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	<title>Zschillichau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:02:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zschillichau&amp;diff=899628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Fläche; Einleitung</title>
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		<updated>2026-03-19T12:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Fläche; Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Zschillichau&lt;br /&gt;
| Alternativname = Čelchow&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Großdubrau&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/15/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/29/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe = 161&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 1.1104&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141618 |titel=Gemarkung Zschillichau, Gemeinde Großdubrau |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Großdubrau}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Großdubrau|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Großdubrau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = [[Sdier]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 035934&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Großdubrau Zschillichau Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zschillichau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Čelchow|Audio=Čelchow.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im Osten des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen]] und gehört seit 1994 zur Gemeinde [[Großdubrau]]. Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet]] der [[Sorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Zschillichau befindet sich am westlichen Hang des [[Spree]]tales etwa neun Kilometer nordöstlich von [[Bautzen]]. Während die östliche Umgebung landwirtschaftlich genutzt wird, befinden sich im Westen die Großdubrauer Wälder. In diese Richtung steigt das Gelände bis auf 200 Meter an, während die Talaue der Spree östlich von Zschillichau etwa 20 Meter tiefer als der Ort liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungshistorisch ist der Ort wie das benachbarte Sdier ein [[Platzdorf]] mit dem Siedlungskern östlich der heutigen B 156. Die Nachbarorte sind [[Sdier]] im Norden, [[Malschwitz]] im Südosten, [[Briesing]] im Süden und Großdubrau im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Čelchow – knježi dom 2.jpg|mini|Das Herrenhaus des ehemaligen Ritterguts (Baujahr 1901)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am unweit von Zschillichau gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Joercksberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|158.4|DE-NHN}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://geoportal.sachsen.de/cps/karte.html |titel=Geoportal Sachsenatlas, Digitale Topographische Karten (DTK) 2008-2012 |werk=geosn.sachsen.de |hrsg=Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN), Dresden |datum=2024 |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der die Spreeaue überblickt, wurden in Resten ehemaliger Besiedlung Fundstücke aus der Römischen Kaiserzeit entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ort wurde erstmals 1360 als &amp;#039;&amp;#039;Czelchow(e)&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Diese Namensform hat sich im Sorbischen bis heute erhalten. Weitere (deutsche) Formen waren &amp;#039;&amp;#039;Schillichen&amp;#039;&amp;#039; (1499), &amp;#039;&amp;#039;Tzöhlichau&amp;#039;&amp;#039; (1658) und &amp;#039;&amp;#039;Zschilche&amp;#039;&amp;#039; (1733). Die heutige Namensform ist erstmals 1810 erwähnt. Die Grundherrschaft lag bis 1718 beim Rittergut [[Malschwitz]]; danach war das Zschillichauer Rittergut selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1990 befand sich von der Straße aus gesehen hinter dem Joercksberg eine mobile Funkmessstation der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]] der DDR. Später wurde der Gebäudekomplex als Asylbewerberheim genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. April 1936 war Zschillichau eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach Sdier und schließlich zum 1. Januar 1994 nach Großdubrau eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl pendelte im 19. und 20. Jahrhundert stets zwischen 80 und 120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 137; darunter 125 Sorben (91 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorwiegend evangelische Bevölkerung ist mindestens seit 1614 nach [[Klix (Großdubrau)|Klix]] gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Durch Zschillichau verläuft die [[Bundesstraße 156]], welche Bautzen mit [[Weißwasser]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|67|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zschillichau/Čelchow}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Großdubrau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Großdubrau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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