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	<title>Zuckerhase - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-11-05T16:13:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zuckerhase ganz ohne Schatten.jpg|mini|hochkant|Ein roter Zuckerhase]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zuckerhase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Süßware, die zum [[Ostern|Osterfest]] vermarktet wird. Neben den vor allem im süddeutschen Raum verbreiteten roten Zucker[[Osterhase|hasen]] werden auch gelbliche Exemplare, sogenannte Rahmhasen, verkauft. Traditionell wurden Zuckerhasen in Bäckereien, Konditoreien und Zuckerbäckereien gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Eine Masse aus Kristallzucker, Wasser und Glukosesirup wird auf etwa 156 °C, entsprechend 125 [[Grad Réaumur]] auf der in der Konditorei teilweise eingesetzten Temperaturskala, erhitzt. Sie wird entweder mit roter Speisefarbe koloriert und mit etwas Essig geklärt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagblatt&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20170123185257/http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Konditorstocher-Gertrud-Sautermeister-half-beim-Giessen-der-oesterlichen-Suessigkeit-194317.html      Bericht im Tagblatt], Archivlink abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; oder – bei Rahmhasen – mit Sahne und Butter angereichert. Beim Erhitzen darf die Masse keinesfalls umgerührt werden, da sonst die Kristallbildung des Zuckers angeregt würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/stuehlingen/konditorei-pflanzl-pflegt-alte-tradition-zu-ostern--29173830.html Bericht in der Badischen Zeitung aus Stühlingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heiße, flüssige Masse wird in aufklappbare, mit Öl ausgepinselte Metallformen gegossen, wobei allerdings ein großer Teil des Zuckers gleich danach wieder ausgegossen wird, so dass nur eine hohle, dünnwandige Figur entstehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Museumsfund aus der Pfarrscheuer Mögglingen |url=http://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=38&amp;amp;_sub1=163&amp;amp;_sub2=181&amp;amp;_sub3=76515&amp;amp;_sub4=95946&amp;amp;_sub5=-1&amp;amp;id=99552 |wayback=20151224053827}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Aushärten in der kalten Form wird am Fuß der überschüssige Zucker abgeschlagen und die Form danach geöffnet, um den Hasen entnehmen zu können. Dies ist nur in einem bestimmten Stadium des Erkaltens der Zuckermasse möglich, da der Zuckerhase sonst entweder zu weich ist und seine Form wieder verliert oder sich so fest mit der Metallform verbindet, dass er beim Herausnehmen zerbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbsymbolik ==&lt;br /&gt;
Die roten Zuckerhasen versinnbildlichen den Sieg des Lebens und der Liebe am Osterfest, die gelben das helle Licht nach der dunklen Osternacht. Während die roten, transparenten Hasen extra gefärbt sind, erhalten die gelben Rahmhasen ihre Farbe durch die Zutaten Butter und Rahm. Sie sind von eher weicherer Konsistenz und weniger durchscheinend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagblatt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Futterrübenfeld während der Ernte.JPG|mini|Runkel- oder Futterrüben. Aus der Runkelrübe wurde im 18. Jahrhundert die [[Zuckerrübe]] gezüchtet.]]&lt;br /&gt;
Zuckerhasen wurden ab dem 18. Jahrhundert, als Zucker durch die Produktion aus [[Runkelrübe]]n in Raffinerien statt des Imports des teuren [[Rohrzucker]]s bezahlbar wurde, vor allem aber von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts produziert. Danach wurden Ostersüßigkeiten vermehrt aus Schokolade angefertigt, so dass später kaum mehr Formen für Zuckerhasen produziert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mark&amp;quot;&amp;gt;[http://markgraefler.wordpress.com/tag/zuckerhase/ Ausstellung im Markgräfler Museum in Müllheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauer- und Sonderausstellungen ==&lt;br /&gt;
Eine Sammlung von Zuckerhasenformen sowie historisches Produktionsgerät ist im Zuckergässle in [[Langenenslingen]] zu besichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20110910004755/http://www.roessle.eu/aktuell/aktuelles_region/ Zuckergässle in Langenenslingen], Archivlink abgerufen am 9. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Markgräfler Museum Müllheim|Markgräfler Museum]] in [[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim]] lief bis zum 22. April 2012 eine Ausstellung mit dem Thema „österliche Konditorformen“ und dem Titel „Alles Formsache“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mark&amp;quot;/&amp;gt; Bis zum 9. Mai 2012 war die Ausstellung „Von roten Zuckerhasen und Krokanteiern“ in [[Weil am Rhein]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/osterhasen-zeitlos-schoen--29108794.html Badische Zeitung über die Ausstellung in Weil am Rhein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1927 wurde Doris Lautenschlagers Buch &amp;#039;&amp;#039;Der neue Zuckerhase&amp;#039;&amp;#039; beim [[Schreiber-Verlag|J. F. Schreiber Verlag]] in [[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]] veröffentlicht. Es war in Hasenform gestaltet, der Einband zeigte einen wildfarbenen Hasen mit einem Körbchen mit Eiern auf dem Rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/stil/essen-zu-ostern-diese-hasen-sind-zucker-1.3461077 Zuckerhasen] Beitrag in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] 2017&lt;br /&gt;
* [https://www.oberpfalz.de/zuckerhasen/ Zuckerhasen] auf oberpfalz.de&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/mediathek/video/zuckerhasen-aus-neumarkt-leuchtend-rot-und-sakrisch-suess-av:5abe95707659070018e7c7e3 Leuchtend rot und sakrisch süß], Beitrag in [[Zwischen Spessart und Karwendel]], Bayerisches Fernsehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuckerware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Ostern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliches Symbol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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