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	<title>Zugbildung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:57:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zugbildung&amp;diff=864807&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OpaPalumba: /* Triebwagen */ Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-20T18:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Triebwagen: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet die Zusammenstellung der [[Personenwagen|Personen-]] beziehungsweise [[Güterwagen]] zu einem [[Zug (Schienenverkehr)|Zug]].&lt;br /&gt;
Maßgeblich hierfür sind im [[Eisenbahn]]verkehr in Deutschland und in der Schweiz die [[Fahrdienstvorschrift]]en sowie ergänzende Vorschriften. Grundsätzlich zu unterscheiden sind die Zugbildungsvorschriften bei Reise- und bei Güterzügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelvorschriften ==&lt;br /&gt;
In Österreich ist hierfür in der Verkehrsvorschrift (V3) der &amp;#039;&amp;#039;Abschnitt III: Bilden der Züge&amp;#039;&amp;#039; maßgeblich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schienenbahnen.at/dienstvorschriften/v3.pdf Österreichische Bundesbahnen Betriebsvorschrift V3 02/2005]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es dürfen demnach z.&amp;amp;nbsp;B.: nur Fahrzeuge eingestellt werden, die zur Beförderung mit dem Zug zugelassen sind, die für den Zuglauf zulässige Länge und Achsenanzahl nicht überschritten werden und keine Fahrzeuge eingestellt werden, deren Zustand oder Ladung die Betriebssicherheit gefährdet oder deren Achsdruck, Metergewicht oder Achsstand nicht der zu befahrenden Strecke entspricht. In der Schweiz ist dafür das Dokument {{BAV-FDV|5|1| }} &amp;#039;&amp;#039;Zugbildung&amp;#039;&amp;#039; maßgeblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reisezüge ===&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden Reisezugwagen gemäß der [[Fahrdienstvorschrift]] in Stammwagen, [[Kurswagen]], [[Verstärker (Verkehr)|Verstärkungswagen]] und Bereitschaftswagen unterteilt. Während die Stammwagen fest in einer durch die [[Umlaufplan|Umlauf-]] und Reihungspläne festgelegten Garnitur in bestimmten Züge und festen Umläufe laufen, verkehrten die Kurswagen häufig in eigenen Umlaufplänen. Auch bei planmäßig eingesetzten Verstärkungswagen existieren Umlaufpläne, wohingegen für außerplanmäßige Verstärkungswagen keine weitreichende Planung stattfindet. Ebenso existieren für Bereitschaftwagen keine Planungen, da diese nur für außergewöhnliche Verstärkungen oder als Ersatz für schadhaft gewordene Wagen eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Breusing |Titel=Zugbildung |Hrsg=Victor von Röll |Sammelwerk=Enzyklopädie des Eisenbahnwesens |Band=10 |Auflage=Zweite, vollständig neu bearbeitete Auflage |Ort=Berlin, Wien |Datum=1923 |Seiten=491 ff |Online=https://www.zeno.org/Roell-1912/A/Zugbildung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Art der Wagen, deren Anzahl und Anordnung zu einem [[Wagenpark]] werden durch den &amp;#039;&amp;#039;Zugbildungsplan&amp;#039;&amp;#039; vorgeschrieben. Gemeinsam mit dem [[Triebfahrzeug]] ergibt sich so ein [[Zug (Schienenverkehr)|Zug]]. Zusätzliche Vorschriften regeln das Aus- und Einstellen von Sonderwagen, außerplanmäßigen Verstärkungswagen und das Bilden von Sonderzügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wagenstandsanzeiger]] auf dem Bahnsteig ermöglichen es den Fahrgästen, bereits vor Einfahrt des Zuges zu wissen, wo welcher Wagen am Bahnsteig halten wird. Das dient der schnelleren Abfertigung des Zuges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güterzüge ===&lt;br /&gt;
Güterzüge werden in der Regel [[Interoperabilität im Schienenverkehr|freizügig]] eingesetzt. Bestimmt durch die anfallenden Transportaufgaben laufen sie nicht nur innerhalb eines Landes, sondern nach den Vereinbarungen wie [[Regolamento Internazionale Veicoli|RIV]] bzw. [[Gemeinsamer Güterwagenpark|OPW]] auch international um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihung der Wagengruppen innerhalb eines Zuges wird in Deutschland schon seit 1926 durch die Güterzugbildungsvorschrift (GZV) bestimmt, die mit Rücksicht auf den weiteren Lauf, die Rangiermöglichkeiten in den einzelnen Bahnhöfen und das Ziel der Wagen aufgestellt wird. Weitere Vorschriften beziehen sich auf die Höchstgeschwindigkeit der einzelnen Wagen, besondere Ladungen sowie bestimmte Wagen, die nur am Schluss (bzw. an der Spitze) eines Zuges eingestellt werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triebwagen ===&lt;br /&gt;
Bei [[Triebwagen]] und Triebzügen ist die Zugbildung weniger flexibel als bei von [[Lokomotive]]n beförderten Wagenzügen. Oft können nur Triebwagen der gleichen [[Baureihe (Eisenbahn)|Baureihe]] miteinander gekuppelt werden. Auch [[Intercity-Express|ICE]]-Züge beispielsweise können nicht mit anderen Zügen gekuppelt werden und werden im Betrieb auch nie getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vielfachsteuerung]] vieler Triebwagen-Baureihen erlaubt es, mehrere Einheiten zu einem Zug zusammenzustellen. Bei U- und S-Bahnen werden fahrplanmäßig verkehrende Züge je nach [[Tageszeit|tageszeitlichem]] und wochentäglichem Verkehrsaufkommen vielfach aus mehreren selbständigen, aber zusammengekuppelten Einheiten gebildet. Die kleinste Zugeinheit, mit der im Regelbetrieb gefahren werden kann, wird dann &amp;#039;&amp;#039;Kurzzug&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ein &amp;#039;&amp;#039;Vollzug&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verband aus zwei Einheiten, ein &amp;#039;&amp;#039;Langzug&amp;#039;&amp;#039; ein Verband aus drei Einheiten. Bei der [[S-Bahn Berlin]] können Züge aus bis zu vier [[Doppeltriebwagen]] gebildet werden. Ein einzelner Doppeltriebwagen wird dann &amp;#039;&amp;#039;Viertelzug&amp;#039;&amp;#039;, zwei Doppeltriebwagen &amp;#039;&amp;#039;Halbzug&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ein Zug aus drei Doppeltriebwagen heißt dort &amp;#039;&amp;#039;Dreiviertelzug&amp;#039;&amp;#039; und ein aus vier Doppeltriebwagen gebildeter Zug &amp;#039;&amp;#039;Vollzug&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je zwei [[ICE 2]] können miteinander gekuppelt werden. [[ICE 3]], [[ICE T]]-7, ICE T-5 und [[DB-Baureihe 605|ICE TD]] können untereinander zu einer Doppeltraktion gekuppelt werden, ICE T-5 und ICE TD darüber hinaus untereinander zur Dreifachtraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Triebwagen verfügen über automatische Kupplungen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Scharfenbergkupplung]]), die beim langsamen Beifahren automatisch verriegeln und elektropneumatisch entkuppelt werden können. Das ermöglicht rationell und zügig die [[Flügelung]] sowie die Stärkung oder Schwächung von Zügen an einem Unterwegsbahnhof. Ersteres ermöglicht direkte Wagen an unterschiedliche Ziele; letzteres erfordert bei Zustieg vor der Verstärkung und Ausstieg nach der Schwächung einen Umstieg vom hinteren in den vorderen Zugteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe der Zuglänge im Fahrplan oder ihre Anzeige auf dem [[Zugzielanzeiger]] ermöglicht es den Reisenden, schon vor Einfahrt eines Zuges zu erkennen, wie lang der Zug sein und wo er halten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Betrieb mit [[ETCS Level 2 ohne Signale]] soll mittels der so genannten „Kuppelfahrstraße“ ein schnelleres Stärken ermöglicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ei-2026-01-16&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Florian Benischke, Detlef Brückner, Phillip Möller, Michael Kümmling, Alexander Pflug | Titel=Rangieren im Digitalen Knoten Stuttgart | Sammelwerk=[[Der Eisenbahningenieur]] | Band=77 | Nummer=1 | ISSN=0013-2810 | Datum=2026-01 | Seiten=16–20 | Online= [https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/resource/blob/13771432/b55360c7da80e73e948898e8ff1749ec/202601_Rangieren-im-Digitalen-Knoten-Stuttgart-Der-Eisenbahningenieur-1_2026-data.pdf PDF] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugbildungsplan ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ZpAR Umschlag.jpg|mini|links|160px|Zugbildungsplan A (für Schnellzüge) der DB 1982]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZPAR D 800.jpg|mini|160px|Zugbildungsplan für D 800/801 der DB 1982]]&lt;br /&gt;
Die Zugbildung für Reisezüge wird jeweils für eine Fahrplanperiode vom Bahnunternehmen festgelegt und in einem gesammelten Zugbildungsplan (jeweils für bestimmte Zuggattungen) festgeschrieben. Dieses Werk steht allen Betriebs- und Verwaltungsstellen als Grundlage für die regelmäßige Durchführung der Zugfahrt zur Verfügung. Bei der Deutschen Bundesbahn und ihrem Nachfolger, der Deutschen Bahn AG, ist das Dokument als &amp;#039;&amp;#039;Zp A R (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ugbildungs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lan &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eihungen)&amp;#039;&amp;#039; betrieblich bekannt. Seit dem Fahrplanjahr 2019 (ab Dezember 2018) wird dieses auch öffentlich zugänglich gemacht (siehe Links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als Beispiel abgebildete Zugbildungsplan des Zugpaares&lt;br /&gt;
D 800/801 [[Saarbrücken]]–[[Düsseldorf]] und zurück aus dem Fahrplanjahr 1982/83 der damaligen [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] zeigt einen Sechs-Wagen-Zug mit einem Erste-Klasse-Wagen in Zugmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angezeigt wird&lt;br /&gt;
* die Bauart und Reihung der Wagen (mit interner Umlaufnummer)&lt;br /&gt;
* die jeweils angeschriebene Wagen-Nummer&lt;br /&gt;
* das Zuggewicht und die [[Bremshundertstel]]&lt;br /&gt;
* die Höchstgeschwindigkeit (als Symbol, hier 121–140 km/h)&lt;br /&gt;
* das Vorhandensein von Lautsprecher- und Türschließeinrichtungen&lt;br /&gt;
* die Art der Zugheizung (hier elektrisch)&lt;br /&gt;
* der Laufweg des Zuges&lt;br /&gt;
* Bahnhöfe mit Fahrtrichtungswechsel (hier [[Koblenz]])&lt;br /&gt;
* die Verkehrstage (einzelne Wagen verkehren nur an bestimmten Wochentagen, hier Wagen 57 und 58 nur freitags).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Zugbildungspläne ==&lt;br /&gt;
Zugbildungspläne verwendete bereits vor 1945 die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] für ihre jeweiligen [[Reichsbahndirektion]]en. Dabei wurde der Zugbildungsplan A für Schnell- und Eilzüge verwendet. Der Zugbildungsplan B enthielt die Pläne für Personenzüge. Einige Direktionen mit hohen Anteilen von Nebenbahnen wie die [[Reichsbahndirektion Dresden]], [[Reichsbahndirektion Nürnberg]] oder die [[Reichsbahndirektion Stettin]] gaben noch gesonderte Zugbildungspläne C für Reisezüge heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Rasemann: Dienstfahrpläne deutscher Eisenbahnen 1920 bis 1945, vgb-Verlag, 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://data.deutschebahn.com/dataset/zugbildungsplanzugbildungsplan-zpar.html Zugbildungsplan ZpAR der Deutschen Bahn]&lt;br /&gt;
* https://www.dbcargo.com: [https://www.dbcargo.com/rail-de-de/logistik-news/das-abc-des-gueterverkehrs-lademass-12999604 &amp;#039;&amp;#039;Das ABC des Güterverkehrs: Zugbildung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnbetrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OpaPalumba</name></author>
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