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	<title>Zupfidiophon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:11:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zupfidiophon&amp;diff=2016381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: lit akt., k</title>
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		<updated>2024-10-13T18:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lit akt., k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zupfidiophon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;plucked idiophone&amp;#039;&amp;#039;) ist nach der [[Hornbostel-Sachs-Systematik]] ein durch sein Material selbstklingendes Musikinstrument ([[Idiophon]]), das durch Anzupfen von einseitig befestigten Lamellen zum Klingen gebracht wird. Eine veraltete Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;Zupfzungenspiel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Art der Schallverstärkung und der Anzahl der Lamellen werden zwei Kategorien unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lamellophone ==&lt;br /&gt;
Instrumente mit mehreren Lamellen, die auf einem Brett oder Resonanzkasten befestigt sind, werden [[Lamellophon]]e genannt. Jede Lamelle ergibt einen Ton. Sie wurden im [[Subsahara-Afrika|subsaharanischen Afrika]] entwickelt und haben sich dort in einer großen Formenvielfalt verbreitet. Mit dem [[Atlantischer Sklavenhandel|transatlantischen Sklavenhandel]] gelangten die [[Traditionelle afrikanische Musik|afrikanische Musik]] und Lamellophone auch nach Südamerika. Ansonsten kommen mehrzungige Lamellophone außerhalb Afrikas traditionell nicht vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional verbreitete Bauformen sind zum Beispiel die &amp;#039;&amp;#039;[[Mbira Dza Vadzimu|mbira dza vadzimu]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Shona (Volk)|Shona]] in [[Simbabwe]], die &amp;#039;&amp;#039;kalimba&amp;#039;&amp;#039; in [[Malawi]] und [[Sambia]], die &amp;#039;&amp;#039;likembe&amp;#039;&amp;#039; in [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] und [[Angola]] und das &amp;#039;&amp;#039;[[marimbula]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Karibik]]. Die Lamellen bestehen bei den meisten Instrumenten aus Metall, daneben kommen zahlreiche Lamellophontypen mit Lamellen aus dem Blattstiel von [[Raphia]]palmen und Bambus vor. Raphialamellen besitzt etwa das &amp;#039;&amp;#039;[[timbrh]]&amp;#039;&amp;#039; in Kamerun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schweizer Erfindung eines mechanischen Musikinstruments, das ebenfalls zu den Zupfidiophonen gehört und bei dem die Lamellen über eine sich drehende Walze angezupft werden, ist die [[Spieldose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maultrommeln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:5_Leaf_Kouxian.jpg|miniatur|hochkant=0.8|Eine chinesische &amp;#039;&amp;#039;[[kouxian]]&amp;#039;&amp;#039;. Die fünf einzelnen Lamellen ergeben gezupft je einen Ton]]&lt;br /&gt;
[[Maultrommel]]n (in Indien &amp;#039;&amp;#039;[[morsing]]&amp;#039;&amp;#039;, in Zentralasien &amp;#039;&amp;#039;[[qopuz]]&amp;#039;&amp;#039;, in Indonesien &amp;#039;&amp;#039;[[genggong]]&amp;#039;&amp;#039;) haben keinen Resonanzkörper, sondern meist nur eine Zunge, die innerhalb eines Rahmens oder Bügels schwingt. Der Spieler nimmt die Maultrommel in seinen geöffneten Mund und drückt sie gegen die Zähne oder fixiert sie mit den Lippen, wobei er den Mundraum zur Schallverstärkung und Klangmodulation in seiner Form und Größe verändert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Susap]]&amp;#039;&amp;#039; heißt ein in der [[Musik Neuguineas]] weit verbreitetes mundverstärktes Zupfidiophon aus Bambus. Die chinesische &amp;#039;&amp;#039;[[kouxian]]&amp;#039;&amp;#039; ist mit fünf Lamellen, aber ohne Rahmen eine Sonderform, die wegen ihrer Schallverstärkung durch die Mundhöhle ebenfalls zu den Maultrommeln zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Lamellophone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online&amp;#039;&amp;#039;, November 2016 (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* N. Scott Robinson: [http://www.nscottrobinson.com/mbiraplayers.php &amp;#039;&amp;#039;Players of Various Mbira from Zimbabwe &amp;amp; USA.&amp;#039;&amp;#039;] www.nscottrobinson.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zupfidiophon| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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