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	<title>Zschertnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:22:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zschertnitz&amp;diff=581204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archemontolle1: /* Kulturdenkmale */</title>
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		<updated>2025-12-19T09:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kulturdenkmale&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Zschertnitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadtteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/1/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/44/33/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 135&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 190&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1902-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01217&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Zschertnitz in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Zschertnitz in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zschertnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Süden [[Dresden]]s und befindet sich im [[Plauen (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Plauen]]. Es ist Teil des statistischen Stadtteils [[Räcknitz/Zschertnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zschertnitz grenzt an die Stadtteile [[Räcknitz]], [[Kleinpestitz]], [[Mockritz (Dresden)|Mockritz]], [[Strehlen (Dresden)|Strehlen]] und [[Südvorstadt (Dresden)|Südvorstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0720002 Dresden-Strehlen. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|links|Zschertnitz und seine Nachbardörfer auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaitz moreau.jpg|mini|links|Moreau-Denkmal auf einer alten Postkarte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-0130-021, Dresden, Neubaugebiet Zschertnitz, Winter.jpg|mini|links|Zschertnitz im Winter 1985]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1308]] ist Zschertnitz als dem &amp;#039;&amp;#039;Otte Scherschicz&amp;#039;&amp;#039; gehörend zum ersten Mal urkundlich erwähnt worden. ( heute Michelangelostraße) Über die Bedeutung des Namens gibt es unterschiedliche Ansichten. Eine Meinung ist, Zschertnitz heiße so viel wie „Teufelsdorf“ bzw. „Teufelsort“ ([[Tschechische Sprache|tschech.]] &amp;#039;&amp;#039;Čert&amp;#039;&amp;#039; = Teufel, &amp;#039;&amp;#039;vesnice&amp;#039;&amp;#039; = Dorf). Andere wiederum sagen, der Name bedeute &amp;#039;&amp;#039;Leute des Srsa&amp;#039;&amp;#039;. Über die slawische Abstammung des Namens gibt es allerdings keine Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1418 erwarb die Familie [[Münzmeister (Ratsherrngeschlecht)|Münzmeister]] das Vorwerk Zschertnitz, zwei Familienmitglieder waren Bürgermeister von Dresden. 1568 erkaufte das Vorwerk Kurfürst [[August (Sachsen)|August]] von Dr. Wenzel Naumann, das Vorwerk wurde aufgelöst und an 8 Bauern die aus Groß- und Kleinostra umgesiedelt wurden, gegeben,  es entstand das Dorf Zschertnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.google.de/books/edition/Sachsen_chronik_f%C3%BCr_vergangenheit_und_g/pQJAAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dr.+Wenzel+Naumann+dresden&amp;amp;pg=PA70&amp;amp;printsec=frontcover |titel=Sachsen Chronik für Vergangenheit und Gegenwart |hrsg=Google Books |datum=1854 |abruf=12.12.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1813 wurde das alte Dorf Zschertnitz  bei der [[Schlacht um Dresden]] nahezu zerstört. General [[Jean-Victor Moreau]] wurde bei dieser Schlacht in Zschertnitz schwer verletzt und starb wenige Tage später an den Folgen der Verletzung. Seitdem erinnert ein [[Moreau-Denkmal|Denkmal]] nahe der Räcknitzhöhe an diese Schlacht und Moreaus Tod. Das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1880 wurde Zschertnitz zum größten Teil landwirtschaftlich genutzt. Danach wurden mehrere Ziegeleien und Lehmgruben gegründet. Eine dieser Lehmgruben wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Trümmerhalde genutzt. Auf dieser Halde befindet sich heute eine [[Kleingarten]]siedlung. Eines der Ziegeleigebäude existiert heute noch und wird als Polstermöbelfabrik genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1886 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges stand in Zschertnitz eines der berühmtesten [[Ballsaal|Ballhäuser]] Dresdens, der „Paradiesgarten“. Die Veranstaltungen liefen unter dem Motto „Z bleibt Z“ und waren unter den Dresdnern sehr beliebt. 1945 fiel auch der Paradiesgarten den Luftangriffen zum Opfer und konnte danach nur noch als Lager genutzt werden. 1977 brannte er dann vollkommen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postmeilensäule Münzmeisterstraße 14b Dresden 4.jpg|mini|hochkant=0.5|Kopie der Kur&amp;amp;shy;sächsischen Distanzsäule]]&lt;br /&gt;
1967 wurde das [[Motel Münzmeisterstraße]] als erstes seiner Art in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] errichtet, von dem heute nur noch die als &amp;#039;&amp;#039;Kunst am Bau&amp;#039;&amp;#039; dort aufgestellte Nachbildung der [[Kursächsische Postmeilensäule|Kursächsischen Postmeilensäule]] vom ehemaligen [[Wilsdruffer Tor]] in Dresden steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zschertnitz wurde am 1. Juli 1902 nach Dresden eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/dresden_a.htm  |titel=Amtshauptmannschaft Dresden-Altstadt im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20250220094030/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/dresden_a.htm | archiv-datum=2025-02-20 | abruf=2025-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daran erinnert seit 2002 ein Denkmal in Form des [[Kursächsische Postmeilensäule|Kursächsischen Viertelmeilensteines]] Nr. 1 der &amp;#039;&amp;#039;Obergebirgischen Poststraße&amp;#039;&amp;#039; Dresden – [[Dippoldiswalde]] am Ausgang der Paradiesstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmale ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Zschertnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zschertnitz wurden einige erhaltene Gebäude der ursprünglich dörflichen und vorstädtischen Bebauung, darunter ein [[Dreiseithof]] von 1865,  unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubaugebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df ps 0003854 x.jpg|mini|Wohnkomplex Zschertnitz, 17-geschossige Hochhausgruppe]]&lt;br /&gt;
Das heutige Zschertnitz ist in wesentlichen Teilen ein [[Wohnkomplex|Neubaugebiet]], das von 1971 bis 1976 unter der städtebaulichen Leitung der Architekten Kurt Röthig und Jörg Bösche angelegt wurde. Komplexarchitektin war Sybille Kriesche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;May&amp;quot; /&amp;gt; Für dieses Neubaugebiet wurde 1973/74 der Dorfkern Zschertnitz mit seinen historischen Bauernhäusern und insgesamt 20 Wohnungen geopfert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dresden.de/de/rathaus/ortsaemter/plauen/geschichte/c_03.php Räcknitz / Zschertnitz mit Strehlen-Südwest] auf &amp;#039;&amp;#039;dresden.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 9. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die errichteten Gebäude umfassen 3048 Wohnungen der Typen [[IW 65]], [[WBS 70]], [[P2 (Plattenbautyp)|IW 66 P2]] und [[WHH 17]] und sind fünf, acht, elf und 17 Geschosse hoch. Eine 17-geschossige Hochhausgruppe des Typs WHH 17 befindet sich an der Südhöhe. Außerdem wurden zwei Oberschulen und vier Kindertagesstätten, eine Kaufhalle sowie ein Altersheim gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;May&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Kapitel=Nr. 85 (Wohnkomplex Zschertnitz)|Autor=Walter May, Werner Pampel und Hans Konrad|Titel=Architekturführer DDR, Bezirk Dresden|Verlag=VEB Verlag für Bauwesen |Ort=Berlin |Jahr=1979}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum heutigen Tage wurde der Stadtteil immer weiter ausgebaut. Nach 1990 wurden die Reste des Paradiesgartens (nunmehr Einkaufszentrum) und auch das Motel an der Münzmeisterstraße abgerissen, dort befinden sich ebenfalls Wohnbauten. Seit 1994 tragen die Mitte der 1970er Jahre errichteten Schulgebäude auf der Paradiesstraße den Traditionsnamen [[Vitzthum-Gymnasium Dresden]]. Nach dem Abriss dieser Bauten im Jahr 2007 erfolgte die Inbetriebnahme des Neubauprojekts im August 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sud/Zschertnitz/zschertnitz.html|wayback=20230205134803|text=Zschertnitz auf &amp;#039;&amp;#039;dresdner-stadtteile.de&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Zschertnitz Zschertnitz im Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/R6MKM5HYBMNVGJUT3OSWSWRHKABRWOWE Foto des Neubaugebietes von 1979]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4766622-5|VIAF=244307783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1308]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1902]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archemontolle1</name></author>
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