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	<title>Zweite Ramu-Expedition - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:59:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweite_Ramu-Expedition&amp;diff=2512941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-04-09T04:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweite Ramu-Expedition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von 1898 war eine von der [[Neuguinea-Kompagnie]] unterstützte, nach [[Deutsch-Neuguinea]] entsandte, deutsche wissenschaftliche Expedition. [[Ernst Tappenbeck]], der Leiter der Expedition, erhielt den Auftrag zu erkunden, ob der &amp;#039;&amp;#039;Ottilienfluss&amp;#039;&amp;#039;, auf dessen Mündung Vizeadmiral [[Georg von Schleinitz]] 1886 bei der Rückkehr von einer Expedition zum [[Sepik]] gestoßen war, mit dem von [[Karl Lauterbach (Biologe)|Karl Lauterbach]] 1896 auf seiner [[Kaiser-Wilhelmsland-Expedition|Ersten Ramu-Expedition]] gefundenen Fluss [[Ramu]] identisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates&amp;lt;!--Leiter des Direktoriums--&amp;gt; der [[Neuguinea-Kompagnie]] [[Adolph von Hansemann]], ließ Tappenbeck freie Hand bei der Auswahl des Teams und der Ausrüstung. Tappenbeck warb zwei [[Australien|australische]] Goldprospektoren, Hans Klink aus [[Sydney]] und Robert Philipp aus [[Cooktown]] an. Weitere Teilnehmer waren Hans Blum und Hans Rodatz. Zwei [[Auslandschinesen|chinesische]] Köche, sechs Händler aus [[Java (Insel)|Java]] und 36 einheimische Träger vervollständigten die Mannschaft. Das Expeditionsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Herzogin Elisabeth (Schiff, 1897)|Herzogin Elisabeth]]&amp;#039;&amp;#039; war mit einem chinesischen Maschinisten, einem Heizer und einem Steuermann aus [[Singapur]]  sowie zehn [[Melanesier|melanesischen]] Seeleuten bemannt. Es handelte sich um einen [[Raddampfer]] mit sehr geringem Tiefgang, den Tappenbeck speziell für den flachen Oberlaufs des Ramu und seine Nebenflüsse in Deutschland konstruieren lassen hatte.&amp;lt;ref name=ohff&amp;gt; Hans-Jürgen Ohff : {{Webarchiv|text=Empires of enterprise: German and English commercial interests in East New Guinea 1884 to 1914. |url=http://digital.library.adelaide.edu.au/dspace/bitstream/2440/48479/6/02intro_chapters1-9.pdf |wayback=20140219080203}} (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB) Dissertation University of Adelaide, School of History and Politics, 2008 S. 145&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Albrecht (Schiff)|Johann Albrecht]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Schiff der [[Neuguinea-Kompagnie]] unter dem Befehl von Kapitän Sanders, beförderte die Ausrüstung sowie den zerlegten Raddampfer und vorgefertigte Häuser von Deutschland nach [[Friedrich-Wilhelmshafen]]. Dort ließ Tappenbeck die &amp;#039;&amp;#039;Herzogin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; zusammenbauen und wies die Expeditionsmannschaft in ihre Aufgaben ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
Am 3. April 1898 verließen die Expeditionsteilnehmer mit beiden Schiffen Friedrich-Wilhelmshafen. Am 7. April erreichten sie die Elisabeth-Bucht und am 12. April Prinz-Adalberthafen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nhtap&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nationaalherbarium.nl/fmcollectors/t/TappenbeckE.htm Tappenbeck, Ernst] Cyclopaedia of Malesian Collectors, Nationaal Herbarium Nederland&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Flussraddampfer in der Bucht Prinz-Adalberthafen, 70 km nordwestlich von Friedrich-Wilhelmshafen, Schutz vor dem rauen Wetter in der [[Bismarck-See]] suchen musste, setzte Kapitän Sanders die überlebenden Ziegen, Schweine und Hühner, die der Expedition als Proviant dienen sollten, an der Mündung des Ottilienflusses an Land, und fuhr mit der &amp;#039;&amp;#039;Johann Albrecht&amp;#039;&amp;#039;, 300 km den Fluss aufwärts. Er kam bis zu der Stelle, die Lauterbach 1896&amp;lt;!--18. April 1896--&amp;gt; auf seinem Weg flussabwärts erreicht hatte und konnte so die Identität des Ramu mit dem Ottilienfluss nachweisen, die Lauterbach bereits vermutet hatte.&amp;lt;ref name=ohff/&amp;gt; Da das Schiff wegen des niedrigen Wasserstandes den Fluss nicht weiter hinauf fahren konnte, entluden die Forschungsreisenden ihre Vorräte und Ausrüstungen am auf einer Sandbank. Die &amp;#039;&amp;#039;Johann Albrecht&amp;#039;&amp;#039; kehrte nach Adalberthafen zurück, um die &amp;#039;&amp;#039;Herzogin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatzort zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August konnten Tappenbeck, Philipp und der Pflanzer Ernst Schirmer mit einigen neu angeworbenen Arbeitern, jedoch ohne den Raddampfer, die Mündung des Ramu erreichen. Tappenbeck wartete weiter auf ruhiges Wetter, dass der &amp;#039;&amp;#039;Herzogin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; die Fahrt zum Ramu ermöglichen würde, errichtete in der Zwischenzeit die Expeditionsstation &amp;#039;&amp;#039;Ramumünde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--4 02 S 144 42 O--&amp;gt; und fertigte Hauswände und Dächer für die geplante Station am Mittellauf des Ramu vor.&amp;lt;ref name=ohff/&amp;gt; Nach einigen Reisetagen den Ramu hinauf, ließ Tappenbeck seine Mitreisenden in dem gut ausgerüsteten Lager zurück, da der Wasserstand sank. Er kehrt viereinhalb Monate später mit der &amp;#039;&amp;#039;Herzogin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; zurück, worauf das Expeditionsteam den Ramu 310 Kilometer flussaufwärts befahren konnte. Per Kanu konnte man sogar noch weiter vorstoßen. Im August und September verhinderten starke [[Monsunregen]]fälle weitere Erkundungen. Tappenbeck beendete seine Reise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. April 1898 hatte sich die Teilnehmer der Expedition getrennt. Klink und Rodatz, letzterer als Stationsleiter, waren am Fuß des [[Hagengebirge (Neuguinea)|Hagengebirges]] geblieben. Die beiden Prospektoren rodeten etwa 5000 m² Regenwald und ließen Häuser für sich und Hütten für die Arbeiter bauen. Es entstand die erste Inlandstation der Neuguinea-Kompagnie. Sie tauschten mit den Ortsansässigen Spiegel und Perlen gegen [[Taro]], [[Yams]], [[Kokospalme|Kokosnüsse]] und [[Zuckerrohr]]. Rodatz sammelte Insekten, Pflanzen und Kunstgegenstände. Er machte täglich Aufzeichnungen über Lufttemperatur, Taupunkt und Niederschläge und maß die Wasserstände des Ramu. Klink untersuchte Felsformationen und suchte im Flussbett nach [[Gold]]. Zwischen 5° 33&amp;#039; und 5° 45&amp;#039; [[Geographische Breite|Grad südlicher Breite]] konnte er Goldvorkommen in allerdings geringen Mengen nachweisen. Ende 1898 war am Fluss die &amp;#039;&amp;#039;Ramu Zwischenstation&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--4 38 S 144 40 O--&amp;gt; eingerichtet, der Ramu und seine Nebenflüsse kartiert und eine große [[Botanik|botanische]] Sammlung zusammengetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nancy Sullivan &amp;amp; Associates Ltd.: {{Webarchiv | url=http://www.nancysullivan.net/pdf/companyreport-middletolowerramusubsistence.pdf | wayback=20130420230245 | text=Middle to Lower Ramu subsistence, household and culture study second revision}} (PDF; 7,7&amp;amp;nbsp;MB) Dezember 2009, Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland äußerte sich Ernst Tappenbeck in offiziellen Berichten kritisch über die umfassende Kontrolle, die die Beamten der Neuguinea-Kompagnie über die Entdeckungsreisenden ausübten. Adolph von Hansemann leitete die Berichte nicht, wie vorgesehen, an das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] weiter und entließ Tappenbeck aus dem Dienst der &lt;br /&gt;
Kompagnie.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer F. Buschmann: [http://books.google.de/books?id=hmRne-4aFaMC&amp;amp;pg=PA37&amp;amp;lpg=PA37&amp;amp;dq=Tappenbeck++Hansemann&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=lKusVCt7Hg&amp;amp;sig=8JJclENuy5avs-O77c8dNEsFMiU&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Z9sFT8D6Ccv1sgbn99WEDw&amp;amp;sqi=2&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Tappenbeck%20%20Hansemann&amp;amp;f=false Anthropology&amp;#039;s global histories: the ethnographic frontier in German New Guinea, 1870-1935], [[University of Hawaiʻi System|University of Hawaii Press]], 2009, ISBN 0-8248-3184-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 berichtete Karl Lauterbach vor der [[Gesellschaft für Erdkunde]] in [[Berlin]] über die zweite Ramu-Expedition. Die Sammlung von Hans Rodatz ist heute Teil der Ozeaniensammlung des [[Rautenstrauch-Joest-Museum]]s in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Tappenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Neuguinea&amp;#039;&amp;#039; Nabu Press 2010, ISBN 1147722714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Expedition (Australien und Ozeanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1898]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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