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	<title>Zscheila - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: fehlerkorr</title>
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		<updated>2025-08-02T10:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlerkorr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Zscheila&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Meißen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/10/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/29/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 945&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cms-meissen.zv-kisa.de/de/datei/anzeigen/id/19321,24/insek_ohne_anlagen.pdf |titel=Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) der Stadt Meiflen |seiten=11 |format=PDF; 4,8 MB |abruf=2022-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1914-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01662&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03521&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zscheila-Meissen.JPG|mini|Blick auf Zscheila]] &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zscheila&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Meißen]] im [[Landkreis Meißen]], [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild 195 Zscheila.jpg|mini|Zscheila (unten), [[Niederfähre]] (Bildmitte) und die [[Altstadt (Meißen)|Meißner Altstadt]] (oben links) aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue sächsische Kirchengalerie – Die Ephorie Meissen 200a.jpg|mini|Zscheilaer Kirche um 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meißen-Zscheila Trinitatiskirche.jpg|miniatur|[[Trinitatiskirche (Meißen-Zscheila)|Trinitatiskirche Zscheila]]]]&lt;br /&gt;
Zscheila liegt in der gleichnamigen [[Gemarkung]] im Nordosten des Meißner Stadtgebiets. Es ist umgeben von den anderen zu Meißen gehörenden Stadtteilen bzw. Gemarkungen [[Bohnitzsch]] im Norden, [[Nassau (Meißen)|Nassau]] im Osten, [[Vorbrücke]] im Süden und [[Niederfähre]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zscheila verläuft unter dem Namen Großenhainer Straße die [[Bundesstraße 101]], die nach Süden zum Meißner Stadtzentrum und nach Norden in Richtung [[Großenhain]] weiterführt. Von ihr zweigt die Niederauer Straße ab, die in das östlich gelegene [[Niederau]] führt. Der Ortskern liegt entlang der Pfarrgasse und der Straße An der Trinitatiskirche. An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Zscheila durch die Buslinien C, 407 und 409 der [[Verkehrsgesellschaft Meißen]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zscheila steigt das Gelände vom fast auf dem Niveau der [[Elbe]] befindlichen Joachimstal nach Norden hin an. Hier liegt der nach dem Ort benannte Zscheilberg. Auf der Höhe steht unter anderem die [[Trinitatiskirche (Meißen-Zscheila)|Trinitatiskirche]]. Im Bereich von Zscheila überlagern [[Pläner]] und [[Mergel]]steine aus der Kreidezeit den [[Meißner Granit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://litholex.bgr.de/bilder/2008094.pdf |titel=Profil der Meißen-Formation an der Typuslokalität in Meißen-Zscheila, Sachsen, mit den hangenden Mobschatz- und Dölzschen-Formationen |hrsg=[[Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe]] |format=PDF; 221&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2013-05-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304075307/http://litholex.bgr.de/bilder/2008094.pdf |archiv-datum=2016-03-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]] stammende Ortsname, als 1180 eine Urkunde eine „[[Kirche (Bauwerk)|ecclesia]]“ in „Schilow“, „Csilowe“ bzw. „Csilouwe“ nannte. In den folgenden Jahrhunderten waren unter anderem die Schreibweisen „Tzilowe“, „Czschilaw“, „Zscheilow“, „Tscheyl“ und „Zscheulaw“ in Gebrauch. Der Name lässt sich auf den [[Sorbische Sprachen|altsorbischen]] Personennamen Čił zurückführen und würde somit „Siedlung des Čił“ bedeuten. Möglicherweise weist er den gleichen Ursprung auf wie das tschechische [[Čilec]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Bd. 2, Berlin 2001. S. 659.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0820036 Meißen-Proschwitz. Oberreit, Sect. Großenhain, 1841-43.jpg|mini|„Zscheyla“, seine Nachbarorte und alte Flurnamen der nahen Umgebung auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der wohl von [[Sorben]] gegründete lockere Bauern[[weiler]] lag in einer im Jahre 1900 etwa 115 Hektar großen [[Blockflur|Block-]] und [[Streifenflur]], auf der die Bewohner Landwirtschaft betrieben. In Zscheila wurde der 1436 ersterwähnte Hayner (Großenhainer) Straßenzoll erhoben, da sich am Fuß des Zscheilbergs (Fürstenbergs) mehrere Verbindungswege rechtselbischer Dörfer sammelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1180 erstmals erwähnte Kirche hatte bis 1230 eine [[Filialkirche]] im nahen [[Zadel]]. Bereits um 1500 war das Zscheilaer Gotteshaus eine [[Pfarrkirche]]. Nach Zerstörungen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] förderte der Patronatsherr Peter Werdermann, damals Besitzer des [[Schloss Proschwitz|Rittergutes Proschwitz]], den Wiederaufbau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Klingenberg |url=http://www.klingenberg-meissen.de/mei-strassen/index.htm |titel=Über Meißner Straßennamen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130927112811/http://klingenberg-meissen.de/mei-strassen/index.htm |archiv-datum=2013-09-27 |zugriff=2013-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingepfarrt waren bzw. sind Bohnitzsch, Niederfähre, [[Ockrilla]], [[Proschwitz (Meißen)|Proschwitz]], [[Rottewitz]] und [[Winkwitz]]. In vorreformatorischer Zeit war das Gebäude dem heiligen Georg geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trinitatiskirche-meissen.de/6-unsere-kirche/ |titel=Meißen-Zscheila, Trinitatiskirche |hrsg=Ev.-Luth. Trinitatiskirchgemeinde Meißen-Zscheila |abruf=2025-08-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer Sage nach soll [[Benno von Meißen]] bei der Glockenweihe einen Umkreis bestimmt haben, der vor Blitzschlag geschützt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Glocke zu Zscheila |Autor=[[Johann Georg Theodor Grässe]] |Sammelwerk=Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen |Band=Band 1. |Auflage=Zweite verbesserte und vermehrte |Jahr=1874 |Verlag=Schönfeld |Ort=Dresden |Seiten=69 |Online=[[s:Die Glocke zu Zscheila|Digitaltext]] bei Wikisource}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich unter Kirche und Friedhof wird eine überbaute Wallanlage angenommen, nordwestlich der Kirche befand sich während der frühen Eisenzeit eine größere Siedlung. Bereits 1226 lag in Zscheila eine Curia (Rittersitz), 1406 ist ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und 1696 ein [[Rittergut]] bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/meissen-rittergut-zscheila/ |titel=Meißen: Rittergut Zscheila | werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im frühen 18. Jahrhundert befand sich Zscheila im Besitz der Familie des kursächsischen Oberrechnungsrates Dr. Jacob Friedrich [[Schilling (sächsische Familie)| Schilling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des Ortes oblag jahrhundertelang dem Prokuraturamt in Meißen, es war demnach ein [[Amtsdorf]]. Im Jahr 1856 gehörte Zscheila zum Gerichtsamt Meißen und kam danach zur [[Amtshauptmannschaft Meißen]], aus der der gleichnamige Landkreis hervorging. Für 1791 und 1834 ist verbürgt, dass Zscheila zusammen mit dem benachbarten Niederfähre eine Gemeinde bildete. Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] erlangte Zscheila dann seine Selbstständigkeit als [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]]. Zscheila wurde 1914 gemeinsam mit dem Nachbarort Bohnitzsch nach Meißen eingemeindet und bildet seitdem einen Stadtteil der Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 16. Jh. || align=&amp;quot;right&amp;quot; | etwa 8 Familien&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2 [[Hufner|besessene Mann]], 6 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 101&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 564&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2309&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe [[Meißen]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Eck|Richard Hugo Eck]] (* 3. Oktober 1845 in [[Dresden]]; † 25. August 1900 in Zscheila), deutscher Architekt&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bernhard Nicolaus Hacker]] (* 14. November 1760 in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]; † 4. Oktober 1817 in Zscheila), deutscher Theologe, Poet und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gustav Schilling]] (* 25. November 1766 in Dresden; † 30. Juli 1839 ebenda), deutscher Dichter und Belletrist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290135}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Emil Gustav Höhne: &amp;#039;&amp;#039;Über Kirche und [[Kirchspiel|Kirchfahrt]] von Zscheila&amp;#039;&amp;#039;. Meißen 1899 ([http://digital.slub-dresden.de/id391493574 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{WdH|32|117f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|URL=Zscheila}}&lt;br /&gt;
* [http://adressbuecher.genealogy.net/entry/place/ZSCILAJO61SE Zscheilaer Adressbuch von 1905]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemarkungen in Meißen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16337673-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zscheila}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Meißen]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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