann nur überleben, solange die natürliche [[Auendynamik]] nicht gestört ist und immer wieder auf neue geeignete vegetationslose Standorte vom Fluss geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Arten der Gattung der Rohrkolben, bei welchen die Samen die Fruchthülle bei längerem Kontakt mit dem Wasser verlassen, absinken und unter Wasser auskeimen ([[anaerob]]), verbleiben sie beim Zwerg-Rohrkolben immer in der Fruchthülle und keimen an der Luft unter [[aerob]]en Bedingungen. Sowohl Früchte wie auch junge Keimlinge sinken nicht ab und werden vom Wasser an die Flussufer verfrachtet, wo sie auf [[Schlick]] und [[Feinsand]] keimen und ihre Primärwurzeln im Substrat verankern. Die Keimrate reifer Früchte liegt bei 90 %, doch nimmt die Keimrate rasch ab. Nach etwa einem Jahr keimen die Samen nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Zwerg-Rohrkolben ist von [[Europa]] bis zur [[Mongolei]] verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Er hat ein stark [[Disjunktion (Ökologie)|disjunktes Areal]], das große Lücken aufweist. Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die großen Flusssysteme der [[Alpen]] mit dem [[Alpenvorland]], der [[Apenninenhalbinsel]], des [[Donau]]gebietes und des [[Balkanhalbinsel|Balkans]] sowie der Gebirge Zentral- und Mittelasiens. Der Zwerg-Rohrkolben kommt in Mitteleuropa meist in Höhenlagen von 400 bis 600 Metern vor, erreicht aber in Graubünden eine Höhenlage von 720 Meter und in Tirol 1200 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alpenraum gibt es nur noch wenige kleine isolierte rezente Vorkommen im [[Durance]]tal und in [[Département Haute-Savoie|Hochsavoyen]] in [[Frankreich]] sowie in [[Kanton Graubünden|Graubünden]] in der [[Schweiz]]. Ferner sind im [[Kanton Wallis|Wallis]] mehrere in den letzten Jahren künstlich angesiedelte [[Population (Biologie)|Populationen]] vorhanden. Die ehemals großen Populationen in Deutschland sind alle erloschen. In [[Österreich]] ist der Zwerg-Rohrkolben stark zurückgegangen; Reste der ehemals großen Vorkommen gibt es noch in [[Vorarlberg]] und in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]; diese sind alpenweit die größten rezenten Populationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zwerg-Rohrkolben ist eine [[Pionierart]] großer alpiner [[Flussaue]]n. Er wächst an periodisch überschwemmten Ufern langsam fließender, reiner und kühler Gewässer. Er besiedelt vorzugsweise vegetationslose neu entstandenen [[Altwasser (Fluss)|Altwasser]] und ruhige [[Mäander]] des Hauptflussbettes mit basenreichen meist kalkhaltigen, humosen, sandig-schluffigen und kiesigen Ablagerungen ([[Auenböden|Schwemmsandböden]]). Er bildet auf der Alpen-Nordseite zusammen mit dem [[Bunter Schachtelhalm|Bunten Schachtelhalm]] (&amp;#039;&amp;#039;Equisetum variegatum&amp;#039;&amp;#039;) eine artenarme [[Pflanzengesellschaft]] (Assoziation), die sogenannte Zwergrohrkolben-Gesellschaft (Equiseto-Typhetum minimae Br. Bl. in Volk 1939) aus dem Verband Caricion bicolori-atrofuscae. Sekundär kann das Rohrkolbengewächs Kiesgruben mit Grundwasseranschluss und künstliche Schwemmsandflächen besiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] et&amp;amp;nbsp;al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 4fw+ (sehr feucht, im Bereich von fließendem Bodenwasser, aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Der Zwerg-Rohrkolben ist europaweit akut „vom Aussterben“ bedroht. Er ist Bestandteil der [[Berner Konvention]], deren Umsetzung vor allem in der [[Richtlinie 79/409/EWG über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten|EG-Vogelschutzrichtlinie]] sowie in der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]] erfolgt. Die Zwergrohrkolben-Gesellschaft ist im Anhang I der FFH-Richtlinie als prioritärer Lebensraum eingestuft worden, für den besondere Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung im Rahmen des Europäischen Schutzgebietssystems [[Natura 2000]] getroffen werden sollen. In Deutschland wurde diese Art noch 1996 als vom Aussterben bedroht (Gefährdungskategorie 1) in der Roten Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen von 1998 gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL-D&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland war der letzte Nachweis vor 2005. Es erfolgte eine Verschlechterung der Einstufung und in der Roten Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen nach Metzing et&amp;amp;nbsp;al. 2018 ist der Zwerg-Rohrkolben in der Gefährdungskategorie 0 als „ausgestorben oder verschollen“ verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Auch in Österreich ist der Zwerg-Rohrkolben in der Artenliste der in Österreich „vom Aussterben“ bedrohten Farn- und Blütenpflanzen geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL-AT&amp;quot; /&amp;gt; In der Schweiz gilt die Art als „stark gefährdet“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL-CH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefährdungsursachen sind vor allem im Ausbau und der Regulierung größerer Flüsse sowie der ausbleibenden Auendynamik zu suchen. Ferner sind Kiesabbau, der Bau von Verkehrswegen sowie Grundwasser- und Flussbettabsenkungen zu nennen. In der Schweiz und in Österreich wird versucht, den Zwerg-Rohrkolben wieder anzusiedeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Csencsics2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Heinrich Christian Funck]], der sie am Fuße des [[Untersberg]]es bei [[Salzburg]] sammelte, als erstem als eigenständige Art erkannt und benannt, aber nicht gültig beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Funck1794&amp;quot; /&amp;gt; Die gültige [[Erstbeschreibung]] wurde 1794 in &amp;#039;&amp;#039;Botanisches Taschenbuch für die Anfänger dieser Wissenschaft und der Apothekerkunst&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1794, S. 118, 181, 187 von [[David Heinrich Hoppe]] veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoppe1794&amp;quot; /&amp;gt; Ein Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Funck ex Hoppe}} ist &amp;#039;&amp;#039;Rohrbachia minima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Funck ex Hoppe) Mavrodiev}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Euro+Med gehört in diese Verwandtschaft auch &amp;#039;&amp;#039;Typha lugdunensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|P.Chabert}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Typha gracilis&amp;#039;&amp;#039;) {{Person|Jord.}} non {{Person|Raf.}}, &amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;gracilis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ducommun}} und &amp;#039;&amp;#039;Typha martini&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Jord.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3825218287}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644|Seiten=682}}&lt;br /&gt;
* David John Galeuchet, Rolf Holderegger: &amp;#039;&amp;#039;Erhaltung und Wiederansiedlung des Kleinen Rohrkolbens (Typha minima) – Vegetationsaufnahmen, Monitoring und genetische Herkunftsanalysen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botanica Helvetica.&amp;#039;&amp;#039; Band 115, Nr. 1, 2005, S. 15–32, [[doi:10.5169/seals-743]].&lt;br /&gt;
* Christoph Käsermann: &amp;#039;&amp;#039;CR Typha minima L. – Kleiner Rohrkolben – Typhaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Käsermann, Daniel M. Moser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Merkblätter Artenschutz – Blütenpflanzen und Farne.&amp;#039;&amp;#039; Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Bern 1999, S. 284–285 [https://www.infoflora.ch/assets/content/documents/merkblaetter_artenschutz_de/typh_mini_d.pdf (PDF-Datei).]&lt;br /&gt;
* Norbert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Artenhilfsmaßnahme für den Zwergrohrkolben (Typha minima Hoppe) im Tiroler Lechtal.&amp;#039;&amp;#039; Stand Juli 2005 ({{Webarchiv |url=http://www.tiroler-lech.at/down/pdf/Typha%20Homepage-Juli2005.pdf |text=PDF-Datei |wayback=20060831142332}}).&lt;br /&gt;
* [[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Pflanzengesellschaften. Teil I: Fels- und Mauergesellschaften, alpine Fluren, Wasser-, Verlandungs- und Moorgesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Gustav Fischer, Jena/Stuttgart 1998, ISBN 3-437-35280-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1048270|WissName=Typha minima Hoppe|Abruf=2021-04-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|6131|Typha minima Funck, s. l., Zwerg-Rohrkolben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL-D&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieter Korneck, Martin Schnittler, I. Vollmer: &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen (Pteridophyta et Spermatophyta) Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe für Vegetationskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, 1996, S. 21–187 [https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/RoteListePflanzen.pdf (Auszug als PDF-Datei).]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL-AT&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Harald Niklfeld: &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste gefährdeter Pflanzen Österreichs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grüne Reihe des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). 2. Auflage. Austria-Medien-Service, Wien 1999, ISBN 3-85333-028-2 {{Webarchiv |url=http://www.biodiv.at/chm/dokumente/ns_bgst.htm |text=(Auszug: Artenliste der in Österreich vom Aussterben bedrohten Farn- und Blütenpflanzen) |wayback=20070929002622}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL-CH&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=D. Moser, A. Gygax, B. Bäumler, N. Wyler, R. Palese |Titel=Rote Liste der gefährdeten Arten der Schweiz: Farn- und Blütenpflanzen |Verlag=Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Bern; Zentrum des Datenverbundnetzes der Schweizer Flora, Chambésy; Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Chambésy |Datum=2002 |Seiten=105 |Online=[{{Toter Link |inline=ja |date=2017-06-08 |url=http://www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/00911/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZig7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCGdoF3hGym162dpYbUzd,Gpd6emK2Oz9aGodetmqaN19XI2IdvoaCVZ,s-.pdf}} bafu.admin.ch] |Format=PDF |KBytes=1194}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Csencsics2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daniela Csencsics, David Galeuchet, Andreas Keel, Catherine Lambelet, Norbert Müller, Philippe Werner, Rolf Holderegger: &amp;#039;&amp;#039;Der Kleine Rohrkolben. Bedrohter Bewohner eines seltenen Lebensraumes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;WSL Merkblatt für die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 43, 2008, S. 1–8 [http://www.wsl.ch/dienstleistungen/publikationen/pdf/8539.pdf (PDF-Datei; 306 kB)].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Funck1794&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinrich Christian Funck: &amp;#039;&amp;#039;Botanische Exkursion nach dem Untersperg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botanisches Taschenbuch für die Anfänger dieser Wissenschaft und der Apothekerkunst.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1794, S. 118–125 (hier: S. 118; [https://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr04916-0122-0 online)].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoppe1794&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
David Heinrich Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Anmerckungen von dem Herausgeber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botanisches Taschenbuch für die Anfänger dieser Wissenschaft und der Apothekerkunst.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1794, S. 186–193 (hier: S. 187; [https://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr04916-0191-7 online)].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller-Doblies1980&amp;quot;&amp;gt;Ute Müller-Doblies, Dietrich Müller-Doblies: &amp;#039;&amp;#039;Familie Typhaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Band II, Teil 1. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1980, ISBN 3-489-54020-4, S. 310–314.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:20003722-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Typha minima|Zwerg-Rohrkolben (&amp;#039;&amp;#039;Typha minima&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year = 2021.3&lt;br /&gt;
| ID = 165165&lt;br /&gt;
| ScientificName = Typha minima&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2014&lt;br /&gt;
| Assessor = Kavak, S.&lt;br /&gt;
| Download = 2021-12-25&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3490}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6131|}}&lt;br /&gt;
* [http://www.verspreidingsatlas.nl/5446 &amp;#039;&amp;#039;Typha minima.&amp;#039;&amp;#039;] In: [http://www.verspreidingsatlas.nl/planten &amp;#039;&amp;#039; FLORON Verspreidingsatlas Planten&amp;#039;&amp;#039; (Verbreitungsatlas der Flora der Niederlande)].&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/typha.htm#Zwerg-%20Rohrkolben Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://portal.nature.cz/publik_syst/nd_nalez-public.php?idTaxon=40390 &amp;#039;&amp;#039;Typha minima.&amp;#039;&amp;#039;] In: [http://portal.nature.cz/ &amp;#039;&amp;#039; Portál informačního systému ochrany přírody (ISOP)&amp;#039;&amp;#039; (Informationsportal für Naturschutz in der Tschechischen Republik mit Verbreitungskarten)]. (tschech.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohrkolbengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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