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	<title>Zobel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:06:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zobel&amp;diff=42575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Systema Naturae → Systema Naturæ</title>
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		<updated>2025-12-13T00:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Systema_Naturae&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Systema Naturae (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Systema Naturae&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Systema_Natur%C3%A6&quot; title=&quot;Systema Naturæ&quot;&gt;Systema Naturæ&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zobel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Martes zibellina&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Marder&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Martes&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Guloninae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Marder&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mustelidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Marderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Musteloidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Sobol-bur1_(cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kletternder Zobel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zobel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Martes zibellina&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Raubtiere|Raubtierart]] aus der Gattung der [[Echte Marder|Echten Marder]] (&amp;#039;&amp;#039;Martes&amp;#039;&amp;#039;), die eng mit dem auch in Mitteleuropa heimischen [[Baummarder]] verwandt ist. Er ist hauptsächlich in der asiatischen [[Borealer Nadelwald|Taiga]] beheimatet. Bekannt ist er vor allem aufgrund des wertvollen [[Zobelfell]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körperbau des Zobels ist wie bei vielen Mardern durch den langgestreckten, schlanken Rumpf und die eher kurzen Gliedmaßen charakterisiert. Morphologisch ähnelt der Zobel dem [[Baummarder]], ist aber etwas größer und kurzschwänziger, und das Fell ist seidiger und weicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm77&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Färbung des [[Fell]]s variiert von hellbraun bis schwarz. Der Kopf ist meistens etwas heller als der Rumpf. Brust und Kehle sind oft, aber nicht immer, von einem auffälligen, orangefarbenen Fleck bedeckt. Bisweilen finden sich einzelne weißliche oder gelbe Haare im Fell.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm77&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Winterfell ist ausgesprochen lang und seidig, während es im Sommer kürzer, rauer und dunkler wird. Der [[Fellwechsel]] erfolgt jeweils zwischen März und Mai sowie zwischen August und November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm79&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zobel erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 32 bis 53&amp;amp;nbsp;cm (Männchen) bzw. 30 bis 48 Zentimeter (Weibchen). Der buschige Schwanz wird 12 bis 18&amp;amp;nbsp;cm lang. Im Schnitt sind Männchen um 9 % größer als Weibchen. Das Gewicht der Männchen beträgt 1150 bis 1850&amp;amp;nbsp;g, das der Weibchen 650 bis 1600&amp;amp;nbsp;g. Im Winter erhöht sich das Gewicht um 7 bis 10 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm78&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm80&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sable area.png|mini|Heutiges Verbreitungsgebiet des Zobels (IUCN)]]&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Zobels umfasste weite Teile des nördlichen [[Eurasien]] und schloss auch [[Skandinavien]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wmw&amp;quot;&amp;gt;Nowak 1999, S. 717.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Teilen ihres Verbreitungsgebietes sind sie verschwunden; so kommen sie heute nicht mehr westlich des [[Ural]]gebirges vor. Das heutige Verbreitungsgebiet umfasst Teilgebiete der folgenden Staaten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm79&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Russland]]: fast ganz [[Sibirien]] östlich des Ural, einschließlich der Insel [[Sachalin]].&lt;br /&gt;
* [[Kasachstan]]: im äußersten Nordosten an den Flussläufen des [[Buchtarma]] und des [[Uba (Fluss)|Uba]].&lt;br /&gt;
* [[China]]: drei voneinander getrennte Verbreitungsgebiete:&lt;br /&gt;
** am Rand des [[Altai]] in [[Xinjiang]]&lt;br /&gt;
** im [[Großes Hinggan-Gebirge|Großen Hinggan-Gebirge]] und vielleicht auch im [[Kleines Hinggan-Gebirge|Kleinen Hinggan-Gebirge]]&lt;br /&gt;
** im [[Changbai-Gebirge]]&lt;br /&gt;
* [[Mongolei]]: im Altai und in den Wäldern rund um den [[Chöwsgöl Nuur]].&lt;br /&gt;
* [[Nordkorea]]: im Changbai-Gebirge und südlich der Berge.&lt;br /&gt;
* [[Japan]]: auf der Insel [[Hokkaidō]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der typische Lebensraum ist dichter Nadelwald. Dabei werden das Flachland wie das Gebirge gleichermaßen bewohnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm81&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivität ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zibellino del Barguzin (1).jpg|mini|Zobel in Südsibirien]]&lt;br /&gt;
Zobel halten sich vorwiegend am Boden auf, können aber gut klettern. Sie errichten in ihrem Revier mehrere Nester, meist in hohlen Baumstämmen, in Erdspalten oder unter Baumwurzeln, die sie mit trockenen Pflanzen oder Haaren auspolstern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;msw&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm82&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Aktionsraum]] eines Zobels umfasst 4 bis 30&amp;amp;nbsp;km². Die Größe des Aktionsraums ist vom Lebensraum und somit vom Nahrungsreichtum, aber auch vom Alter eines Tieres abhängig. Täglich legt ein Zobel innerhalb seines Aktionsraums zwischen 6,5 und 12&amp;amp;nbsp;km zurück. Insgesamt entfernt er sich kaum jemals weiter als 30&amp;amp;nbsp;km von einem Ort, in Ausnahmefällen wurden aber auch Wanderungen von 300&amp;amp;nbsp;km festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm81&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich sind Zobel dämmerungsaktiv, können aber auch in der Nacht und selten am Tage unterwegs sein. Bei sehr kaltem Wetter halten sie sich oft mehrere Tage in ihrem Nest auf. Die Fortbewegung erfolgt mit kleinen Sprüngen von 40 bis 70&amp;amp;nbsp;cm Weite. Theoretisch ist Zobeln ein Sprung von bis zu 4&amp;amp;nbsp;m Weite möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm82&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hauptanteil an der Nahrung machen kleine [[Nagetiere]] aus. In Sibirien bilden [[Polarrötelmaus|Polarrötelmäuse]] mehr als 50 % des Nahrungsspektrums des Zobels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmw&amp;quot;&amp;gt;Wilson &amp;amp; Mittermeier 2009, S. 632.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Säugetiere auf dem Speiseplan können [[Hörnchen]], [[Pfeifhasen]], [[Bisamratte]]n, [[Murmeltiere]], [[Hasen]] und auch junge [[Moschustiere]] sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm81&amp;quot; /&amp;gt; An tierischer Nahrung werden außerdem Vögel, Fische und Insekten gefressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wmw&amp;quot; /&amp;gt; Auch Honig wird aus Bienennestern geleckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wmw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen machen einen beträchtlichen Anteil an der Nahrung aus. Am mittleren Jenissej wurde festgestellt, dass die dortigen Zobel sich zu 20 % von Kiefernsamen und Heidelbeeren ernähren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarungszeit liegt zwischen Mitte Juni und Anfang August. Wegen einer [[Keimruhe]] verzögert sich jedoch die Einnistung monatelang, so dass die Tragzeit insgesamt 245 bis 298 Tage beträgt. Geburten finden zwischen Ende März und Anfang Mai statt. Ein Wurf umfasst ein bis sieben, im Schnitt drei Junge. Neugeborene Zobel sind nackt und blind und 11 bis 12&amp;amp;nbsp;cm groß, sie öffnen die Augen nach rund einem Monat, verlassen kurz darauf erstmals das Nest und werden mit sieben Wochen entwöhnt. Die Geschlechtsreife erreichen sie zu Beginn des zweiten Lebensjahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm80&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit, das erste Lebensjahr zu vollenden, liegt nur bei 20 %. Nur sehr wenige Zobel werden älter als neun Jahre, in freier Wildbahn ist aber ein Höchstalter von achtzehn Jahren nachgewiesen. In Gefangenschaft betrug die höchste Lebensdauer 22 Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm81&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl von Linné]] beschrieb den Zobel 1758 in seiner [[Systema Naturæ]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mustela zibellina&amp;#039;&amp;#039;. Die Einordnung in die Gattung der [[Echte Marder|Echten Marder]] (&amp;#039;&amp;#039;Martes&amp;#039;&amp;#039;) nahm [[Sergei Ognev]] 1925 vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm76&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Autoren haben dem Zobel den Status einer eigenständigen Art abgesprochen und sehen ihn als [[Konspezifität|konspezifisch]] mit dem [[Baummarder]], dem [[Fichtenmarder]] und/oder dem [[Japanischer Marder|Japanischen Marder]] an. Vor allem der Japanische Marder wird manchmal als Unterart des Zobels eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;msw&amp;quot;&amp;gt;Wilson &amp;amp; Reeder 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Autoren haben sich daran versucht, den Zobel in [[Unterart]]en einzuteilen. Dabei werden zwischen zwei und dreißig Unterarten genannt. Erschwert wird das Unterfangen einer Einteilung dadurch, dass Zobel oft zur Wiederansiedlung in beliebigen Gegenden ausgesetzt wurden. Zudem sind Zobel auch innerhalb einer Population so variabel, dass man kaum gemeinsame Merkmale finden kann, die sie von anderen Zobel-Populationen abgrenzten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm77&amp;quot; /&amp;gt; Was sich jedoch feststellen lässt, ist, dass die größten Zobel in [[Kamtschatka]], im [[Altai]] und im [[Ural]] vorkommen, die im Schnitt kleinsten Zobel in der Gegend von [[Ussuri]] und [[Amur]]; zudem leben in der [[Baikalsee]]-Region, in [[Sacha|Jakutien]] und am Amur häufig besonders dunkle, im Transural besonders helle Zobel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm78&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Name „Zobel“ ist durch den Fellhandel aus slawischen Sprachen entlehnt worden. Verwandt ist etwa {{ruS|Соболь|(sobol)}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Drosdowski: &amp;#039;&amp;#039;Duden – Etymologie. Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Dudenverlag, 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zobel und Mensch ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zobelfell}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zobelhaarpinsel.jpg|mini|Zobelhaarpinsel etwa aus der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur Reinigung empfindlicher Gegenstände (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Objektiv (Optik)|Objektive]])]]&lt;br /&gt;
Bekannter als das Tier, das sich hinter dem Namen verbirgt, ist oft der Zobelpelz, der über Jahrhunderte als eines der wertvollsten Felle gehandelt wurde. Zobelfelle wurden bereits im [[3. Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.|3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] von [[Skythen|skythischen Völkern]] bezogen und über das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] in die griechische Welt verschifft. Später wurden Zobelfelle besonders in Russland zu einem Statussymbol. So genannte [[Kronenzobel]] mussten als Tribut an den Staat abgeliefert werden; die Krone der [[Zarentum Russland|russischen Zaren]] war bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine juwelenbesetzte Zobelfellmütze. Unterworfene Völker Sibiriens pflegten Tribut in Zobelfellen zu entrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Grzimek 1979, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch übermäßige Bejagung war der Zobel am Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts selten geworden. In der [[Sowjetunion]] wurden zwischen 1940 und 1960 die Jagd und das Fallenstellen gänzlich verboten; in dieser Zeit wurden 20.000 Zobel aus Farmen in freier Wildbahn ausgesetzt. Diese Maßnahmen führten dazu, dass es heute wieder zwischen 1,1 und 1,3 Millionen Zobel in freier Wildbahn&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm81&amp;quot; /&amp;gt; gibt und dass der Zobel von der [[IUCN]] als nicht bedroht geführt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm83&amp;quot;&amp;gt;Monakhov 2011, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis für Zobelfelle lag im Jahr 2010 bei 167 [[US-Dollar]] für Pelze aus Zobelfarmen und 138 US-Dollar für in der Wildnis gejagte. 11.000 Felle stammten in jenem Jahr aus den Farmen, 366.000 von wild geschossenen Zobeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vm82&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 erhielt der Asteroid [[(13351) Zibeline|13351]] nach der Marderart Zobel (&amp;#039;&amp;#039;Martes zibellina&amp;#039;&amp;#039;) die Bezeichnung Zibeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vladimir G. Monakhov: &amp;#039;&amp;#039;Martes zibellina&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mammalian Species]] 2011&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 43, S. 75–86.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, 1999. ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores&amp;#039;&amp;#039;. Lynx Edicions, 2009. ISBN 978-84-96553-49-1.&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, 2005. ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
* Bernhard Grzimek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grzimeks Tierleben. Band 12: Säugetiere 3&amp;#039;&amp;#039;. dtv Verlag, 1979. ISBN 3-423-03207-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Martes zibellina|Zobel}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Martes zibellina|Zobel}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2008&lt;br /&gt;
|ID=41652&lt;br /&gt;
|ScientificName=Martes zibellina&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2008&lt;br /&gt;
|Assessor=A. Abramov, C. Wozencraft&lt;br /&gt;
|Download=2009-01-06&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4191003-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tier als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
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