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	<title>Zonenkatalog - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zonenkatalog&amp;diff=1379353&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zonenkatalog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein methodisches System der [[Astronomie|astronomischen]] [[Vermessung]], bei dem der Himmel systematisch in [[Deklination (Astronomie)|Deklinationszonen]] unterteilt und durch internationale Kooperation verschiedener [[Sternwarte]]n erfasst wird. Diese spezielle Form der [[Sternkarte|Himmelskartierung]] basiert auf dem Grundprinzip, dass jede Sternwarte aufgrund ihrer geografischen Lage nur bestimmte Himmelsbereiche mit optimaler Präzision beobachten kann. Die Methodik der Zonenkatalogisierung entwickelte sich als fundamentale [[Astrometrie|astrometrische Technik]], die von [[Caroline Herschel]]s erstem [[Nebel (Astronomie)|Nebel]]- und [[Sternhaufen]]katalog bis zu den großen internationalen [[Durchmusterung|Himmelsdurchmusterungen]] des 19. und 20. Jahrhunderts reichte und entscheidend zur Entwicklung der modernen Positionsastronomie beitrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Grundkonzept ==&lt;br /&gt;
Ein Zonenkatalog ist ein [[Astronomie|astronomischer]] [[Sternkatalog]], der systematisch auf die Himmelsstreifen begrenzter [[Deklination (Astronomie)|Deklination]] – sogenannte Beobachtungs- oder Zonenränder – fokussiert und entweder ausschließlich diese Abschnitte erfasst oder aus separaten, jeweils in sich vollständigen Zonenlisten zu einem Gesamtverzeichnis zusammengefügt wird. Das Grundprinzip beruht darauf, dass jede [[Sternwarte]] infolge ihrer [[Geographische Breite|geographischen Breite]] nur jene Objekte besonders günstig messen kann, die bei ihrer [[Kulmination (Astronomie)|Kulmination]] ausreichend hoch über dem [[Horizont]] stehen; daher werden präzise Positionsangaben für einen vollständigen Himmelskatalog dezentral in sich überlappenden Deklinationszonen gewonnen und anschließend durch gemeinsame Vergleichs- oder [[Fundamentalstern]]e über die Zonenränder hinweg in ein einheitliches [[Koordinatensystem]] transformiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podobed&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;martynov&amp;quot; /&amp;gt; [[Astrometrie|Astrometrische]] Vermessungen solcher Zonen erfolgen bevorzugt mit [[Meridian (Geographie)|Meridiangeräten]] oder modernen CCD-Transit-[[Teleskop]]en, die den Himmel in schmalen, konstanten Deklinationsstreifen abscannen und so eine homogene [[Aufzeichnungsdichte|Datendichte]] entlang des kleinen Kreises erzeugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mcgraw&amp;quot; /&amp;gt; In groß angelegten Projekten werden die erfassten Objekte innerhalb jeder Zone weiter nach [[Rektaszension]] sortiert; in neueren Katalogen wie &amp;#039;&amp;#039;PPM-Extended&amp;#039;&amp;#039; ist der gesamte [[Datensatz]] dafür standardisiert in fest definierte Deklinationsbänder von beispielsweise 7,5° Breite gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roser&amp;quot; /&amp;gt; Somit stellt der Zonenkatalog ein strukturiertes Fundament für hochgenaue [[Ortsbestimmung|Positions-]] und Bewegungsbestimmungen dar, indem er [[Astronomisches Objekt|Himmelsobjekte]] zonenweise erfasst und über überlappende [[Anschlussstern|Referenzsterne]] zu einem kohärenten stellar-[[Netz (Geodäsie)|geodätischen Netz]] verknüpft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;petrov&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der erste Zonenkatalog in der [[Geschichte der Astronomie]] wurde von [[Caroline Herschel]] erstellt und umfasste die [[Sternhaufen]]- und [[Nebel (Astronomie)|Nebel]]-Beobachtungen ihres Bruders [[Wilhelm Herschel]]. Nach Wilhelm Herschels Tod 1822 kehrte Caroline in ihre Geburtsstadt [[Hannover]] zurück und ordnete dort den gesamten wissenschaftlichen Nachlass ihres Bruders.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herschel&amp;quot; /&amp;gt; Sie kategorisierte die Aufzeichnungen der gemeinsamen Beobachtungen im Hinblick auf Rektaszension und [[Vertikalwinkel|Zenitdistanz]] und erstellte den sogenannten „Zonenkatalog“ mit reduzierten Beobachtungen der von ihrem Bruder entdeckten Sternhaufen und Nebel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bp&amp;quot; /&amp;gt; Dieser &amp;#039;&amp;#039;Zone Catalogue of all the nebulae and clusters of Stars observed by her brother&amp;#039;&amp;#039; blieb unveröffentlicht, brachte Caroline Herschel jedoch 1828 die goldene Medaille der [[Royal Astronomical Society]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;herschel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;steinicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ersten Zonenkatalog folgten Einzelarbeiten verschiedener [[Astronom]]en wie [[Friedrich Wilhelm Bessel]] und [[Friedrich Georg Wilhelm Struve]]. Bessel, der ab 1810 als Professor für Astronomie an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] tätig war, entwickelte grundlegende Beobachtungstechniken für die [[Astrometrie|Positionsastronomie]] und schlug 1820 der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Berliner Akademie der Wissenschaften]] eine [[Durchmusterung|Sterndurchmusterung]] des nördlichen Himmels vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;amtage&amp;quot; /&amp;gt; In einem jahrelangen Durchmusterungsprogramm sammelte er Positionsdaten von 75.000 Sternen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;humboldt&amp;quot; /&amp;gt; wodurch er die Grundlagen für systematische Zonenkataloge schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellte eine bedeutende Grundlage für die [[Bonner Durchmusterung]] dar, die [[Friedrich Wilhelm August Argelander]] zwischen 1852 und 1859 mit seinen Assistenten [[Eduard Schönfeld (Astronom)|Eduard Schönfeld]] und [[Adalbert Krueger]] durchführte. Diese systematische Durchmusterung erfasste 324.198 Sterne im Deklinationsbereich zwischen 90° und −2° bis zur Größe 9,5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;giesen&amp;quot; /&amp;gt; Das Verfahren erfolgte durch Zonenmessungen, bei denen das Teleskop entlang der mittleren Deklination jeder Zone driftete und die Positionen und Helligkeiten der das Transitfeld kreuzenden Sterne aufgezeichnet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roman&amp;quot; /&amp;gt; Eduard Schönfeld erweiterte die Bonner Durchmusterung zwischen 1875 und 1881 um den südlichen Teil der von [[Bonn]] aus sichtbaren Sterne und erfasste zusätzlich 133.659 Sterne im Deklinationsbereich zwischen −2° und −22°.&amp;lt;ref name=&amp;quot;charlier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1867 initiierte die [[Astronomische Gesellschaft]] unter der Leitung von Friedrich Wilhelm Argelander den nach ihr benannten [[Sternkatalog|Astronomische Gesellschaft Katalog]] (AGK). Die Arbeit wurde ab 1868 als internationales Kooperationsprojekt verschiedener [[Sternwarte]]n in einem „Zonenunternehmen der Astronomischen Gesellschaft“ durchgeführt. Zwölf Sternwarten verschiedener Länder beteiligten sich an diesem ersten AGK und vermaßen mehr als 100.000 [[Sternörter]], die zwischen 1890 und 1924 als 15-bändiges Werk veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmeidler&amp;quot; /&amp;gt; Das Zonensystem wurde dabei folgendermaßen aufgeteilt: von 80° bis 75° Kazan, von 75° bis 70° Dorpat, von 70° bis 65° Christiania, von 65° bis 55° Helsingfors und Gotha, von 55° bis 50° Cambridge Massachusetts, von 50° bis 40° Bonn, von 40° bis 35° Lund, von 35° bis 30° Leiden, von 30° bis 25° Cambridge England, von 25° bis 15° Berlin, von 15° bis 5° Leipzig, von 5° bis 1° Albany und von 1° bis −2° Nikolaiev.&amp;lt;ref name=&amp;quot;safford&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren begann die Neubeobachtung des AGK-Katalogs, die zum [[AGK2]] führte. Dieser wurde als Gemeinschaftsprojekt der Sternwarten Hamburg, Bonn und Pulkowo beschlossen und verwendete erstmals fotografische Aufnahme- und Messtechnik mit speziellen Weitwinkelkameras ([[Astrograf]]en). Der AGK2 umfasste über 200.000 Sterne bis herab zur 9. bis 10. Größenklasse mit Positionsgenauigkeiten besser als 1″.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmeidler&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1953 wurde der [[AGK3]] entwickelt und 1975 veröffentlicht, der 183.145 Sterne nördlich der Deklination −2° mit mittleren Positionsfehlern von ±0,13″ und mittleren Eigenbewegungsfehlern von ±0,009″/Jahr enthielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;warren&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende südliche Ergänzung der nördlichen Zonenkataloge bildete die [[Córdoba-Durchmusterung]], die zwischen 1892 und 1914 an der Sternwarte Córdoba in [[Argentinien]] durchgeführt wurde und etwa 578.000 weitere Sterne bis zum [[Himmelspol|Himmelssüdpol]] umfasste. Diese argentinische Durchmusterung ergänzte die Bonner Durchmusterung und schuf zusammen mit ihr einen systematischen Katalog von über einer Million Sternen bis knapp zehnter Größe, der die letzte große mittels visueller Beobachtung erstellte Auflistung aus der Zeit vor der fotografischen Himmelskartographierung darstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thome&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung der [[Astrofotografie]], die den Sternhimmel nicht mehr nach Deklinationszonen überdeckte, sondern mittels überlappender [[Fotoplatte]]n erfasste, erübrigte sich der traditionelle Einsatz von Zonenkatalogen. Dennoch wurden auch spätere [[Sternatlas|Sternatlanten]] und -kataloge wie der AGK2 und AGK3 aus Zonendaten erstellt, auch wenn sie nur selten noch als Zonenkataloge bezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Methodik ==&lt;br /&gt;
Die astrometrischen Zonenkataloge repräsentieren eine fundamentale Methodik zur systematischen Himmelsvermessung, die durch die geographische Aufteilung der [[Himmelskugel|Himmelssphäre]] in Deklinationszonen charakterisiert ist. Diese Methodik entstand aus der physikalischen Notwendigkeit, dass einzelne Sternwarten nur begrenzte Himmelsbereiche mit optimaler Präzision beobachten können, insbesondere jene Regionen, die bei ihrer Kulmination Höhenwinkel von mindestens 45° erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Grundlage der Zonenmethodik basiert auf dem Prinzip der meridionalen Durchmusterung, bei dem die Sternwarte systematisch ihre zugewiesene Deklinationszone abdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;giesen&amp;quot; /&amp;gt; Die Beobachtungen erfolgen durch [[Meridiankreis]]e oder ähnliche Instrumente, die nur in Nord-Süd-Richtung beweglich sind und die Transitzeiten der Sterne durch den Meridian messen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hog&amp;quot; /&amp;gt; Bei diesem Verfahren werden die Sterne registriert, während das Teleskop entlang der mittleren Deklination jeder Zone driftet und die Positionen sowie Helligkeiten der das Transitfeld kreuzenden Sterne aufnimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die praktische Durchführung der Zonenkatalogisierung erfordert eine präzise Koordination zwischen verschiedenen [[Observatorium|Observatorien]], wie sie beispielsweise bei der Bonner Durchmusterung und der Córdoba-Durchmusterung realisiert wurde. Jede Sternwarte erhält dabei eine spezifische Deklinationszone zugeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;giesen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;thome&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fotografische Umsetzung der Zonenmethodik manifestierte sich im internationalen [[Carte du Ciel|Carte-du-Ciel-Projekt]], das 1887 initiiert wurde und eine systematische fotografische Kartierung des gesamten Himmels anstrebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-3&amp;quot; /&amp;gt; Bei diesem Projekt wurde jeder der 18 teilnehmenden Sternwarten eine spezifische Deklinationszone zwischen bestimmten Koordinatenbereichen zugewiesen, wobei standardisierte Astrographen mit 33 cm Öffnung und 3438 mm Brennweite verwendet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moreno&amp;quot; /&amp;gt; Die Platten wurden systematisch mit überlappender Abdeckung aufgenommen, wobei Platten entlang ungerader Deklinationen dreifach belichtet wurden, um ein charakteristisches triangulares Sternbildmuster zu erzeugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rapaport&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muinoz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die messtechnische Verarbeitung der Zonenkataloge erfolgt durch verschiedene Reduktionsverfahren, die systematische Instrumentenfehler korrigieren müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kuimov&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwan&amp;quot; /&amp;gt; Bei fotografischen Platten wird zunächst das [[Réseaugitter]] als primäres Koordinatensystem etabliert, gefolgt von der Bestimmung der Plattenkoeffizienten durch Anpassung an Referenzsterne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rapaport&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muinoz&amp;quot; /&amp;gt; Die astrometrische Reduktion verwendet typischerweise die Block-Adjustment-Technik, die sowohl überlappende Sterne zwischen verschiedenen Platten als auch externe Referenzkataloge nutzt. Systematische Felddistortionen werden durch [[Iteration|iterative Verfahren]] mittels residualbasierter Korrekturmasken eliminiert, die für alle Platten einer Zone gemeinsam bestimmt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-7&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rapaport&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualitätssicherung der Zonenkataloge erfordert die Berücksichtigung verschiedener Fehlerquellen, darunter systematische Instrumentenfehler, atmosphärische [[Refraktionsanomalie]]n und katalogsystembedingte Verzerrungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwan&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;land&amp;quot; /&amp;gt; Besondere Herausforderungen entstehen durch die unterschiedlichen Epochen der Beobachtungen und die Notwendigkeit, verschiedene Zonen zu einem homogenen Gesamtsystem zu vereinigen. Dies geschieht durch die Verwendung von Fundamentalsternen und Anschlusssternen in den Überlappungsgebieten zwischen benachbarten Zonen, die als gemeinsame Referenzpunkte fungieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schodlbauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne [[Digitalisierung]] historischer Zonenkataloge erfolgt mittels spezieller Scantechniken, wobei kommerzielle [[Flachbettscanner]] mit entsprechenden Korrekturverfahren für Verzerrungen eingesetzt werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-7&amp;quot; /&amp;gt; Die dabei entstehenden systematischen Scannerverzerrungen werden durch mehrfache Abtastung in verschiedenen Orientierungen und anschließende mathematische Modellierung kompensiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muinoz&amp;quot; /&amp;gt; Die resultierenden digitalen Positionsmessungen erreichen interne Präzisionen von etwa 0,2 Bogensekunden, wobei die Genauigkeit der Eigenbewegungsbestimmung bei etwa 2 Millibogensekunden pro Jahr liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sternörter]]&lt;br /&gt;
* [[Sterndurchgang]], [[Durchgangsinstrument]]&lt;br /&gt;
* [[Klaffung]], [[Passpunkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Star catalog|Sammelwerk=Collins internet-linked dictionary of Astronomy|Auflage=5|Verlag=HarperCollins|Ort=Glasgow|Datum=2006|ISBN=0-00-722092-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Star catalog|Sammelwerk=The Great Soviet Encyclopedia|Auflage=3|Verlag=Macmillan|Ort=New York|Datum=1979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;amtage&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://amtage.de/stadtgeschichte-minden/astronom-friedrich-wilhelm-bessel-minden/|titel=Astronom Friedrich Wilhelm Bessel und Minden|hrsg=Petra &amp;amp; [[Hans-Jürgen Amtage]]|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://beam.uni-halle.de/files/2023/06/Caroline_Herschel_de.pdf|titel=Caroline Lucretia Herschel (1750 – 1848)|hrsg=Beyond Amphiphilicity|datum=2023|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;charlier&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Carl Charlier|Carl Vilhelm Ludvig Charlier]]|Titel=Lectures on Stellar Statistics|Verlag=Scientia|Ort=Lund|Datum=1921|Online=https://www.gutenberg.org/files/22157/22157-h/22157-h.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;giesen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.jgiesen.de/astro/argelander/|titel=Bonner Durchmusterung (F. W. A. Argelander, 1859–62)|hrsg=Jürgen Giesen|datum=2023-10-07|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;herschel&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|8|698|699|Herschel, Caroline Lucretia|Julius Dick|119506610}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hog&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/2402/2402.10996.pdf|autor=Erik Høg|titel=A review of 70 years with astrometry: From meridian circles to Gaia and beyond|hrsg=Astrophysics and Space Science|datum=2024-02-19|abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.physik.uni-hamburg.de/en/hs/outreach/tour/06-meridian.html|titel=The Meridian Circle|hrsg=University of Hamburg|datum=2023-04-17|abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;humboldt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Alexander von Humboldt]]|Titel=Cosmos: A Sketch Of A Physical Description Of The Universe|Band=3|Verlag=Bohn|Ort=London|Datum=1851}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kuimov&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Κ. V. Kuimov|Titel=Completion of the “Carte du Ciel” Astrographic Catalogue Project of the Sternberg Astronomical Institute|Sammelwerk=Baltic Astronomy|Band=Jg. 6|Ort=Vilnius|Datum=1997|Seiten=290–295|DOI=10.1515/astro-1997-0228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;land&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gustav Land|Titel=Systematic errors in astrometric photographs|Sammelwerk=The Astronomical Journal|Band=Jg. 51|Ort=London|Datum=1944|Seiten=25 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;martynov&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dmitrij J. Martynov|Titel=Курс практической астрофизики|Auflage=2|Ort=Moskau|Datum=1967}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mcgraw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://amostech.com/TechnicalPapers/2006/Telescope/McGraw.pdf|autor=John T. McGraw et al.|titel=The Quest for Precision Ground-Based Astronomy: The CCD/Transit Instrument with Innovative Instrumentation (CTI-II)|hrsg=Maui Economic Development Board|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;moreno&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Marco Arturo Moreno Corral, William J. Schuster|Titel=The Mexican Astrographic Catalogue And Carte Du Ciel Project|Sammelwerk=Journal of Astronomical History and Heritage|Band=Jg. 23|Nummer=3|Ort=Wembley|Datum=2020|Seiten=601–613|DOI=10.3724/SP.J.1440-2807.2020.03.08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;muinoz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.astroplate.cz/wp-content/uploads/2014/01/comu_praga.pdf|autor=José L. Muiñoz|titel=Present status of the ”Carte du Ciel” and ”Astrographic Catalogue” glass plates of the Real Instituto y Observatorio de la Armada|hrsg=Astroplate|datum=2014|abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;petrov&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://arxiv.org/html/2410.11794v2|autor=Leonid Y. Petrov, Yuri Y. Kovalev|titel=The Radio Fundamental Catalogue. I. Astrometry|datum=2025|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;podobed&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wladmimir W. Podobed|Titel=Фундаментальная астрометрия: Установление фундаментальной системы небесных координат|Auflage=2|Ort=Moskau|Datum=1968}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rapaport&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=M. Rapaport et al.|Titel=The CdC2000 Bordeaux Carte du Ciel catalogue (+11° ≤ δ ≤ +18°)|Sammelwerk=Astronomy &amp;amp; Astrophysics|Band=449|Ort=Les Ulis|Datum=2006|Seiten=435–442|DOI=10.1051/0004-6361:20054204}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;roman&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://asc.rssi.ru/mdb/stars/1/1122.htm|autor=[[Nancy Roman|Nancy G. Roman]]|titel=I/122 Bonner Durchmusterung (Argelander 1859–62)|hrsg=NSSDC/ADC|datum=1994-11-12|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;roser&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Siegfried Röser et al.|Titel=PPM-Extended (PPMX) – a catalogue of positions and proper motions|Sammelwerk=Astronomy &amp;amp; Astrophysics|Band=488|Ort=Les Ulis|Datum=2008|Seiten=401–408|DOI=10.1051/0004-6361:200809775}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;safford&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ams.org/journals/bull/1891-01-02/S0002-9904-1891-00019-X/S0002-9904-1891-00019-X.pdf|autor=[[Truman Henry Safford]]|titel=Catalogue Of The Astronomische Gesellschaft|hrsg=American Mathematical Society|datum=1891|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmeidler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Felix Schmeidler]]|Titel=Die Geschichte der Astronomischen Gesellschaft|Ort=Hamburg|Datum=1988|Seiten=42 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schodlbauer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Albert Schödlbauer]]|Titel=Geodätische Astronomie|Verlag=de Gruyter|Ort=Berlin|Datum=2000|Seiten=562 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwan&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=H. Schwan|Titel=Systematic relations between the HIPPARCOS catalogue and major (fundamental) catalogues of the 20th century (Paper I)|Sammelwerk=Astronomy &amp;amp; Astrophysics|Band=373|Ort=Les Ulis|Datum=2001|Seiten=1099–1109|DOI=10.1051/0004-6361:20010941}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;steinicke&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.klima-luft.de/steinicke/ngcic/Expl_Hist_ZC.htm|titel=&amp;quot;Historic ZC&amp;quot; – Explanation|hrsg=Wolfgang Steinicke|datum=2021-04-13|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;thome&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://cdsarc.u-strasbg.fr/cgi-bin/qcat?I/114|autor=[[John Macon Thome]]|titel=Cordoba Durchmusterung (1932)|hrsg=VizieR|datum=1996-02-23|abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Belen Vicente et al.|Titel=Astrometry with Carte du Ciel plates, San Fernando zone|Sammelwerk=Astronomy &amp;amp; Astrophysics|Band=471|Ort=Les Ulis|Datum=2007|Seiten=1077–1089|DOI=10.1051/0004-6361:20066843}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;vicente-7&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Belen Vicente et al.|Titel=Astrometry with Carte du Ciel plates, San Fernando zone: II. CdC-SF: a precise proper motion catalogue|Sammelwerk=Astronomy &amp;amp; Astrophysics|Band=509|Nummer=A62|Ort=Les Ulis|Datum=2010|DOI=10.1051/0004-6361/200912857}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;warren&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wayne H. Warren Jr.|Titel=Documentation for the Machine-Readable Version of the AGK3 Star Catalogue of positions and Proper Motions North of -2.5° Declination|Ort=Greenbelt|Datum=1984}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternkatalog]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrometrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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