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	<title>Zschille-Villa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T11:54:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zschille-Villa&amp;diff=1983406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Beschreibung */ - BKL</title>
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		<updated>2021-10-21T15:02:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; - BKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zschille Villa Teil.JPG|miniatur|Das gotische Tor der Zschille-Villa]]&lt;br /&gt;
Das umgangssprachlich als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zschille-Villa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Grundstück befindet sich am Promenadenring der sächsischen Stadt [[Großenhain]] in der Mozartallee 123.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte der deutschen Heimat&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Herausgeber=[[Leibniz-Institut für Länderkunde]] in Leipzig und [[Sächsische Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig | Titel=Großenhainer Pflege – Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Großenhain und Radeburg | Sammelwerk=[[Werte der deutschen Heimat|Landschaften in Deutschland – Werte der deutschen Heimat]] | Band=70 | Verlag=[[Böhlau Verlag]] | Ort=Köln, Weimar und Wien | Jahr=2008 | Seiten=110-113 | ISBN=978-3-412-09706-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:Zschille-Haus-Infotafel-20110714.jpg|Informationstafel Mozartallee 123 (Zschille-Haus)]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Großenhain|Stadtverwaltung Großenhain]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde 1872 vom Unternehmer [[Richard Zschille]] gekauft und daraufhin auch mit Verwendung älterer Bauteile aus verschiedenen europäischen Gegenden neugestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Infolge der Industrialisierung wurden ab dem 19. Jahrhundert in Großenhain im Gebiet zwischen dem Promenadenring und den damals neuerrichteten [[Bahnhof Großenhain Cottb Bf|Leipziger]] und [[Bahnhof Großenhain Berl Bf|Berliner]] Bahnhöfen mehrere Villen im [[Historismus|Gründerzeitstil]] erbaut. Auch an der Mozartallee wurde 1865 ein neues Wohnhaus errichtet. Dieses und weitere umliegende Grundstücke wurden ab 1872 vom Großenhainer Tuchfabrikant und Kunstsammler [[Richard Zschille]] erworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte der deutschen Heimat&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1894 ließ Zschille das Gebäude mehrmals umbauen und „integrierte dabei historische Kunstfragmente aus aller Welt in die Gestaltung.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.grossenhain.de/altstadt.html#zschillevilla | titel=Zschille-Villa |titelerg=Ein Rundgang durch die Altstadt | hrsg=Stadtverwaltung Großenhain | datum= 2011 | zugriff=2017-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Spolie]]n geben dem Grundstück einen bau- und kunstgeschichtlichen Wert. So wurde das [[Gotik|gotische]] Tor der Villa mit Schmiedearbeiten beschlagen, die 1497 in [[Tirol]] geschaffen wurden. Ehemalige Holzbalkendecken des [[Magdalenenkloster (Hain)|Hainer Magdalenenklosters]], datiert um 1500, wurden in den Seitengebäuden wiederverwendet. Der Umbau wurde weiterhin mit verschiedenen schmiedeeisernen Gittern, Geländern, Toren und Beschlägen ausgestattet, die teilweise im 18. Jahrhundert für den Prager [[Hradčany (Prag)|Hradschin]] und andere ebenfalls im 18. Jahrhundert in [[Aachen]] hergestellt wurden, während weitere aus einer [[Prag]]er Synagoge und dem Großenhainer Katharinenkirchhof stammen. Ein zu Zeiten der [[Renaissance]] 1547 ursprünglich in der Großenhainer Kleinen Lindengasse errichtetes Sandsteinportal fand im Inneren des Bauwerks einen neuen Platz, ebenso wie eine Sandsteintreppe eines bayrischen Klosters. Weiterhin wiederverwendet wurden ein [[Brunnen#Ziehbrunnen|Ziehbrunnen]] aus [[Reiterswiesen]] von 1579 mit dem Wappen des Würzburger Bischofs [[Julius Echter von Mespelbrunn]], ein Nymphenbrunnen aus Sandstein und ein Brunnen, der eine Marmorsäule aus [[Pompeji]] enthält. Am nordöstlichen Ende des Grundstücks befindet sich ein [[Söller|Altan]] im Stil der Gotik, ausgestattet unter anderem mit einer spätgotischen Holzbalkendecke, einer gewendelten Holzsäule, deren Abschluss mit Kornblumenornamenten verziert ist, und eine Sandsteinsäule, die mit der Jahreszahl 1543 markiert wurde. Nahezu alle Türen des Gebäudes haben einen historischen Hintergrund, so eine, die im 15. Jahrhundert in Tirol gefertigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte der deutschen Heimat&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des Anwesens befindet sich ein Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Zschille verkaufte 1901 das Areal. Im Jahre 1918 wurde ein westlicher an die Herrmannstraße angrenzender Teil losgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte der deutschen Heimat&amp;quot; /&amp;gt; Das östliche Grundstück Mozartallee 123 befindet sich mit wechselnden Eigentümern bis in die Gegenwart in Privatbesitz und ist inzwischen in Wohnungen und Geschäftsräume aufgeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zschille-Villa Großenhain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/17/26/N|EW=13/31/39/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Großenhain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Großenhain]]&lt;/div&gt;</summary>
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