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	<title>Zweifrontenkrieg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Guardian of Arcadia: Die letzte Textänderung von 2A02:3100:B29C:600:7113:A134:A876:62D7 wurde verworfen und die Version 250356638 von Matzematik wiederhergestellt. Unrechtmäßige Änderung an Vorlage Redundanztext zurückgesetzt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:3100:B29C:600:7113:A134:A876:62D7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:3100:B29C:600:7113:A134:A876:62D7&quot;&gt;2A02:3100:B29C:600:7113:A134:A876:62D7&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/250356638&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/250356638&quot;&gt;250356638&lt;/a&gt; von Matzematik wiederhergestellt. Unrechtmäßige Änderung an Vorlage Redundanztext zurückgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Innere Linie&lt;br /&gt;
|4=Mehrfrontenkrieg&lt;br /&gt;
|5=Zweifrontenkrieg|2=März 2022|1=[[Benutzer:Indoor-Fanatiker|Indoor-Fanatiker]] ([[Benutzer Diskussion:Indoor-Fanatiker|Diskussion]]) 03:50, 13. Mär. 2022 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweifrontenkrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die Situation eines kriegführenden Landes, wenn es gleichzeitig an [[Zweite Front|zwei]] –&amp;amp;nbsp;meist einander entgegengesetzten&amp;amp;nbsp;– Seiten seines Landes [[Krieg]] gegen mehrere Gegner führt oder führen muss. Ein solcher Krieg wirft erhebliche [[Logistik|logistische]] Probleme auf: [[Militär|Truppen]] müssen zwischen den beiden [[Kriegsschauplatz|Kriegsschauplätzen]] verteilt werden, oft ist die Versorgung mit Rohstoffen und Importgütern erschwert; eine lange Frontlinie ist zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] ist wiederholt in diese Situation geraten. Als Grund für diese häufige Verwicklung Deutschlands in Zweifrontenkriege wird häufig die zentrale Lage in [[Europa]] genannt. Die Politik deutscher Staatsmänner sowohl vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten]] als auch dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] führte dies fahrlässig herbei. Im Verlauf der deutschen Geschichte wurden mehrere Strategien entwickelt, um einen möglichen Zweifrontenkrieg zu vermeiden beziehungsweise siegreich zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Otto von Bismarck|Bismarck]] verfolgte zwischen 1871 und 1890 eine politische Strategie gegen einen Zweifrontenkrieg. Da nach der Demütigung [[Frankreich]]s im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] eine Aussöhnung unwahrscheinlich und weitere Konflikte wahrscheinlich schienen (französischer [[Revanchismus]]), setzte er auf ein [[Bündnispolitik Otto von Bismarcks|kompliziertes Bündnissystem]] mit allen anderen europäischen Großmächten mit Ausnahme Frankreichs, das international isoliert bleiben sollte. Nach Bismarcks Entlassung betrieb das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Reich]] unter [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] eine [[Imperialismus|imperialistische]] Großmacht-Politik. Die Vernachlässigung der bestehenden Bündnisse und das durch den Ausbau der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] ausgelöste [[Deutsch-Britisches Flottenwettrüsten|Wettrüsten]] ermöglichten es Frankreich, die Situation umzukehren. Bis 1907 hatte [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] ein Bündnissystem mit [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] und [[Russisches Kaiserreich|Russland]] zustande gebracht ([[Triple Entente|Entente]]). Das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Kaiserreich]] sah sich mit seinem [[Mittelmächte|eigenen Bündnissystem]] &amp;#039;&amp;#039;eingekreist&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In dieser Situation wurde als militärische Strategie zum Führen eines Zweifrontenkriegs der [[Schlieffenplan]] von 1905 entwickelt, den das Deutsche Reich 1914 gegen [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] und [[Russisches Kaiserreich|Russland]] in die Realität umzusetzen versuchte. Der Plan scheiterte; seine Umsetzung weitete den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] aus, da er einen Erstschlag und einen Angriff auf [[Belgien]] erforderte, dessen Neutralität durch [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] garantiert wurde, welches daraufhin in den Krieg eintrat. An der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] gab es Mitte Dezember 1917 einen Waffenstillstand und im März 1918 den [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk]]. Das Deutsche Reich konnte etwa eine Million Soldaten an die Westfront verlegen und die [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918]] beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] versuchte [[Adolf Hitler]] zunächst einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden, indem er seine Gegner (hauptsächlich Frankreich, Großbritannien, [[Sowjetunion]] und [[Vereinigte Staaten|USA]]) nacheinander zu schlagen versuchte. Nach dem [[Überfall auf Polen]] und dem überraschend schnellen [[Westfeldzug|Sieg über Frankreich]] folgte eine Niederlage in der [[Luftschlacht um England]]. Hierauf griff er 1941 die Sowjetunion an ([[Unternehmen Barbarossa]]), obwohl Großbritannien noch ungeschlagen war. Damit führte er selbst einen Zwei- bzw. [[Mehrfrontenkrieg]] herbei. Nach dem [[Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg|Kriegseintritt der USA im Dezember 1941]] eröffneten die Westalliierten in Italien ([[Operation Husky|Landung auf Sizilien Juli 1943]]) und im Juni 1944 in Frankreich ([[Operation Overlord]]) weitere [[Kriegsfront|Fronten]] in Europa neben der Ostfront und beschleunigten dadurch den Zusammenbruch des [[NS-Staat|Dritten Reichs]] erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Krieg|Deutsch-Österreichischen Krieg]] (Juli 1866) musste das [[Kaisertum Österreich]] seine Truppen auf zwei Fronten verteilen (im Süden Italien; im Nordwesten die vereinigten preußischen Armeen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eröffnete sich für [[Österreich-Ungarn]] nach der [[Balkanfront]]&amp;lt;!--https://www.mediathek.at/der-erste-weltkrieg/der-erste-weltkrieg-ausgabe-3/kriegsverlauf/die-balkanfront/ http://ww1.habsburger.net/de/themen/schauplaetze-des-krieges-die-balkanfront--&amp;gt; gegen Serbien ([[Serbienfeldzug 1914]]), die diesen großen Krieg auslöste, schon in den ersten Kriegswochen an der russischen Grenze eine zweite Front, die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] ([[Schlacht in Galizien]]). Getrennt waren sie durch das anfangs neutrale Rumänien. Mit der Kriegserklärung durch Italien im Mai 1915 wurde die [[Alpenfront]] ein – abgesehen von der eher geringen Beteiligung Österreichs an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] – [[Dreifrontenkrieg|dritter]] Kriegsschauplatz. Nachdem die Front gegen Serbien im Oktober 1915 mit dessen Kapitulation bald hinfällig wurde ([[Serbienfeldzug der Mittelmächte|Serbienfeldzug 1915]]), führte Österreich-Ungarn wieder hauptsächlich einen Zweifrontenkrieg um sein Territorium. An der im Südbalkan neu aufgebauten [[Makedonische Front|Makedonienfront (Salonikifront)]] war die Beteiligung ebenfalls marginal, allerdings trat Rumänien im August 1916 auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein, womit sich die [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|Südostfront]] als Ausdehnung der Ostfront wieder eröffnete. Die Kriegshandlungen dort wurden aber schon Ende 1916 mit der Besetzung eines Gutteils von Rumänien wieder beendet. Der Zweifrontenkrieg in den Karpaten und den Alpen (wo im [[Zwölfte Isonzoschlacht|Oktober 1917]] ein großer Durchbruch gelang), konnte erst mit dem [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk|Separatfrieden mit Russland im März 1918]] beendet werden. Am Zusammenbruch der österreich-ungarischen Armee im Laufe des Sommers und Herbstes änderte das wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Beispiele ==&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] schuf der Kriegseintritt [[Zarentum Bulgarien|Bulgariens]] die Grundlage für die Niederlage [[Königreich Serbien|Serbiens]] 1915. Der kleine Balkanstaat wurde dadurch nicht nur an der nördlichen Front durch [[Österreich-Ungarn]], sondern auch an einer östlichen Front durch den neuen Gegner Bulgarien angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg führten die [[Vereinigte Staaten|USA]] und das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] ebenfalls Krieg an zwei Fronten. Sie bekämpften im [[Pazifikkrieg]] das imperialistische Japan und in Europa das Dritte Reich. Trotz dieser Doppelbelastung siegten sie an beiden Fronten. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass das Vereinigte Königreich über [[Kolonie]]n seinen Nachschub regelte, während die USA auf ihre enormen Ressourcen und Industriekapazitäten zurückgreifen konnten. Nicht zuletzt waren auch ihre Kriegsgegner in einen Mehrfrontenkrieg verwickelt: Das Deutsche Reich an West- und Ostfront und zu Anfang sogar zusätzlich noch in Afrika und später in Italien. Japan kämpfte nicht nur in China, sondern attackierte Ziele in ganz Südostasien. Insbesondere, nachdem die USA mehr und mehr die Oberhand sowohl in der Luft als auch im Wasser erhielten, rächte sich diese Verzettelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Israel]] war nach 1948 im Zuge der [[Israelisch-Arabische Kriege|Israelisch-Arabischen Kriege]] mehrfach in Zwei- bzw. Mehrfrontenkriege verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 führte Israel einen Zweifrontenkrieg gegen die [[Hisbollah]] im Norden und die [[Hamas]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mehrfrontenkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Zweite Front]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegs- und Gefechtsführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guardian of Arcadia</name></author>
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