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	<title>Zugzwang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:51:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zugzwang&amp;diff=90582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: /* Zum Begriff */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zugzwang&amp;diff=90582&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-13T12:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zum Begriff&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugzwang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Situation in [[Spiel]]en mit abwechselnder Zugpflicht, in der die am Zug befindliche Partei einen Vorteil davon hätte, wenn nicht sie, sondern die Gegenpartei ziehen müsste. Spiele mit abwechselnder Zugpflicht und möglicher Zugzwangsituation sind beispielsweise [[Schach]] und [[Dame (Spiel)|Dame]]. Eine Situation, in der jede der beiden Parteien, falls sie am Zug wäre, im Zugzwang ist, wird als &amp;#039;&amp;#039;gegenseitiger Zugzwang&amp;#039;&amp;#039; (mitunter auch reziproker oder mutualer Zugzwang) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich bezeichnet der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Zugzwang&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz dazu meist eine Situation, in der jemand zu einer bestimmten Handlung oder allgemein zu einer Reaktion auf eine Herausforderung gezwungen ist. Diese Handlung kann, muss aber nicht unbedingt nachteilige Folgen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff ==&lt;br /&gt;
Als Urheber des [[Terminus|Fachwortes]] wird der deutsche Schachspieler [[Max Lange (Verleger)|Max Lange]] genannt. Die früheste bekannte Verwendung erfolgte 1858 in einem Artikel der Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Schachzeitung|Schachzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort wurde als [[Germanismus]] in viele Sprachen, unter anderem ins [[Englische Sprache|Englische]], [[Russische Sprache|Russische]], [[Italienische Sprache|Italienische]] und [[Türkische Sprache|Türkische]] übernommen. Das [[Oxford English Dictionary]] führt eine Belegstelle aus dem vom damaligen Schachweltmeister [[Emanuel Lasker]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Lasker’s Chess Magazine&amp;#039;&amp;#039; (Februar 1905, S.&amp;amp;nbsp;166) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notation ==&lt;br /&gt;
In der [[Schachnotation#Kommentierung|kommentierenden Notation]] von Schachpartien wird der Zeitschrift [[Schachinformator]] zufolge für Zugzwang das Symbol ⊙ verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenseitiger Zugzwang ==&lt;br /&gt;
Das folgende Beispiel zeigt einen typischen gegenseitigen Zugzwang:&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=tleft&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/kd/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/pl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/kl/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=Gegenseitiger Zugzwang&lt;br /&gt;
| center=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Weiß hat einen Mehrbauern und möchte die Partie gewinnen, Schwarz möchte sich ins [[Remis]] retten. In der Diagrammstellung herrscht jedoch gegenseitiger Zugzwang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Weiß am Zug, kann er nur Remis erreichen: Zieht sein König nach c6, so ist Schwarz [[patt]]. Auf alle anderen Königszüge schlägt der schwarze König den dann ungedeckten weißen Bauern auf c7, wonach die Partie ebenfalls remis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Schwarz am Zug, verliert er: Denn 1. … Kc8–b7 ist der einzig mögliche und daher erzwungene Zug. Darauf folgt 2. Kd6–d7 und im nächsten Zug erreicht der weiße Bauer die achte Reihe mit [[Umwandlung (Schach)|Umwandlung]] in eine Dame oder einen Turm, wonach Weiß in wenigen Zügen [[Schachmatt|matt]] setzt.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende Beispiel zeigt einen gegenseitigen Zugzwang, bei dem der am Zug befindliche Spieler verliert. Die Zugpflicht kostet hier also nicht nur einen halben, sondern sogar einen ganzen Punkt. Ein solcher Spezialfall des gegenseitigen Zugzwangs wird, vor allem im englischen Sprachraum, als „Trébuchet“ ([[Französische Sprache|französisch]] für [[Blide]]) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Golombek|Golombek]]: &amp;#039;&amp;#039;The Penguin Encyclopedia of chess&amp;#039;&amp;#039; sowie diverse Webseiten (Suchabfrage: Trebuchet + chess).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=tleft&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/pd/kl/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/kd/pl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=Gegenseitiger Zugzwang&lt;br /&gt;
| center=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Diagrammstellung sind beide Spieler im Zugzwang.&lt;br /&gt;
:: Beide Könige haben jeweils den gegnerischen Bauern angegriffen und verteidigen zugleich den eigenen Bauern. Wer am Zug ist, muss den Schutz des eigenen Bauern aufgeben, verliert diesen und damit die Partie.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in der Schachkomposition ==&lt;br /&gt;
In der [[Schachkomposition]] wird Zugzwang als [[Paradoxon|paradoxes Element]] häufig verwendet.&lt;br /&gt;
So wurden die [[Endspiel-Datenbank]]en mittels spezieller Programme nach Stellungen gegenseitigen Zugzwangs systematisch durchsucht und diese Stellungen in der Zeitschrift [[EG (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;EG&amp;#039;&amp;#039;]] publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugwechselmanöver ==&lt;br /&gt;
Um einen auf Verlust stehenden Gegner in Zugzwang zu bringen, werden besonders im Endspiel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugwechselmanöver&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ausgeführt:&lt;br /&gt;
* Der einfachste Fall ist ein [[Wartezug]]. Das ist ein Zug, der keine neuen [[Drohung (Spieltheorie)|Drohungen]] schafft, aber alle wesentlichen Möglichkeiten der eigenen Stellung aufrechterhält.&lt;br /&gt;
* Gibt es keinen Wartezug, dann wird oft ein sogenanntes [[Dreiecksmanöver]] angewandt.&lt;br /&gt;
* Allerdings gibt es auch andere Zugwechselmanöver. Eine Aufgabe von [[Manfred Zucker#Schachkomposition|Manfred Zucker]], &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel, 30.&amp;amp;nbsp;September 1990&amp;#039;&amp;#039; zeigt, wie die Dame ein [[Trapez (Geometrie)|Trapez]] beschreibt, um ein [[Tempo (Schach)|Tempo]] abzugeben: sie führt vier Züge aus und die Gegenpartei nur drei Züge, um die ursprüngliche Stellung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellen einer Zugzwangstellung ==&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=tleft&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Alexander Aljechin|Aljechin]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;–&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Aaron Nimzowitsch|Nimzowitsch]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Sanremo|San Remo]], 1930&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/rd/kd/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/--/rd/qd/nd/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z6=pl/--/nd/--/pd/--/pd/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/pd/pl/pd/--/pd/&lt;br /&gt;
| Z4=bl/pl/--/pl/--/pl/--/pl/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/rl/--/--/nl/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/rl/--/--/--/pl/kl/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/ql/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=Stellung nach 31. … g7–g6&amp;lt;br /&amp;gt;Weiß gewinnt&lt;br /&gt;
| center=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Schwarz hatte bereits nach 30. h4 aufgegeben. Nach der möglichen Zugfolge 30. … h5 31. Kh2 g6 entsteht die Diagrammstellung.  Zieht Weiß nun &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;32. g2–g3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich Schwarz im Zugzwang: Der Springer auf c6 ist [[Fesselung (Schach)|gefesselt]] und die anderen Figuren sind an die Verteidigung dieses Springers gebunden, der König hat c7 zu verteidigen. Auf g6–g5 folgt einfach Sf3xg5. Sobald Schwarz dann eine Figur ziehen muss, bricht seine Stellung zusammen: Nach einem Zug des Springers e7 folgt Lxc6, andere Züge werden mit b5 nebst Figurengewinn beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere praktische Beispiele für einen Zugzwang sind die [[Unsterbliche Zugzwangpartie]] und die Partie [[Bogoljubow – Aljechin, Hastings 1922]].&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme in der Schachprogrammierung ==&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=tleft&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/--/--/--/--/kl/pl/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/rd/kd/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=pd/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=pl/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/pl/--/--/--/--/--/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung= &amp;#039;&amp;#039;Diagramm 1&amp;#039;&amp;#039;: Schweres Problem für einen Schachcomputer der ersten Generation.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=tright&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/kl/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/--/--/--/kd/--/pl/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=pd/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=pl/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/pl/--/--/--/--/--/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung= &amp;#039;&amp;#039;Diagramm 2&amp;#039;&amp;#039;: Schwarz opferte den Turm, um eine gewinnbringende Zugzwangstellung zu erlangen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In der Schachprogrammierung stellen Zugzwangstellungen ein Problem für weit verbreitete [[Pruning]]-Algorithmen wie den [[Nullmove]]-Algorithmus dar, da dessen Prämisse in einer Zugzwangstellung nicht mehr erfüllt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Diagrammstellung (1) war es für Schachprogramme der ersten Generation nicht unüblich, dass sie nur ein Remis erkannten. Der Gewinnweg für Schwarz besteht in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. … Td6–d7+ 2. Kg7–g8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. f8, g6 oder h6 mit [[Zugumstellung]]) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. … Td7–d8+ 3. Kg8–g7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Daraufhin postiert Schwarz mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. … Td8–h8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; seinen Turm ungedeckt auf h8. Entscheidet sich Weiß dafür, den Turm mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. Kg7xh8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu schlagen, so kann Schwarz mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. … Ke6–f7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den weißen König einsperren und so die Position in Diagramm (2) erreichen.&lt;br /&gt;
Die aktuelle Generation der Computerprogramme erkennt diesen Gewinnweg ohne große Verzögerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiß ist gezwungen, mit dem Bauern auf b2 oder h2 zu ziehen, da sein König auf h8 nicht ziehen kann. Zieht Weiß mit dem h2-Bauern, so pendelt der schwarze König zwischen den Feldern f7 und f8, sodass der weiße König weiterhin eingesperrt bleibt. Sobald der h2-Bauer auf h6 angekommen ist, kann auch dieser nicht mehr ziehen. Weiß hat nur die beiden Züge b2–b4 und b2–b3 zur Auswahl. Daraufhin schlägt Schwarz mit a4xb3 (evtl. [[en passant]]) den weißen b-Bauern und setzt Weiß mit folgendem b3–b2–b1D ([[Umwandlung (Schach)|Umwandlung]] in Dame) und Db1–a1 [[Schachmatt|Matt]] oder b3–b2–b1T ([[Umwandlung (Schach)|Umwandlung]] in Turm) und Tb1–b8 matt. Eine mögliche Variante ist: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. h2–h3 Kf7–f8 6. h3–h4 Kf8–f7 7. h4–h5 Kf7–f8 8. h5–h6 Kf8–f7 9. b2–b4 a4xb3 e.p. 10. a3–a4 b3–b2 11. a4–a5 b2–b1D 12. a5–a6 Db1–a1#.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Weiß nach 3. … Td8–h8 den schwarzen Turm nicht schlägt, pendelt der schwarze König solange zwischen e7 und e8, beziehungsweise wenn Weiß Kh6 zieht, zwischen f6 und f7, bis Weiß wiederum die Bauernzüge ausgehen. Danach muss Weiß den Turm auf h8 schlagen, worauf der schwarze König nach f7 zieht (mit Übergang in die oben beschriebene Variante), oder Kg7–g6 ziehen, worauf Schwarz mit Ke7–f8 gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Beispiele für Zugzwang ==&lt;br /&gt;
* Henry Augustus Lovedays Dreizüger, siehe [[Indisches Problem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwähnungen in der Kultur ==&lt;br /&gt;
Ein Kriminalroman des nordirischen Autors [[Ronan Bennett]], der vor dem Hintergrund des Schachturniers 1914 in [[Sankt Petersburg]] spielt, erschien 2006 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Zugzwang&amp;#039;&amp;#039;. Der Internet-Fernsehsender [[Rocket Beans TV]] veranstaltet seit Sommer 2020 in unregelmäßigen Abständen ein Onlineschach-Turnier namens Zugzwang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forum.rocketbeans.tv/t/zugzwang-season-5-15-02-19-02/100613 |titel=Zugzwang - Season 5 - 15.02. - 19.02 |datum=2022-02-15 |sprache=de |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2025 sendete die ARD einen Film in der Reihe [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]] mit dem Titel [[Tatort: Zugzwang|Zugzwang]], der während eines fiktiven [[Kandidatenturnier|Weltmeisterschaftskandidatenturniers]] spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alex Agnos: &amp;#039;&amp;#039;You move, I win&amp;#039;&amp;#039;. Thinker’s Press, Davenport 2005, ISBN 1-888710-18-7.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Schach unter der Lupe. Zermelo trifft Steinitz&amp;#039;&amp;#039;. Der Schachtherapeut, Eisenberg 2018, ISBN 978-3-947648-09-2, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;4 Zugzwang&amp;#039;&amp;#039; (S. 47–80).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Zugzwang}}&lt;br /&gt;
* chesshistory.com: [[Edward Winter (Schachhistoriker)|Edward Winter]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.chesshistory.com/winter/extra/zugzwang.html Zugzwang]&amp;#039;&amp;#039;. Ursprünglich 1997, letztes Update: 31. Juli 2020.&lt;br /&gt;
* Herderschach.de: [https://www.herderschach.de/Training/Online/index-tr001.html#a1a Einfache und komplexe Beispiele zum Trébuchet] zum Online-Nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachmotiv]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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