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	<title>Zork - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zork&amp;diff=99638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthias M.: Veraltete Parameter aus Infobox Computer- und Videospiel entfernt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zork&amp;diff=99638&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T13:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veraltete Parameter aus &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Infobox_Computer-_und_Videospiel&quot; title=&quot;Vorlage:Infobox Computer- und Videospiel&quot;&gt;Infobox Computer- und Videospiel&lt;/a&gt; entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Computer- und Videospiel&lt;br /&gt;
| Titel           = Zork&lt;br /&gt;
| Bild            = Logo Zork 1978.jpg&lt;br /&gt;
| Entwickler      = [[Infocom]]&lt;br /&gt;
| Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Designer        = Tim Anderson, Marc Blank, Bruce Daniels, Dave Lebling&lt;br /&gt;
| Publisher       = Infocom&lt;br /&gt;
| Release         = November 1980&lt;br /&gt;
| Plattform       = [[Apple II]], [[Atari-Heimcomputer|Atari 8-Bit]], [[Atari ST]], [[Commodore 64]], [[Commodore 128]], [[Commodore Amiga]], [[Commodore Plus/4]], [[CP/M]], [[Mac OS (Classic)|Mac OS]], [[PC-kompatibles DOS|MS-DOS]], [[MSX]], [[NEC APC]], [[NEC PC 8000]], [[Osborne 1]], [[PC-98]], [[PC Booter]], [[PDP-10]], [[PDP-11]], [[PlayStation]], [[Rainbow 100]], [[Schneider CPC]], [[Sega Saturn]], [[TRS-80]], [[TRS-80 CoCo]]&lt;br /&gt;
| Engine          = [[Z-machine|ZIL]]&lt;br /&gt;
| Genre           = [[Textadventure]]&lt;br /&gt;
| Medien          = [[CD-ROM]] &amp;lt;small&amp;gt;(Anthology)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Diskette]], [[Digitale Distribution|Download]], [[Kompaktkassette|Kassette]] &amp;lt;small&amp;gt;(Mini-Zork I)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sprache         = Englisch&lt;br /&gt;
| USK             = &lt;br /&gt;
| PEGI            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein frühes [[Computerspiel]] des US-amerikanischen Unternehmens [[Infocom]]. Das auf einem [[Großrechner]] entwickelte Spiel ist in der öffentlichen Wahrnehmung das zweite [[Adventure]] in der Geschichte der Computerspiele. Wegen des limitierten Speicherplatzes damaliger [[Heimcomputer]] und Datenträger erfolgte die Veröffentlichung in drei unabhängig voneinander spielbaren Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Das Spiel beginnt in der unmittelbaren Umgebung eines weiß gestrichenen Holzhauses inmitten eines Waldes. Der Spieler beginnt das Spiel ohne eine klare Aufgabe, nach dem Betreten des Holzhauses und dem dortigen Auffinden eines Zugangs zum „Great Underground Empire“ wird aber schnell klar, dass es das Ziel des Spiels ist, 20 wertvolle [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] zu stehlen und in einer Vitrine im Holzhaus zu deponieren. Dabei muss sich der Spieler unter anderem mit einem aggressiven Troll, einem den Spieler bestehlenden Dieb und einem „Grue“, einer ausschließlich im Dunkeln lebenden Bestie, auseinandersetzen.&lt;br /&gt;
; &amp;#039;&amp;#039;Zork II&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Im zweiten Teil des Spiels erkundet der Spieler das Reich des „Wizard of Frobozz“, eines alten Zauberers, den der Spieler bekämpfen und besiegen muss. Zusätzlich muss er erneut Artefakte finden, zehn an der Zahl, die einem Dämon geopfert werden müssen.&lt;br /&gt;
; &amp;#039;&amp;#039;Zork III&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Im dritten Teil des Spiels gilt es, den „Dungeon Master“ (eine Reminiszenz an &amp;#039;&amp;#039;[[Dungeons &amp;amp; Dragons|Dungeons-&amp;amp;-Dragons]]&amp;#039;&amp;#039;-Spiele) aufzuspüren, ihn zu besiegen und seine Nachfolge anzutreten. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zork III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat von den drei Titeln der Trilogie die kleinste Spielwelt, aber die höchste Puzzledichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Micro&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=An ocean in which you cannot swim | Sammelwerk=Micro Adventurer | Datum=1984-01 | Nummer=3 | Seiten=25 | Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich bei &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; um ein Fantasy-Spiel handelt, enthält es, beeinflusst durch das akademische Umfeld seiner Autoren, zahlreiche Anspielungen auf den universitären Arbeitsalltag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Montfort-102&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nick Montfort |Titel=Twisty Little Passages – An Approach to Interactive Fiction |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge MA |Datum=2003 |ISBN=0-262-13436-5 |Seiten=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielprinzip und Technik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Zork on Frotz on iPhone.jpg|thumb|upright|&amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; auf einem iPhone]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; ist ein Textadventure, das heißt, Umgebung und Geschehnisse werden als Bildschirmtext ausgegeben und die Visualisierung obliegt zum größten Teil der Fantasie des Spielers. Die Steuerung der Spielfigur erfolgt über Befehle, die der Spieler mittels der Tastatur eingibt und die von einem [[Parser]] abgearbeitet werden. Die Befehle sind in natürlicher Sprache gehalten und lassen den Spielcharakter mit seiner Umwelt interagieren. Der Spieler kann sich so durch die Spielwelt bewegen, Gegenstände finden, sie auf die Umgebung oder andere Gegenstände anwenden und mit [[Nicht-Spieler-Charakter|NPCs]] kommunizieren. Mit fortschreitendem Handlungsverlauf werden weitere Orte der Spielwelt freigeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parser ist gegenüber früher erschienenen Spielen wie [[Adventure (Computerspiel, 1976)|Adventure]] sehr fortgeschritten. Während frühere Parser lediglich Zwei-Wort-Befehle des Formats „Verb Objekt“ (zum Beispiel „nimm schwert“ oder „töte troll“) verstanden, akzeptiert der Parser von &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; auch indirekte Objekte (zum Beispiel „töte troll mit schwert“) und analysiert die Eingabe des Spielers auf Adjektive und Präpositionen („drücke dritten knopf“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hector Briceno und andere | Titel=Down From the Top of Its Game: The Story of Infocom, Inc. | Verlag=MIT Press | Ort=Cambridge | Datum=2000 | ISBN= | Seiten=7 | Online={{Archive.org|infocom-paper-2000-12-15|online abrufbar}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsnotizen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:MBlank2018.jpg|thumb|upright|Marc Blank (2018)]]&lt;br /&gt;
[[File:Bruce Daniels.jpg|thumb|Bruce Daniels (2009)]]&lt;br /&gt;
[[File:Dave Lebling.jpg|thumb|Dave Lebling (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; wurde ab 1977 zunächst von den Studenten Marc Blank und Dave Lebling vom [[Massachusetts Institute of Technology]] (MIT) im [[Lisp]]-Dialekt MDL (Model Development Language) auf einem Großrechner der Marke [[PDP-10|DEC PDP-10]] programmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kotaku.com.au: {{Internetquelle | url=https://www.kotaku.com.au/2017/08/zork-source-code-is-a-master-class-in-game-developer-trolling/ | titel=Zork Source Code Is a Master Class in Game Developer Trolling | abruf=2022-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorbild war das Spiel &amp;#039;&amp;#039;Adventure&amp;#039;&amp;#039; der Informatiker [[William Crowther (Informatiker)|William Crowther]] und [[Don Woods]]. Der Titel &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; hat keine tiefergehende Bedeutung; der Begriff war in der damals am MIT gepflegten [[Nerd]]-Sprache ein Synonym für ein „Dingsda“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hector Briceno und andere | Titel=Down From the Top of Its Game: The Story of Infocom, Inc. | Verlag=MIT Press | Ort=Cambridge | Datum=2000 | ISBN= | Seiten=6 | Online={{Archive.org|infocom-paper-2000-12-15|online abrufbar}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1977 veröffentlichte das Duo eine erste Version im MIT-internen Netz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAHER&amp;quot;&amp;gt;The Digital Antiquarian: {{Internetquelle | url=https://www.filfre.net/2011/07/two-adventuring-cultures/ | titel=Two Adventuring Cultures | abruf=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der PDP-10, auf dem das Spiel programmiert worden war, an den Internet-Vorläufer [[ARPANET]] angeschlossen war, konnte es weltweit gespielt werden, wenn auch nur von sechs Personen gleichzeitig. Bis 1979 erfuhr das Spiel zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen, an denen die Studenten Tim Anderson und Bruce Daniels signifikant beteiligt waren. Im Februar 1979 schloss das Quartett die Arbeiten am Spiel ab und erklärte es für fertig. Der Grund dafür war nicht, dass etwa ein inhaltlicher Abschluss zustande gekommen war, vielmehr hatte das Spiel die maximale vom Großrechner bereitgestellte Speichergröße von einem [[Megabyte]] erreicht, und die Erschaffer konnten schlicht keine weiteren Räume mehr programmieren. Ein kommerzieller Markt für Computerspiele existierte noch nicht; so wurde das Spiel zunächst zwischen Studenten verbreitet. Etwa zur gleichen Zeit wurden, inspiriert durch &amp;#039;&amp;#039;Adventure&amp;#039;&amp;#039;, an verschiedenen Universitäten primär in den Vereinigten Staaten weitere Textadventures entwickelt, die aber bei weitem nicht die Verbreitung und Popularität von &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; erfuhren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nick Montfort |Titel=Twisty Little Passages – An Approach to Interactive Fiction |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge MA |Datum=2003 |ISBN=0-262-13436-5 |Seiten=95}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die meisten Programmierer von &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; 1979 ihr Studium abgeschlossen hatten, gründeten sie im Juni 1979 die Firma [[Infocom]] und portierten das Spiel auf die damals gängigen [[Heimcomputer]]. Dabei wurde wegen der geringeren Disketten- und Speichergrößen der Heimcomputer zunächst nur ein Teil des ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039; portiert; in den beiden Jahren darauf folgten &amp;#039;&amp;#039;Zork II&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zork III&amp;#039;&amp;#039;, die die Geschichte fortführten und inhaltlich zum Teil über das ursprüngliche &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; hinausgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstauflagen der ersten beiden &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Teile wurden durch den [[Publisher]] [[Visicorp|Personal Software]] vertrieben, der zu der Zeit mit dem [[Tabellenkalkulation]]sprogramm &amp;#039;&amp;#039;[[VisiCalc]]&amp;#039;&amp;#039; wirtschaftlichen Erfolg hatte. Die erste veröffentlichte Version war die für [[PDP-11]]-Computer. 1980 oder 1981 wurde das Spiel kurzzeitig in &amp;#039;&amp;#039;Dungeon&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, was nach Intervention des &amp;#039;&amp;#039;[[Dungeons &amp;amp; Dragons|Dungeons-&amp;amp;-Dragons]]&amp;#039;&amp;#039;-Rechteinhabers [[Tactical Studies Rules]] aber wieder rückgängig gemacht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Montfort-100&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nick Montfort |Titel=Twisty Little Passages – An Approach to Interactive Fiction |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge MA |Datum=2003 |ISBN=0-262-13436-5 |Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vermarktung durch Personal Software erfolgte wenig einfühlsam, so wurde &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; mit einem Cover versehen, das nichts mit dem Spielinhalt gemein hatte und bei potenziellen Käufern den Eindruck erweckte, es handle sich um ein [[Actionspiel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hector Briceno und andere | Titel=Down From the Top of Its Game: The Story of Infocom, Inc. | Verlag=MIT Press | Ort=Cambridge | Datum=2000 | ISBN= | Seiten=22 | Online={{Archive.org|infocom-paper-2000-12-15|online abrufbar}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1981 verkaufte Personal Software die &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Vertriebsrechte zurück an Infocom, um sich auf &amp;#039;&amp;#039;VisiCalc&amp;#039;&amp;#039; zu konzentrieren, und Infocom übernahm den Vertrieb seiner Produkte selbst. Ab 1984 war die ursprüngliche Großrechner-Version des Spiels über den [[Internetdienstanbieter]] [[Compuserve]] spielbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Roy Wagner | Titel=The Commodore Key: Adventure Games | Sammelwerk=Computer Gaming World | Band=4 | Nummer=6 | Datum=1984-12 | Seiten=33 | Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infocom entwickelte über die Jahre auch andere [[Textadventure]]s (die &amp;#039;&amp;#039;[[Enchanter]]&amp;#039;&amp;#039;-Trilogie spielt ebenfalls in der &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Welt). Später erschienen noch &amp;#039;&amp;#039;[[Beyond Zork]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Zork Zero]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den meisten anderen Infocom-Spielen sind &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;III&amp;#039;&amp;#039; auch ohne die gedruckten Zusatzmaterialien der Originalverpackungen lösbar. Entsprechend den damaligen Gepflogenheiten waren sie allerdings auch schwieriger. Mittels sogenannter [[Interpreter]] sind sie wie alle Infocom-Spiele nicht nur auf PCs, sondern auf einer großen Zahl von Systemen, von einfachen [[Personal Digital Assistant|PDAs]] über [[Macintosh|Macs]], [[Amiga]]s und [[Unix]]-basierte Systeme bis hin zum Supercomputer spielbar. Eine deutschsprachige Version von &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; wurde von Jeff O’Neill (&amp;#039;&amp;#039;[[Ballyhoo (Computerspiel)|Ballyhoo]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nord and Bert Couldn’t Make Head or Tail of It]]&amp;#039;&amp;#039;) erstellt, wurde aber nie veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;GetLamp.com: {{Internetquelle |url=http://www.getlamp.com/cast/20060718meretzky/FILES/meretzky_eng.html |titel=L’avventura è l’avventura |werk=GetLamp.com |abruf=2017-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende 2025 ist der Quellcode von Zork frei verfügbar und damit [[Open Source]], konkret unter der [[MIT-Lizenz]], welche auch die Modifikation des Quellcodes erlaubt. Die Veröffentlichung erfolgte durch den aktuellen Rechteinhaber [[Microsoft]]. Als Grund gab die Firma an, Lernen und Forschung unterstützen zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;T3n.de: {{Internetquelle |titelerg=(Autor: Marvin Fuhrmann) |url=https://t3n.de/news/45-jahre-nach-release-microsoft-stellt-kult-game-der-80er-als-open-source-bereit-1717971/ |titel=45 Jahre nach Release: Microsoft stellt Kult-Game der 80er als Open Source bereit |datum=2025-11-21 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolger und Derivate ===&lt;br /&gt;
Nach dem Untergang von [[Infocom]] erschien 1993 &amp;#039;&amp;#039;[[Return to Zork]]&amp;#039;&amp;#039;, das als [[Adventure#Grafik-Adventures|Grafik-Adventure]] die &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Serie weiterführen sollte. Die Firma [[Activision]] hatte Infocom übernommen und veröffentlichte 1996 noch das vielbeachtete &amp;#039;&amp;#039;[[Zork Nemesis]]&amp;#039;&amp;#039; und ein Jahr später das nicht mehr so erfolgreiche &amp;#039;&amp;#039;[[Zork: Der Großinquisitor]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Internet tauchte zeitweilig &amp;#039;&amp;#039;Hotel New Zork&amp;#039;&amp;#039; auf der Website von Activision auf – ein Grafikspiel zum Klicken, welches den Spieler zum Kauf von &amp;#039;&amp;#039;Zork Nemesis&amp;#039;&amp;#039; inspirieren sollte. Im Rahmen einer Werbekampagne für &amp;#039;&amp;#039;Zork: Grand Inquisitor&amp;#039;&amp;#039; programmierten die Infocom-Urgesteine Marc Blank (Gründer) und Michael Berlyn (Programmierer) noch das kleine Spiel &amp;#039;&amp;#039;Zork – The Undiscovered Underground&amp;#039;&amp;#039;, welches den Spieler noch einmal im klassischen Textmodus in die Gewölbe des „Great Underground Empire“ entführte. Zusammengefasst wurden 1996 alle &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Teile (bis auf den &amp;#039;&amp;#039;Grand Inquisitor&amp;#039;&amp;#039;) in einer &amp;#039;&amp;#039;Zork Special Edition&amp;#039;&amp;#039;. 2010 wurde &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; als Minispiel in &amp;#039;&amp;#039;[[Call of Duty: Black Ops]]&amp;#039;&amp;#039; integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2009 bis 2011 existierte mit &amp;#039;&amp;#039;Legends of Zork&amp;#039;&amp;#039; ein [[Browsergame]], das von der irischen Firma Jolt Online Gaming für Activision programmiert und gehostet wurde und auf dem &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Universum basierte. Das Spiel finanzierte sich über [[Micropayment|Mikrotransaktionen]], wurde jedoch nach zwei Jahren wegen Erfolglosigkeit eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA erschienen einige Bücher, die in der &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Welt spielten. So schrieb Robin W. Bradley den Roman &amp;#039;&amp;#039;The Lost City of Zork&amp;#039;&amp;#039; und [[George Alec Effinger]] &amp;#039;&amp;#039;The Zork Chronicles&amp;#039;&amp;#039;. [[Steve Meretzky]], der maßgeblich an einigen Infocom-Adventures beteiligt war und später für die Adventure-Firma [[Legend Entertainment]] arbeitete, schrieb vier [[Spielbuch|Spielbücher]]. Dabei hat der Leser einen Text vor sich und kann am Ende jeder Seite entscheiden, auf welcher Seite er weiterlesen möchte. Zwei sogenannte „Infocomics“, interaktive Comics für Heimcomputer, erschienen 1988 unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zork Quest&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zork Quest II&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1985 wurden alleine von &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039; über 250.000 Exemplare verkauft, was es zum bis dahin erfolgreichsten Adventure machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HCSH&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Manfred Kohlen | Titel=Zork | Sammelwerk=Happy Computer Sonderheft 3/85 | Datum= | Nummer= | Seiten=38 | Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1984 hatte Infocom mit &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039; zehn Millionen US-Dollar Umsatz eingefahren, was die Firma zum Platzhirsch der damaligen US-amerikanischen Computerspieleindustrie machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hector Briceno und andere | Titel=Down From the Top of Its Game: The Story of Infocom, Inc. | Verlag=MIT Press | Ort=Cambridge | Datum=2000 | ISBN= | Seiten=4 | Online={{Archive.org|infocom-paper-2000-12-15|online abrufbar}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Fans des Spiels gehörte der Schauspieler [[Robin Williams]], der angeblich eines Nachts einen der Autoren des Spiels anrief, um um Hilfestellung bei Rätseln zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitgenössische Rezensionen ===&lt;br /&gt;
Die deutsche &amp;#039;&amp;#039;[[Happy Computer]]&amp;#039;&amp;#039; wertete 1985, die drei Spiele der &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Reihe gehörten „zu den besten Abenteuerspielen, die es gibt“, obwohl sie „für Softwaremarkt-Verhältnisse uralt“ seien und weder Grafik noch Musik aufwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HCSH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das US-Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Computer Gaming World]]&amp;#039;&amp;#039; stellte die Qualität des Parsers von &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039; sowie dessen Geschwindigkeit heraus und bezeichnete das Spiel als „sein Geld wert für jeden, der sich auch nur vage für Adventures interessiert“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Deirdre Maloy | Titel=Zork | Sammelwerk=Computer Gaming World | Datum=1982-01 | Band=2 | Nummer=1 | Seiten=32 | Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erscheinen von Teil 3 urteilte die &amp;#039;&amp;#039;Computer Gaming World&amp;#039;&amp;#039; 1983, die drei Spiele der &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Trilogie seien unterhaltsame, aufregende Textadventures. Redakteur David Stone kritisierte, dass er im Spiel die volle Punktzahl erreicht habe, ohne auch nur Spuren des in der Anleitung genannten Spielziels entdeckt zu haben. Die drei Einzelspiele würden eine einheitliche Atmosphäre vermitteln, könnten aber dennoch unabhängig voneinander gespielt werden. Man merke dem Spiel an, dass es vom Hersteller über mehrere Jahre hinweg getestet worden sei. Stone lobte neben dem Parser auch die eloquenten Raumbeschreibungen, die ergänzende Grafik unnötig machen und oftmals versteckte Lösungshinweise enthalten würden. Er kritisierte die in sich nicht konsistente Spielwelt, in &amp;#039;&amp;#039;Zork I&amp;#039;&amp;#039; fänden sich beispielsweise ein Fantasy-Troll, eine ägyptische Grabkammer, ein mit Elektrizität betriebener Staudamm und die Tore zum [[Hades]] gleichberechtigt nebeneinander.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=David Stone | Titel=Zork!: An Overview | Sammelwerk=Computer Gaming World | Datum=1983-03 | Band=3 | Nummer=2 | Seiten=18 | Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Micro-Adventurer&amp;#039;&amp;#039;-Magazin zeigte auf, dass die gut geschriebenen und gut visualisierenden Raumbeschreibungen zahlreiche Hinweise für die Lösung der Rätsel enthielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Micro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Retrospektiven ===&lt;br /&gt;
[[File:Video Game Museum in Berlin (45946263521).jpg|thumb|upright|&amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; im [[Computerspielemuseum Berlin]]]]&lt;br /&gt;
[[Graham Nelson]], Erfinder der Programmiersprache [[Inform]] und einer der Väter der modernen [[Interactive Fiction]], bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; in seinem Manifest &amp;#039;&amp;#039;The Craft of the Adventure&amp;#039;&amp;#039; als Imitat von &amp;#039;&amp;#039;Adventure&amp;#039;&amp;#039;, das als Spiel besser funktioniere als das Original, dabei aber weniger Wert auf eine überzeugende Spielumgebung lege. Die wiederkehrenden Bezüge auf die Flathead-Dynastie seien auf Dauer ermüdend, und das Spiel sei im Gegensatz zu späteren Infocom-Spielen fehlerbehaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Graham Nelson |Titel=The Craft of the Adventure |Datum=1995-01 |Seiten=5 |Online=http://mirrors.ibiblio.org/interactive-fiction/info/Craft.Of.Adventure.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nick Montfort, Professor für [[Digitale Medien]] am [[Massachusetts Institute of Technology|MIT]], hebt hervor, dass &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; ein literarisches, spielerisches und informationstechnologisches Artefakt sei und im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;Adventure&amp;#039;&amp;#039; über ein „kraftvolles Narrativ“ verfüge. In der Beschreibung geologischer Gegebenheiten falle &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; aber hinter das Vorbild zurück. Es trete deutlich zutage, dass das Spiel wegen seines Entwicklungsumfeldes wie viele andere Textadventures aus einer männlichen Perspektive geschrieben worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Montfort-100&amp;quot; /&amp;gt; Montfort zeigte auch auf, dass &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; als erstes Adventure unterschiedliche Lösungswege für Rätsel biete; außerdem sei es das erste Adventure, für das (mit &amp;#039;&amp;#039;Zork II&amp;#039;&amp;#039;) eine Fortsetzung veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nick Montfort |Titel=Twisty Little Passages – An Approach to Interactive Fiction |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge |Datum=2003 |ISBN=0-262-13436-5 |Seiten=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Arbeit über [[künstliche Intelligenz]] in Computerspielen legte der Informatik-[[Doktorand]] Phil Goetz 1994 dar, dass der Dieb, einer der NPCs im Spiel, der erste NPC „mit Persönlichkeit“ in der Geschichte der Computerspiele gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Phil Goetz |Titel=Interactive Fiction and Computers |Datum=1994 |Online=https://mud.co.uk/richard/ifan194.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Montfort führt hierzu aus, dass &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; mit der Gestaltung des Diebes als erstes Computerspiel klassische Motive der [[Erzähltheorie]] aufgreife und den Spieler mit einem charakterlich ausgearbeiteten „Schurken“ konfrontiere, den man in der Folge physisch besiegen könne, was dem Spieler ein Gefühl tiefer Befriedigung verschaffe. Dieser Wirkungsprozess gehe zurück auf Theorien des russischen [[Folkloristik|Folkloristen]] [[Wladimir Jakowlewitsch Propp|Wladimir Propp]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nick Montfort |Titel=Twisty Little Passages – An Approach to Interactive Fiction |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge MA |Datum=2003 |ISBN=0-262-13436-5 |Seiten=113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ludohistoriker Jimmy Maher stellte 2011 heraus, dass die gleichberechtigte Arbeit mehrerer Autoren am Spiel zu einem verblüffenden Resultat geführt habe: Dem Team hätten zwar ausgesprochen talentierte Autoren angehört (Lebling schrieb später beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Shogun (Computerspiel)|Shogun]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Spellbreaker]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Starcross]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Suspect (Computerspiel)|Suspect]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[The Lurking Horror]]&amp;#039;&amp;#039;), das Spieldesign wirke in der Folge aber ausufernd, unfokussiert, unüberschaubar und chaotisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAHER&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Suck.com&amp;#039;&amp;#039;, eines der ersten Onlinemagazine, verglich das Spielprinzip von &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; 1997 mit dem Setting des Theaterstücks &amp;#039;&amp;#039;The Actor’s Nightmare&amp;#039;&amp;#039; von [[Christopher Durang]]: So wie der Hauptdarsteller im Schauspiel auf eine Bühne gedrängt und zum Spielen genötigt wird, ohne seine Rolle oder seinen Text zu kennen, und mit Hilfe von Hinweisen der anderen Darsteller und des [[Inspizient (Theater)|Inspizienten]] versucht, den Auftritt irgendwie zu überstehen, so würde der Spieler in &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; in eine Welt geworfen, in der er nicht frei agieren könne, sondern einem ihm unbekannten und nur häppchenweise freigegebenen Skript folgen müsse, um die Handlung zum Ende zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Suck.com: {{Webarchiv |url=http://www.suck.com/daily/97/01/27/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Interactor’s Nightmare&amp;#039;&amp;#039; |wayback=19970617072454}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; in anderen Medien ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; enthielt mehrere inhaltliche Elemente, die als [[Running Gag]] in weiteren Werken Infocoms zitiert wurden und durch Verwendung in anderen Medien Eingang in die Populärkultur fanden. Der [[Grue (Fabelwesen)|Grue]] beispielsweise ist ein fiktives Tier, das im Spiel ausschließlich im Dunkeln vorkommt und sich von Abenteurern ernährt. Es ist an eine Figur aus dem Werk von [[Jack Vance]] angelehnt und dient im Spiel als Begründung, warum der Spieler keine dunklen Räume erforschen kann. Angestoßen durch die Popularität des Spiels wurde der Grue auch in den Infocom-Adventures &amp;#039;&amp;#039;[[Beyond Zork]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Planetfall]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sorcerer (Computerspiel)|Sorcerer]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Spellbreaker]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Starcross]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Suspect (Computerspiel)|Suspect]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Wishbringer]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Zork: The Undiscovered Underground]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in den später von [[Activision]] entwickelten Grafikadventures &amp;#039;&amp;#039;[[Return to Zork]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Zork Nemesis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Zork: Grand Inquisitor]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Außerhalb des Infocom-Universums wurde der Grue 2010 in der Liste „Top 100 Video Game Villains of All Time“ vom US-amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;[[IGN]]&amp;#039;&amp;#039;-Magazin auf Platz 46 gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Listal.org: {{Internetquelle |url=https://www.listal.com/list/top-100-videogame-villains |titel=The Top 100 Videogame Villains |abruf=2019-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Computerspielen &amp;#039;&amp;#039;[[Clicker Heroes]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Don’t Starve]]&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Computerspiel zum Zeichentrickfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der SpongeBob Schwammkopf Film]]&amp;#039;&amp;#039; sind Grues unter Verwendung der von Infocom genutzten Formulierungen Todesursachen für den Spieler. Der [[Nerdcore]]-Rapper [[MC Frontalot]] widmete dem Grue das Lied &amp;#039;&amp;#039;It Is Pitch Dark&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wayne Santos |Titel=The Joke’s On You |Sammelwerk=GameAxis Unwired |Datum=2008-06 |Seiten=66 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Synonym für eine große Zahl wird in &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; die Zahl 69.105 verwendet, die eine mathematische Besonderheit aufweist: 69 im [[Hexadezimalsystem]] entspricht 105 im [[Dezimalsystem]], und 69 im Dezimalsystem entspricht 105 im [[Oktalsystem]]. Um eine große Anzahl von Dingen zu visualisieren, wurde die Zahl 69.105 in diversen weiteren Infocom-Spielen verwendet, außerdem im Adventure &amp;#039;&amp;#039;I-0&amp;#039;&amp;#039; des Schriftstellers [[Adam Cadre]], im Rollenspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Ultima (Computerspielreihe)|Ultima IV: Quest of the Avatar]]&amp;#039;&amp;#039; und im [[Massively Multiplayer Online Role-Playing Game|MMORPG]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kingdom of Loathing]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Spiel &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; selbst ist in einer spielbaren Version als [[Easter Egg]] im [[Ego-Shooter]] &amp;#039;&amp;#039;[[Call of Duty: Black Ops]]&amp;#039;&amp;#039; sowie im Browser des Anonymisierungsnetzwerks &amp;#039;&amp;#039;[[Tor (Netzwerk)|Tor]]&amp;#039;&amp;#039; vorhanden und nimmt im Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Ready Player One (Roman)|Ready Player One]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernest Cline]] eine bedeutende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Welt von &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; spielende Spielbuch &amp;#039;&amp;#039;Malifestro Quest&amp;#039;&amp;#039; war 1995 Objekt einer öffentlichen Kontroverse: Eine US-amerikanische Mutter forderte die Entfernung des auf Kinder ausgerichteten Buchs aus öffentlichen Bibliotheken, da es satanistische Elemente enthalte und Gewalt glorifiziere. Montfort merkte dazu an, dass die Vorwürfe in verstärktem Maße auf &amp;#039;&amp;#039;Zork II&amp;#039;&amp;#039; zuträfen und dass nur das mangelnde Technikverständnis und damit der fehlende Zugang zu Computerspielen das Spiel davor bewahrt hätten, in die Kontroverse einbezogen zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nick Montfort |Titel=Twisty Little Passages – An Approach to Interactive Fiction |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge |Datum=2003 |ISBN=0-262-13436-5 |Seiten=131}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien im &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;-Universum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Computerspiele ===&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039; (1980) von [[Infocom]]&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Zork II&amp;#039;&amp;#039; (1981) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Zork III&amp;#039;&amp;#039; (1982) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Enchanter]]&amp;#039;&amp;#039; (1983) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Sorcerer (Computerspiel)|Sorcerer]]&amp;#039;&amp;#039; (1984) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Wishbringer]]&amp;#039;&amp;#039; (1985) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Spellbreaker]]&amp;#039;&amp;#039; (1985) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Beyond Zork]]&amp;#039;&amp;#039; (1987) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Zork Zero]]&amp;#039;&amp;#039; (1988) von Infocom&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Return to Zork]]&amp;#039;&amp;#039; (1993) von Infocom / [[Activision]]&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Zork Nemesis]]&amp;#039;&amp;#039; (1996) von Activision&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Zork: Der Großinquisitor]]&amp;#039;&amp;#039; (1997) von Activision&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Zork – The Undiscovered Underground&amp;#039;&amp;#039; (1997) von Activision&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Legends of Zork]]&amp;#039;&amp;#039; (2009) von [[Jolt Online Gaming]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielbücher ===&lt;br /&gt;
* 1983: {{Literatur |Titel=The Forces of Krill: Zork No 1 |Verlag=Tor Books |Datum=1983 |ISBN=0-8125-7975-5}}&lt;br /&gt;
* 1983: {{Literatur |Titel=Malifestro Quest: Zork No 2 |Verlag=Tor Books |Datum=1983 |ISBN=0-8125-7980-1}}&lt;br /&gt;
* 1983: {{Literatur |Titel=Cavern of Doom: Zork No 3 |Verlag=Tor Books |Datum=1983 |ISBN=0-8125-7985-2}}&lt;br /&gt;
* 1984: {{Literatur |Titel=Conquest at Quendor: Zork No 4 |Verlag=Tor Books |Datum=1984 |ISBN=0-8125-5989-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* 1990: {{Literatur | Autor=[[George Alec Effinger]] | Titel=The Zork Chronicles | Verlag=Avon Books | Ort=New York | ISBN=0-380-75388-X}}&lt;br /&gt;
* 1991: {{Literatur | Autor=[[Robin Wayne Bailey|Robin W. Bailey]] | Titel=The Lost City of Zork | Verlag=Avon Books | Ort=New York | ISBN=0-380-75389-8}}&lt;br /&gt;
* 1993: {{Literatur | Autor=Robin W. Bailey | Titel=Enchanter | Verlag=Avon Books | Ort=New York | ISBN=0-380-75386-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zork (game franchise)|Zork (Computerspielreihe)}}&lt;br /&gt;
* {{MobyGames|game/zork-the-great-underground-empire|Zork}}&lt;br /&gt;
* [https://ifdb.org/search?searchfor=series:Zork &amp;#039;&amp;#039;Zork&amp;#039;&amp;#039;] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Interactive Fiction Database]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:3DO-Spiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amiga-Spiel]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:TRS-80-Spiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Windows-Spiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias M.</name></author>
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