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	<title>Zscheiplitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:51:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zscheiplitz&amp;diff=523170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-12T22:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Freyburg (Unstrut)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/12/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/44/10/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.46&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 175&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/152399 |titel=Gemarkung Zscheiplitz, Stadt Freyburg (Unstrut) |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1991&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Freyburg (Unstrut)]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06632&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034464&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zscheiplitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1991 ein Ortsteil von [[Freyburg (Unstrut)]] im [[Burgenlandkreis]] im südlichen [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unstrut-Zscheiplitz.jpg|mini|hochkant|Zscheiplitz über der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Zscheiplitz Sammlung Duncker.jpg|miniatur|Schloss Zscheiplitz um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte von Freyburg an der Unstrut und Umgebung (1815) - Zscheiplitz.tif|mini|Zscheiplitz auf einer Karte von Freyburg und Umgegend (Ausschnitt, 1815)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zscheiplitz, Luftaufnahme 2011.jpg|mini|Zscheiplitz, Luftaufnahme (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am erhöhten linken Ufer der [[Unstrut]] in Sichtweite der [[Schloss Neuenburg (Freyburg)|Neuenburg]] etwa zwei Kilometer westlich von Freyburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1085. Der dort aufgeführte Name &amp;#039;&amp;#039;Sciplice&amp;#039;&amp;#039; deutet auf eine [[Slawen|slawische]] Ortsgründung. In einer &amp;#039;&amp;#039;Burg Weißenburg&amp;#039;&amp;#039; genannten Residenz lebte hier von 1041 bis 1085 Pfalzgraf [[Friedrich III. von Goseck|Friedrich III.]] von Sachsen. Nach dessen Ermordung wurde die Burg durch die Witwe Friedrichs, Adelheid († 1110), die inzwischen [[Ludwig der Springer|Ludwig den Springer]] geheiratet hatte, 1089 in das &amp;#039;&amp;#039;[[Benediktinerinnen]]kloster St. Bonifacius&amp;#039;&amp;#039; auf dem Berg &amp;#039;&amp;#039;St. Martini&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Das Kloster wurde im Zuge der [[Säkularisation]] im Jahre 1540 aufgehoben und in ein Mannlehnrittergut umgewandelt, das 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet wurde. Die Ländereien des Rittergutes (ca. 333 ha) waren Anfang des 20. Jh. an die Saatzuchtwirtschaft Fr. Strube in [[Schlanstedt]] verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis 1815 zum [[Wettiner|wettinischen]], später [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Freyburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;34&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1813 ließ [[Napoléon Bonaparte]] den Ort durch seine Truppen besetzen, um den Rückzug nach ihrer Niederlage in der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] bei der [[Unstrut#Schlachten und Gefechte in Unstrutnähe|Querung]] der Unstrut zu sichern. Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam Zscheiplitz zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Querfurt|Kreis Querfurt]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem es bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |titel=Der Landkreis Querfurt im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240201051826if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |archiv-datum=2024-02-01 |abruf=2025-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der seit 1985 durch die &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Klosterkirche Zscheiplitz (IGZ)&amp;#039;&amp;#039; (ab 1995: [[Kloster Zscheiplitz – Klosterbrüder|Kloster Zscheiplitz – Klosterbrüder e.&amp;amp;nbsp;V.]]) renovierten Klosterkirche St. Bonifatius des früheren mittelalterlichen [[Kloster Zscheiplitz|Benediktinerinnenklosters Zscheiplitz]] finden regelmäßig Konzerte statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klosterkirche-zscheiplitz.de/klosterkirche Klosterkirche St. Bonifatius Zscheiplitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nacht wird die Kirche von außen beleuchtet und ist bereits aus weiter Distanz zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Weingut auf dem Gelände des früheren Rittergutes bietet vier Monate im Jahr neben der Weinverkostung eine [[Straußwirtschaft]] an. Im Herrenhaus des Rittergutes werden von der Besitzerfamilie seit 2015 Ausstellungen präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe des Gutes befindet sich der 1866 als Aussichtsturm errichtete Wasserturm, der bestiegen werden kann. Er bietet einen weiten Ausblick auf das [[Unstrut]]tal, die Zeddenbachmühle, die [[Schloss Neuenburg (Freyburg)|Neuenburg]] sowie das [[Balgstädt#Schloss|Schloss Balgstädt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geopfad führt u.&amp;amp;nbsp;a. an einem ehemaligen Kalkbrennofen vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Zscheiplitz.JPG|Rittergut&lt;br /&gt;
   ZscheiplitzKirche2.JPG|Klosterkirche&lt;br /&gt;
   Turm-Zscheiplitz.jpg|Wasserturm&lt;br /&gt;
   Mühle-Freyburg.jpg|Zeddenbachmühle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Felgenhauer]] († 1639), Kaufmann, bis 1630 Besitzer des Rittergutes Zscheiplitz&lt;br /&gt;
* [[Adam Friedrich Senfft von Pilsach]] (1723–1783), kursächsischer Kreishauptmann des Kurkreises, Oberaufseher der Saalflöße und Besitzer der Rittergüter Zscheiplitz und Oberschmon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Zscheiplitz |Blatt=683 |zlb=99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.blaues-band.de/unstrut/index.htm?zscheipl.htm Umfassende Informationen zu Zscheiplitz.] blaues-band.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Freyburg (Unstrut)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1059085607|VIAF=237451931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freyburg (Unstrut)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1085]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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