<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zweimen</id>
	<title>Zweimen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zweimen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweimen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T00:50:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweimen&amp;diff=206297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweimen&amp;diff=206297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-07T18:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Zweimen. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Zweimen (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Leuna&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/21/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/08/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 91&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 7.31&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 304&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Leuna#Stadtteile|Stadt Leuna]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2009-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06237&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034638&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Zweimen in Leuna.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweimen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Leuna]] im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland). Zu Zweimen gehören die Orte [[Dölkau]] und [[Göhren (Leuna)|Göhren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ZweimenKirche.JPG|mini|links|[[St. Barbara (Zweimen)|Barbarakirche]] in Zweimen]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Südosten [[Sachsen-Anhalt]]s an der [[Luppe (Fluss)|Luppe]]. Zweimen ist umgeben von der [[Saale-Elster-Aue|Elster-Luppe-Aue]] und liegt am Ökumenischen Pilgerweg, am Goseweg und an der Salzstraße. Südlich von Zweimen liegt der Klinkengraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zweimen, Dölkau und Göhren gehörten bis 1815 zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Schkeuditz]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es wurden Zweimen, Dölkau und Göhren mit dem Westteil des Amts Schkeuditz im Jahr 1815 an Preußen abgetreten. Bei der politischen Neuordnung Preußens wurden sie 1816 dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im&lt;br /&gt;
[[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem sie bis 1952 gehörten. Am 20. Juli 1950 wurde Dölkau nach Zweimen eingemeindet, zu dem bereits Göhren gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform in der DDR wurde Zweimen mit seinen Ortsteilen im Jahr 1952 dem [[Kreis Merseburg]] im [[Bezirk Halle]] zugeteilt, der 1994 im [[Landkreis Merseburg-Querfurt]] und 2007 zum [[Saalekreis]] kam. Von 2006 bis 2009 gehörte Zweimen zur [[Verwaltungsgemeinschaft Leuna-Kötzschau]]. Bis zum 30. Dezember 2009 war Zweimen eine selbständige Gemeinde mit den zugehörigen Ortsteilen Dölkau und Göhren. Am 31. Dezember 2009 wurde Zweimen in die Stadt [[Leuna]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Gemeindebürgermeister Zweimens war Helmut Rode. Ortsbürgermeister (Vorsitzender des Ortsvorstands) ist Rüdiger Patsch (AfD), der gleichzeitig auch Vorsitzender der [[Alternative für Deutschland|AfD]]-Fraktion im Stadtrat von Leuna ist und durch NS-Rhetorik auffiel (Stand: 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;Malte Göbel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-anhalt-afd-gedenkt-deutscher-soldaten-mit-nazi-spruch-und-beschimpft-kritiker-als-denunzianten-a-ee241128-e8eb-4cae-9ac6-617e272fa94b AfD gedenkt deutscher Soldaten mit Nazispruch und beschimpft Kritiker als »Denunzianten«.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 2024, abgerufen am 6. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dölkauer Schloss, einst Sitz der Grafen von [[Hohenthal (Adelsgeschlecht)|Hohenthal]], in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit Kinderheim, wird heute als Eventcenter betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Zweimen.png|mini|Ortswappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweimen (Leuna), der Teich.jpg|mini|Am Dorfteich in Zweimen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DölkauSchloßP.JPG|mini|Schloss Dölkau 2011]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot ein silberner Schrägrechtsbalken, begleitet von silbernen schrägrechten Lindenblättern (1:2).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung eines Wappens für die Gemeinde Zweimen wurde vom Gemeinderat im Mai 1995 in Auftrag gegeben, um im [[Siegel]], ggf. auf der [[Flagge]] und im sonstigen Gebrauch ein den Regeln der [[Heraldik]] entsprechendes und offiziell genehmigtes Wappen als [[Hoheitszeichen]] des Ortes zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nachweisbar, dass die Gemeinde Zweimen in der Geschichte bisher ein Wappen führte. Es war Beschluss der Gemeinde, das Wappen der erloschenen einst im Ort ansässigen Familie von Zweymen bzw. [[Zweimen (Adelsgeschlecht)|von Zweimen]] zu tragen bzw. sich mit dem Ortswappen auf jenes [[Familienwappen]] zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle des Wappens der Familie von Zweymen liegt der verwirrende Umstand vor, dass es identisch war mit dem Wappen derer [[Kötschau (Adelsgeschlecht)|von Kötschau]]. Wir erfahren aus dem [[Johann Siebmacher|Siebmacher]] darüber: „Von Zweymen. Ein in der Adelslexiographie theils gar nicht, theils ganz ungenügend behandelt, altadeliges Geschlecht des [[Stift Merseburg|Stiftes Merseburg]], wo auch sein gleichnamiger [[Stammsitz]] liegt. Es war zeitweise, namentlich im 17. Jahrhundert, stark ausgebreitet und nicht unbedeutend, und mehrfach begütert.“ Im Jahre 1290 ist Heinrich vom Zweymen als erster Vorfahre urkundlich bezeugt; im 18. Jahrhundert erlosch die Familie. Das Wappen derer von Zweymen wird beschrieben: „Rot mit silbernem mit drei grünen Lindenblättern aufwärts belegten Schrägrechtsbalken.“ (Siebmacher: Wappenbuch, 6. Band, Ausgestorbener Preußischer Adel, Provinz Sachsen, Nürnberg 1884)&lt;br /&gt;
Über die &amp;#039;&amp;#039;von Kötschau&amp;#039;&amp;#039; sagt Siebmacher: „In der Adelslexiographie herrscht die grösste Verwirrung in Betreff der Familien von Kötzschau, deren es drei verschiedene im Stift Merseburg gegeben hat... Die Heraldik des Geschlechts ist sehr wechselnd.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenverwandten &amp;#039;&amp;#039;von Kotzschen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Kötschau (Adelsgeschlecht)|von Kötschau]]&amp;#039;&amp;#039; führten einen silbernen mit drei grünen Lindenblättern aufwärts belegten Schrägrechtsbalken im roten Schild. Der Helm ist gekrönt und mit 10 schwarzen Hahnenfedern besteckt. Die Helmdecken sind Silbern und Rot. Eine Stammesverwandtschaft ist noch nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da zum Zeitpunkt der Wappenfindung für Zweimen die Gemeinde Kötzschau bereits das o.&amp;amp;nbsp;g. Wappen in seiner Darstellung und Tingierung trägt und eine Doppelung nicht möglich ist, knüpft die Gemeinde Zweimen an den alte Zweymenschen Schild an und verwendet seine Elemente in anderer Anordnung und Tinktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] realisierte diesen Auftrag und führte das Wappen ins Genehmigungsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Südlich von Zweimen verläuft die [[Bundesstraße 181]] von [[Merseburg]] nach [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=277 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leuna.de/de/zweimen.html Zweimen]&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Zweimen|val=object_1053454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1074381874|VIAF=315940319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leuna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>