<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zweigelt</id>
	<title>Zweigelt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zweigelt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweigelt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T13:48:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweigelt&amp;diff=38583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tsui: +Bild +Commons</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweigelt&amp;diff=38583&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-17T22:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bild +Commons&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Rotburger|Dieser Artikel behandelt eine Rebsorte. Zum österreichischen Botaniker, Entomologen und Rebenzüchter siehe [[Fritz Zweigelt]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe = schwarz&lt;br /&gt;
| Name = Zweigelt&lt;br /&gt;
| Synonyme = Rotburger, Zweigeltrebe, Blauer Zweigelt, Zweigelt Blau.&lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = &lt;br /&gt;
| Bild = Zweigelt DSC 4458.JPG&lt;br /&gt;
| Herkunft = [[Österreich]] &lt;br /&gt;
| bekannt seit = &lt;br /&gt;
| Weißweintraube = &lt;br /&gt;
| Rotweintraube = ja&lt;br /&gt;
| Tafeltraube = &lt;br /&gt;
| Rosinentraube = &lt;br /&gt;
| Unterlage = &lt;br /&gt;
| Züchter = [[Friedrich Zweigelt]]&lt;br /&gt;
| Institut = [[Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]]&lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr = 1921&lt;br /&gt;
| Zuchtnummer = Klosterneuburg 181-2-71 oder Klosterneuburg 71&lt;br /&gt;
| Markteinführung = 1972&lt;br /&gt;
| VIVC = 13484&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1 = [[St. Laurent]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte2 = [[Blaufränkisch]]&lt;br /&gt;
| Kreuzung = &lt;br /&gt;
| Mutation = &lt;br /&gt;
| Abstammung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweigelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Rotweinsorte]]. Sie heißt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blauer Zweigelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotburger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweigeltrebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Qualitätsrebsortenverordnung von Österreich ({{BGBl|II Nr. 161/2010}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sorte, eine [[Klosterneuburg]]er Neuzüchtung aus den Rotweinsorten St. Laurent und Blaufränkisch, ist mittlerweile die am meisten verbreitete Rotweinsorte in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Name ==&lt;br /&gt;
Der Zweigelt ist eine [[österreich]]ische Neuzüchtung aus dem Jahr 1922 von [[Friedrich Zweigelt]] (1888–1964), dem späteren Direktor der [[Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau|Höheren Bundeslehr- und Bundesversuchsstation für Wein-, Obst- und Gartenbau]] (1938–1945), aus [[St. Laurent]] und [[Blaufränkisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1950er-Jahren erkannte [[Lenz Moser]] die Eignung der Sorte „St. Laurent x Blaufränkisch“ für die Erziehungsform der Hochkultur und bemühte sich fortan um eine Benennung nach ihrem Züchter, Friedrich Zweigelt, da er die Bezeichnung „St. Laurent x Blaufränkisch“ als zu lang erachtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Daniel Deckers: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Zweigelt im Spiegel zeitgenössischer Quellen&amp;#039;&amp;#039;. In: Wein in Österreich. Die Geschichte. Brandstätter Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-7106-0350-1, S. 224 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1958 hatte der „Prozess der Namensgebung ein Stadium erreicht, in dem er nicht mehr aufzuhalten war.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Bezeichnung „Zweigeltrebe Blau“ tauchte erstmals 1972 in dem damals neuen Rebsortenverzeichnis für Qualitätsweine auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1978 wurde der Sortenname abgeändert in „Blauer Zweigelt“ und das Synonym „Rotburger“ geschaffen&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft vom 20. September 1978 (Bundesgesetzblatt Nr. 517/1978)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit sollte die gemeinsame Herkunft der Neuzüchtungen Blauburger, Goldburger und Rotburger/Blauer Zweigelt herausgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mündl. Erläuterung des langjährigen Direktors der HBLA Klosterneuburg Josef Weiss.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weit verbreitete Behauptung, Friedrich Zweigelt selbst hätte seine Neuzüchtung „Rotburger“ genannt, lässt sich nicht belegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiterhin gültige Synonym „Rotburger“ wird nach wie vor von österreichischen Winzern als Bezeichnung am Etikett verwendet, wohingegen das Gros der Erzeuger auf den Etiketten den Namen Zweigelt vermerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Werfring]]: [https://www.wienerzeitung.at/_em_daten/_wzo/2013/11/04/131104_1229_weinherbst2013_lr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Rote von der Burg&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Weinherbst 2013&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsbeilage zur &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 2013, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Problematik der Namensgebung nach einem überzeugten [[Nationalsozialist]]en wurde wiederholt öffentlich thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Es wird ein Wein sein. Die Wahrheit des Zweigelt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Cotta&amp;#039;s Kulinarischer Almanach&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2006, ISBN 3-608-93799-4, S. 226–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.noen.at/in-ausland/aktion-abgezweigelt-zweigelt-soll-in-blauer-montag-umbenannt-werden-essen-und-trinken-nationalsozialismus-weinbau-oesterreich-128108105 Aktion „Abgezweigelt“ – Zweigelt soll in „Blauer Montag“ umbenannt werden].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niederösterreichische Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 10. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Pulz: &amp;#039;&amp;#039;Der Geist in der Flasche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Dezember 2018, S. 1 (online: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/stil/zweigelt-oesterreich-wein-1.4249551 Wein in Österreich –Zwielichtiger Zweigelt]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
Zweigelt ist eine Kreuzung aus den Sorten [[St. Laurent]] x [[Blaufränkisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regner&amp;quot;&amp;gt;[[Ferdinand Regner]]: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der österreichischen Qualitätsweinrebsorten und deren Klone.&amp;#039;&amp;#039; 2008, LFZ Klosterneuburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweigelt am Versuchsgut Agneshof des LFZ Klosterneuburg 2025-08-15 01.jpg|mini|Zweigelt]]&lt;br /&gt;
* Triebspitze ist glatt und bronziert.&lt;br /&gt;
* Blätter sind mittelgroß, derb, kreisförmig bis fünfeckig, drei- bis fünflappig, wenig gelappt.&lt;br /&gt;
* Die Traube ist mittelgroß bis groß, dichtbeerig, zylindrisch, mit Beitraube; Beeren rundlich, blauschwarz gefärbt.&lt;br /&gt;
* Der Triebwuchs ist kräftig und aufrecht.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reife&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: mittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ertrag ==&lt;br /&gt;
Auf tiefgründigen, nährstoffreichen Böden bringt er sehr hohe und regelmäßige Erträge. Für hohe Qualitäten muss eine Ertragsregulierung durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traubenwelke Zweigelt.JPG|250px|mini|Reife Traube mit Symptomen der Traubenwelke]]&lt;br /&gt;
Vorteilhaft ist, dass die Sorte geringe Bodenansprüche stellt und eine gute Winterfrostwiderstandfähigkeit besitzt.&lt;br /&gt;
Nachteilig ist, dass sie wegen der guten Fruchtbarkeit intensive Laubarbeit und Ertragsregulierung benötigt. Weiters wird die Weinqualität nachteilig beeinflusst durch die Botrytisanfälligkeit und dadurch, dass die Beeren der Traube ungleichmäßig reif werden. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts hat sich auch gezeigt, dass die Sorte anfällig für [[Schwarzholzkrankheit|Stolbur]]-[[Phytoplasma|Phytoplasmose]] ist. In den 1990er Jahren trat eine neue Krankheit auf, beginnend im nördlichen Burgenland. Die Trauben werden in der Reifephase welk („[[Traubenwelke]]“, auch „Zweigeltkrankheit“ genannt). Der Ursachenkomplex beinhaltet: Kalimangel, hohe Ertragsbelastung und Stressfaktoren (Wasser- und Nährstoffstress, Staunässe, ungünstiges Blatt/Fruchtverhältnis, Extremtemperaturen u. a.). Der Ursachenkomplex ist noch nicht ausreichend geklärt und erforscht. Welke Trauben können nicht zu Wein verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wein ==&lt;br /&gt;
Die Weine zeigen sich substanzreich, fruchtig und mit violett-rötlicher Farbe. Das Bukett ist oft mit [[Vanille (Gewürz)|Vanille]]-Aromen und weichen [[Tannine]]n im [[Abgang (Nahrungsmittel)|Abgang]], jung mit einem charakteristischen Weichselkirsch-Aroma versehen. Erreicht werden solche Weine nur mit einer Ertragsregulierung, fachgerechter [[Vinifizierung]] und [[Ausbau (Wein)|Ausbau]] (etwa in [[Barrique]]-Fässern), was ihnen lange Haltbarkeit verleiht. Diese Traube wird sowohl [[Sortenreinheit|sortenrein]] vinifiziert als auch gerne als Verschnittpartner in [[Cuvée]]s verwendet. Bei zu hohem Ertrag werden die Weine dünn, hellrot in der Farbe und unharmonisch im Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Die Sorte ist ganz besonders im [[Weinbau in Österreich#Neusiedlersee|Weinbaugebiet Neusiedlersee]] und in den östlichen Weinbaugebieten Niederösterreichs verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Dokumentation Österreichischer Wein 2018 |Hrsg=Österreich Wein Marketing GmbH |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Wien |Datum=2018 |ISBN= |Seiten=8 ff. |Online=https://www.oesterreichwein.at/presse-multimedia/statistik/statistik-archiv}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 erreichte der Zweigelt in Österreich bereits 13,8 % der gesamten Rebfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/oesterreichs-rebsorten/rotwein/zweigelt-blauer-zweigelt-rotburger &amp;#039;&amp;#039;Zweigelt (Blauer Zweigelt, Rotburger)&amp;#039;&amp;#039;] Artikel auf oesterreichwein.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt hinter dem &amp;#039;&amp;#039;[[Grüner Veltliner|Grünen Veltliner]]&amp;#039;&amp;#039; an zweiter Stelle und ist somit die meistangebaute Rotweinsorte, vor dem [[Blaufränkisch]]en, der in den letzten Jahren durch zahlreiche Neuauspflanzungen überflügelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;30%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDEE99&amp;quot;| Weinbaugebiet&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDEE99&amp;quot;| Fläche ha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Wachau|Wachau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Weingartengrunderhebung 2015 (Stand September 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 79,79&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Kremstal|Kremstal]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 304,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Kamptal|Kamptal]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 520,22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Traisental|Traisental]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 75,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Wagram|Wagram]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 372,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Weinviertel|Weinviertel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1.637,76&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Carnuntum|Carnuntum]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 239,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Thermenregion|Thermenregion]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 285,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Neusiedlersee|Neusiedlersee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Wein Burgenland nach Wein-Online, Stand Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1.604,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Weinbau in Österreich#Leithaberg|Leithaberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 347,42&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Mittelburgenland|Mittelburgenland]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 460,47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Weinbau in Österreich#Rosalia|Rosalia]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 46,13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Weinbau in Österreich#Eisenberg|Eisenberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 31,79&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Wien|Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Weinbauverband Wien nach Rebflächenverzeichnis MA 58, Stand Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; |41,47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Weinbau in Österreich#Vulkanland Steiermark|Vulkanland Steiermark]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Wein Steiermark nach Weinbaukataster Steiermark, Stand September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; |177,19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weinbau in Österreich#Südsteiermark|Südsteiermark]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; |161,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Weinbau in Österreich#Weststeiermark|Weststeiermark]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; |11,53&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summe Österreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Summe  aus  Rückmeldungen  der  weinbautreibenden  Bundesländer  (Statistik  Austria  NÖ, Wein-Online Burgenland, Weinbaukataster Steiermark, Rebflächenverzeichnis der Stadt Wien, MA 58). Stand Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6.425,81&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] wird er vor allem in den Weinbaugebieten [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]], [[Saale-Unstrut-Region|Saale-Unstrut]]  und [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebflächen in Deutschland verteilten sich im Jahr 2022 wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Statistisches Bundesamt |Titel=Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Landwirtschaftliche Bodennutzung - Rebflächen - |Band=Fachserie 3 Reihe 3.1.5 |Datum=2023-02-27 |Online=https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Wein/Publikationen/Downloads-Wein/rebflaechen-2030315227004.pdf?__blob=publicationFile |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;30%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDEE99&amp;quot;| Weinbaugebiet&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDEE99&amp;quot;| Fläche ha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| &amp;lt; 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hessische Bergstraße]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| &amp;lt; 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mosel (Weinbaugebiet)|Mosel]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| &amp;lt; 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Saale-Unstrut-Region|Saale-Unstrut]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sachsen (Weinbaugebiet)|Sachsen]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stargarder Land (Weinbaugebiet)|Stargarder Land]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 62&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summe Deutschland 2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;116&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Kleine Bestände gibt es in der [[Schweiz]] (rund 20 ha).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesamt für Landwirtschaft BLW |Titel=Das Weinjahr 2022 - Weinwirtschaftliche Statistik |Ort=Bern |Datum=2023 |Online=https://www.blw.admin.ch/dam/blw/de/dokumente/Nachhaltige%20Produktion/Pflanzliche%20Produktion/Weine%20und%20Spirituosen/Weinwirtschaftliche%20Statistik/weinjahr_2022.pdf.download.pdf/weinjahr_2022.pdf |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Staaten ===&lt;br /&gt;
In der [[Tschechien|Tschechischen Republik]], der [[Slowakei]] sowie in [[Ungarn]] ist die Sorte zunehmend im Anbau vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Züchtungen mit Zweigelt ==&lt;br /&gt;
Gertrude Mayer an der [[Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau|Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]] in [[Klosterneuburg]] nutzte den Zweigelt zur Züchtung der Sorte [[Roesler (Rebsorte)|Roesler]] [Kreuzung aus Blauer Zweigelt x Klosterneuburg 1189-9-77 (= Seyve Villard 18-402 x Blaufränkisch)], um die Qualität der Sorte ‘Zweigelt’ mit einer guten Pilzwiderstandfähigkeit gegen [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Peronospora]] und [[Oidium]] zu kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/oesterreichs-rebsorten/rotwein/zweigelt-blauer-zweigelt-rotburger/ (Blauer) Zweigelt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Bauer (Weinbau)|Karl Bauer]], [[Ferdinand Regner]], Barbara Schildberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Weinbau&lt;br /&gt;
   |Auflage=9.&lt;br /&gt;
   |Verlag=avBuch im Cadmos Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7040-2284-4}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Regner]]: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der österreichischen Qualitätsweinrebsorten und deren Klone.&amp;#039;&amp;#039; 2008, LFZ Klosterneuburg.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Pierre Galet]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hachette Livre&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-01-236331-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Klaus Egle&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Österreichische Wein&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Pichler&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-85431-403-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Helmut Romé]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die großen Weine Österreichs&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Seewald&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart-Degerloch&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-512-00558-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Jancis Robinson]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Oxford Weinlexikon&lt;br /&gt;
   |Auflage=3., vollst. überarb.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hallwag, Gräfe und Unzer&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8338-0691-9}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Bernd H. E. Hill, Erika Maul, Erst H. Rühl, Joachim Schmid, Fritz Schuhmann: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Eugen Ulmer, 2011, ISBN 978-3-8001-5957-4.&lt;br /&gt;
* [[Johann Werfring]]: [https://www.wienerzeitung.at/_em_daten/_wzo/2013/11/04/131104_1229_weinherbst2013_lr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Rote von der Burg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Weinherbst 2013.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsbeilage zur &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 2013, S. 8–13.&lt;br /&gt;
* [[Daniel Deckers]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Zweigelt im Spiegel zeitgenössischer Quellen&amp;#039;&amp;#039;. In: Willi Klinger, [[Karl Vocelka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wein in Österreich. Die Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Christian Brandstätter Verlag, 2. Auflage, Wien 2020, ISBN 978-3-7106-0350-1, S. 213–225.&lt;br /&gt;
* Daniel Deckers: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Zweigelt (1888–1964). Wissenschaftler, Rebenzüchter, Nationalsozialist.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien und Köln 2023, ISBN 978-3-205-21643-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotwein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tsui</name></author>
	</entry>
</feed>