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	<title>Zwei an der Grenze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:42:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sciecom: /* Wertungsaspekte */</title>
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		<updated>2024-12-29T13:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wertungsaspekte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwei an der Grenze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Titel eines Romans von [[Friedrich Wolf]]. &lt;br /&gt;
In dem 1938 erschienenen Werk thematisiert Wolf die Tätigkeit des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|kommunistischen Widerstands]] im [[Exil]]. Zentralfigur ist der [[Kommunismus|kommunistische]] Arbeiter Hans Döll. Er muss vor den [[Nationalsozialismus|Nazis]] aus [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] ins [[Sudetenland]] fliehen. Dort beteiligt er sich am Kampf gegen das Hitlerregime. Der [[Roman]] stellt diesen Widerstandskampf vor dem Hintergrund der politisch brisanten Situation im von Hitler beanspruchten Sudetenland dar. Er beschreibt die Probleme des kommunistischen Widerstandskämpfers Döll, aber auch den Kampf der dortigen Arbeiter gegen den aufkommenden [[Faschismus]] und für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman beginnt mit dem Jahr [[1937]] in einem kleinen sudetendeutschen Dorf in der [[Tschechoslowakei]] nahe der deutschen Grenze. Der auf seiner Flucht aus Hitlerdeutschland angeschossene kommunistische Metallarbeiter Hans Döll rettet sich in das Haus der Kleinbäuerin Marie. Hier wird er von Maries Tochter Loni, einer Arbeiterin der örtlichen Textilfabrik, gesund gepflegt.&amp;lt;br/&amp;gt; Döll will sich auch im Exil am Kampf gegen den Nationalsozialismus beteiligen und meldet sich bei der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei (KP)]]. Dort stößt er jedoch auf Hindernisse. Döll begeht einen Selbstmordversuch, den er glücklich überlebt. Er trägt sich nun mit dem Gedanken, im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]] gegen [[Francisco Franco|Franco]] zu kämpfen.&amp;lt;br/&amp;gt; Bald erhält er jedoch einen Auftrag der KP: er soll als Kurier zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland Flugblätter und Nachrichten transportieren. Dazu bekommt er eine neue Identität: Aus dem Arbeiter Hans Döll wird der [[Kleinbauer]] Wenzel Langer. Döll wird angewiesen, sich unauffällig zu verhalten und sich nicht politisch zu betätigen. Loni und Döll heiraten.&amp;lt;br/&amp;gt; An Lonis Arbeitsplatz in der Textilfabrik herrschen [[Ausbeutung|ausbeuterische]] Arbeitsbedingungen. Es kommt zu einem Streik. Krapf, Faschist und Direktor des Betriebs, wird auf Loni und Döll aufmerksam. Er glaubt, beide stünden auf der Seite des Unternehmens und hätten zudem eine nationalsozialistische Gesinnung. Krapf bietet Döll einen Arbeitsplatz in der Textilfabrik an.&amp;lt;br/&amp;gt; Dort kommt es jedoch wegen der häufigen Arbeitsunfälle zu einem weiteren Streik, an dem Döll wegen seines Parteiauftrages nicht teilnehmen darf. Bei seinen Arbeitskollegen gilt er von nun an als Verräter. Außerdem macht sich Döll wegen seiner heimlichen Gänge zur Grenze verdächtig. Als dort ein kleines Mädchen von einer [[Schutzstaffel|SS-Streife]] ermordet wird, kommt Döll in Verdacht.&amp;lt;br/&amp;gt; Der Streik in der Textilfabrik dauert an. Die Lage eskaliert, als Faschisten den Heizer Franz, einen der Streikführer und ebenso wie Hans Döll ein im Untergrund arbeitender [[Kommunismus|Kommunist]], ermorden. Da dem Streik nun die Führung zu verlieren droht, übernimmt Döll entgegen der Parteiorder die Leitung. Gegenüber seiner Frau kann er nun seinen Auftrag nicht mehr verheimlichen. Beide verbinden sich im gemeinsamen Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und gegen den Faschismus. Nach erfolgreichem Streikende übernimmt Döll einen gefahrvollen Parteiauftrag, der ihn zurück ins faschistische Deutschland führen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertungsaspekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfs tagesaktueller Gegenwartsroman versucht beispielhaft am kommunistischen Arbeiter Hans Döll den antifaschistischen Widerstandskampf der Kommunisten im Exil darzustellen. Das Werk, in dem Bezüge zu [[Friedrich Wolf|Wolfs eigenem Erleben]] deutlich werden, erfüllt zum damaligen Zeitpunkt auch agitatorische Zwecke. Zum einen signalisiert es, dass die exilierten Kommunisten nicht aufgeben. Zum anderen informiert es die Menschen in Deutschland über die politischen Aktivitäten des Widerstands im Ausland. So erhält der Roman Aufforderungscharakter. Er soll die Menschen in der Heimat und die [[Exil]]ierten motivieren, sich dem Kampf gegen [[Adolf Hitler|Hitler]] anzuschließen.&amp;lt;br/&amp;gt; Mit Hans Döll versucht Wolf einen politisch bewussten und revolutionären Arbeiter und [[Funktionär]] zu kreieren, der unerschrocken und folgsam den Auftrag seiner Partei umsetzt. Döll ist aber kein blinder [[Apparatschik]]. Er ist durchaus in der Lage, situationsangemessen zu handeln und sich dann über enge Vorgaben der Partei hinweg zu setzen, wenn ihm übergeordnete Ziele wichtiger erscheinen.&amp;lt;br/&amp;gt; Wolf geht aber nicht so weit, das Handeln der KP in Frage zu stellen. Im Roman erscheint die Partei als eine im Dunkeln agierende anonyme Institution. Letztlich bleibt sie undurchschaubar und scheinbar von höherer Weisheit geleitet – ein Indiz für autoritäre [[Stalinismus|stalinistische]] Strukturen. Eine Kritik am Stalinismus oder an den aktuellen politischen Geschehnissen in der [[Sowjetunion]] ist in Wolfs Roman nicht zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer späteren Wertung wird der Roman als einer seiner wichtigsten Werke eingeschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rückentext zu  Friedrich Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Zwei an der Grenze&amp;#039;&amp;#039;, Taschenbuch-(Lizenz-)Ausgabe Nr. 267, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Friedrich Wolf]] |Titel=Zwei an der Grenze |Verlag=Oprecht |Ort=Zürich |Jahr=1938 |DNB=1032702966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zwei An Der Grenze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Friedrich Wolf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sciecom</name></author>
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