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	<title>Zugmitteltrieb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:10:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zugmitteltrieb&amp;diff=391627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: +WL</title>
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		<updated>2025-04-26T08:34:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ford Cosworth BDR 001.jpg|mini|[[Zahnriemen]] zum Antrieb der [[Nockenwelle]]n eines [[Verbrennungsmotor]]s ([[Cosworth YB]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ford Cosworth BDR 002.jpg|mini|Derselbe Motor im Stillstand]]&lt;br /&gt;
Bei einem  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugmitteltrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugmittelgetriebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umschlingungsgetriebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt – wird zur Bewegungs- bzw. Kraftübertragung  zwischen voneinander weit entfernten [[Getriebe]]-Gliedern ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verwendet, das diese Glieder umschlingt. Das Zugmittelgetriebe ist eine der grundlegenden [[Getriebe#Getriebearten|Getriebearten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird ein Zugmittelgetriebe zwischen i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R.  zwei [[Rotation (Physik)|rotierenden]]  [[Welle (Mechanik)|Wellen]] verwendet, wobei das Zugmittel ein geschlossener [[Treibriemen]] (Flach-, Keil- oder Rundriemen, oder ein [[Zahnriemen]]) oder eine geschlossene Kette ([[Fahrradkette]] o.&amp;amp;nbsp;ä.) ist. Die Kraft wird dabei nur in einem der beiden [[Trum (Maschinenbau)|Trume]] des Zugmittels übertragen. Dieses wird als Lasttrum bezeichnet. Das rücklaufende lastfreie Trum wird Leertrum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen [[Kraftschluss|kraft]]- (Treibriemen) und [[formschlüssig]]en (Kette und Zahnriemen) Zugmitteltrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraftschlüssige Zugmitteltriebe ==&lt;br /&gt;
Kraftschlüssige Zugmitteltriebe sind alle Formen der [[Riemengetriebe|Riementriebe]], bei denen das [[Torsionsmoment|Drehmoment]] durch die in der Kontaktfläche zwischen Riemen und Riemenscheibe wirkenden [[Reibung|Reibkräfte]] übertragen wird. Dies ist z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Flachriemen]], [[Keilriemen]], Poly-V-Riemen (eine Sonderform des Keilriemens) und [[Rundriemen]] der Fall. Die Größe der auftretenden Reibkräfte hängt von der Vorspannung ab, die mit Hilfe einer [[Spannrolle]] oder über die Länge des Riemens eingestellt werden kann. Kraftschlüssige Riementriebe eignen sich nicht zur positionsgenauen Übertragung von Drehmomenten, da hierbei zwangsläufig Schlupf zwischen Riemen und Riemenscheibe auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übertragbare Drehmoment berechnet sich bei kraftschlüssigen Riementrieben mit Hilfe der [[Euler-Eytelwein-Formel|Eytelweinschen Gleichung]]. Hierfür müssen die Größe der Umschlingungswinkel, die Vorspannung und die in der Kontaktfläche vorhandenen Reibfaktoren bekannt sein. Ebenso ist die auftretende Biegefrequenz während des Umlaufs zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formschlüssige Zugmitteltriebe ==&lt;br /&gt;
Formschlüssige Zugmitteltriebe sind [[Kettentrieb]]e oder [[Zahnriemen]]triebe. Hier wird das Drehmoment durch Räder mit einer entsprechenden formschlüssigen Profilierung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Zahnrad]]) von der Antriebswelle auf das Zugmittel bzw. dem Zugmittel auf die Abtriebswelle übertragen. Da kein Durchrutschen zwischen den eingreifenden Partnern möglich ist, können formschlüssige Zugmitteltriebe für Steueraufgaben eingesetzt werden, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Verbrennungsmotor]]en zur Synchronisation der [[Kurbelwelle]]n- mit der [[Nockenwelle]]nbewegung oder in Druckmaschinen.&lt;br /&gt;
Als Auslegungskriterium zählen hier vom Hersteller ermittelte Tabellen, die die maximale zu übertragende Leistung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und den Zähnezahlen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwingungen ==&lt;br /&gt;
Zugmitteltriebe sind – wie [[Saite]]n – schwingungsfähige Gebilde, die zu [[Transversalwelle|Transversal-]] und [[Longitudinalwelle|Longitudinalschwingung]]en angeregt werden können. Mit Hilfe der vorhandenen [[Massenbelegung]] und [[Steifigkeit]]en können die [[Eigenfrequenz]]en berechnet werden. Ebenso koppeln sie die [[Trägheit]]en der An- und Abtriebswellen elastisch miteinander, so dass eine [[Torsionsschwingung|Torsionsschwingerkette]] entsteht.&lt;br /&gt;
Zur [[Dämpfung]] von Trumschwingungen werden Spannelemente mit dämpfenden Eigenschaften eingesetzt (z.&amp;amp;nbsp;B. hydraulischer Dämpfer), bei Ketten (meistens im Leertrum) auch Führungsschienen aus Aluminium oder Polyamid (z.&amp;amp;nbsp;T. auch Mischformen).&lt;br /&gt;
Bei Kettentrieben führt der beim Auftreten der Kette auf das [[Kettenrad]] entstehende Eingriffsstoß zu Geräuschen, die durch die Luft oder in Form von Körperschall auf andere Bauteile übertragen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zugmittelgetriebe.&amp;#039;&amp;#039; In: Waldemar Steinhilper (Hrsg.), Bernd Sauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstruktionselemente des Maschinenbaus 2: Grundlagen von Maschinenelementen für Antriebsaufgaben.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Springer 2008, ISBN 978-3-540-76653-7, S. 571–636. ({{Google Buch|BuchID=Qm9H__XJSUUC|Seite=571|Linktext=Auszug|Land=}})&lt;br /&gt;
* VDI-Gesellschaft Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umschlingungsgetriebe: Ketten und Riemen – Konstruktion, Simulation und Anwendung von Komponenten und Systemen.&amp;#039;&amp;#039; Tagung Berlin 21. und 22. Juni 2007, VDI-Berichte Bd. 1997, VDI-Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-18-091997-3&lt;br /&gt;
* VDI-Gesellschaft Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umschlingungsgetriebe: Ketten oder Riemen? – Innovative Elemente optimal einsetzen.&amp;#039;&amp;#039; Tagung Fulda 24. und 25. Juni 2003, VDI-Berichte Bd. 1758, VDI-Verlag, Düsseldorf 2003, ISBN 3-18-091758-X&lt;br /&gt;
* VDI-Gesellschaft Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umschlingungsgetriebe: Systemelemente der modernen Antriebstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Tagung Fulda 15. und 16. Juni 1999, VDI-Berichte Bd. 1467, VDI-Verlag, Düsseldorf 1999, ISBN 3-18-091467-X&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Funk]]: &amp;#039;&amp;#039;Zugmittelgetriebe: Grundlagen, Aufbau, Funktion.&amp;#039;&amp;#039; (Konstruktionsbücher Bd. 39) Springer, Berlin 1995, ISBN 3-540-55891-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-siegen.de/fb11/inko_schwarz/download/me3/ &amp;#039;&amp;#039;Maschinenelemente III&amp;#039;&amp;#039;] – Vorlesung der [[Universität Siegen]], Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Zugmittelgetriebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getriebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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