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	<title>Zorten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Albulatal</title>
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		<updated>2025-10-21T02:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Albulatal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Zorten&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Vaz-Obervaz COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Albula (Bezirk)|Albula]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Vaz/Obervaz]]&lt;br /&gt;
| BFS = &lt;br /&gt;
| PLZ = 7082&lt;br /&gt;
| BILD = Zorten.jpg&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.695874&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.537011&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1214&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.vazobervaz.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zorten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Fraktion der  [[Gemeinde]] [[Vaz/Obervaz]] im [[Kanton Graubünden]]. Das Dorf besteht aus den beiden Ortsteilen Zorten und Il Men, das im karolingischen Reichsguturbar als &amp;#039;&amp;#039;Lemenne&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt wird. Die drei benachbarten Stammfraktionen [[Lain GR|Lain]], [[Muldain]] und Zorten werden zusammen als &amp;#039;&amp;#039;Vaz&amp;#039;&amp;#039; bzw. dt. &amp;#039;&amp;#039;Obervaz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie liegen auf einer [[Terrasse (Geologie)|Terrasse]] am Südhang des [[Crap la Pala]] über der [[Schinschlucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der [[Römisches Reich|römischen]] Zeit gab es einzelne Funde bei den Ausgrabungen im Bereich der Pfarrkirche St. Donat in Zorten. Nachweisbar ist die Besiedelung zur Zeit der [[Karolinger]] (750–910).  Im südlich von Zorten gelegenen Weiler &amp;#039;&amp;#039;Nivagl&amp;#039;&amp;#039; lag die [[Burg Nivagl]], die Stammburg der [[Freiherren von Vaz]]. Ihre erste Besiedlungsphase lag im 10.–11. Jahrhundert, um 1250 wurde sie verlassen und wohl in die [[Burg Belfort]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Vaz/Obervaz}}&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Wie Ausgrabungen des Archäologischen Dienstes Graubünden ergaben, bestand in Zorten bereits in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts eine frühmittelalterliche [[Saalkirche]] mit ummantelter [[Apsis]]. Im Innern stiess man auf mehrere Gräber. Im Grab, das in die Mittelachse der Kirche angelegt wurde, fand man eine silbertauschierte Gürtelschnalle. Es handelt sich vermutlich um das Stiftergrab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1218 wird der Kirchenpatron &amp;#039;&amp;#039;St. Donatus&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal erwähnt. 1499 erfolgte ein spätgotischer Neubau. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche teilweise barockisiert und 1874 durch einen Neubau ersetzt. Aufgrund der Grösse der neuen Kirche musste die Ostung aufgegeben werden. Die Bündner Architektin [[Monica Brügger]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buendnerinnen.ch/sparten/wissenschaft-studium/architektinnen-ingenieurinnen/ |titel=Architektinnen / Ingenieurinnen |werk=buendnerinnen.ch |abruf=2020-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kehrte bei der Kirchenrenovation von 1970 im Innenraum allerdings wieder zur Ostung zurück. Auf der Südseite hängt ein Altarbild des Schweizer Kirchenmalers [[Melchior Paul von Deschwanden]]. Die Kapelle beherbergt zwei barocke Altäre des einheimischen Altarschnitzers Hilarius Sigron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Das Altersheim „Casa Son Duno“ (das Haus des heiligen Donatus) in Zorten wurde 1893 der Gemeinde von Johann Fidel Rischatsch vermacht und diente als Zufluchtsstätte für arme Bürger (Tgiesa da povers) und als Erziehungsheim für Kinder. Es wurde über 60&amp;amp;nbsp;Jahre von [[Schwestern vom Heiligen Kreuz|Ordensschwestern]] aus [[Menzingen ZG]] geführt. Inzwischen steht das Heim leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte [[Kapuziner]]-Hospiz Zorten wurde 1982 von der Gemeinde Vaz/Obervaz erworben und  wird seit 1987 mit dem dazugehörigen Pfrundstall als Ortsmuseum benutzt. Die Pfarrei Obervaz wurde von 1663 bis 1933 von italienischen Kapuzinern der Rhätischen Mission betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsmuseum neben der Kirche steht die noch funktionsfähige Getreidemühle, die bis 1919 im unteren Dorfteil von Zorten durch ein Wasserrad angetrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
* Am 29. August 1916 brannten im nordöstlichen Dorfteil von Zorten sieben Häuser und acht Ställe ab. Verursacht wurde der  Brand durch zwei zündelnde Knaben.&lt;br /&gt;
* In Zorten wurde der Klarinettist und Komponist [[Paul Kollegger]] begraben. Es ist auch der Geburtsort des Schweizer Ländlermusikanten und Komponisten [[Luzi Bergamin]].&lt;br /&gt;
* In Zorten organisiert der Künstler Toni Parpan, Präsident der Back- und Waschhausgenossenschaft, regelmässig Kunstprojekte im öffentlichen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Paul Beeli von Belfort-Fascherin, Bischöflicher Landvogt und Erbauer des Hauses Beeli (später Casa Son Duno)&lt;br /&gt;
* Anton Beeli von Belfort-Fascherin, Hauptmann in französischen Diensten, Podestat in Morbegno, Mitstifter Rosenkranzaltar Zorten&lt;br /&gt;
* Hilarius Sigron, Altarschnitzer&lt;br /&gt;
* Caspar Cantieni, Besitzer des Garden-City-Hotel in St. Paul, Minnesota&lt;br /&gt;
* Johann Fidel Cantieni, Büchsenmacher&lt;br /&gt;
* Hilarius Rischatsch, Bezirksarzt, 1849 nach Dubuque (USA) ausgewandert&lt;br /&gt;
* J.J. Rischatsch, Grossrat, Besitzer Schloss Tagstein, Initiator der ersten Sennerei in Zorten&lt;br /&gt;
* Joachim Cantieni, Erbauer des ersten Hotels auf der Lenzerheide&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Simonet, Domsextar und Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brita Polzer: Z(Orten) - Toni Parpan und Zorten. In: Bündner Jahrbuch 2021, S. 25–34.&lt;br /&gt;
* Dr. J.J. Simonet: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Obervaz.&amp;#039;&amp;#039; Ingenbohl 1921.&lt;br /&gt;
* Gudrun Schneider-Schnekenburger: &amp;#039;&amp;#039;Churrätien im Frühmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung. München, 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vaz/Obervaz in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Codesch da Vaz.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Obervaz, 1993.&lt;br /&gt;
* Donat Rischatsch: &amp;#039;&amp;#039;Auch hier ist Welt. Obervazer Auswanderer des frühen 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 2014.&lt;br /&gt;
* Donat Rischatsch: &amp;#039;&amp;#039;Obervazer Rizzi-Porträts&amp;#039;&amp;#039;. In: Novitats, Somedia. 2009.&lt;br /&gt;
* Donat Rischatsch: &amp;#039;&amp;#039;Hier waren noch keine Hôtels.&amp;#039;&amp;#039; In: Novitats, Somedia, 2015–2018.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihwasserbecken 1678.jpg|mini|Weihwasserbecken in der Kirche St. Donatus in Zorten. Es trägt das Stifterwappen der Familie Beeli von Belfort und die Jahreszahl 1678.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beeli-Wappen am Rosenkranzaltar in der Kirche St. Donat in Zorten.jpg|mini|Das Beeli-Wappen am Rosenkranzaltar der Kirche St. Donatus in Zorten. Der Stifter Anton Beeli von Belfort starb 1686 in französischen Diensten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zorten_Aufsicht.jpg|Blick auf Zorten&lt;br /&gt;
Zorten_Kirche.jpg|Kirche St. Donatus&lt;br /&gt;
Zorten_Kirchturm.jpg|Kirchturm&lt;br /&gt;
Zorten Brand 1916.jpg|Brand in Zorten 1916&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zorten}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|U0SWrjuCEWFZSbjIP5bt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Albulatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vaz/Obervaz]]&lt;/div&gt;</summary>
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