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	<title>Zuoz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:32:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zuoz&amp;diff=100502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo: Änderung 259986301 von ~2025-70087-7 rückgängig gemacht; zu spezifisch und nur eine Einrichtung erwähnt.</title>
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		<updated>2025-09-23T14:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/259986301&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259986301&quot;&gt;259986301&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-70087-7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-70087-7&quot;&gt;~2025-70087-7&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; zu spezifisch und nur eine Einrichtung erwähnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Zum Schweizer Unternehmer und Politiker siehe [[Franz Albert von Planta-Zuoz]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Zuoz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Zuoz 2020.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Zuoz COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Zuoz.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Region Maloja|Maloja]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Maloja&lt;br /&gt;
| BFS = 3791&lt;br /&gt;
| PLZ = 7524&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.6&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.961&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1716&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 65.79&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Romeo Cusini&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.zuoz.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuoz Grisons Place du village.JPG|mini|x230px|Zentraler Dorfplatz, bedeutend für die [[Engadiner Theatergeschichte]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Zuoz, Madulain, La-Punt, Ponte Campocasto v. N. O. aus 3000 m-Inlandflüge-LBS MH01-003803.tif|mini|Historisches Luftbild aus 3000 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1923]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuoz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-putèr-Zuoz.ogg|[tsuə̯ts]}}, deutsch veraltet: &amp;#039;&amp;#039;Zutz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zuz&amp;#039;&amp;#039;, italienisch veraltet: &amp;#039;&amp;#039;Zozzio&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Zuoz gehört zur [[Region Maloja]]; überdies ist es das Zentrum der historischen Landschaft [[La Plaiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zuoz liegt im [[Oberengadin]]. Der alte Dorfkern ist ein [[Haufendorf]] am Abhang des Munt Albanas, umgeben von neuen Aussenquartieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Hügel Chastlatsch (1848 m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) war ein spätbronzezeitlicher und eisenzeitlicher Siedlungsplatz in der [[Laugen-Melaun-Kultur]]. Zuoz war wahrscheinlich spätrömischer und frühmittelalterlicher Etappenort im alpinen Wegnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof von Chur besass im Mittelalter den Hof Dorta (heute ein Dorfteil) und die Landeshoheit im Oberengadin. 1137–1139 erwarb er weiteren Grundbesitz, einen Grosshof und der [[Reformierte Kirche Zuoz|Kirche St. Luzi]] (der Grosspfarrei [[La Plaiv]]) der süddeutschen Grafen von [[Gamertingen]]. Die Pfarrkirche St. Luzi wurde um 1200 neu gebaut, wovon heute Schiff und Unterteil des Turms erhalten geblieben sind. Bischof Volkart ernannte 1244 [[Planta (Adelsgeschlecht)|Andreas Planta von Zuoz]] zum Kanzler des Oberengadins und begründete damit die Vormachtstellung der Familie Planta, die bis 1798 andauerte. Nach 1288 lag auch die [[niedere Gerichtsbarkeit]] im Oberengadin bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts in den Händen dieses Churer Ministerialengeschlechts. 1367 erfolgte der Beitritt zum [[Gotteshausbund]] durch den Ammann Thomas Planta (Oberengadiner Gemeindesiegel). Die dauernden Auseinandersetzungen mit Samedan führten 1438 zur Zweiteilung der [[Gerichtsgemeinde]] Oberengadin – nicht aber des [[Hochgericht (Graubünden)|Hochgerichts]] – in die Gerichte Sur Funtauna Merla und Suot Funtauna Merla; letzteres entsprach der Pfarrei La Plaiv. Die erste Verfassung der Gerichtsgemeinde datiert von 1462. Der Verkauf der letzten bischöflichen Einkünfte an die Gemeinde erfolgte 1492. Die Pfarrkirche St. Luzi wurde 1507 spätgotisch umgebaut, die 1438 erweiterte Zweitkirche S. Caterina 1509.&lt;br /&gt;
1526 verlor der Bischof gemäss den [[Ilanzer Artikel]]n seine Hoheitsrechte. Im [[Schwabenkrieg]] zündeten die Einwohner ihren stadtähnlichen Flecken an, um den Feind zum Rückzug zu zwingen. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts setzte die Kommunalisierung ein, und [[S-chanf]] (1518), [[La Punt Chamues-ch]] (1528) und [[Madulain]] (1534) lösten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einheimische [[Humanismus|Humanist]] [[Johann Travers|Gian Travers]] war der erste politische Publizist, der sich von 1527 an in der [[Oberengadinische Sprache|oberengadinischen Sprache]], dem Puter, verlauten liess und auch schriftstellerisch als Dramenschreiber tätig war. 1534 wurde auf dem Dorfplatz in Zuoz sein Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;La Histoargia dal bio patriarch Josef&amp;#039;&amp;#039; («Die Lebensgeschichte des Patriarchen Josef») uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|10878|Johann Travers|Autor= Constant Wieser|Datum=2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1554 trat Zuoz zur [[Reformation]] über, [[Ulrich Campell]] aus [[Susch]] war der erste evangelisch-reformierte Pfarrer. Handel, Transport und die Eroberung des [[Veltlin]]s 1512 führten zu einer wirtschaftlichen und geistigen Blüte, die sich in der Gründung einer Lateinschule, den erwähnten Anfängen einer rätoromanischen Schriftsprache, im [[Engadiner Theatergeschichte|religiösen und profanen Theater]] und im Chorgesang manifestierte. Bauliches Abbild dieser Entwicklung waren die massiven Herren- und Bürgerhäuser, die gleichzeitig Bauernhöfe blieben. Neben den altadeligen Familien [[von Planta]], [[von Juvalta]] und [[Salis (Adelsgeschlecht)|Salis]] bildete sich eine neue, teilweise vom Kaiser geadelte und durch Handel und politische Ämter reich gewordene Führungsschicht heraus mit den Namen [[Travers (Familie)|Travers]], [[Schucan]], [[Raschèr (Familie)|Raschèr]], [[Jecklin (Familie)|Jecklin]], [[Wietzel]], [[Danz (Familie)|Danz]] und [[Geer (Familie)|Geer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Bündner Wirren]] 1618–1639 litt Zuoz wenig, danach setzte eine wirtschaftlich bedingte Auswanderung ein. Infolge des Verlusts des Veltlins und der Aufhebung der politischen Vorrechte 1798 entwickelte sich Zuoz zum einfachen Bauerndorf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-6760-B.tif|mini|Zuoz 1906]]&lt;br /&gt;
Schon vor dem Ausbau der Talstrasse, der 1836 begann, waren die Wegverhältnisse im Oberengadin recht gut. Erst die Fahrstrassen über den [[Albulapass]] und den [[Flüelapass]] förderten den Aufschwung. 1903 erfolgte der Anschluss an die [[Rhätische Bahn]] in [[Bever GR|Bever]], 1913 wurde die Strecke Bever-Zuoz-[[Scuol]] eröffnet. Ab 1900 entwickelte sich das Dorf mit dem Bau von Hotels und der Umgestaltung des ehemaligen Ratswirtshauses zu einem Kleinhotel zum [[Luftkurort]] und wirtschaftlichen Zentrum. Mit der Gründung des [[Lyceum Alpinum Zuoz|Lyceum Alpinum]] 1904, der Eröffnung der Hygienischen Schule Bellaria 1909 und der gemeinsamen Sekundarschule für die Plaiv wurde das Dorf zum regionalen Schulzentrum. Weitere Hotels, Ferienhäuser und Skilifts wurden ab den 1950er-Jahren gebaut, und der [[Fremdenverkehr]] gewann zunehmend an Bedeutung und ist inzwischen der wichtigste Erwerbszweig. Die bis anhin dominierende Landwirtschaft erfuhr im Zuge ihrer Mechanisierung eine starke Reduktion der Betriebe und ihre Aussiedlung an den Dorfrand. Leere Stallscheunen wurden unter Wahrung des historischen Dorfbildes zu Wohnungen umfunktioniert. Allen seit mehr als fünfzig Jahren ansässigen Familien wurde 1980 das Gemeindebürgerrecht verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1547|Zuoz|Autor=Constant Wieser|Datum=2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Zuoz COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Schwarz ein silbernes (weisses) [[Schwert (Heraldik)|Schwert]] mit goldenem (gelbem) Griff, gekreuzt mit einem goldenen [[Bischofsstab]], überhöht von einer goldenen [[Krone (Heraldik)|Krone]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das Wappen basiert auf dem alten Siegel der Gemeinde, das den heiligen [[Luzius von Chur|Luzius]] mit Krone und Zepter zeigt. Statt der Figur wurden Krone und Bischofsstab, die [[Attribut (Kunst)|Attribute]] des Heiligen, als Zeichen seiner Doppelstellung als König und Bischof, gewählt, während das Schwert auf die alte Gerichtstradition des Ortes hinweist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1781|| 1850|| 1900|| 1930|| 1941|| 1950|| 1960|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1547|Zuoz|Autor=Constant Wieser|Datum=2015-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2005|| 2010|| 2012|| 2014|| 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 378|| 423|| 425|| 969|| 693|| 779|| 1001|| 1353|| 1263|| 1310|| 1277|| 1244|| 1199&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chesa Cumünela, Zuoz GR.jpg|mini|Chesa Cumünela / Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Die Einwohner sprechen überwiegend [[Oberengadinisch|Puter]] (ein Idiom des [[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanischen]]) und Deutsch (Bündner Dialekt). Hinzu kommen Italienisch und Portugiesisch, Sprachen der in Zuoz wohnhaften Zuwanderer. Bis weit ins 19. Jahrhundert sprachen alle Einwohner rätoromanisch. 1880 waren es noch 85 %, 1910 und 1941 56 %. 1970 und 1980 hatte die Gemeinde nur noch eine (relative) romanischsprachige Mehrheit (1970: 469 von 1165 Einwohnern = 40 %; 1980: siehe unten). Seit den 1980er-Jahren gewinnt Deutsch immer mehr an Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Zuoz GR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 457 || align=right | 38,53 % || align=right | 547 || align=right | 45,62 % || align=right | 720 || align=right | 53,22 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 461 || align=right | 38,87 % || align=right | 407 || align=right | 33,94 % || align=right | 349 || align=right | 25,79 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 183 || align=right | 15,43 % || align=right | 144 || align=right | 12,01 % || align=right | 133 || align=right | 9,83 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 1186 || align=right | 100 % || align=right | 1199 || align=right | 100 % || align=right | 1353 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dank Schule und Gemeinde noch 46 % der Einwohner Romanisch sprechen können, ist es einzige Amtssprache. Inoffiziell hat das Deutsche allerdings den gleichen Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Zuoz trat 1554 unter [[Gian Travers]] und [[Philipp Gallicius]] zum evangelischen Glauben über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Berger |Hrsg=Evangelischer Kirchenrat Graubünden |Titel=Bündner Kirchengeschichte |Band=2. Teil Die Reformation |Verlag=Verlag Bischofberger |Ort=Chur |Datum=1986 |ISBN=978-3-9520580-2-2 |Seiten=103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Pfarrer wurde [[Ulrich Campell]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Refurmo |url=https://www.refurmo.ch/fileadmin/refurmo/Bilder/Berichte/V3_Daten_zur_Reformation.pdf |titel=Daten zur Reformation |hrsg=Refurmo Oberengadin |format=PDF |sprache=de |abruf=2021-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 in Zuoz lebenden 1263 Einwohnern waren 900 (= 71 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Zuoz ist heute ein wichtiger Tourismusort und liegt an der Strecke des [[Engadiner Skimarathon]]s. Zuoz hat fünf Skiliftanlagen und einen Golfplatz. Es bestehen zahlreiche Einrichtungen für andere Sportarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Zuoz ist auch bekannt für das [[Lyceum Alpinum Zuoz]], das 1904 gegründet wurde. Es ist ein [[Internat]] für 11 bis 20 Jahre alte Jungen und Mädchen, wovon viele aus dem Ausland stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lyceum-alpinum.ch/de/ Website Lyceum Alpinum]. Zur Geschichte: Peter Metz: &amp;#039;&amp;#039;Schulen auf besonnter Höhe&amp;#039;&amp;#039;. Chur: Tardis 2019, 163–186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Zuoz nach Peking. Nachrichten aus dem globalen Dorf.&amp;#039;&amp;#039; Reportage, Schweiz, 30 Min., 2008, Regie: Christoph Müller, Produktion: [[Schweizer Fernsehen|SF]], Reihe &amp;#039;&amp;#039;Reporter&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 6. Februar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Zuoz}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Piazzet, Zuoz GR 20081101.jpg|mini|Plazzet, Zuoz mit Oberem Plantahaus links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Planta-Haus Zuoz.jpg|mini|Planta-Haus Zuoz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chesa Rageth Zuoz GR.jpg|mini|Chesa Rageth Zuoz ]]&lt;br /&gt;
* Zuoz gilt als eines der Dörfer mit dem besterhaltenen Dorfkern und zahlreichen guterhaltenen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert und früher.&lt;br /&gt;
* Im Zentrum des Dorfes steht die [[Reformierte Kirche Zuoz|reformierte Kirche San Luzi]]. Gottesdienstlich nur noch selten genutzt wird die romanische Kirche [[Kirche San Bastiaun (Zuoz)|San Bastiaun]].&lt;br /&gt;
* In Zuoz findet sich mit Café Badilatti die höchstgelegene Kaffeerösterei Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cafe-badilatti.ch/ Café Badilatti] auf cafe-badilatti.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsam sind noch:&lt;br /&gt;
* [[Kapelle St. Katharina und Barbara (Zuoz)|Katholische Kapelle St. Katharina und Barbara]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_kapelle_st_katharina_und_barbara.31782 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Kapelle St. Katharina und Barbara (Foto) |wayback=20231002152137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oberes Planta-Haus&lt;br /&gt;
* Unteres Plantahaus&lt;br /&gt;
* [[Galerie Tschudi]] = Wohnhaus Tschudi&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus.31787 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Wohnhaus (Foto) |wayback=20230925005836}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. Chesa Madalena, 2002, Architekt: Hans-Jörg Ruch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/chesa_madalena_2002.24112 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Chesa Madalena, 2002 (Foto) |wayback=20231002153830}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Chasté Sur En&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/chaste_sur_en.31773 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. ‚Chasté Sur En‘ (Foto) |wayback=20231002145011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Chesa Am Lärchenhang&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/chasa_am_laerchenhang.31774 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Chesa ‚Am Lärchenhang‘ (Foto) |wayback=20220818111426}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Chesa Bochert, in Brünaida&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/chasa_borchert.31775 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Chesa Bochert (Foto) |wayback=20220818105033}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Chesa Chastlatsch und Renovation Hotel Castell, 2004, Architekten: [[Ben van Berkel]], [[Walter Dietsche]], [[Hans-Jörg Ruch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/chesa_chastlatsch_und_renovation_hotel_castell_2004.24113 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Chesa Chastlatsch und Renovation Hotel Castell, 2004 (Foto) |wayback=20231002144541}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dorfturm (heute Kreisarchiv)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/dorfturm_heute_kreisarchiv.31776 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Dorfturm (heute Kreisarchiv) (Foto) |wayback=20230925005359}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Poult&lt;br /&gt;
* Hotel Crusch Alva (Weisses Kreuz)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_crusch_alva_weisses_kreuz.31779 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Hotel Crusch Alva (Weisses Kreuz) (Foto) |wayback=20220925071339}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hotel Castell, in Brunaida&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_castell.31778 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Hotel Castell (Foto) |wayback=20220925073122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Innbrücke Zuoz|kleine Innbrücke]] von [[Robert Maillart]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/innbruecke.31780 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Innbrücke (Foto) |wayback=20220809085520}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Wohnhaus – Galerie Tschudi, [[Men Duri Arquint]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=eDZnKG4YSDU |titel=Baukultur Graubünden -- Architektur im Kontext |sprache=de-DE |abruf=2021-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archilovers.com/projects/149096/house-t.html |titel=House T {{!}} Men Duri Arquint |sprache=en |abruf=2021-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaskunst im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
Zuoz beherbergt im öffentlichen Raum eine ausserordentliche Sammlung von herausragenden Glasmalereien. Die Werke sind über den Zeitraum 1929–2010 entstanden, in dem sich die Glasmalerei auch in der Schweiz erneuert hat. Auf einem Rundgang durch das Dorf finden sich die folgenden Werke:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Wismer |Hrsg=Ulrich Wismer |Titel=Glasmalereien in Zuoz |Sammelwerk=[[Schweizerische Kunstführer]] |Band=Serie 106 |Nummer=1051 |Verlag=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK |Ort=Bern |Datum=2019 |ISBN=978-3-03797-647-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Wismer |Hrsg=Gian Casty |Titel=Glasmaler Gian Casty – Aus dem Dunkeln leuchten |Verlag=Verlag Wälchli |Ort=Aarwangen |Datum=2011 |ISBN=978-3-9520580-2-2 |Seiten=104-107, 114-115, 158-165, 188-189, 208-209}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der reformierten Kirche von [[Augusto Giacometti]] &amp;#039;&amp;#039;La Spraunza&amp;#039;&amp;#039; (1929) und &amp;#039;&amp;#039;La Charited&amp;#039;&amp;#039; (1933), von Giuseppe Scartezzini &amp;#039;&amp;#039;La Cretta oder Die erleuchtete Stadt Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; (1951), von [[Gian Casty]] &amp;#039;&amp;#039;Die drei Könige&amp;#039;&amp;#039; (1955), von Constant Könz &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube&amp;#039;&amp;#039; (1987), &amp;#039;&amp;#039;Der Lebensbaum&amp;#039;&amp;#039; (2009) und &amp;#039;&amp;#039;Ohne Titel&amp;#039;&amp;#039; (2010).&lt;br /&gt;
* In der Kapelle San Bastiaun von Gian Casty die fünf Glasfenster &amp;#039;&amp;#039;Geburt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung&amp;#039;&amp;#039; (im Chor) und &amp;#039;&amp;#039;Gut,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Böse&amp;#039;&amp;#039; (im Schiff) aus dem Jahr 1969&lt;br /&gt;
* In der katholischen Kapelle St. Katharina und Barbara von Gian Casty die &amp;#039;&amp;#039;Friedenstaube&amp;#039;&amp;#039; (1957) und die &amp;#039;&amp;#039;St. Martin-Scheibe&amp;#039;&amp;#039; (1974), von Ines Brunold &amp;#039;&amp;#039;St. Katharina&amp;#039;&amp;#039; (1963) und &amp;#039;&amp;#039;St. Barbara&amp;#039;&amp;#039; (1963), von [[Karl Stadler (Künstler)]] &amp;#039;&amp;#039;Bruder Klaus&amp;#039;&amp;#039; (1982) und &amp;#039;&amp;#039;Franziskus&amp;#039;&amp;#039; (1982).&lt;br /&gt;
* Im Lyceum Alpinum von [[Max Hunziker]] &amp;#039;&amp;#039;Der Lebensweg&amp;#039;&amp;#039; (1954)&lt;br /&gt;
* Im Gemeindehaus von Gian Casty &amp;#039;&amp;#039;Der Buschkönig oder der Gemeindevorsteher&amp;#039;&amp;#039;. Eine Schenkung an die Gemeinde Zuoz aus dem Nachlass des 100. Geburtstages von Gian Casty.&lt;br /&gt;
* Im Durchgang zum Parkhaus von Gian Casty der fünfteilige Zyklus &amp;#039;&amp;#039;5 Erdteile&amp;#039;&amp;#039; (1957–1960), ursprünglich und bis 1978 am Hauptsitz des Bankvereins in Basel. Seit 2017 in Zuoz.&lt;br /&gt;
* Im Restaurant Dorta von Gian Casty &amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit Pferd&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten aus Zuoz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Diego Giovanoli: &amp;#039;&amp;#039;Zuoz. Das Dorf, die Häuser und ihre früheren Bewohner.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem familiengeschichtlichen Exkurs von Paolo Boringhierei. Chur 2005.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1547|Zuoz|Autor=Constant Wieser|Datum=2015-01-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zuoz|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zuoz.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Zuoz]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|cjoFJA03C2OKZTLiNTMf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/zuoz/ Zuoz Tourismus] auf myswitzerland.com&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2318|Zuoz|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Maloja}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4263871-9|LCCN=n84140281|VIAF=151975699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuoz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
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