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	<title>Zuschussverlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zuschussverlag&amp;diff=479518&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-12T22:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der im Verlagswesen gebräuchliche Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuschussverlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann hinsichtlich der Unternehmensform und hinsichtlich des Umfangs der von einem solchen Unternehmen erhobenen [[Druckkostenzuschuss|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckkostenzuschüsse/Kostenzuschüsse/Publikationsgebühren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] unterschiedlich sein. Es ist erstens zu unterscheiden, ob es sich um einen [[Verlag]] (der die Rechte ganz oder teilweise erwirbt) oder einen [[Dienstleister]] (der Autor behält die Rechte, die Veröffentlichung erfolgt als [[Selbstpublikation]] und einzelne Leistungen werden dazugekauft) handelt, auch für letztere wird der Begriff manchmal verwendet. Zweitens kann sich die Höhe der Zuschusses und der Anteil an den Kosten unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuordnungen und Abgrenzungen ==&lt;br /&gt;
=== Mögliche Zuschussforderungen und ihre Ableitungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zuschussverlage&amp;#039;&amp;#039; erheben von Dritten oder den [[Autor]]en selbst für die Erstellung einer [[Buch]]veröffentlichung einen so genannten „[[Druckkostenzuschuss]]“. Ein solcher „Druckkostenzuschuss“ kann umfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine anteilige oder komplette Übernahme der Kosten für den [[Drucktechnik|Druck]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;litcaf&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.literaturcafe.de/welche-verlage-und-literaturagenten-wir-empfehlen/ Welche Verlage und Literaturagenten wir Ihnen empfehlen können]&amp;#039;&amp;#039; Literatur-Café-Redaktion, 23. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot;&amp;gt;[[Armin Ayren]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/1975/48/das-geschaeft-mit-den-dichtern/komplettansicht Das Geschäft mit den Dichtern].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 48/1975, 21. November 1975, abgerufen am 3. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JRS21&amp;quot;&amp;gt;Siehe: Jong-Rak Shin: &amp;#039;&amp;#039;Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Juni 2007, S. 21, 22. ([https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2007110119566/3/ThesisJong-RakShin.pdf kobra.bibliothek.uni-kassel.de], [[PDF]], 793 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# eine Übernahme sämtlicher, auch für die über den Druck hinausgehenden Kosten&amp;lt;ref name=&amp;quot;JRS21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# eine Übernahme sämtlicher Kosten für die Erstellung inklusive einer zuvor [[Kalkulation|einkalkulierten]] [[Gewinnspanne]] für den Hersteller&amp;lt;ref name=&amp;quot;litcaf&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JRS21&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GPtsp&amp;quot;&amp;gt;Gemma Pörzgen: [https://www.tagesspiegel.de/wissen/publizieren-von-dissertationen-im-internet-doktor-digital/9496012.html &amp;#039;&amp;#039;Doktor Digital – Die eigene Dissertation in einem Verlag unterzubringen, verschafft ihr Prestige. Doch das Internet ist preiswerter und schneller. Digitales Publizieren hängt auch vom Fach ab.&amp;#039;&amp;#039;] online in [[Der Tagesspiegel]] vom 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jong-Rak Shin zitiert in seiner [[Dissertation]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;JRS21&amp;quot; /&amp;gt; hierzu Eduard Schönstedt aus &amp;#039;&amp;#039;Der Buchverlag&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ES&amp;quot;&amp;gt;Eduard Schönstedt: &amp;#039;&amp;#039;Der Buchverlag.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1991, S. 60–62.; siehe Seite 21 u. 22, Fußnote 44 bei Jong-Rak Shin: &amp;#039;&amp;#039;Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; wonach dieser angesichts derart unterschiedlich umfangreich zu leistender Zuschüsse deshalb zwischen (siehe 1.) „[[Druckkostenverlag]]“, (siehe 2.) „Herstellkostenverlag“ und (siehe 3.) „[[Selbstkostenverlag]]“ unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geleistet wurden und werden diese als „Druckkostenzuschuss“ bezeichneten Zuschüsse:&lt;br /&gt;
* von [[Mäzen]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. bereits Anfang des 17. Jahrhunderts vom [[Kurfürstentum Sachsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Hans Widmann (Buchwissenschaftler)|Hans Widmann]]: [http://books.google.de/books?id=u48kSJvkSgoC&amp;amp;pg=PA99#v=onepage&amp;amp;q=druckkostenzuschu%C3%9F&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Tübingen als Verlagsstadt&amp;#039;&amp;#039;], [[Mohr Siebeck Verlag|J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)]], Tübingen 1971, ISBN 3-16-933021-7, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in heutiger Zeit insbesondere von [[Stiftung]]en zur Wissenschaftsförderung&lt;br /&gt;
* von Institutionen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bibliothek]]en oder [[Universität]]en)&lt;br /&gt;
* durch die [[Autor]]en selbst (z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Promotion (Doktor)|Doktoranden]] oder so genannten „[[Selbstpublikation#Hobbyautoren|Hobbyautoren]]“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Buchverlag]]e im „traditionellen“ Sinne bzw. [[Publikumsverlag]]e definieren sich gerade dadurch, dass sie das gesamte [[Unternehmerrisiko|unternehmerische Risiko]] übernehmen und demzufolge von ihren Autoren auch keinerlei &amp;#039;&amp;#039;Druckkostenzuschuss&amp;#039;&amp;#039; einfordern. &amp;#039;&amp;#039;Zuschussverlage&amp;#039;&amp;#039; insbesondere im Verhältnis zu den Autoren dennoch als [[Verlag]] einzuordnen setzt voraus, dass sie mit den Autoren einen &amp;#039;&amp;#039;Verlagsvertrag&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. in Deutschland nach {{§|1|verlg|juris}} [[Verlagsgesetz]]) schließen und ihnen für die eingeforderten Zuschüsse z.&amp;amp;nbsp;B. einen vergleichsweise höheren Gewinnanteil an verkauften Exemplaren einräumen sowie auf eigenes Risiko die Kosten für [[Lektorat]], Lagerhaltung (sofern fixe Auflagen z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Offsetdruck]] hergestellt wurden), Vertrieb und Werbung übernehmen. Erheben sie umfangreichere „Zuschüsse“ (siehe 2. oder 3.) und schließen keinen &amp;#039;&amp;#039;Verlagsvertrag&amp;#039;&amp;#039; mit den Autoren, sind sie „kein [[Verlag#Verlagsarten|Verlag]] im eigentlichen Sinn“,&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu Absatz 4 des Urteils vom [[Landgericht Köln]] in der Rechtsprechungsdatenbank NRW: [https://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/koeln/lg_koeln/j2008/28_O_334_07urteil20080514.html LG Köln, AZ: 28 O 334/07, 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; sondern kehren als [[Dienstleister]] für die Erstellung von [[Selbstpublikation]]en das Verlagsprinzip um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensformen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zuschussverlage&amp;#039;&amp;#039; treten in folgenden Unternehmensformen bzw. mit folgenden Geschäftsmodellen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fachverlag]] zur Drucklegung von Informationen für die beruflich bedingte Nutzung.&lt;br /&gt;
** Insbesondere Fachverlage für [[wissenschaftlich]]e Werke ([[Wissenschaftsverlag]]e) haben davon auszugehen, dass die von ihnen verlegten Werke (insbesondere [[Dissertation]]en) trotz und gerade wegen ihrer hohen Qualität oder/und ihres Anspruchs oder/und ihrer speziellen Thematik meist von vornherein nicht für einen großen Leserkreis bestimmt sind, deshalb nur eine niedrige Auflage haben und mit ihrem Verkauf kein ausreichender Gewinn zu erzielen ist. Auch bei einigen wissenschaftlichen Zeitschriften, besonders im Bereich der [[Biowissenschaft]]en und der [[Medizin]], sind &amp;#039;&amp;#039;Druckkostenzuschüsse&amp;#039;&amp;#039; weit verbreitet und werden beispielsweise pro Farbabbildung erhoben.&lt;br /&gt;
* Einige Unternehmen, die insbesondere [[Belletristik|belletristische]] Werke im Programm haben – darunter nicht zuletzt auch [[Autobiografie]]n („Zeitzeugengeschichten“) und Gedichte&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot; /&amp;gt; –, treten etwa seit den 1980ern mit Selbstbezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Dienstleistervertrag&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;privater Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot; /&amp;gt; „fälschlicherweise“&amp;lt;ref name=&amp;quot;AH2-woerterbuch&amp;quot; /&amp;gt; u.&amp;amp;nbsp;a. auch als „Zuschussverlag“&amp;lt;ref name=&amp;quot;AH1-woerterbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.autoren-magazin.de/verlagswoerterbuch.phtml#Z |wayback=20111112085856 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verlagswörterbuch – Z&amp;#039;&amp;#039; }} des [[Autorenhaus Verlag]]s: &amp;#039;&amp;#039;„Zuschussverlag, ^Druckkostenzuschussverlag“&amp;#039;&amp;#039;, online abrufbar unter autoren-magazin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. „[[Druckkostenzuschussverlag]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;AH2-woerterbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.autoren-magazin.de/verlagswoerterbuch.phtml#D |wayback=20111112085856 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verlagswörterbuch – D&amp;#039;&amp;#039; }} des Autorenhaus Verlags: &amp;#039;&amp;#039;„Druckkostenzuschussverlag: Fälschlicherweise gebrauchter Begriff für Unternehmen, die sich vom Autor dafür bezahlen lassen, dass sie sein Werk drucken, aber meist weit mehr als einen Zuschuss zu den Druckkosten nehmen. ^Dienstleisterverlag ^Pseudoverlag ^Vanity Press.“&amp;#039;&amp;#039;, online abrufbar unter autoren-magazin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; auf, zählen aber in Verbindung mit dem Umfang der von ihnen eingeforderten „Zuschüsse“&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CHolm&amp;quot;&amp;gt;Carsten Holm: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17219276.html &amp;#039;&amp;#039;Mit Herzblut in den Ruin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; online am 28.&amp;amp;nbsp;August 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Schönstedt zu den „[[Selbstkostenverlag]]en“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ES&amp;quot; /&amp;gt; und damit zu [[Dienstleister]]n für [[Selbstpublikation]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Laut dem [[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]] vom 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2014 nutzen bereits [[Promotion (Doktor)|Doktoranden]] einiger Fakultäten wie der [[Politologie]] insbesondere Digitaldienstleister bzw. [[Self-Publishing-Plattform]]en für die [[Selbstpublikation]] ihrer [[Dissertation]]en, da in dem beschriebenen Fall einer 400-seitigen Doktorarbeit allein für den „Druckkostenzuschuss“ 4.000 Euro angefallen und dann noch die Kosten für ein Lektorat zu bezahlen gewesen wären.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GPtsp&amp;quot; /&amp;gt; Für eine Veröffentlichung in [[Rechtswissenschaft|Jura]] kann der hierfür eingeforderte „Druckkostenzuschuss“ [[Promotion (Doktor)|Promovierende]] „bis zu 10.000 Euro“ betragen, nachdem einige „sogenannte Wissenschaftsverlage“ ihre Marktposition schon „lange ausnutzen“ würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GPtsp&amp;quot; /&amp;gt; Angesichts solcher „Zuschüsse“ ist es fraglich, inwieweit Fachverlage damit per se noch zu den [[Verlag]]en oder laut Eduard Schönstedt zu den „[[Selbstkostenverlag]]en“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ES&amp;quot; /&amp;gt; zu zählen sind. Neben den Angeboten der Self-Publishing-Plattformen setzt sich auch immer mehr die weit preiswertere [[elektronische Dissertation]] als Medium der Veröffentlichung durch (→ &amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation#Veröffentlichung der Dissertation|Veröffentlichung einer Dissertation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der Praxis die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Zuschussverlag&amp;#039;&amp;#039; wie auch &amp;#039;&amp;#039;Druckkostenverlag&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herstellkostenverlag&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Selbstkostenverlag&amp;#039;&amp;#039; nicht als Selbstbezeichnungen aufscheinen, sondern diese Unternehmen allesamt – in Teilen zu Unrecht – als [[Verlag]] auftreten, ist eine eindeutige Zuordnung erschwert. In einem [[Die Zeit|Zeit]]-Artikel von 1975 berichtet [[Armin Ayren]], wie er mehrere Angebote für generell nur schwer verkäufliche [[Lyrik]]-Bände angefordert hatte und anschließend lediglich auf ein einziges verweisen konnte, das den Kriterien eines &amp;#039;&amp;#039;Druckkostenverlags&amp;#039;&amp;#039; entsprochen hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot; /&amp;gt; Und in einem Brief von [[Ernst Rowohlt]] an [[Alfred Richard Meyer]] heißt es wiederum: „Mit welchem Stolz zeigtest Du mir zum Beispiel einmal eines der ersten Bücher des von uns so geliebten [[Heinrich Mann]], das gegen Bezahlung der &amp;#039;&amp;#039;Herstellungskosten&amp;#039;&amp;#039; durch den Autor in einem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Selbstkostenverlag&amp;#039;&amp;#039; erschienen war.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.munkepunke.de/kommentare.htm &amp;#039;&amp;#039;Stimmen über Alfred Richard Meyer&amp;#039;&amp;#039;], online auf der Webseite zu „Munkepunke“ alias  [[Alfred Richard Meyer]] im zweiten Abschnitt mit der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Rowohlt]] schreibt zu Munkepunkes 70. Geburtstag 1952 folgendes:&amp;#039;&amp;#039; unter &amp;#039;&amp;#039;munkepunke.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und in der Begriffsbestimmung zum „[[Pseudoverlag]]“ heißt es auf einer Webseite des [[Aktionsbündnis für faire Verlage|Aktionsbündnisses für faire Verlage]]: „Die betreffenden Verlage behaupten oft indes, dass der Autor nur einen Zuschuss zu den Herstellungskosten tragen müsse, da das Risiko einen unbekannten Autor zu verlegen unkalkulierbar groß sei.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;afv2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/index.php?id=15 |wayback=20140330065333 |text=&amp;#039;&amp;#039;Begriffsbestimmung: Verlag, Druckkostenzuschussverlag/Selbstzahlerverlag, Pseudoverlag&amp;#039;&amp;#039; }}, in [[Aktionsbündnis für faire Verlage]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Autor [[Fred Breinersdorfer]] bezeichnet derartige Unternehmen als „jämmerliche Gelddruckmaschine auf den Rücken von Autoren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.autoren-magazin.de/zuschussverlage-insider-zitate.phtml |wayback=20141106171049 |text=&amp;#039;&amp;#039;Insider-Zitate&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-21 14:18:33 InternetArchiveBot }} online im &amp;#039;&amp;#039;Autoren-Magazin&amp;#039;&amp;#039; des [[Autorenhaus Verlag]]s&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Selbstkostenverlag}}&lt;br /&gt;
„Druckkostenzuschussverlage“ oder „Zuschussverlage“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1251388002 |wayback=20140326180850 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bekannte Zuschussverlage und Dienstleister&amp;#039;&amp;#039; }}, online im [[Montségur Autorenforum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; die laut Schönstedt den „Herstellkostenverlagen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ES&amp;quot; /&amp;gt; und „[[Selbstkostenverlag]]en“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ES&amp;quot; /&amp;gt; zuzuordnen sind, erheben dem Wortsinn nach weit mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Ronit Wolf: {{Webarchiv |url=http://zuender.zeit.de/2009/08/Erfahrungsbericht-DKZ-Verlag |wayback=20130613054020 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tausche Sparbuch gegen Buch&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CHolm&amp;quot; /&amp;gt; als einen &amp;#039;&amp;#039;Druckkostenzuschuss&amp;#039;&amp;#039; und werden wegen der dadurch bedingten „Umkehrung des Verlagsprinzips“ von ihren Kritikern wie u.&amp;amp;nbsp;a. dem [[Aktionsbündnis für faire Verlage]] auch als „[[Selbstkostenverlag#Pseudoverlage|Pseudoverlag]]“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AH3-woerterbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.autoren-magazin.de/verlagswoerterbuch.phtml#P |wayback=20111112085856 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verlagswörterbuch – P&amp;#039;&amp;#039; }} des Autorenhaus Verlags: &amp;#039;&amp;#039;„Pseudoverlag: Unternehmen für vom Autor bezahlte Drucke. Praktiziert die Umkehrung des Verlagsprinzips: Nicht der Verlag legt vor (Wortursprung von Verlegen), sondern der Autor. ^Vanity Press, auch als ^Druckkostenzuschussverlag bezeichnet. Üblicherweise werden die Bücher solcher Unternehmen kaum im Buchhandel angeboten. (Zulässige Aussage lt. OLG München Az 6 U 2250/09)“&amp;#039;&amp;#039;, online abrufbar unter autoren-magazin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;afv1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/index.php?id=15 |wayback=20140330065333 |text=&amp;#039;&amp;#039;Begriffsbestimmung: Verlag, Druckkostenzuschussverlag/Selbstzahlerverlag, Pseudoverlag&amp;#039;&amp;#039; }}, [[Aktionsbündnis für faire Verlage]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem ist u.&amp;amp;nbsp;a. laut [[Armin Ayren]] schon seit Mitte der 1970er für den Wunsch, „ein eigenes Buch in Händen zu haben“, im Vergleich zur Leistungsfähigkeit derartiger Unternehmen davon auszugehen: „Der Drucker um die Ecke, der um seine Existenz kämpft, macht es billiger.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA-Zeit&amp;quot; /&amp;gt; Und selbst die können inzwischen s.&amp;amp;nbsp;o. laut Gemma Pörzgen im Tagesspiegel noch einmal von den &amp;#039;&amp;#039;Self-Publishing-Plattformen&amp;#039;&amp;#039; und den von ihnen zum Einsatz gebrachten [[Book-on-Demand]]-Verfahren unterboten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GPtsp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reputation ==&lt;br /&gt;
Je nachdem, wer die Zuschüsse in welchem Begründungszusammenhang leistet, fällt auch die [[Reputation]] für damit erstellte Werke und ihre Verfasser aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn [[Stiftung]]en zur Wissenschaftsförderung, etwa die [[Deutsche Forschungsgemeinschaft]] oder die [[VG Wort]], mit ihren vorgeschalteten Gutachterverfahren eine Buchveröffentlichung für derart bedeutsam halten, dass sie die Übernahme eines anfallenden &amp;#039;&amp;#039;Druckkostenzuschusses&amp;#039;&amp;#039; bewilligen, genießen derlei geförderte Publikationen eine hohe Reputation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sofern insbesondere [[Promotion (Doktor)|Doktoranden]] in den [[Geisteswissenschaft]]en nicht gefördert werden, suchen sie ihre [[Dissertation]]en (→ &amp;#039;&amp;#039;siehe Abschnitt:&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation#Veröffentlichung der Dissertation|Veröffentlichung der Dissertation]]) auf eigene Kosten bzw. unter Leistung entsprechender Zuschüsse möglichst in dafür anerkannten [[Fachverlag]]en zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sofern hingegen unbekannte Autoren die Veröffentlichung von [[Belletristik|belletristischen]] Werken bezuschussen müssen, bieten sich ihnen unter diversen anderen Selbstbezeichnungen auftretende „Zuschuss“- bzw. „[[Selbstkostenverlag]]e“ an,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.autoren-magazin.de/zuschussverlage_u.a._unternehmen_und_vereine.phtml |wayback=20120106061308 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zuschussverlage u.&amp;amp;nbsp;a. Unternehmen und Vereine&amp;#039;&amp;#039; }}, siehe auch Abschnitt „Pseudoverlage“, online im &amp;#039;&amp;#039;Autoren-Magazin&amp;#039;&amp;#039; des [[Autorenhaus Verlag]]s&amp;lt;/ref&amp;gt; die mit den Autoren keine &amp;#039;&amp;#039;Verlagsverträge&amp;#039;&amp;#039; sondern für das Erbringen von Dienstleistungen [[Werkvertrag|Werkverträge]] schließen. Von der Fachwelt werden diese Art von Unternehmen deshalb als Dienstleister für [[Selbstpublikation]]en angesehen und nicht als reguläre [[Verlag]]e anerkannt. Durch derartige Unternehmen erstellte Bücher werden weder von der [[Literaturkritik]] noch vom Buchhandel von sich aus geordert. Der [[Verband deutscher Schriftsteller]] schließt von der Aufnahme als neues Mitglied aus, wer u.&amp;amp;nbsp;a. allein auf derart selbstfinanzierte Buchveröffentlichungen verweisen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS1&amp;quot;&amp;gt;[http://vs.verdi.de/service/++co++95b25796-c5d4-11e2-854e-525400438ccf vs.verdi.de] Verbandseigene Auskünfte zu: &amp;quot;Mitglied im VS werden&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gleiche gilt für die Bewerbung um Aufnahme in die &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich-Bödecker-Kreis#Autorendatenbank|Autorendatenbank]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Friedrich-Bödecker-Kreis]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FBK1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.boedecker-kreis.de/Bewerbungen.403.0.html &amp;#039;&amp;#039;Bewerbungen um Aufnahme in die Autorendatenbank des FBK&amp;#039;&amp;#039;], online auf der Webseite des [[Friedrich-Bödecker-Kreis]]es&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Druckkostenzuschuss]]&lt;br /&gt;
* [[Druckkostenverlag]]&lt;br /&gt;
* [[Fachverlag]]&lt;br /&gt;
* [[Kommissionsverlag]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstkostenverlag]]&lt;br /&gt;
* [[Self-Publishing-Plattform]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Armin Ayren]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geschäft mit den Dichtern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 48/1975, 21. November 1975 ([https://www.zeit.de/1975/48/das-geschaeft-mit-den-dichtern/komplettansicht zeit.de], abgerufen am 3. Februar 2013).&lt;br /&gt;
* Verena Huber: &amp;#039;&amp;#039;Zur Typologisierung der aktuellen deutschen Verlagslandschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Alles Buch&amp;#039;&amp;#039;). Buchwissenschaft / Universität Erlangen-Nürnberg, 2012, ISBN 978-3-940338-27-3 ([http://www.alles-buch.uni-erlangen.de/46_huber.pdf alles-buch.uni-erlangen.de], PDF-Datei).&lt;br /&gt;
* [[Hans Natonek]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstkostendichtung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]].&amp;#039;&amp;#039; 25. Jahrgang, Zweites Halbjahr 1929, S. 171, 172 [https://archive.org/stream/DieWeltbhne25-21929#page/n187/mode/2up/search/selbstkostenverlag (archive.org)].&lt;br /&gt;
* Gemma Pörzgen: &amp;#039;&amp;#039;Doktor Digital – Die eigene Dissertation in einem Verlag unterzubringen, verschafft ihr Prestige. Doch das Internet ist preiswerter und schneller. Digitales Publizieren hängt auch vom Fach ab.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2014 [https://www.tagesspiegel.de/wissen/publizieren-von-dissertationen-im-internet-doktor-digital/9496012.html (tagesspiegel.de)].&lt;br /&gt;
* Jong-Rak Shin: &amp;#039;&amp;#039;Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], Fachbereich [[Germanistik]] ([[Literaturwissenschaft]]), [[Universität Kassel]], Juni 2007, S. 21 u. 22 ([https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2007110119566/3/ThesisJong-RakShin.pdf kobra.bibliothek.uni-kassel.de], [[PDF]]-Datei, 793 kB).&lt;br /&gt;
* [[Eduard Schönstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Buchverlag.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1991, S. 60–62.&lt;br /&gt;
* Sandra Uschtrin, Heribert Hinrichs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb und der Medienbranche.&amp;#039;&amp;#039; 8., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Uschtrin, Inning am Ammersee 2010, ISBN 978-3-932522-16-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstleistungsunternehmen für Selbstpublikationen|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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