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	<title>Zwangstaufe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:20:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwangstaufe&amp;diff=334510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GregorHelms: Ein durchaus interessanter Hinweis, der aber textlich eingearbeitet werden sollte.</title>
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		<updated>2019-07-29T07:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ein durchaus interessanter Hinweis, der aber textlich eingearbeitet werden sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwangstaufe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Taufe]] gegen den [[Wille]]n des Täuflings. In der christlichen Theologie wird die Gültigkeit von Zwangstaufen fast durchgängig bestritten. Trotzdem kam es im Verlauf der [[Kirchengeschichte]] aus macht- oder kirchenpolitischen Interessen verschiedentlich zu Zwangstaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Zwangstaufe zu unterscheiden ist die [[Kindertaufe]]. Sie ist innerhalb der christlichen [[Konfession]]en und zwischen ihnen teilweise theologisch umstritten und wird von manchen freikirchlichen Gruppen wie den [[Taufgesinnte]]n als Zwang gesehen, da sie ohne ausdrückliche [[Willenserklärung]] des Täuflings vollzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das [[Christentum]] – infolge der so genannten [[konstantinische Wende|konstantinischen Wende]] – gefördert und Ende des 4. Jahrhunderts [[Staatsreligion]] des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] geworden war, begann die Auseinandersetzung über Zwangsmittel, um Nichtchristen zu [[Christianisierung|christianisieren]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufgrund der Erfahrungen während der [[Christenverfolgung]]en aus der Zeit des frühen Christentums wurde in der christlichen Heiden[[Mission (Christentum)|mission]] in der frühen Zeit das Instrument der Zwangstaufe nicht angewandt. Stattdessen orientierte sich die Religion des Einzelnen am Religionsbekenntnis des Volks- oder Stammesführers: Wenn ein Volks- oder Stammesführer durch friedliche oder gewaltsame Mittel für das Christentum gewonnen worden war, wurde nicht selten die Taufe von allen Mitgliedern seines Volkes oder Stammes erwartet. Es handelte sich dabei aber nicht um eine Zwangstaufe im eigentlichen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das Instrument der Zwangstaufe teilweise aus der [[Germanenmission]] und aus den [[Sachsenkriege (Karl der Große)|Sachsenkriege]]n [[Karl der Große|Karls des Großen]], welches aber nicht ohne schwere Kritik und Widerstand stattfand, u.&amp;amp;nbsp;a. vom späteren Abt [[Alkuin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartmann&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Decretum Gratiani]] wurde sie 1150 verboten. Der Verzicht auf dieses Mittel bedeutete für den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] eine Rechtfertigung, seine heidnischen Gegner trotz des [[Gottesfrieden]]s immer wieder zu überfallen. Auch gegenüber [[Juden]] wurde die Zwangstaufe bisweilen eingesetzt, insbesondere in der Folge des [[Alhambra-Edikt]]s 1492 der katholischen Könige [[Isabella I. (Kastilien)|Isabella I. von Kastilien]] und [[Ferdinand II. (Aragón)|Ferdinand II. von Aragon]]. In [[Lateinamerika]] wurden keine Zwangstaufen durchgeführt. Auf dem Gebiet [[Paraguay]]s beispielsweise, wo nicht [[Conquistador]]es, sondern [[Jesuiten]] die Missionierung übernahmen, war die Zwangstaufe nicht vorzufinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwangstaufe Dillenburg 1853.JPG|miniatur|Zeitgenössischer Bericht über die Zwangstaufe eines Baptistenkindes (1853)]]&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s wurden in [[Deutschland]] und in [[Österreich]] vereinzelt Zwangstaufen durchgeführt. Eltern, die wegen ihrer [[Weltanschauung|weltanschaulichen]] Überzeugung ihre Kinder nicht taufen lassen wollten, zum Beispiel [[Baptisten]] und [[Atheisten]], wurden in Einzelfällen unter Androhung empfindlicher Strafen gezwungen, in die Taufe ihrer Kinder einzuwilligen. Verweigerten sie dennoch ihre Zustimmung, ließen die [[Staatskirche|staatskirchlichen]] Behörden die Kinder amtlich zur Taufe vorführen. Die Eltern hatten nicht nur dieses Verfahren zu bezahlen, sondern wurden darüber hinaus noch mit Gefängnis- und/oder Geldstrafen belegt. Zu den Zwangstaufen im [[Großherzogtum Oldenburg]] schreibt [[Rolf Schäfer]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Schäfer, [[Joachim Kuropka]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Oldenburg 1999, ISBN 3-89598-624-0, S. 405.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|[…] fand der Kampf um die Tauflehre nicht mit Hilfe von Argumenten statt – zumal die Baptisten theologisch nicht ernst genommen wurden –, sondern mit den Machtinstrumenten der bürgerlichen Ordnung. Deshalb wurden die Neugeborenen vor 1848 zwangsweise getauft.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lutz E. von Padberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Christianisierung im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-8062-2006-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2000_3.pdf#P.1 Papst Pius IX. zur Zwangstaufe und Entführung eines jüdischen Jungen] (PDF-Datei; 1,21 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartmann&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Karl der Große&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-018068-0, S. 162 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4293589-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taufe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antijudaismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GregorHelms</name></author>
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