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	<title>Zum schwarzen Ferkel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:18:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zum_schwarzen_Ferkel&amp;diff=704121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-10-22T07:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarze Ferkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Weinhandel und Probierstube, Inhaber Gustav Türk&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Berlin]]er Lokal an der Ecke [[Unter den Linden]]/Neue Wilhelmstraße. Das Gebäude wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört. Das Lokal war im späten 19. und frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein Treffpunkt der [[Skandinavien|skandinavisch]]-[[Deutschland|deutsch]]-[[Polen|polnischen]] Künstlerszene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Literaturgeschichte kommt dem &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Ferkel&amp;#039;&amp;#039; als Ort der Begegnung und des regen Austausches für einen gleichermaßen international wie interdisziplinär geprägten Kreis moderner Künstler ein hoher Stellenwert zu&amp;amp;nbsp;– vergleichbar mit dem [[Friedrichshagener Dichterkreis]] in der Peripherie Berlins, dessen Mitglieder zum Teil auch im &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Ferkel&amp;#039;&amp;#039; verkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zum schwarzen Ferkel&amp;#039;&amp;#039; erhielt das Lokal durch den [[Schweden|schwedischen]] Schriftsteller [[August Strindberg]], der es, während seines Berlinaufenthaltes in den 1890er Jahren, für sich entdeckte. Ihm fiel, wie [[Adolf Paul (Schriftsteller)|Adolf Paul]] in &amp;#039;&amp;#039;Aus der Chronik zum schwarzen Ferkel&amp;#039;&amp;#039; berichtet, der Name beim Anblick eines schwarzen, ausgestopften Weinschlauchs ein, der an eisernen Ketten über der Eingangspforte der Kneipe hing. Nachdem Strindberg das Lokal von 1892 bis 1893 zu seinem abendlichen Hauptaufenthaltsort wählte, wurde das &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Ferkel&amp;#039;&amp;#039; bald zum Treffpunkt einer internationalen Künstler-[[Bohème]]. Zu den Stammgästen gehörten u.&amp;amp;#8239;a. der [[Norwegen|norwegische]] Maler [[Edvard Munch]], die deutschen Schriftsteller [[Richard Dehmel]] und [[Peter Hille]], der polnische Schriftsteller [[Stanislaw Przybyszewski]], die norwegische Dichterin [[Dagny Juel]] und der [[Dänemark|dänische]] Dichter [[Holger Drachmann]]. Auch [[Arthur Schnitzler]] erwähnt in seinem [[Tagebuch (Schnitzler)|Tagebuch]] den Besuch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arthur Schnitzler |url=https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-10-26.html |titel=Tagebucheintrag zum Montag, 26. Oktober 1896 |werk=Tagebuch |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name soll auch eine Anspielung auf einen Auftritt Richard Dehmels als [[Antonius der Große|St.&amp;amp;nbsp;Antonius]] „mit einem Ferkel“ am [[Rosenmontag]] 1892 sein, bei einem Kostümfest der Neuen Klause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Schleich]]: &amp;#039;&amp;#039;Strindberg-Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;(auch abgedruckt in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Besonnte Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Adolf Paul (Schriftsteller)|Adolf Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Chronik des „schwarzen Ferkels“.&amp;#039;&amp;#039; (eine Nach- und Umdichtung der Geschehnisse und der Gespräche, die sich im „Ferkel“ ergaben)&lt;br /&gt;
* [[Adolf Paul (Schriftsteller)|Adolf Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum schwarzen Ferkel (Beitrag über eine Berliner Gaststätte, geschrieben um 1920)&amp;#039;&amp;#039;, in: Jahrbuch „Der Bär von Berlin“, hrsg. v. [[Verein für die Geschichte Berlins]], 28. Jahrgang, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
* [[Frida Strindberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Lieb, Leid und Zeit. Meine Ehe mit August Strindberg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Stanislaw Przybyszewski]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an das literarische Berlin.&amp;#039;&amp;#039; München, Winkler, 1965.&lt;br /&gt;
* Carla Anna Lathe: &amp;#039;&amp;#039;The Group Zum Schwarzen Ferkel. A Study in Early Modernism.&amp;#039;&amp;#039; (Dissertationsschrift, University of East Anglia, 1972).&lt;br /&gt;
* [[Karin Bruns]]: &amp;#039;&amp;#039;Das schwarze Ferkel [Berlin].&amp;#039;&amp;#039; In: Wulf Wülfing / Karin Bruns / [[Rolf Parr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch literarisch-kultureller Vereine, Gruppen und Bünde 1825-1933.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart / Weimar 1998 (&amp;#039;&amp;#039;Repertorien zur Deutschen Literaturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Paul Raabe]], Bd. 18), S. 406–416. ISBN 3-476-01336-7.&lt;br /&gt;
* Marek Fialek: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Künstlerbohème aus dem „Schwarzen Ferkel“. Dargestellt anhand von Briefen, Erinnerungen und autobiographischen Romanen ihrer Mitglieder und Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, Kovač, 2007. ISBN 978-3-8300-2996-0.&lt;br /&gt;
* Torben Recke: &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie in Tiflis. Eine editionsphilologische Analyse der Berichte vom tragischen Ende der Dagny Juel Przybyszewska.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Orbis Linguarum&amp;#039;&amp;#039; 30 (2006), S. 95–118. {{ISSN|1426-7241}}. ISBN 83-7432-146-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zum schwarzen Ferkel}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.dhm.de/ausstellungen/wahlverwandtschaft/11katalog.htm |wayback=20180612184459 |text=Künstlerlokal „Zum schwarzen Ferkel“}}, Ausstellung „Wahlverwandtschaft: Skandinavien und Deutschland 1800 bis 1914“, Deutsches Historisches Museum, Berlin, 25. Oktober 1997 – 6. Januar 1998&lt;br /&gt;
* 2. März 2013: [https://www.deutschlandfunk.de/zum-schwarzen-ferkel.704.de.html?dram:article_id=235909 Zum Schwarzen Ferkel Eine Lange Nacht über einen Alt-Berliner Künstlertreffpunkt] von Peter Mayer [[Deutschlandradio]] Lange Nacht&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/kulturtermin/archiv/20190413_1904.html  |wayback=20190528140627 |text=„Zum schwarzen Ferkel“ – Ein Künstlerlokal der Berliner Bohème um 1900.}} Ein Radiofeature von Thomas Diecks. Produktion: Kulturradio des rbb 2018. Sendung am 13. April 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.516354|EW=13.380841|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Strindberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Gruppe|Schwarzes Ferkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unter den Linden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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