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	<title>Zollamt Rotersand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-03-14T08:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; -SEO&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BHV Rotersand 1.jpg|mini|hochkant|Zollamt aus Richtung Rickmersstraße]][[Datei:VGB-Gleislage-1952-12-31.pdf|mini|hochkant|VGB-Gleislage (31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1952)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zollamt Rotersand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Lehe (Bremerhaven)]] steht an der Franziusstraße 1, am Ende der [[Rickmersstraße]] und der [[Bürgermeister-Smidt-Straße (Bremerhaven)|Bürgermeister-Smidt-Straße]] (der früheren Kaiserstraße). Es war die Haupteinfahrt zum Kaiserhafen und zum Nordhafen. Der [[Güterverkehr]] wird heute über [[Speckenbüttel]] geleitet. Benannt ist das Amt nach dem Leuchtturm [[Roter Sand]]. Die städtische Straßenbahn fuhr am Amt eine eingleisige Kurve von der Rickmersstraße in die Bürger (siehe nebenstehenden Gleisplan).&lt;br /&gt;
&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Bauwerk wurde 2009 unter [[Bremer Denkmale|Bremer Denkmalschutz]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|3025|Denkmaldatenbank des LfD Bremen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BHV Rotersand 3.jpg|mini|hochkant|Reichsadler (1936)]]&lt;br /&gt;
Von 1935 bis 1936 wurde das [[Zoll (Behörde)|Zollamt]] Rotersand gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;nach Harry Gabcke schon 1934&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund waren die [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele]] in Berlin, zu denen viele ausländische Gäste per Schiff erwartet wurden. „Das Tor zur Welt“, wie Bremerhaven auch genannt wurde, war schon zuvor für Millionen Menschen vor der Auswanderung nach Amerika die letzte Station in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige, repräsentative, rotsteinsichtige Gebäude am Eingang zum Zollbezirk der damaligen Kaiserhäfen, hatte eine große Schalterhalle im Inneren. Ein Wandgemälde zeigte die Stadtsilhouette von [[Bremen]]. Auch die modernen Einbauten aus jüngerer Zeit bewahren den ursprünglichen Gesamteindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur ist typisch für die Bauten in Hafenstädten der 1920er und 1930er Jahre. Das Zollamt Rotersand als Funktionsbau zeigt eine Reihe von modernen Gestaltungsmerkmalen der [[Zwischenkriegszeit]]. Modern und zeitgemäß ist die halbrunde Ausbildung eines Erkers an der Ecke zur [[Rickmersstraße]] oder die Zusammenfassung der Obergeschossfenster zur Franziusstraße durch eine horizontale Gliederung der Ausmauerung des [[Mauerwerk#Verblendmauerwerk|Verblendmauerwerks]]. Das Gebäude ist mit einem damals üblichen, konservativen [[Walmdach]] versehen worden. Am Eingang von der Hafenseite zur Schalterhalle befindet sich an der Ecke die [[Keramik]] eines rechts blickenden [[Reichsadler#Reichsadler in der Zeit des Nationalsozialismus|Reichsadlers]] mit der Jahreszahl 1936. 2010 wurde der äußere Bereich der Zollabfertigung wegen häufiger Staus umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zollanschluss ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bremer Häfen}}&lt;br /&gt;
Bremerhaven war wie Bremen nach der Gründung 1827 als unabhängiger Staat vom Zoll verschont. Die Unterweser war Zollausland. Auch nach dem 1833 gegründeten [[Deutscher Zollverein|Deutschen Zollverein]]  des  [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] bildeten die Städte Hamburg und Bremen sowie Bremerhaven und [[Geestemünde]] ein [[Zollausschlussgebiet]]. Erst 1888 wurden diese Bereiche durch ein Reichsgesetz an das Zollinland des [[Deutsches Kaiserreich|Reiches]] angeschlossen. Der vier Meter hohe Bretterzaun zwischen Bremerhaven und [[Lehe (Bremerhaven)|Lehe]] verschwand. Die Bremerhavener Häfen blieben weiterhin als Freihafengebiet Zollausland mit einer überwachten [[Zollgrenze]] und [[Zollamt|Zollämtern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harry Gabcke]], Renate Gabcke, Herbert Körtge und Manfred Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Bremerhaven in zwei Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;; Band I bis III von 1827 bis 1991. Nordwestdeutsche Verlagsgesellschaft, Bremerhaven 1989/1991, ISBN 3-927857-00-9,  ISBN 3-927857-37-8, ISBN 3-927857-22-X.&lt;br /&gt;
* [[Nils Aschenbeck]] und [[Dirk Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeit – Räume. Industriearchitektur zwischen Elbe und Weser 1840–1970&amp;#039;&amp;#039;. Bremerhaven 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=53.56058|EW=8.56566|type=landmark|dim=200|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehe (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zollgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jbergner</name></author>
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