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	<title>Zweite Schlacht bei Chlumec - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, Syntax</title>
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		<updated>2026-02-18T16:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, Syntax&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt &lt;br /&gt;
| KONFLIKT=Zweite Schlacht bei Chlumec&lt;br /&gt;
| TEILVON=Böhmischer Erbstreit&lt;br /&gt;
| BILD=Ludwig III in der Schlacht von Kulm.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBREITE=250px&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG=König [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]] kämpft bei Chlumec gegen die Böhmen.&amp;lt;br /&amp;gt; Illustration einer Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Historia septem sapientum&amp;#039;&amp;#039;, um 1450.&lt;br /&gt;
| DATUM=[[18. Februar]] [[1126]]&lt;br /&gt;
| DATUMBIS=&lt;br /&gt;
| ORT=bei [[Chlumec u Chabařovic|Chlumec]] (Kulm), [[Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
| CASUS=&lt;br /&gt;
| GEBIETE=&lt;br /&gt;
| AUSGANG=Sieg der Böhmen&lt;br /&gt;
| FOLGEN=&lt;br /&gt;
| FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
| KONTRAHENT1=[[Liste der böhmischen Herrscher|Böhmen]]&lt;br /&gt;
| KONTRAHENT2=[[Mähren]]-[[Olmütz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Heiliges Römisches Reich]]&lt;br /&gt;
| BEFEHLSHABER1=Herzog [[Soběslav I.]]&lt;br /&gt;
| BEFEHLSHABER2=Herzog [[Otto II. (Mähren)|Otto II.]] †&amp;lt;br /&amp;gt;König [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]]&lt;br /&gt;
| TRUPPENSTÄRKE1=&lt;br /&gt;
| TRUPPENSTÄRKE2=&lt;br /&gt;
| VERLUSTE1=&lt;br /&gt;
| VERLUSTE2=&lt;br /&gt;
| NOTIZEN=&lt;br /&gt;
| ÜBERBLICK=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweite Schlacht bei Chlumec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die [[Höhepunkt (Dramaturgie)|Kulmination]] eines Erbstreites um das Herzogtum [[Böhmen]] und fand am 18. Februar 1126 in der Nähe des Ortes [[Chlumec u Chabařovic]] (deutsch: Kulm) am südlichen Rand des [[Osterzgebirge]]s statt. Böhmische Truppen unter [[Soběslav I.]] siegten dabei über König [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]] und dessen mährischen Verbündeten [[Otto II. (Mähren)|Otto den Schwarzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Böhmen erlebte zu Beginn des 12. Jahrhunderts eine Phase politischer Instabilität. Die Herzöge aus dem Geschlecht der [[Přemysliden]] wechselten rasch. [[Břetislav I.]] hatte im 11. Jahrhundert das Gesetz des [[Seniorat]]s eingeführt, nach dem der älteste männliche Angehörige der Dynastie Anspruch auf den Thron hatte. Mit jedem neuen Herzog rückten die übrigen Anwärter in der Hierarchie nach oben. Je mehr sich das Geschlecht verzweigte, desto schwieriger wurde es, die Senioratsregeln umzusetzen. Zeitweise gab es mehrere vom [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] offiziell anerkannte Herzöge nebeneinander. Den Prager Thron bestieg in der Praxis derjenige, der seinen Anspruch tatsächlich durchsetzen und den böhmischen Adel auf seine Seite bringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode [[Vladislav I.|Vladislavs I.]] 1125 gab es zwei Anwärter auf den Thron: Vladislavs Bruder [[Soběslav I.]] und [[Otto II. (Mähren)|Otto den Schwarzen]], der die Herrschaft über einen Großteil von [[Mähren]] ausübte. Nachdem sich Vladislav auf dem Totenbett mit seinem Bruder versöhnt hatte, entschied sich auch der Adel für Soběslav und erhob ihn am 1. Oktober 1125 zum Herzog. Otto hatte damit nicht nur den Thronstreit verloren, sondern büßte anschließend auch einen Teil seiner mährischen Besitzungen ein. Er hatte jedoch noch einen potentiellen Verbündeten in der Hinterhand, den neugewählten römisch-deutschen König [[Lothar III. (HRR)|Lothar III. von Supplinburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende November 1125 entschied sich Lothar III. auf einem Treffen mit bayerischen Großen in [[Regensburg]], Otto den Schwarzen zu unterstützen, der ihm nach Aussage des Chronisten [[Otto von Freising]] viel Geld geboten hatte. Soběslav war dagegen nicht persönlich nach Regensburg gekommen, sondern hatte lediglich Unterhändler geschickt. Das Treffen endete für die Delegation des gewählten Herzogs mit einem Ultimatum: Der König drohte ein bewaffnetes Eingreifen sächsischer Truppen an, wenn der Adel Soběslav nicht selbst verjage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Im Winter 1125/1126 bereitete sich Soběslav auf den bevorstehenden Krieg vor. Er sicherte sich sakralen Beistand der böhmischen Landespatrone, indem er ein wunderkräftiges [[Feldzeichen]] anfertigen ließ. Es bestand aus der Standarte des heiligen [[Adalbert von Prag|Adalbert]], das von seinem Kaplan in der Kirche von [[Vrbčany]] aufgefunden und an der Lanze des heiligen [[Wenzel von Böhmen|Wenzel]] befestigt wurde. Am [[Kulmer Steig]], dem voraussichtlichen Weg der sächsischen Heere durch das Grenzgebirge, ließ er Barrieren anlegen und richtete in den Wäldern verborgene Feldlager ein, in denen er seine Kämpfer zusammenzog. Der Winter war außerordentlich hart und schneereich. Mitte Februar stiegen die Temperaturen jedoch an, und die beginnende Schneeschmelze sollte die Bewegungen der feindlichen Truppen zusätzlich erschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Februar überschritt Lothars Heer die Grenze und rückte im dichten Schneetreiben auf die böhmische Seite vor. Die Truppenstärke wird auf etwa 2000–3000 Kämpfer geschätzt, denen 3000–4000 Böhmen gegenüberstanden. Der Weg der Truppen und die Lage des [[Schlacht]]feldes lässt sich aus den Quellen nicht zweifelsfrei rekonstruieren. Wahrscheinlich erscheint, dass die Sachsen von der [[Nakléřovská výšina|Nollendorfer Höhe]] aus durch das Tal eines Gebirgsbaches, entweder der Tellnitz oder des [[Jílovský potok|Eulabach]], in Richtung Kulm hinabstiegen. Lothar hatte sein Heer in zwei Gruppen eingeteilt. Die [[Vorhut]], die etwa 200 Ritter mit Begleitung umfasste und für das Hauptheer den Weg freiräumen sollte, stand unter dem Kommando Ottos des Schwarzen. Diese Vorhut griffen die böhmischen Truppen in einem engen Tal zwischen zwei steilen Bergen nahe Kulm an. Daneben muss es, wahrscheinlich an einem anderen Ort, zu einem zweiten Gefecht mit dem Hauptteil des Heeres gekommen sein. Dieses soll nach lokaler Tradition am Lotarův vrch (&amp;#039;&amp;#039;Lotterberg&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Jílové u Děčína|Jílové]] (deutsch: Eulau) stattgefunden haben. Dem König war der Rückweg zum Nollendorfer Pass abgeschnitten. Er wurde mit dem Rest seiner Truppen eingeschlossen und nahm auf einem Hügel eine Verteidigungsposition ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt endete die Schlacht mit einer vernichtenden Niederlage des Königs. Während Soběslav nach Angaben der Chronisten nur drei Kämpfer verloren habe, sollen auf Seiten Lothars III. 500 Ritter ums Leben gekommen sein. Otto der Schwarze fiel und viele sächsische Krieger wurden gefangen genommen. Unter den Gefangenen befanden sich auch hochrangige Adlige wie [[Albrecht der Bär]] und Graf Ludwig von Thüringen. Soběslav suchte mit einigen Großen das Notlager des Königs auf und nahm von ihm das Herzogtum Böhmen zu [[Lehen]] an, ehe er ihn ziehen und die Gefangenen frei ließ. Der offizielle Lehensakt war eine verbindliche Geste, die den Kriegszustand beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Als Soběslav von Lothar III. Böhmen zu Lehen nahm, unterwarf sich der Sieger dem Besiegten. Dies scheint auf den ersten Blick widersprüchlich, doch tatsächlich brachte der Ausgang der Schlacht beiden Seiten Vorteile: Lothar stärkte seine Position im Reich, insbesondere gegenüber den [[Staufer]]n, Soběslav gewann für seine Herrschaft Prestige auch im internationalen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die böhmischen Chroniken stellen dagegen nicht so sehr die Person des Herzogs in den Mittelpunkt. Der Sieg bei Kulm wird von ihnen als Verdienst der ganzen Gemeinschaft geschildert, der als &amp;#039;&amp;#039;familia sancti Venceslai&amp;#039;&amp;#039; (Gesinde des heiligen Wenzel) durch Fürsprache des Landespatrons der Sieg gewährt worden sei. In diesem Zusammenhang fällt auch der Bau einer romanischen [[Rotunde]], die Soběslav auf dem Gipfel des nahen [[Říp]] errichten und dem heiligen Adalbert weihen ließ. Sie wird als eines der ersten tschechischen Nationaldenkmäler betrachtet. In diesen Nachwirkungen der Schlacht von Kulm wird eine neue Fassung des mittelalterlichen Staats- und Herrschaftsgedankens sichtbar, in dem der Herrscher nicht nur für sich selbst, sondern für das ganze Land kämpft und für dessen Wohl verantwortlich gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Schlachten bei Chlumec ==&lt;br /&gt;
* In der [[Erste Schlacht bei Chlumec|Ersten Schlacht bei Chlumec]] unterlag 1040 ein Heer König [[Heinrich III. (HRR)|Heinrichs III.]] dem Herzog [[Břetislav I.]] von Böhmen.&lt;br /&gt;
* In der [[Schlacht bei Kulm|Dritten Schlacht bei Chlumec]] 1813, in den [[Befreiungskriege]]n, unterlagen französische Truppen unter [[Dominique Joseph Vandamme]] den verbündeten Koalitionstruppen unter [[Friedrich von Kleist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vratislav Vaníček: &amp;#039;&amp;#039;Soběslav I. Přemyslovci v kontextu evropských dějin v letech 1092–1140&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historická pamět̕&amp;#039;&amp;#039;, Velká řada, Band 14). Paseka, Praha / Litomyšl 2007, ISBN 978-80-7185-831-7, besonders S. 165–197 ({{csS}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Battle of Chlumec (1126)|Zweite Schlacht bei Chlumec}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Mittelalter)|Chlumec, Zweite Schlacht bei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1126]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chlumec u Chabařovic]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Böhmens im Mittelalter|Schlacht bei Chlumec 2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (12. Jahrhundert)|Chlumec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Heiliges Römisches Reich)|Chlumec]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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