<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zweitstimme</id>
	<title>Zweitstimme - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zweitstimme"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweitstimme&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T09:25:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweitstimme&amp;diff=20557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WaldiR: /* Verteilung auf Mandate */Komma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweitstimme&amp;diff=20557&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T18:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verteilung auf Mandate: &lt;/span&gt;Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den politischen Begriff. Siehe auch: [[Zweite Stimme]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundestagswahl erklärt Erst- und Zweitstimme von Tagesschau.webm|mini|Erklärvideo: Erst- und Zweitstimmen bei der Bundestagswahl]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweitstimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist bei der [[Bundestagswahl|Wahl zum Deutschen Bundestag]] die grundsätzlich maßgebliche Stimme für die Sitzverteilung an die [[politische Partei|Parteien]]. Mit ihr wählt der Wähler eine Partei, deren Kandidaten auf einer [[Landesliste]] zusammengestellt werden. Neben der Zweitstimme kann der Wähler eine [[Erststimme]] abgeben, mit der er für einen Bewerber im Wahlkreis stimmt. Die Gültigkeit der Zweitstimme bleibt von einer eventuellen Ungültigkeit der Erststimme unberührt ({{§|39|bwahlg|juris}} [[Bundeswahlgesetz|BWahlG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen deutschen Landeswahlsystemen wird die der Zweitstimme entsprechende Stimme als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Listenstimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sachsen) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landesstimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Thüringen, Rheinland-Pfalz, Hessen) bezeichnet. Die Umbenennung der Zweitstimme bei der Bundestagswahl in Listenstimme wurde vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-05/wahlrechtsreform-ampelkoalition-bundestag-verkleinerung-faq |titel=Ein neues Betriebssystem |abruf=2023-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das System der zwei Stimmen gibt es in [[Deutschland]] seit 1953. Die Umstellung auf die [[personalisierte Verhältniswahl]] mit Erst- und Zweitstimme erfolgte zusammen mit der Einführung der bundesweiten [[Fünf-Prozent-Hürde]] zur zweiten [[Bundestagswahl 1953]] ([[Bundeswahlgesetz]] vom 25. Juni 1953). Die Sitzverteilung erfolgte seit der [[Bundestagswahl 1987]] nach dem [[Hare/Niemeyer-Verfahren]]. Nach einer im Januar 2008 beschlossenen Gesetzesänderung erfolgt die Sitzverteilung künftig nach dem [[Sainte-Laguë-Verfahren|Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verteilung auf Mandate ==&lt;br /&gt;
Alle mindestens 598 [[Verhältniswahl|Proporzmandate]] werden nach ihren bundesweiten Zweitstimmenzahlen auf die Parteien verteilt, die bundesweit mindestens 5 Prozent der gültigen Zweitstimmen auf sich vereinen (siehe [[Sperrklausel]]) oder mindestens drei Direktmandate erringen ([[Grundmandatsklausel|Grundmandats-]], Direktmandats- oder Alternativklausel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der Bundestagssitze einer Partei entspricht damit in etwa ihrem Anteil der erhaltenen Wahlstimmen. Verzerrungen entstehen durch die Sperrklausel. Gemäß § 6 Absatz 1 Satz 2 des [[Bundeswahlgesetz]]es bleiben die Zweitstimmen derjenigen Wähler für die Sitzverteilung unberücksichtigt, die mit ihrer Erststimme für einen erfolgreichen Bewerber gestimmt haben, der entweder nicht von einer Partei aufgestellt wurde, die auch mit einer Landesliste kandidiert, oder (dies gilt erst seit 2011) von einer Partei aufgestellt wurde, die an der Sperrklausel gescheitert ist. Mit dieser Regelung soll eine faktisch zweifache Einflussnahme dieser Wähler auf die Zusammensetzung des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlstatistik ==&lt;br /&gt;
Da bei Bundestagswahlen Erst- und Zweitstimme auf einem einzigen Stimmzettel abgegeben werden, ist das Wahlverhalten in Bezug auf eine getrennte Vergabe von Erst- und Zweitstimme für Auswertungen im Rahmen der allgemeinen Wahlstatistik zugänglich. Bei der [[Bundestagswahl 2013]] vergaben bei der CDU 89,8 % ihrer Zweitstimmenwähler auch die Erststimme an sie. Bei der SPD betrug der entsprechende Wert 84,1 %, bei der CSU 92,3 %. Bei den kleineren Parteien ist das [[Stimmensplitting]] häufiger, weil bei ihnen in der Regel nicht erwartet wird, dass sie im jeweiligen Wahlkreis die mandatsrelevante Erststimmenmehrheit erreichen. Trotzdem wählten 69,2 % der Linke-Zweitstimmenwähler diese Partei auch mit der Erststimme, bei den Grünen waren es entsprechend 51,4 %, bei der FDP 27,4 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erststimmenvergabe durch Zweitstimmen-Wähler der kleineren Parteien kann durch die Person des Direktkandidaten beeinflusst sein, aber auch durch sekundäre Parteisympathien. Bei der FDP ist signifikant, dass ihre Zweitstimmen-Wähler während der sozialliberalen Koalition mit der Erststimme 1976 zu 29,9 % und 1980 zu 35,5 % den SPD-Direktkandidaten unterstützten, bei der ersten Wahl nach dem Koalitionswechsel 1983 zu 58,3 % den CDU/CSU-Kandidaten und der Wert bei den Folgewahlen hohe Schwankungen zeigte. Bei der Bundestagswahl 2013 betrug er 63,1 %. Die Zweitstimmenwähler der Grünen vergaben ihre Erststimme bei dieser Wahl zu 34,4 % an die SPD, die der Linken zu 15,7 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen des Bundeswahlleiters: {{Webarchiv|text=Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 |url=http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/veroeffentlichungen/BTW2013_Heft4.pdf |wayback=20140202190000}}, Heft 4 der Wahlstatistik, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bundestagswahlrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Zweitstimme}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wahlrecht.de/bundestag/2009/zweitstimme.html Wahlrecht.de – Tipps zum richtigen Gebrauch der Zweitstimme bei der Bundestagswahl 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4842451-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WaldiR</name></author>
	</entry>
</feed>