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	<title>Zwangsarbeiterlager Zeche Hercules - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:08:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwangsarbeiterlager_Zeche_Hercules&amp;diff=2617227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:NS-Zwangsarbeit; Ergänze Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager</title>
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		<updated>2024-07-06T13:07:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:NS-Zwangsarbeit&quot; title=&quot;Kategorie:NS-Zwangsarbeit&quot;&gt;Kategorie:NS-Zwangsarbeit&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiterlager Zeche Hercules&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde zur Zeit der [[Machtergreifung]] 1933 im [[Essen]]er [[Ostviertel (Essen)|Ostviertel]] auf dem Gelände der stillgelegten [[Zeche Hercules]] als [[Arbeitslager]] zur Unterbringung von etwa 150 [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Beuststraße 63 befindliche Lager war eines von mehr als 260 Zwangsarbeitslagern während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] auf heutigem Essener Stadtgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hv-essen.de/fileadmin/user_upload/Wettbewerbe/Zwangsarbeit_in_Essen.pdf Historischer Verein Essen: Begleitheft zum Wettbewerb 2002; Liste ab Seite 48], abgerufen am 6. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Zeche Hercules war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]], das von 1859 bis 1925 in Betrieb war. Wenige Jahre nach der Stilllegung eröffnete die [[Sturmabteilung|SA]] in alten Zechenräumen ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Sturmlokal&amp;#039;&amp;#039;, das auch als &amp;#039;&amp;#039;Herculeswache&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Zeche Hercules wurden durch die [[Schutzstaffel|SS]] nach [[Adolf Hitler]]s Machtergreifung 1933 sozialdemokratisch und kommunistisch gesinnte Häftlinge untergebracht. Unter Folter versuchten Essener SS-Leute Geständnisse dieser andersdenkenden Häftlinge zu ihren politischen Widerständen gegen den Nationalsozialismus herauszupressen. Diese extremen Foltermethoden, über die sich sogar Anwohner beschwerten, da sie aufgrund der Schreie nachts nicht schlafen konnten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neue Ruhr Zeitung]] vom 20. Oktober 1948: Das Geschrei ließ sie nicht schlafen – Zeugen berichten über den Blutkeller auf Herkules&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachten der ehemaligen Zeche Hercules zu dieser Zeit die Namen &amp;#039;&amp;#039;Prügelkeller&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Blutkeller&amp;#039;&amp;#039; ein. Anders als bei durch die SS neu errichteten Lagern zur Häftlingskonzentration üblich, verzichtete man auf Hercules auf eine Abschottung zum öffentlichen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1934 richtete man in den Gebäuden der stillgelegten Zeche Hercules die Wirtschaftsabteilung der &amp;#039;&amp;#039;Führerschule der [[NSDAP]] [[Gau Essen]]&amp;#039;&amp;#039; ein, wo &amp;#039;&amp;#039;NS-Gegner unentgeltlich Hilfsarbeiten zu leisten hatten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg 1948 wurde einer der Verantwortlichen, [[SS-Untersturmführer]] Paul Bilecki, in einem Prozess zu fünf Monaten Gefangenschaft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Noch in der NS-Zeit wurden die Zechengebäude niedergelegt. Es entwickelte sich in der Nachkriegszeit das heutige Gewerbegebiet Herkules. Die Herkulesstraße erinnert an die alte Schachtanlage, aber auch an die Gräuel während der NS-Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=[[Michael Zimmermann (Historiker)|Michael Zimmermann]]|Herausgeber=Wolfgang Benz, Barbara Distel|Titel=Der Ort des Terrors: Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Band 2. Frühe Lager Dachau, Emslandlager|Verlag=C. H. Beck|Jahr=2005|ISBN=3-406-52962-3|Seiten=94, 95}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Michael Zimmermann|Herausgeber=Jan Erik Schulte|Titel=Konzentrationslager im Rheinland und in Westfalen 1933–1945|Verlag=Schöningh|Jahr=2004|ISBN=3-506-71743-X|Seiten=180, 181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/27/30/N |EW=7/1/25/E |type=landmark |dim=100|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostviertel (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinprovinz im Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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