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	<title>Zonisamid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zonisamid&amp;diff=1096711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orci: lf</title>
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		<updated>2026-04-13T12:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Zonisamide.svg|200px|Strukturformel von Zonisamid]]&lt;br /&gt;
| Freiname        = Zonisamid&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = 1,2-Benzisoxazol-3-methansulfonamid&lt;br /&gt;
| Summenformel    = C&amp;lt;sub&amp;gt;8&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;8&amp;lt;/sub&amp;gt;N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
| CAS             = * {{CASRN|68291-97-4}}&lt;br /&gt;
* {{CASRN|68291-98-5|Q72516992}} ([[Natriumsalz]])&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 614-395-8&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.118.526&lt;br /&gt;
| PubChem         = 5734&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = 5532&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|N03|AX15}}&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB00909&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = [[Antikonvulsivum]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = &lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 212,2 [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| pKs             = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|SIGMA|Z2001|Name=Zonisamide sodium salt|Abruf=2011-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = Natriumsalz&amp;lt;br /&amp;gt;{{GHS-Piktogramme-klein|07}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = Achtung&lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|302}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zonisamid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Arzneistoff]] aus der Gruppe der [[Antikonvulsivum|Antikonvulsiva]], der in der Zusatzbehandlung von [[Epilepsie#Fokale Anfälle|fokalen epileptischen Krampfanfällen]] eingesetzt wird. Zonisamid wirkt über die Absenkung der Erregbarkeit von [[Nervenzelle]]n. Als wirksamer Bestandteil eines Arzneimittel wurde Zonisamid erstmals 1989 durch [[ Dainippon Sumitomo Pharma|Dainippon]] in Japan unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Excegran&amp;#039;&amp;#039; in den Handel gebracht. Seit 2005 wird Zonisamid auch in der [[Europäische Union|EU]] sowie in der [[Schweiz]] unter dem Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Zonegran&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sup&amp;gt;®&amp;lt;/sup&amp;gt; vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Angaben ==&lt;br /&gt;
=== Zugelassene Anwendungsgebiete ===&lt;br /&gt;
Zonisamid ist als Zusatztherapie für die Behandlung erwachsener Patienten mit partiellen (fokalen) [[Krampfanfall|Krampfanfällen]] mit oder ohne sekundäre Generalisierung in der EU und der Schweiz zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/000577/human_med_001183.jsp&amp;amp;mid=WC0b01ac058001d124 |hrsg=Europäische Arzneimittelagentur |titel=Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht Zonegran (EPAR) |zugriff=2016-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Art und Dauer der Anwendung ===&lt;br /&gt;
Entsprechend der Zulassung kann Zonisamid nur zusätzlich zu einer schon bestehenden Behandlung mit anderen Antikonvulsiva angewendet werden. Das Medikament wird oral aufgenommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Gegenanzeigen (Kontraindikationen) ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Besondere Patientengruppen (Diabetiker, Nierenkranke) ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen) ===&lt;br /&gt;
Am häufigsten treten psychische Nebenwirkungen auf (Erregbarkeit, Reizbarkeit, [[Verworrenheit]], [[Depression]]). Weiterhin kommt es zu Erkrankungen des Nervensystems ([[Ataxie]], Schwindel, Gedächtnisbeeinträchtigung, Schläfrigkeit), [[Diplopie]] und [[Appetitlosigkeit|Anorexie]]. Zu den schwerwiegendsten beobachteten Nebenwirkungen zählten: allergische Reaktionen, Anfälle, malignes neuroleptisches Syndrom, [[Rhabdomyolyse]] und [[Nierenstein]]e. Die sehr häufigen psychiatrischen und neurologischen Nebenwirkungen dürften den Einsatz von Zonisamid erschweren. Das häufige Vorkommen von allergischen Reaktionen und gelegentliche Auftreten von Nierensteinen steht mit den stofflichen Eigenschaften von Zonisamid in Verbindung (Sulfonamid, Carboanhydrasehemmer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsmechanismus ==&lt;br /&gt;
Der Wirkungsmechanismus von Zonisamid ist nicht vollständig geklärt. Es scheint auf spannungsabhängige [[Natriumkanal|Natrium-]] und [[Calciumkanal|Calciumkanäle]] zu wirken und damit die synchronisierte Entladung von [[Nervenzelle]]n zu unterbrechen, wodurch die Verbreitung von Krampfentladungen reduziert wird. Zonisamid ist auch ein [[Carboanhydrasehemmer]]. Carboanhydrasehemmer führen zu einer Übersäuerung des Gewebes und reduzieren so auch die Erregbarkeit von Nervenzellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Aufnahme und Verteilung im Körper (Pharmakokinetik) ===&lt;br /&gt;
==== Bioverfügbarkeit ====&lt;br /&gt;
[[Resorption]], [[First-Pass-Effekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Metabolismus ====&lt;br /&gt;
Aktive Metaboliten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Toxikologie ====&lt;br /&gt;
Symptome der Überdosierung? Spezifisches Antidot bekannt?&lt;br /&gt;
LD50 (Spezie), Mechanismen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Informationen ==&lt;br /&gt;
Zonisamid ist ein [[1,2-Benzoxazol|Benz[&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;]isoxazol]]-Derivat und [[Sulfonsäureamide|Sulfonamid]]. Es weist kaum chemische Ähnlichkeiten mit anderen gebräuchlichen Antikonvulsiva auf, enthält aber wie [[Topiramat]] oder [[Sultiam]] eine Sulfonamidgruppe. Weitergehende strukturelle Ähnlichkeiten bestehen mit Benzisoxazolderivaten wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Neuroleptikum]] [[Risperidon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Zonisamid wurde in den 1970er Jahren bei [[Dainippon]] synthetisiert und charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Masuda, Y. Utsui, Y. Shiraishi u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Relationships between plasma concentrations of diphenylhydantoin, phenobarbital, carbamazepine, and 3-sulfamoylmethyl-1,2-benzisoxazole (AD-810), a new anticonvulsant agent, and their anticonvulsant or neurotoxic effects in experimental animals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Epilepsia.&amp;#039;&amp;#039; 20, 1979, S. 623–633. PMID 115675.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[klinische Entwicklung]] wurde zunächst in Zusammenarbeit zwischen Dainippon und [[Parke-Davis]] (heute Teil von [[Pfizer]]) begonnen und führte 1989 zur Zulassung von Zonisamid in [[Japan]] (&amp;#039;&amp;#039;Excegran&amp;#039;&amp;#039;). Parke-Davis schied bereits 1987 aus der Zusammenarbeit aus. Hauptgrund für den Ausstieg von Parke-Davis war das häufige Auftreten von [[Nierenstein]]en. Dainippon führte die Entwicklung außerhalb Japans weiter und verkaufte 1997 die Rechte außerhalb Japans an Athena Neuroscience (heute Teil der [[Elan Corporation]]). Ein 1997 gestellter Zulassungsantrag in Europa wurde 1998 von Athena aufgrund von Mängeln in den Zulassungsunterlagen zurückgezogen. Im Jahre 2000 erfolgte die Zulassung in den [[USA]]. Élan übertrug 2004 die Rechte für [[Europa]] und die USA an [[Eisai (Unternehmen)|Eisai]]. Die Zulassung in Europa erfolgte dann 2005, 16 Jahre nach der Erstzulassung in Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studien ==&lt;br /&gt;
Die europäische Zulassung beruht auf vier [[Randomisierte, kontrollierte Studie|doppelblinden plazebokontrollierten Studien]] an etwa 500 Patienten, die Zonisamid über eine Dauer von bis zu 24 Wochen in ein- oder zweimal täglicher Gabe erhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;M. J. Brodie, R. Duncan, H. Vespignani u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Dose-dependent safety and efficacy of zonisamide: a randomized, double-blind, placebo-controlled study in patients with refractory partial seizures.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Epilepsia.&amp;#039;&amp;#039; 46, 2005, S. 31–41. PMID 15660766.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Studien zeigen, dass mit einer anhaltenden Wirksamkeit bei [[Dosis|Dosierungen]] von 300 bis 500&amp;amp;nbsp;mg/Tag gerechnet werden kann. Weitere fünf [[Offene Studie|offene Studien]] an etwa 700 Personen über einen Zeitraum von sieben Jahren belegen die langfristige Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller hat sich gegenüber der europäischen Zulassungsbehörde zur weiteren Untersuchung der [[Neurologie|neurologischen]] Wirkungen bei älteren Patienten sowie zu einem Entwicklungsprogramm für Kinder und Jugendliche verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://clinicaltrials.gov/search/intervention=zonisamide Einträge im NIH-Studienregister]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isoxazol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benzazol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sulfonamid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikonvulsivum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carboanhydrasehemmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synthetische psychotrope Substanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotroper Wirkstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orci</name></author>
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