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	<title>Zucht-Champignon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zucht-Champignon&amp;diff=764707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ak ccm: /* Einzelnachweise */ DGfM + Vorlage:Internetquelle</title>
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		<updated>2025-10-19T18:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; DGfM + Vorlage:Internetquelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zucht-Champignon&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Agaricus bisporus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Jakob Emanuel Lange|J. E. Lange]]) [[Emil J. Imbach|Imbach]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Champignons&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Agaricus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Champignonverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Agaricaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Agaricus bisporus mushroom.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zucht-Champignon (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bisporus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweisporige Egerling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bisporus&amp;#039;&amp;#039; [[Synonym (Taxonomie)|syn.]] &amp;#039;&amp;#039;Agaricus brunnecens&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agaricus hortensis&amp;#039;&amp;#039;), häufig als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zucht-Champignon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt und auch unter verschiedenen Namen (zum Beispiel Portobello) vermarktet, ist eine Pilzart der Gattung der [[Egerlinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus&amp;#039;&amp;#039;). Er ist der weltweit am meisten angebaute Speisepilz und kann durch züchterische Bearbeitung in verschiedenen Größen- und Farbvariationen auftreten. Im Handel werden weiße Varianten unter den Bezeichnungen „Champignon“, „Weißer Champignon“, „Weißer Egerling“, „Zuchtchampignon“ oder „Kulturchampignon“ angeboten, während braune Pilze (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bisporus&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;hortensis&amp;#039;&amp;#039;) als „Brauner Champignon“, „Brauner Egerling“ oder auch als „Steinchampignon“ oder „Steinpilzchampignon“ bezeichnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGfM&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Agaricus bisporus hymenium.png|miniatur|hochkant|Mikrozeichnung: Fruchtschicht des Zucht-Champignons]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agaricus bisporus spores SEM 3.jpg|miniatur|Fruchtschicht des Zucht-Champignons mit zweisporigen Basidien unter dem Rasterelektronenmikroskop]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Hut des Zucht-Champignons ist zunächst kugelig bis halbkugelig, später [[Konvexe Fläche|konvex]] bis abgeflacht, im Alter auch wellig verbogen und erreicht Durchmesser von 5 bis 13&amp;amp;nbsp;Zentimeter. Die Hutoberfläche ist je nach Stamm weiß, beige oder braun gefärbt, glatt und matt, später vom Rand her in konzentrisch angeordnete, angedrückte [[Schuppe (Morphologie)|Schuppen]] aufreißend. Der Hutrand ist glatt, die Lamellen überragend und lange heruntergebogen, in jungem Zustand ist er mit weißen [[Velum (Mykologie)|Velumresten]] behangen. Die schmalen Lamellen sind jung rosa bis fleischfarben, bei zunehmender Reife purpurbraun bis schwarz werdend, die Lamellenschneiden sind glatt und weißlich. Der zylindrische, an der Spitze manchmal verjüngte Stiel wird 5 bis 8&amp;amp;nbsp;Zentimeter lang und 2 bis 4&amp;amp;nbsp;Zentimeter stark, er ist voll und starr. Über dem [[Annulus (Mykologie)|Ring]] ist er blass graurosa und fein längsfaserig, unterhalb weiß und längsfaserig. Der oberseits geriefte Ring ist weiß und aufsteigend (gestiefelt), aber umgekrempelt und so scheinbar hängend, jung dick und wulstig, später nur noch wenig vorstehend und kantig. Das Fleisch des Zweisporigen Egerlings ist weiß, nur im Stiel schwach gilbend an der Stielbasis und über den Lamellen schwach rötend, die Rotfärbung verblasst schnell wieder. Der Geschmack ist mild aromatisch und nussartig, der Geruch ist aromatisch und schwach säuerlich. Das Sporenpulver ist schokoladenbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Hauptkennzeichen des Zweisporigen Egerlings sind die zweisporigen [[Basidie]]n ohne Basalschnallen, wobei allerdings auch viersporige Formen vorkommen können. Die Sporen sind ellipsoid und 5,5 bis 8,5&amp;amp;nbsp;Mikrometer lang sowie 4 bis 6,5&amp;amp;nbsp;Mikrometer breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Zucht-Champignon ist durch seine zweisporigen Basidien gekennzeichnet. Sehr ähnlich ist der Flockige Champignon (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus subfloccosus&amp;#039;&amp;#039;) mit ähnlichem Aufbau des Rings, aber flockigerem Velum, stärkerem Röten und viersporigen Basidien. Äußerlich ähnlich kann der [[Stadt-Champignon]] (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bitorquis&amp;#039;&amp;#039;) sein. Er besitzt einen zweiteiligen Ring aus einem aufsteigenden und einem absteigenden Abschnitt sowie festes Fleisch. Der [[Kompost-Champignon]] (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus cappellianus&amp;#039;&amp;#039;) besitzt einen braunen Hut und einen hängenden Ring. Der [[Steppen-Champignon]] (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus litoralis&amp;#039;&amp;#039;) hat ebenfalls einen hängenden Ring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Wie alle Champignon-Arten ist der Zweisporige Egerling ein [[Saprobiont]], der auf nährstoffreichen Substraten wie Mist oder Kompost wächst. Freilandvorkommen in Mitteleuropa werden auf Komposthaufen oder Gewächshäusern in Gärten und Parkanlagen gefunden. Seltener treten sie an Wald- und Straßenrändern auf. Die [[Fruchtkörper]] erscheinen vorwiegend im Frühjahr und Sommer, seltener im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kultivierung der Art erfolgt auf kompostierten Substraten, die z.&amp;amp;nbsp;B. mit Kompost [[Pferdeapfel|Pferde]]-, Hühner- oder [[Kuhdung|Kuhmist]] hergestellt werden und oft mit einer Schicht aus [[Torf]] abgedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ikts.fraunhofer.de/de/blog/torffreie-abdeckerden-fuer-eine-nachhaltige-champignonzucht.html &amp;#039;&amp;#039;Torffreie Abdeckerden für eine nachhaltige Champignonzucht&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juli 2022] [[Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme]], abgerufen am 2. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Zweisporige Egerling ist ein [[Kosmopolit (Biologie)|Kosmopolit]] und war ursprünglich wahrscheinlich auf der Nordhalbkugel in Asien, Nordafrika, Europa und Nordamerika zu finden. Zudem wurde er weltweit eingeschleppt. In Nordamerika ist die Art in Kanada und in den USA anzutreffen. In Nordafrika gibt es Funde in Marokko. In Asien existieren Nachweise aus Israel, Korea, China und Japan. In Europa sind Vorkommen von Spanien bis zu den Hebriden zerstreut bis mäßig häufig. In Deutschland kommt der Pilz zerstreut im Freiland vor, oft handelt es sich um Verwilderungen. Teilweise werden lokale Wildformen durch Kulturflüchtlinge verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die var. &amp;#039;&amp;#039;bisporus&amp;#039;&amp;#039; besitzt braune Hutschuppen. Die seltenere var. &amp;#039;&amp;#039;albidus&amp;#039;&amp;#039; hat einen weißen Hut. Darüber hinaus gibt es mehrere Kultursorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portobello Champignon.jpg|miniatur|Portobello-Champignon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinchampiogns in Heimzucht.jpg|miniatur|Steinchampignons in Heimzucht]]&lt;br /&gt;
=== Kulturgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Zucht-Champignon ist weltweit der bedeutendste angebaute [[Speisepilz]]. Er wurde zuerst zur Zeit [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] in Paris von [[Olivier de Serres]] kultiviert. Da die weitläufigen [[Katakomben von Paris|Pariser Katakomben]] dem Pilz gute Wachstumsbedingungen boten, wurde er dort seit der Zeit [[Napoleon Bonaparte]]s bis zum Bau der [[Métro Paris|Métro]] Ende des 19. Jahrhunderts im großen Stil angebaut und wird daher in Frankreich und auch in portugiesischsprachigen Regionen oft  &amp;#039;&amp;#039;champignon de Paris&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://blog.infotourisme.net/histoire-champignon-de-paris/ |titel=La véritable histoire du champignon de Paris |zugriff=2018-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewachsene braune Fruchtkörper werden seit einigen Jahren unter dem Handelsnamen „Portobello“ (oder auch „Grillchampignon“, „Riesenchampignon“) vermehrt zum Verkauf angeboten. Diese zeichnen sich äußerlich durch ihren großen Durchmesser und die großen dunklen Lamellen aus, geschmacklich durch ein kräftiges Aroma und eine feste Konsistenz. Oft werden die Pilze entstielt und (vor oder nach dem Garen) gefüllt, mit [[Käse]] überbacken oder als Fleischersatz im [[Hamburger]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Der Champignon besteht zu über 90 % aus Wasser, zu je über 3 % aus [[Kohlenhydrate]]n (davon etwa ein Drittel [[Ballaststoff]]e) und [[Protein|Eiweiß]] sowie zu etwa 0,3 % aus [[Fette|Fett]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChampIdee1&amp;quot; /&amp;gt; Durch seinen Gehalt an [[Vitamin]]en, [[Protein]]en und Ballaststoffen, den geringen Fettgehalt sowie den dadurch geringen [[physiologischer Brennwert|physiologischen Brennwert]] ist der Champignon für die brennwertreduzierte Ernährung von Interesse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChampIdee1&amp;quot; /&amp;gt; Er enthält vor allem die Vitamine [[Riboflavin|B&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Nicotinsäure|B&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Pantothensäure|B&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Biotin|B&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;]] und [[Folsäure|B&amp;lt;sub&amp;gt;9&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChampIdee2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AOK&amp;quot; /&amp;gt; sowie die Vitamine [[Cholecalciferol|D]], [[Tocopherol|E]] und [[Vitamin K|K]] und auch [[Kalium]], [[Eisen]] und [[Zink]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonduelle&amp;quot; /&amp;gt; Der [[physiologischer Brennwert|physiologische Brennwert]] beträgt etwa 67–92&amp;amp;nbsp;[[Kilojoule|kJ]]/100&amp;amp;nbsp;g (16–22&amp;amp;nbsp;[[kcal]]/100&amp;amp;nbsp;g).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChampIdee1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AOK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der [[Universitätsklinik Freiburg]] konnte demonstriert werden, dass Zuchtchampignons, die mit [[Ultraviolettstrahlung|UV-B]]-Strahlung behandelt wurden, signifikante Mengen an [[Vitamin D2|Vitamin&amp;amp;nbsp;D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]] bildeten (491&amp;amp;nbsp;μg oder 19.640 [[Internationale Einheit|IE]] pro 100&amp;amp;nbsp;g Zuchtchampignons). Die Verabreichung der so angereicherten Zuchtchampignons waren Vitamin&amp;amp;nbsp;D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-[[Nahrungsergänzungsmittel|Supplementen]] ebenbürtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1038/ejcn.2011.53&amp;quot;&amp;gt;P. Urbain, F. Singler, G. Ihorst, H-K Biesalski, H. Bertz: &amp;#039;&amp;#039;Bioavailability of vitamin D2 from UV-B-irradiated button mushrooms in healthy adults deficient in serum 25-hydroxyvitamin D: a randomized controlled trial.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Clinical Nutrition.&amp;#039;&amp;#039; 65, 2011, S.&amp;amp;nbsp;965–971, {{DOI|10.1038/ejcn.2011.53}}. DRKS-ID der Studie: DRKS00000195&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zucht-Champignon gilt als eine der wenigen Pilzarten, die schadlos roh genossen werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2003&amp;quot; /&amp;gt; In den Fruchtkörpern wurde das [[Hydrazin]]-Derivat [[Agaritin]] nachgewiesen, das vor allem in jungen Exemplaren vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Der Pilz enthält zudem [[Enzym]]e, die dessen Abbau beschleunigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Die entstehenden Stoffe standen im Verdacht, eine [[Genotoxizität|genotoxische]] oder [[karzinogen]]e Wirkung zu besitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer neueren Untersuchung wurde jedoch festgestellt, dass Agaritin auch bei hohen Konzentrationen keinerlei gentoxische und karzinogene Wirkung besaß und sogar [[Leukämie]]zellen wirksam bekämpfen konnte, also eine antitumorale Wirkung hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1016/j.bbagen.2010.03.016&amp;quot;&amp;gt;Masahiro Endo, Hidehiko Beppu, Hidehiko Akiyama, Kazumasa Wakamatsu, Shosuke Ito, Yasuko Kawamoto, Kan Shimpo, Toshimitu Sumiya, Takaaki Koike, TaeiMatsui: &amp;#039;&amp;#039;Agaritine purified from Agaricus blazei Murrill exerts anti-tumor activity against leukemic cells&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biochimica et Biophysica Acta (BBA) - General Subjects&amp;#039;&amp;#039; 1800, 2010, S. 669–673, {{DOI|10.1016/j.bbagen.2010.03.016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem neueren Review wird ein toxikologisches Risiko durch Agaritin in Champignons generell verneint.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Roupas, Jennifer Keogh, Manny Noakes, Christine Margetts, Pennie Taylor (2010): Mushrooms and agaritine: A mini-review. Journal of Functional Foods 2 (2): 91–98. [[doi:10.1016/j.jff.2010.04.003]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Namensgebung für diese Art ist verworren.&amp;lt;ref&amp;gt;Synonymie bei [http://www.speciesfungorum.org/Names/GSDSpecies.asp?RecordID=531546 Species Fungorum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Basis ([[Basionym]]) des heutigen Namens ist &amp;#039;&amp;#039;Psalliota hortensis&amp;#039;&amp;#039; [[Form (Biologie)|forma]] &amp;#039;&amp;#039;bispora&amp;#039;&amp;#039;, 1926 beschrieben durch den dänischen [[Mykologie|Mykologen]] [[Jakob Emanuel Lange]]. Diese wurde später als &amp;#039;&amp;#039;Psalliota bispora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lange) Schaeff. &amp;amp; Moell.}} zur Art erhoben. Der Schweizer Mykologe Emil Josef Imbach transferierte ihn 1946 in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Agriotes&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Psalliota&amp;#039;&amp;#039; gilt heute generell als [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] davon). Tatsächlich war aber der Zuchtchampignon, als wilde und als kultivierte Art, zum Zeitpunkt der Erstbeschreibung schon viele Jahrzehnte den Mykologen bekannt. Da die Verwandtschaftsgruppe merkmalsarm und weit verbreitet ist, wurden von anderen Mykologen andernorts ähnliche Exemplare unter anderen Namen beschrieben, von denen die Fachkollegen unterschiedlicher Ansicht waren (und teilweise immer noch sind), ob diese zur selben oder zu anderen Arten gehören. So wurde der Zuchtchampignon lange Zeit irrtümlich als &amp;#039;&amp;#039;Agaricus campestris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} (oder eine Form oder Varietät davon) bezeichnet, in Wirklichkeit eine andere Art (die sich nicht kultivieren lässt). Der Name &amp;#039;&amp;#039;Agaricus hortensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Cooke) Imai}} (erstbeschrieben als &amp;#039;&amp;#039;Agaricus campestris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;hortensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cooke}} im Jahr 1871) wurde von vielen älteren Autoren für die Art verwendet. Er wäre zwar älter, und besäße damit Priorität, ist aber illegitim (jüngeres Homonym von &amp;#039;&amp;#039;Agaricus hortensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pers.}}). Die amerikanische Art &amp;#039;&amp;#039;Agaricus brunnescens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Peck}}&amp;lt;ref&amp;gt;Richard W. Kerrigan (2007): Lectotypification of Agaricus brunnescens.  Mycologia 99 (6): 906–915.&amp;lt;/ref&amp;gt;  wurde im Jahr 1900 erstbeschrieben. Bei diesem ist umstritten, ob der Name auf dieselbe&amp;lt;ref&amp;gt;Britt A. Bunyard, Michael S. Nicholson, Daniel J. Royse (1996): Phylogeny of the Genus Agaricus Inferred from Restriction Analysis of Enzymatically Amplified Ribosomal DNA. Fungal Genetics and Biology 20: 243–253.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder eine davon verschiedene Art zu beziehen ist, zahlreiche, insbesondere amerikanische Mykologen halten daher diesen für den eigentlich taxonomisch korrekten Namen der Art.&amp;lt;ref&amp;gt;David Malloch (1976): Agaricus brunnescens: The Cultivated Mushroom. Mycologia 68 (4): 910–919.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl auf einem mykologischen Kongress im Jahr 1986 beschlossen wurde, den Namen &amp;#039;&amp;#039;Agaricus bisporus&amp;#039;&amp;#039; für den Zuchtchampignon formell festzuschreiben (zu konservieren)&amp;lt;ref&amp;gt;R.L. Edwards (1990): Agaricus bisporus or Agaricus brunnescens? Enzyme and Microbial Technology 12: 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist eine formelle Entscheidung bis heute nicht gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bisporus&amp;#039;&amp;#039; gehört innerhalb der Gattung in die acht andere Arten umfassende [[Gattung (Biologie)#Untergliederung einer Gattung|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;Bivelares&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Duploannulatae&amp;#039;&amp;#039; genannt), Subsektion &amp;#039;&amp;#039;Hortenses&amp;#039;&amp;#039;. Nach genetischen Daten könnte die [[Schwesterart]] &amp;#039;&amp;#039;[[Agaricus devoniensis]]&amp;#039;&amp;#039; sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael P. Challen, Richard W. Kerrigan, Philippe Callac (2003): A phylogenetic reconstruction and emendation of Agaricus section Duploannulatae. Mycologia, 95 (1): 61–73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard W. Kerrigan, Philippe Callac, Luis A. Parra (2008): New and rare taxa in Agaricus section Bivelares (Duploannulati). Mycologia 100 (6): 876–892.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine nahe verwandte heimische Art ist der [[Stadt-Champignon]] (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bitorquis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3440099709}}&lt;br /&gt;
* Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Blätterpilze.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Entolomataceae, Pluteaceae, Amanitaceae, Agaricaceae, Coprinaceae, Bolbitiaceae, Strophariaceae.&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 1995, ISBN 3-85604-040-4.&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]], [[Andreas Gminder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze III.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8001-3572-1.&lt;br /&gt;
* Paul Stamets: &amp;#039;&amp;#039;Growing gourmet and medicinal mushrooms.&amp;#039;&amp;#039; Ten Speed Press, 2000, ISBN 1-58008-175-4, S.&amp;amp;nbsp;295–300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGfM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie&lt;br /&gt;
 |url=https://www.dgfm-ev.de/pilzesammeln-und-vergiftungen/speisepilze/speisepilze-im-handel?name=Kultivierbare-Speisepilze-20220110.pdf&amp;amp;reattachment=6d4f70cbb37ae7d67b513f8fad32cdea&lt;br /&gt;
 |titel=Artenliste kultivierbarer Speisepilze im Handel&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Deutsche Gesellschaft für Mykologie]]&lt;br /&gt;
 |datum=2022-01-10&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 123 KB&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-10-19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AOK&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/essen-trinken-ernaehrung-champignons-8589.php Champignons].&amp;#039;&amp;#039; AOK, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonduelle&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=Champignons |url=http://www.bonduelle.de/ernaehrung/warenkunde/gemueselexikon/champignons.html |wayback=20131207233609}}.&amp;#039;&amp;#039; Bonduelle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;B. Fischer, J. Lüthy, C. Schlatter: &amp;#039;&amp;#039;Gehaltsbestimmung von Agaritin in Zuchtchampignons (&amp;#039;&amp;#039;Agaricus bisporus&amp;#039;&amp;#039;) mittels Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC).&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Lebensmittel-Untersuchung und Forschung. September 1984, 179 (3), S. 218–223 ([[doi:10.1007/BF01041897]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2003&amp;quot;&amp;gt;{{bibISBN|3828916732|Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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| zugriff = 2013-08-11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Champignons (Gattung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilz mit sequenziertem Genom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Champignons]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ak ccm</name></author>
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