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	<title>Zucker-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:57:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zucker-Museum&amp;diff=1381819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: /* Themen der Dauerausstellung */</title>
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		<updated>2026-01-09T18:00:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Themen der Dauerausstellung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin-Kreuzberg Trebbiner Straße.jpg|mini|Standort des Zuckermuseums in der Trebbiner Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuckermuseum Berlin.jpg|mini|hochkant|Ursprünglicher Standort des Zucker-Museums in [[Berlin-Wedding]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zucker-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Museum in [[Berlin]]. Es wurde am 8. Mai 1904 zusammen mit dem damaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für Zuckerindustrie]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnet und ist seit 1995&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flyer&amp;quot; /&amp;gt; Teil des [[Deutsches Technikmuseum Berlin|Deutschen Technikmuseums]]. Bis 2012 war es im Gebäude &amp;#039;&amp;#039;Institut für Lebensmitteltechnologie&amp;#039;&amp;#039; in der Amrumer Straße 32 im [[Berlin-Wedding|Wedding]] untergebracht und ist seitdem wegen seines Umzugs ins [[Deutsches Technikmuseum Berlin|Deutsche Technikmuseum Berlin]]  geschlossen. Seine Präsentation wird seit November 2015 in der Dauerausstellung „Alles Zucker! Nahrung – Werkstoff – Energie“ des Deutschen Technikmuseums weitergeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschlossen&amp;quot;&amp;gt;Deutsches Technikmuseum: [http://sdtb.de/?888 Weddinger Wurzeln. Dauerausstellung Alles Zucker!] – Seite mit historischer Information über das Zucker-Museum.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TUB-Forschungsbrauerei, Zuckermuseum.jpg|mini|Institut für Zuckerindustrie in der Amrumer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuckerindustrie Betriebslabor c1900 1 Zucker-Museum.jpg|mini|Betriebslabor der Zuckerindustrie, um 1900]]&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Berlin kommt für die [[Zucker]]gewinnung insofern eine besondere Bedeutung zu, als [[Franz Carl Achard]], ein Berliner Physiker, ab 1780 mit verschiedenen zuckerhaltigen einheimischen Pflanzen experimentierte. Von den auf seinem Gut Kaulsdorf bei Berlin angebauten Pflanzen erwies sich die [[Zuckerrübe|Rübe]] als ergiebigste. Achard konnte sie durch weitere Züchtung optimieren und außerdem den Ertrag durch gezielte Düngung deutlich steigern. 1799 konnte er König Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III. erstmals Zucker aus Rüben präsentieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flyer&amp;quot;&amp;gt;Faltblatt des Zucker-Museums&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit königlicher Unterstützung errichtete er schließlich 1801 auf einem Gut in Kunern ([[Schlesien]], siehe auch [[Wińsko#Gemeinde|Wińsko]]) die erste [[Zuckerfabrikation|Rübenzuckerfabrik]] der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen der Dauerausstellung ==&lt;br /&gt;
Nach einem einjährigen Umbau wurde das Zucker-Museum Ende 1989 wiedereröffnet. Gezeigt wurde eine kulturhistorische Sammlung zur Geschichte des Zuckers. Die in sieben Themengebiete aufgeteilte [[Schausammlung|Dauerausstellung]] schloss naturwissenschaftliche und ernährungswissenschaftliche Grundlagen des Zuckers ein. Weiterhin wurde die technische, kulturelle und politische Bedeutung von Zucker beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zuckerrohr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei-Walzen-Zuckerrohrmühle Bolivien Zucker-Museum.jpg|mini|hochkant|Drei-Walzen-Zuckerrohrmühle aus [[Bolivien]]]]&lt;br /&gt;
Der erste Teil der Ausstellung befasste sich mit der Geschichte der [[Zuckerrohr]]pflanze. Es wurde beschrieben, wie die Menschen lernten, aus der Zuckerrohrpflanze den Zucker zu gewinnen. In immer aufwendigeren Verfahren wurde der Zucker gereinigt, bis dann erstmals weißer Zucker hergestellt werden konnte. Die Ausstellung zeigte Maschinen zur Herstellung und Reinigung von Zucker, Zuckerrohrpflanzen und mögliche [[Schädling]]e, die das Zuckerrohr befallen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzucker ===&lt;br /&gt;
Da das [[Klima]] in der [[Karibik]] für den Anbau von Zuckerrohr günstig war, entstand dort im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das Zentrum der Zuckerproduktion. Der Zucker war im 16. bis 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Handelsgut eine wichtige [[Kolonialwaren|Kolonialware]]. Die Ausstellung beschrieb den Aufstieg wichtiger Handels- und [[Zuckerfabrik|Raffineriezentren]] wie beispielsweise [[Antwerpen]], [[Amsterdam]], [[Bordeaux]], [[Hamburg]] oder [[London]] und zeigte die beim Transport üblicherweise verwendeten Schiffe als [[Schiffsmodell|Modell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sklavenwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die große Nachfrage nach Zucker in Europa führte dazu, dass in den Anbaugebieten der Kolonien immer mehr Arbeiter erforderlich waren. In den [[Plantage]]n wurden zunehmend [[afrika]]nische [[Sklaverei|Sklaven]] eingesetzt. Die Ausstellung gab einen Einblick in das Leben der Arbeiter und zeigt die unmenschlichen Transportbedingungen, die während der Überfahrt von Afrika nach [[Amerika]] herrschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rübenzucker in Preußen ===&lt;br /&gt;
Durch die Entdeckung des [[Saccharose|Rübenzuckers]] wurde aus dem einstigen [[Superiores Gut|Luxusgut]] eine Massenware. Die Ausstellung zeigte in einem Modell eine Rübenzuckerfabrik in [[Schlesien]] aus dem Jahr 1801, das einen Eindruck vermittelt, welche Arbeitsschritte für eine industrielle Produktion von Zucker erforderlich waren. Das Modell zeigte aber auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter in einer solchen Fabrik. Ein großformatiges [[Gemälde]] zeigt weiterhin eine [[Fiktion|fiktive]] Begegnung zwischen [[Franz Carl Achard]], dem ‚Erfinder’ des Rübenzuckers und dem [[Königreich Preußen|preußischen]] König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]], auf dem Achard dem König den ersten Rübenzucker präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuckergewinnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuckerhüte Zucker-Museum.jpg|mini|[[Zuckerhut (Zucker)|Zuckerhüte]] verschiedener Fabrikate]]&lt;br /&gt;
Die zunehmende [[Industrialisierung]] führte dazu, dass Zucker zu einem [[Nahrungsmittel|Volksnahrungsmittel]] wurde. Die Ausstellung verdeutlichte, in welchen Gebieten in Deutschland vornehmlich Zucker angebaut wird. Es zeigte die [[Zucht|züchterischen]] und technischen Neuerungen der letzten 100&amp;amp;nbsp;Jahre, aber auch die [[Ökonomie|ökonomische]] und [[Ökologie|ökologische]] Bedeutung der dabei entstehenden Nebenprodukte wie [[Melasse]] und [[Bagasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Welt ohne Zucker ===&lt;br /&gt;
Der vorletzte Teil der Dauerausstellung zeigte, in wie vielen Produkten heute Zucker enthalten ist. Sie beschrieb die Rolle des [[Kohlenhydrate|Zuckers als Energielieferant]] und hinterfragte, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Zucker und [[Zahnkaries|Karies]] gibt. Weiterhin stellte dieser Teil die Umwandlung von [[Glucose|Traubenzucker]] in [[Saccharose]] innerhalb von Pflanzen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Zucker kein Alkohol ===&lt;br /&gt;
Die Abteilung „Ohne Zucker kein Alkohol“ befand sich im Wintergarten des Museums. Sie zeigte, wie die Menschen vor vielen tausend Jahren bereits die berauschende Wirkung von [[Ethanol|Alkohol]] entdeckten. Die Ausstellung beschrieb weiterhin den Vorgang, um mit Hilfe von Zucker Alkohol zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter des Zucker-Museums ==&lt;br /&gt;
* 1972–1995: [[Hubert Olbrich]]&lt;br /&gt;
* 1995–2012: [[Bernhard E. Nickl]] (1950–2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zucker-Museum – anläßlich der Wiedereröffnung am 22. September 1989&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Hubert Olbrich]], Schriften aus dem Zucker-Museum, {{ISSN|0171-273X}} (Katalog des Museums); 228 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zucker-Museum im Berliner Zucker-Institut&amp;#039;&amp;#039;. 1975, hrsg. von Hermann Dressler und Hubert Olbrich; 96&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baedekers Allianz Reiseführer Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Karl Baedeker GmbH, Ostfildern-Kemnat 1991, ISBN 3-87504-126-7, S.&amp;amp;nbsp;295.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Berlins&amp;#039;&amp;#039;. Chronik Verlag, Dortmund 1986, ISBN 3-88379-082-6, S.&amp;amp;nbsp;139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das süßeste Museum Berlins. Das neue Zuckermuseum.&amp;#039;&amp;#039; Fernseh-Reportage, Deutschland, 2015, 2:32&amp;amp;nbsp;Min., Buch und Regie: Wolfgang Albus, Moderation: [[Gerald Meyer]], Produktion: [[rbb]], Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;Theodor. Geschichte(n) aus der Mark&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 6. Dezember 2015 bei rbb, {{Webarchiv |url=http://www.rbb-online.de/theodor/archiv/20151206_1832/Dampfschokolade.html |text=Inhaltsangabe von Theodor, |archive-is=20151207130656}}, [http://media-stream-pmd.rbb-online.de/content/92d5d026-7f3f-461c-b460-1214f6851d72_66be38e9-739e-4cf0-959d-bc3c59d8309c.mp4 online-Video] von rbb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zuckerfabrik Ciaotou]], Museum in Taiwan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zucker-Museum Berlin}}&lt;br /&gt;
* [https://sdtb.de/zucker-museum/ Zucker-Museum] im [[Deutsches Technikmuseum Berlin|Deutschen Technikmuseum]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www2.tu-berlin.de/~zuckerinstitut/museum.html |text=Zucker-Museum – Information der TU Berlin |wayback=20070824035034}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-berliner-abendschau/tu-berlin-oeffnet-zucker-museum/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTY0LTAyLTI5VDE5OjMwOjAwX2Q0Y2U1YmRjLWYzN2EtNDM0ZC1iYzY1LThiZTM3ZWE1Mzg3Yy9yZXRyb18xOTY0MDIyOV9adWNrZXItTXVzZXVt/ |titel=TU Berlin öffnet Zucker-Museum |werk=ardmediathek.de |datum=1964-02-29 |abruf=2022-01-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.4986|EW=13.3768|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alter Standort {{Coordinate|NS=52.545556|EW=13.345278|type=landmark|dim=50|region=DE-BE}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5089029-3|LCCN=n85285952|VIAF=152517847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Museum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Essen und Trinken) in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zucker als Thema|Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemuseum in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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