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	<title>Zopfstil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:07:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zopfstil&amp;diff=611604&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2024-04-01T08:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fertod-Interior07-2013.11.02-11.22.49x.jpg|mini|Schlafzimmer des Fürsten Esterházy, [[Schloss Esterházy (Fertőd)|Schloss Esterházy]], [[Fertőd]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A fertődi Esterházy-kastély egyik terme.jpg|mini|Interieur im Zopfstil auf [[Schloss Esterházy (Fertőd)|Schloss Esterházy]], Fertőd]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zopfstil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der deutschen [[Architektur#Eingrenzung des Begriffs|Baukunst]], aber auch im [[Möbelbau]] und in der [[Raumausstattung]] einen Stil im Übergang zwischen [[Rokoko]] und [[Klassizismus]] in der Zeit um 1760 bis 1790. Er wird gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Zopfzeit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rokokoklassizismus&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Er entspricht in etwa dem Stil &amp;#039;&amp;#039;[[Louis-seize|Louis Seize]]&amp;#039;&amp;#039; in Frankreich, dem [[Josephinischer Stil|Josephinischen Stil]] in Österreich und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Georgianische Architektur|Late Georgian]]&amp;#039;&amp;#039; in England. Trotz mancher stilistischer Ähnlichkeiten ist er vom früheren [[Klassizistischer Barock|klassizistischen Barock]] abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zopfstil ist bereits stark von den neuen klassizistisch-antiken Idealen geprägt, weist jedoch noch stilistische Rudimente des späten [[Barock]] und [[Rokoko]] auf. Im Gegensatz zu dem vom Adel geprägten Barock war das Bürgertum der [[Zeitalter der Aufklärung|Aufklärung]] wesentlich an der Entwicklung dieses sich durch Einfachheit nach antiken Vorbildern auszeichnenden Stils beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Haus Sorgenfrei]]&amp;#039;&amp;#039;, ein 1785 bis 1789 entstandener Herrensitz in der [[Oberlößnitz]]/[[Radebeul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die zunächst abwertend gemeinte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Zopfstil&amp;#039;&amp;#039; wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von den Klassizisten geprägt. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Zopf&amp;#039;&amp;#039; stand synonym für „altmodisch“ oder „abgeschmackt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwds.de/wb/dwb/zopfstil |titel=zopfstil |werk=dwds.de (DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache) |hrsg=Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften |abruf=2024-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Alter Zopf]]&amp;#039;&amp;#039;. Die genaue Herleitung des Ausdrucks &amp;#039;&amp;#039;Zopfstil&amp;#039;&amp;#039; ist nicht ganz geklärt. Möglicherweise wurde der Begriff durch die häufig benutzten zopfförmigen Blattornamente und Blumengirlanden (siehe [[Feston]]) geprägt. [[Heinrich Otte (Pfarrer)|Heinrich Otte]] erklärte 1857 in seinem Wörterbuch der Kunstausdrücke zum „Zopfstyl“, dieser sei „die verderbende Renaissance des 17. und 18. Jahrhunderts, coincidirend mit der Mode der [[Zöpfe|Haarzöpfe]] der Männer.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Otte (Pfarrer)|Heinrich Otte]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisches Wörterbuch zur Erklärung der in den Schriften über mittelalterliche Kunst vorkommenden Kunstausdrücke&amp;#039;&amp;#039;. Weigel, Leipzig 1857, S. 141. ([https://www.google.de/books/edition/Arch%C3%A4ologisches_W%C3%B6rterbuch_zur_Erkl%C3%A4r/1FoTAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;bsq=Haarz%C3%B6pfe Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er meinte die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts getragene Zopfperücke, die bereits vor 1800 unmodern wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Der Übergang zwischen barocker und klassizistisch-aufgeklärter [[Heraldik]] zwischen 1700 und 1800 wird in der heraldischen Literatur in Anlehnung an den „Zopfstil“ als „Zopfheraldik“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heraldik-Wiki|Zopfheraldik}}, abgerufen am 19. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine von [[Ferruccio Busoni]]s vier Bagatellen, Op. 28, heißt &amp;#039;&amp;#039;Aus der Zopfzeit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fertöd Schloss Eszterházy Innen 33.JPG|Schlafzimmer im Zopfstil auf [[Schloss Esterházy (Fertőd)|Schloss Esterházy]], Fertőd&lt;br /&gt;
 Strassburg Pöckstein 1 Schloss Pöckstein Interieur klassizistischer Stuck im Zopfstil 12092015 7380.jpg|Typisches Zopfstil-Ornament, Schloss Pöckstein in [[Straßburg (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
 Schloss Ludwigslust in Ludwigslust IMG 2624.jpg|Kabinett in [[Schloss Ludwigslust]]&lt;br /&gt;
 Heiligenkreuzerhof Durchgang Wien 1010.JPG|Ornamente im Zopfstil am [[Heiligenkreuzerhof (Wien)|Heiligenkreuzerhof]] in [[Wien]]&lt;br /&gt;
 Haus Sorgenfrei 2.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Haus Sorgenfrei&amp;#039;&amp;#039;: Turmaufbau, Details&lt;br /&gt;
 Radebeul Kynast Turmhaus.jpg|[[Kynast (Radebeul)|Kynast]], Turmhaus mit Turmaufbau (Zopfstil)&lt;br /&gt;
 Apsis St Peter u Paul.jpg|[[St. Peter und Paul (Bad Camberg)|Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul]] in [[Bad Camberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karl Koch: &amp;#039;&amp;#039;Was versteht man unter „Zopf“ auf dem Gebiete der Kunst und der höheren Gewerke?&amp;#039;&amp;#039; Kranzbühler, Speyer o.&amp;amp;nbsp;J. (ca. 1880) ([https://gateway-bayern.de/BV014511917 auf gateway-bayern.de])&lt;br /&gt;
* Max Heiden: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Textilkunde aller Zeiten und Völker für Studierende, Fabrikanten, Kaufleute, Sammler und Zeichner der Gewebe, Stickereien, Spitzen, Teppiche und dergl., sowie für Schule und Haus&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1904, Lemma &amp;#039;&amp;#039;Zopfstil&amp;#039;&amp;#039;. ([http://www.kunst-und-kultur.de/index.php?Action=showLexikonEntry&amp;amp;lId=3&amp;amp;eId=304 Abschrift])&lt;br /&gt;
* Carl Zetzsche: &amp;#039;&amp;#039;Zopf und Empire in Mittel- und Norddeutschland: unter Benutzung der im Jahre 1906 unter dem Titel „Zopf und Empire“ veröffentlichten Aufnahmen&amp;#039;&amp;#039;. Baumgärtner, Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* [[Gisela Haase]]: &amp;#039;&amp;#039;Dresdener Möbel des 18. Jahrhunderts: Barock, Rokoko, Zopfstil&amp;#039;&amp;#039;. Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1983, ISBN 3-475-52397-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20200105195755/http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_9818.html Zopfstil]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Das grosse Kunstlexikon von P. W. Hartmann&amp;#039;&amp;#039; (auf beyars.com, im [[Internet Archive]], Memento vom 5. Januar 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4191044-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustil des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustil des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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