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	<title>Zupforchester - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:15:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zupforchester&amp;diff=231539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dread87: Kein Komma vor Konjunktionen</title>
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		<updated>2024-11-16T22:48:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kein Komma vor Konjunktionen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zupforchester&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mandolinenorchester&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Orchester]], das  aus [[Mandoline]]n und anderen [[Zupfinstrument]]en besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übliche Besetzung eines Zupforchesters ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1. Mandoline&lt;br /&gt;
* 2. Mandoline&lt;br /&gt;
* [[Mandola]]&lt;br /&gt;
* [[Gitarre]]&lt;br /&gt;
* [[Kontrabass]] (üblicherweise [[pizzicato]], also ebenfalls gezupft gespielt) oder Chitarrone Moderno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Instrumentengruppen sind dabei mehrfach besetzt, wobei der Kontrabass häufig eine Ausnahme bildet. Der Kontrabass kann auch ganz fehlen, dann wird die Stimme von einer akustischen oder auch elektrischen [[Bassgitarre]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Zupforchester Besetzung.png|mini|ohne|300px|Sitzordnung der Spieler eines Zupforchesters]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Zupforchester Besetzung alternativ.png|mini|300px|ohne|Alternative Sitzordnung der Spieler eines Zupforchesters bei der Aufführung von Werken mit zwei gleichberechtigten Mandolinenstimmen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bildern sind typische Sitzordnungen eines Zupforchesters dargestellt. In neuerer Zeit sind jedoch auch andere Sitzordnungen zu beobachten, beispielsweise bei der Aufführung von [[Raumklang]]-Kompositionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Renaissance und Frühbarock ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lautenchor.jpg|mini|rechts|Lautenensemble (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Michael Praetorius]] beschreibt 1619 in seinem &amp;#039;&amp;#039;Syntagma Musicum&amp;#039;&amp;#039; einen &amp;#039;&amp;#039;Lautenchor&amp;#039;&amp;#039;, der neben den damaligen Zupfinstrumenten wie [[Theorbe]] und [[Laute]]  auch mit [[Cembalo|Cembali]] und [[Spinett]]en besetzt ist. Zur Verstärkung des Basses empfiehlt er eine Bassgeige. Er berichtet über die Begleitung einer [[Motette]] durch solch ein Ensemble: „Welches eine trefflich-prechtigen/ herrlichen Resonantz von sich geben/ also/ das es in der Kirchen wegen des Lauts der gar vielen Saiten fast alles geknittert hat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|2=In diesem Abschnitt|1=Es fehlen Ausführungen zu den Jahren 1933-1945 und die Rolle wichtiger Zupfmusikvertreter (Wölki, Richter) im Nationalsozialismus sowie zur Zupfmusik in der ehemaligen DDR.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] spielten bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts überwiegend musikalische Laien in Zupforchestern. Viele Zupforchester waren in den 1920er Jahren aus der [[Arbeiterbewegung in Deutschland|Arbeiter]]- oder [[Wandervogel]]bewegung heraus entstanden. Ab den 1950er Jahren trug der Komponist [[Konrad Wölki]] maßgeblich zur Anerkennung der Zupforchester bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mandolinenorchester sind in Japan stark verbreitet; es gibt allein in Tokio mehr dieser Ensembles als in ganz Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Neupert |url=https://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/treffpunkt-klassik/musik-klassik/1770260.l.mp3 |titel=Der Mandolinen-Spieler Alon Sariel über das „Instrument des Jahres 2023“ |werk=[[SWR2]]-Sendung „Treffpunkt Klassik“ |datum=2023-01-02 |format=mp3-Audio; 15,6&amp;amp;nbsp;MB; 8:32&amp;amp;nbsp;Minuten |kommentar=bei Minute 4:50 |abruf=2023-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen für Zupforchester ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Werken von Konrad Wölki und [[Siegfried Behrend]] werden bei klassischen Konzerten von Zupforchestern häufig Werke von [[Kurt Schwaen]], [[Klaus Wüsthoff]], [[Claudio Mandonico]] oder [[Yasuo Kuwahara]] aufgeführt. Von vielen Werken für andere Orchesterarten gibt es Bearbeitungen für Zupforchester; Werke für [[Streichorchester]] oder [[Streichquartett]] können oft auch ohne Bearbeitung übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation der deutschen Zupforchester ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland handelt es sich bei den meisten Orchestern um [[Verein]]sorchester. Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesländern Landeszupforchester, die auf hohem musikalischen Niveau musizieren, sowie Landesjugendzupforchester. Die meisten deutschen Zupforchester sind Mitglied in einem Dachverband, dem [[Bund deutscher Zupfmusiker]]. &amp;lt;!--- Zudem gibt es ein BundesJugendZupforchester. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zupforchester&amp;#039;&amp;#039; wurde von 1968 bis 1990 von [[Siegfried Behrend]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizerische Musikwissenschaftler Ermanno Briner-Aimo (1918–2004) schrieb 1998 kritisch über die Rolle der Zupforchestervereine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Abgesehen davon, dass heute der Geschmack allgemein etwas anspruchsvoller geworden ist und man außerdem lieber Radio hört, statt die Mühe auf sich zu nehmen, selber zu musizieren, abgesehen auch von dem auf die Dauer für heutige Ohren schwer erträglichen Gezirpe und Tremolo eines (häufig auch leicht verstimmten) Mandolinenorchesters, kam früher, in den noch nicht von Ätherwellen beherrschten Zeiten, dem Mandolinenorchester, wie der Blasmusik, eine eminente kulturelle Bedeutung zu: ermöglichten sie doch die Förderung des Instrumentalspiels und die Erschließung selbst entlegener Gemeinden für die Musik.&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Ermanno Briner: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Musikinstrumentenführer.&amp;#039;&amp;#039; [[Reclam-Verlag]], 1998, ISBN 3-15-010436-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Henke: &amp;#039;&amp;#039;Das grosse Buch der Zupforchester&amp;#039;&amp;#039;. Schwingenstein-Verlag, München 1993, ISBN 3-925865-03-9&lt;br /&gt;
* {{OeML|Mandolinenorchester|Mandolinenorchester|MP}}&lt;br /&gt;
* Gerda  Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Mandolinenorchester im  nationalsozialistischen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;1. Internationales Mandolinen-Symposium 1988.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung, Band 6/1989. Hohner Verlag, Trossingen 1989, ISBN 978-3-920468-86-0, S. 73–79. [https://www.bundesakademie-trossingen.de/fileadmin/user_upload/Bibliothek_Schriftenreihe/SR Band 6.pdf] (3,2 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/@jugendzupforchesternrw2450 Jugendzupforchester Nordrhein-Westfalen (YT-Kanal)]&lt;br /&gt;
* [http://www.bdz-online.de/ Seite des Bundes deutscher Zupfmusiker mit Komponistenverzeichnissen, Übersichten über Orchester, Konzerthinweisen u.&amp;amp;nbsp;a.]&lt;br /&gt;
* [https://szo-online.de/szo/de/ Saarländisches Zupforchester] (das älteste Landesorchester in Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4323707-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zupfmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zupforchester| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchestertyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dread87</name></author>
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