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	<title>Zukunft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:16:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zukunft&amp;diff=31791&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: #Punktrelationen und Gliederung der Mannigfaltigkeit am ähnlichsten zu Abschnitt Lorentzsche Mannigfaltigkeit#Punktrelationen und Gliederung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zukunft&amp;diff=31791&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-22T14:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: #Punktrelationen und Gliederung der Mannigfaltigkeit am ähnlichsten zu Abschnitt &lt;a href=&quot;/index.php/Lorentzsche_Mannigfaltigkeit#Punktrelationen_und_Gliederung&quot; title=&quot;Lorentzsche Mannigfaltigkeit&quot;&gt;Lorentzsche Mannigfaltigkeit#Punktrelationen und Gliederung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Zukunft ans Automobil gefesselt.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft ans Automobil gefesselt&amp;#039;&amp;#039;. Karikatur des Künstlers und Automobilisten [[Hubert von Herkomer]] (1905).]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Zeit]], die subjektiv gesehen der [[Gegenwart]] nachfolgt. Das Wort geht auf das Verb &amp;#039;&amp;#039;kommen&amp;#039;&amp;#039; zurück und hatte im [[Mittelhochdeutsch]]en noch eine religiöse Dimension im Sinne eines bevorstehenden „Herabkommens Gottes“, was sich auch an der identischen Wortbildung des [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;ad-ventus&amp;#039;&amp;#039; „An-kunft, Zu-kunft“ (vgl. [[Advent]]) zeigt. Forschungsansätze, die sich mit den Methoden unterschiedlicher Disziplinen mit Zukunft befassen, werden als Zukunftsforschung und [[Futurologie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassische Physik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Minkowski-Diagramm - Kausalität.svg|mini|128px|Vergangenheit und Zukunft bezüglich des Koordinatenursprungs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Mechanik ist Zeit eine [[Dimension (Größensystem)|Dimension]], d.&amp;amp;nbsp;h. eine Größe zur Parametrisierung eines [[Ereignis]]ses. Hierbei wird nicht zwischen [[Gegenwart]], Zukunft und [[Vergangenheit]] unterschieden. Erst der zweite Hauptsatz der [[Thermodynamik]] gibt der Zeit eine festgelegte Richtung. Danach ist die [[Entropie (Thermodynamik)|Entropie]], welche die Anzahl der möglichen Zustände eines abgeschlossenen Systems angibt, in der Zukunft stets höher (oder zumindest nicht niedriger) als in der Vergangenheit. Hierdurch definiert die Thermodynamik einen [[Zeitpfeil]] von der Vergangenheit in die Zukunft. Die Zukunft relativ zu einem [[Zeitpunkt]] (Gegenwart) ist somit jener Bereich der [[Zeitskala]], in dem ein abgeschlossenes System eine höhere Entropie als in der Gegenwart hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relativitätstheorie ===&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Veränderung der Vorstellung des Begriffs der Zeit seit Einführung der [[Spezielle Relativitätstheorie|speziellen Relativitätstheorie]] von [[Albert Einstein]] haben auch die Begriffe Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine Umdeutung erfahren. Da zwei Ereignisse, die für einen [[Beobachtung|Beobachter]] gleichzeitig stattfinden, für einen relativ dazu bewegten Beobachter nicht mehr gleichzeitig stattfinden, ersetzt der Begriff der „Raumartigkeit“ die „Gleichzeitigkeit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtige physikalische Definition des Begriffs der Zukunft ergibt sich aus der [[Allgemeine Relativitätstheorie|allgemeinen Relativitätstheorie]]. Dort wird die [[Lorentzsche Mannigfaltigkeit#Punktrelationen und Gliederung|Zukunft]] eines [[Ereignis#Relativitätstheorie|Ereignisses]] als der Raumzeitbereich verstanden, der von dem Ereignis ausgehend durch kausale [[Weltlinie]]n erreicht wird. Ein Beobachter kann also jedes Ereignis in seiner Zukunft erleben, wenn er sich auf die entsprechende Weltlinie begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie und Soziologie ==&lt;br /&gt;
Eng verbunden mit der Zukunft ist das Bedürfnis des Menschen nach [[Prognose]], [[Planung]] und Vorhersage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Jungk]], Zukunftsdenker und Erfinder von &amp;#039;&amp;#039;[[Zukunftswerkstatt|Zukunftswerkstätten]]&amp;#039;&amp;#039;, schrieb 1952: „Das Morgen ist schon im Heute vorhanden, aber es maskiert sich noch als harmlos, es tarnt und entlarvt sich hinter dem Gewohnten. Die Zukunft ist keine sauber von der jeweiligen Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen. Aber noch kann sie, wenn rechtzeitig erkannt, verändert werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zwnetz.de/jungk Zitate von Robert Jungk zum Thema Zukunft], www.zwnetz.de/jungk (2004).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Zeitwahrnehmung|Zukunftsmanagement}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Gesellschaftliche Aspekte&lt;br /&gt;
Jede Aussage über die Zukunft erfolgt notwendig vom [[Gegenwart|gegenwärtigen]] Standpunkt aus, sodass sich prinzipiell zwei [[Modalität (Philosophie)|Modalitäten]] ergeben: Im Falle der „gegenwärtigen Zukunft“ wird eine [[Pragmatismus|pragmatische]] Perspektive eingenommen, der künftige Verlauf wird aufgrund vorliegender Daten [[Empirismus|erfahrungswissenschaftlich]] vorausberechnet bzw. [[Extrapolation|extrapoliert]] (Planung). Dabei zeigt sich, dass man bestimmte [[Ereignis]]se sehr genau vorausberechnen kann, wie zum Beispiel die Flugbahnen von Himmelskörpern, das Schwingen von Pendeln und das Entladen einer Batterie, während andere Bereiche ein [[Chaostheorie|chaotisches Verhalten]] zeigen, wie das Wetter und die Börsenkurse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein völlig anderes Bild ergibt sich bei der [[Imagination]] „zukünftiger Gegenwarten“. Hier werden gerade nicht die zu jener Zeit gültigen Rationalitätsstandards zur Konstruktion eines „realistischen“, gegenwartsangepassten Zukunftsbildes angewendet. Vielmehr wird davon bewusst abgesehen, um zu einem [[Utopie|utopischen]] Gegenentwurf zur jeweils vorherrschenden [[Realität]] zu gelangen. Innerhalb von Methoden zur [[Partizipation]] wie beispielsweise der Zukunftswerkstatt wird dies durch eine besondere [[Phantasie]]- und Utopiephase verwirklicht. Somit werden mittels Imaginationfähigkeiten und [[Kreativität]] weitergehende „Zukünfte“ (d.&amp;amp;nbsp;h. mehrere Gestaltungsalternativen von Zukunft) gedanklich vorweggenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sozialphilosophischer Sicht ergibt sich zudem ein enger Zusammenhang mit dem Begriff der (Handlungs-)Erwartung, worunter allgemein die [[Antizipation (Psychologie)|Antizipation]] eines künftigen Zustandes verstanden wird. Zwei Stile lassen sich unterscheiden: Erwartet die handelnde Person [[Soziale Norm|normativ]], so orientiert sie sich an Konventionen und Regeln ([[Recht]]). Erwartet sie hingegen [[Kognition|kognitiv]], so steht die aktive Suche nach Handlungsoptionen und Kombinationsmöglichkeiten im Vordergrund ([[Wissenschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Zeitsoziologie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fiktion und Utopie ==&lt;br /&gt;
Die Zukunft ist Gegenstand vieler bedeutender literarischer und filmischer Werke. Die Tradition der neuzeitlichen [[Utopische Literatur|utopischen Literatur]] reicht bis zu [[Thomas Morus]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Utopia (Roman)|Utopia]]&amp;#039;&amp;#039; zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ein Teil des [[Genre]]s der [[Science-Fiction]] mit Werken wie &amp;#039;&amp;#039;[[Star Trek]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Raumpatrouille|Raumpatrouille Orion]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Zurück in die Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039; aber auch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeitmaschine]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Utopia&amp;#039;&amp;#039; sich eher mit technischen Utopien beschäftigt, haben andere Autoren wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ursula K. Le Guin]] oder [[Aldous Huxley]] im Rahmen dieses Genres gesellschaftliche Utopien (bzw. [[Dystopie]]n) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren werden die Zukunftsutopien vergangener Zeiten unter dem Begriff [[Retro-Futurismus]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Philosophie der Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tristan Horx, [[Matthias Horx]], Lena Papasabbas und Nina Pfuderer: &amp;#039;&amp;#039; 15 Gegentrends. Wie die Zukunft ihre Richtung ändert.&amp;#039;&amp;#039; The Future Project, 2024, ISBN 978-3-910992-05-4.&lt;br /&gt;
* Johannes Becker/[[Benjamin Bühler]]/Sandra Pravica/[[Stefan Willer]] (Hg.): Zukunftssicherung. Kulturwissenschaftliche Perspektiven. transcript, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8394-3741-4.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Grober]]: &amp;#039;&amp;#039;Der leise Atem der Zukunft – Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise.&amp;#039;&amp;#039; oekom Verlag, München 2016, ISBN 978-3-96238-066-3.&lt;br /&gt;
* [[Lucian Hölscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-60137-1.&lt;br /&gt;
* [[Reinhart Koselleck]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergangene Zukunft – Zur Semantik geschichtlicher Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979 (Neuauflage 1989), ISBN 3-518-06410-X.&lt;br /&gt;
* [[Niklas Luhmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Systeme&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1984, ISBN 3-518-28266-2.&lt;br /&gt;
* [[Georges Minois]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Zukunft. Orakel – Prophezeiungen – Utopien – Prognosen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe, Düsseldorf, Artemis &amp;amp; Winkler, 1998, ISBN 3-538-07072-5.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Mutius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwandlung der Welt. Ein Dialog mit der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, Klett-Cotta 2000, ISBN 3-608-94271-8.&lt;br /&gt;
* [[Talcott Parsons]]: &amp;#039;&amp;#039;The Structure of Social Action.&amp;#039;&amp;#039; New York, McGraw Hill 1937, ISBN 0-02-924260-6.&lt;br /&gt;
* [[Karl Popper]]/[[Konrad Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft ist offen.&amp;#039;&amp;#039; München, Piper 1985, ISBN 3-492-10340-5.&lt;br /&gt;
* [[Elke Seefried]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Zukünfte im 20. Jahrhundert. Parteien, Bewegungen, Umbrüche&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main/New York Campus Verlag 2022, ISBN 978-3-593-50958-7.&lt;br /&gt;
* Eva Stubenrauch: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111015507/pdf Die Ordnung der Zukunft. Ästhetische Verfahren der Zeitmodellierung seit 1800]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/Boston, De Gruyter 2023, ISBN 978-3-11-101511-8.&lt;br /&gt;
* Gereon Uerz: &amp;#039;&amp;#039;ÜberMorgen. Zukunftsvorstellungen als Elemente der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Fink Verlag, München 2006, ISBN 978-3-7705-4305-2.&lt;br /&gt;
* [[Horst W. Opaschowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland 2030. Wie wir in Zukunft leben.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013, ISBN 978-3-579-06635-6.&lt;br /&gt;
* [[Alvin Toffler]]: &amp;#039;&amp;#039;Future Shock.&amp;#039;&amp;#039; (1970), deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Zukunftsschock. Strategien für die Welt von morgen&amp;#039;&amp;#039;. Goldmann Sachbuch 11364, ISBN 3-442-11364-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4068097-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zukunftsforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
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