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	<title>Zweibrücken-Bitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T21:24:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zweibr%C3%BCcken-Bitsch&amp;diff=694514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Mittelalter */</title>
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		<updated>2026-02-23T10:26:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mittelalter&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Name = Zweibrücken-Bitsch&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Zweibruecken-Bitsch.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Zweibrucken-Bitsch around 1400 (134037786).jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Grafschaften Zweibrücken (dunkelgrün) und Zweibrücken-Bitsch (hellrosa) um 1400&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Vorläufer = 1286: [[Grafschaft Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Grafschaft]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Graf]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[FR-57]]/[[DE-RP]]/[[DE-SL]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Bitsch]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = 1286: Zweibrücken-Bitsch&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[deutsche Sprache|deutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = 1570: [[Hanau-Lichtenberg]] &amp;lt;br&amp;gt;1572: [[Herzogtum Lothringen]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweibrücken-Bitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein zwischen 1286 und 1302 aus dem südlichen Teil der alten [[Grafschaft Zweibrücken]] und der von Lothringen eingetauschten [[Herrschaft Bitsch]] hervorgegangenes Territorium des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]], das bis 1570 bestand und nach dem Aussterben der Grafen unter den Erben aufgeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Bei der Teilung der Zweibrücker Lande unter den Söhnen des Grafen [[Heinrich II. (Zweibrücken)|Heinrich II.]] von [[Zweibrücken]] kam nach 1286 das [[Amt Lemberg]] mit der [[Burg Lemberg|gleichnamigen Burg]] an den älteren Sohn [[Eberhard I. (Zweibrücken-Bitsch)|Eberhard I.]] Zu seinem Teil gehörten auch [[Marimont-lès-Bénestroff|Morsberg]], [[Lindre-Haute|Linder]] und [[Sarreguemines|Saargemünd]]. 1297 tauschte er diese drei Burgen mit Herzog [[Friedrich III. (Lothringen)|Friedrich III.]] von [[Herzogtum Lothringen|Lothringen]] und erhielt dafür Burg und [[Herrschaft Bitsch]] zu Lehen. Der Gebietstausch wurde 1302 noch weiter präzisiert. Eberhard und seine Nachkommen nannten sich fortan Grafen von Zweibrücken und Herren zu Bitsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gebietsteile wurden zunächst von Eberhard I. und seinem jüngeren Bruder [[Walram I. (Zweibrücken)|Walram I.]], der das Amt Zweibrücken erhalten hatte, und sich Graf von Zweibrücken nannte, gemeinsam verwaltet und erst 1333 endgültig zwischen den beiderseitigen Erben geteilt. An Walrams Erben fielen 1333 [[Burg Stauf (Pfalz)|Burg Stauf]], [[Bad Bergzabern|Bergzabern]] sowie Stadt und Kloster [[Hornbach]]. An Eberhards Erben kamen [[Thaleischweiler]], [[Pirmasens]] sowie Anteile an den Burgen [[Burg Landeck (Pfalz)|Landeck]] und [[Burg Lindelbrunn|Lindelbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gelang es den Bitscher Grafen nur in geringem Umfang, weiteren Besitz zu erwerben. Beim Aussterben der Zweibrücker Vettern 1394 fielen ihnen zwar Stücke aus der Erbmasse zu, nämlich [[Burgaltdorf]], [[Herrschaft Hattweiler|Hattweiler]], [[Medelsheim]], [[Landstuhl]] und [[Burg Drachenfels (Wasgau)|Drachenfels]], die sie von Kurfürst [[Ruprecht II. (Pfalz)|Ruprecht II.]] zu Lehen nehmen mussten, jedoch nicht der Hauptteil der Grafschaft Zweibrücken mit Zweibrücken, Hornbach und Bergzabern, weil der letzte Graf von Zweibrücken 1385 diese drei Städte an die [[Pfalzgrafschaft bei Rhein]] verkauft hatte, und auch nicht die Burg Stauf, weil der letzte Graf von Zweibrücken auch diese bereits verkauft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Simon IV. Wecker]] von Zweibrücken-Bitsch heiratete Elisabeth von [[Herrschaft Lichtenberg|Lichtenberg]] (1444–1495), Tochter von [[Ludwig V. von Lichtenberg]]. Ihre Schwester, [[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474), heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480). Da sonst keine männlichen Mitglieder der Familie von Lichtenberg mehr lebten, waren die beiden und ihre Nachkommen Erben, als 1480 [[Jakob von Lichtenberg]] starb. Dessen Nachlass wurde zwischen beiden Familien geteilt. Dabei erhielt Zweibrücken-Bitsch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]]&lt;br /&gt;
* [[Amt Ingweiler|Ingweiler]],&lt;br /&gt;
* [[Amt Offendorf|Offendorf]] und&lt;br /&gt;
* [[Amt Wörth|Wörth]], &lt;br /&gt;
sowie hälftig Anteil an den nachfolgenden Ämtern, die so [[Kondominat]]e gemeinsam mit der [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] wurden:&lt;br /&gt;
* [[Amt Brumath|Brumath]] und&lt;br /&gt;
* [[Amt Willstätt|Willstätt]]&lt;br /&gt;
Diese unvollständig vollzogene Realteilung führte zu einem Dauerkonflikt zwischen den Häusern Hanau-Lichtenberg und Zweibrücken-Bitsch. Die Lage war so verfahren, dass ein schließlich von Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] 1513 vermitteltes Schiedsabkommen neun Jahre zur Umsetzung seiner Entscheidung benötigte: Erst im Herbst 1522 einigten sich die Parteien endgültig darauf, dass das Amt Brumath ganz zu Zweibrücken-Bitsch, das Amt Willstätt ganz zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Georg Lehmann | Titel=Urkundliche Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg | Band=2 | Ort=Mannheim | Datum=1863 | Verlag=J. Schneider | Seiten=441, 446f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert gelang Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch|Jakob]] ein letztes Mal eine deutliche Machtkonzentration im nördlichen [[Elsass]] bzw. in der südlichen [[Pfalz (Region)|Pfalz]]: 1559 gelangte er in den Besitz der [[Herrschaft Ochsenstein]], weil die seit 1485 bestehende Seitenlinie Zweibrücken-Bitsch-Ochsenstein ausstarb. Da aber sowohl Jakob als auch sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] nur jeweils eine Tochter hinterlassen hatten, entspann sich 1570, nach Jakobs Tod, ein Streit zwischen den Ehemännern der beiden Cousinen, Graf Philipp I. von [[Leininger#Leiningen-Westerburg|Leiningen-Westerburg]] und Graf [[Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]]. Zwar konnte Philipp V. von Hanau-Lichtenberg sich gegen Philipp I. durchsetzen, machte sich aber durch die sofortige Einführung der [[Reformation]] mit dem [[lutherisch]]en Bekenntnis das mächtige, streng [[römisch-katholisch]]e Herzogtum Lothringen (unter Herzog [[Karl III. (Lothringen)|Karl III.]]) zum Feind, welches die [[Lehnshoheit]] über Bitsch besaß. Im Juli 1572 besetzten lothringische Truppen die Grafschaft. Da Philipp V. der lothringischen Übermacht nicht gewachsen war, wählte er den Rechtsweg. Beim anschließenden Prozess vor dem [[Reichskammergericht]] konnte sich Lothringen aber sowohl auf den &amp;#039;&amp;#039;Tauschvertrag&amp;#039;&amp;#039; von 1302 als auch darauf berufen, dass es 1573 die Erbansprüche des Leininger Grafen per &amp;#039;&amp;#039;Kaufvertrag&amp;#039;&amp;#039; erworben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1604 kam es zu einer vertraglichen Regelung zwischen Hanau-Lichtenberg und Lothringen. Dabei kam das Amt Lemberg an die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]], das Amt Bitsch an das Herzogtum Lothringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pays de Bitche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Grafen von Zweibrücken-Bitsch ==&lt;br /&gt;
* 1297–1321: Eberhard I., Sohn [[Heinrich II. (Zweibrücken)|Heinrichs II. von Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
* 1321–1355: Simon I. ⚭ Agnes von [[Herrschaft Lichtenberg|Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
::regiert zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard II.&lt;br /&gt;
* 1355–1400: Johannes (Hanemann) I. &lt;br /&gt;
::regiert zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Simon II. Wecker († 1397)&lt;br /&gt;
* 1400–1418: Johannes (Hanemann) II. &lt;br /&gt;
::regiert zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Simon III. Wecker († 1407)&lt;br /&gt;
* 1418–1474: Friedrich&lt;br /&gt;
::sein Bruder Heinrich I. heiratet Kunigunde von [[Ochsenstein (Adelsgeschlecht)|Ochsenstein]] und begründet die Nebenlinie [[Zweibrücken-Bitsch-Ochsenstein]]&lt;br /&gt;
* 1474–1499: [[Simon IV. Wecker]] ⚭ Elisabeth von [[Herrschaft Lichtenberg|Lichtenberg]], Erbtochter&lt;br /&gt;
* 1499–1532: Reinhard, Herr von Lichtenberg und Bitsch, Graf von Zweibrücken ⚭ Anna von Dhaun, Tochter des Johann VI., Wild-Rheingraf zu Dhaun und Kirburg (* 1470; † 25. Dezember 1499) und der Johanna von Salm; haben fünf Kinder:&lt;br /&gt;
** Simon V. Wecker, folgt ihm nach&lt;br /&gt;
** Wilhelm (* 8. Dezember 1507)&lt;br /&gt;
** Elisabeth ⚭ 1523 [[Johann Ludwig I. von Sulz]]&lt;br /&gt;
** Jakob (* 19. Juli 1510) ⚭ Katharina von Honstein-Klettenberg&lt;br /&gt;
** Johanna (* 10. Juni 1517) ⚭ Konrad V. von Tübingen-Lichteneck&lt;br /&gt;
* 1532–1540: [[Simon V. Wecker]] (* 28. August 1505; † 28. Oktober 1540) ⚭ Barbara von Dun&lt;br /&gt;
::hat zwei Töchter, Esther († 1542) und Amalie (* 1537; † 1577, ⚭ 1551 Philipp I. von [[Stammliste des Hauses Leiningen-Westerburg|Leiningen-Westerburg]]); es folgt deswegen sein Bruder&lt;br /&gt;
* 1540–1570: [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch|Jakob]] (* 19. Juli 1510; † 22. März 1570, bestattet in [[Abtei Sturzelbronn|Stürzelbronn]]) &lt;br /&gt;
::hat einen Sohn, Johann Friederich (* 1537; † 22. August 1538), und eine Tochter, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1540; † 1569), ⚭ Graf [[Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Johann Georg Lehmann | Titel=Urkundliche Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg | Band=2 | Ort=Mannheim |Datum=1863 | Verlag=J. Schneider | Fundstelle=Stammtafel der Grafen von Zweybrücken-Bitsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Gold ein blaubewehrter und -bezungter roter Löwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Walter Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Zweibrücken-Bitsch&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kurt Hoppstädter]], Hans-Walter Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: Von der fränkischen Landnahme bis zum Ausbruch der französischen Revolution. Saarbrücken 1977, S. 323–332, ISBN 3-921870-00-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Johann Georg Lehmann (Historiker)|Johann Georg Lehmann]] | Titel=Urkundliche Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg | Band=2 | Ort=Mannheim | Datum=1863 | Verlag=J. Schneider | Seiten=177–406 | Online=https://books.google.de/books?id=7o4wAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA177#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&lt;br /&gt;
* [[Detlev Schwennicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Stammtafeln, Bd. XVII – Zwischen Maas und Rhein&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt 1998, S. 148–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:ZweibruckenBitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Zweibrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saargaugrafen (Linie Zweibrücken)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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