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	<title>Znaimer Minoritenkloster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:22:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Didionline: HC: Ergänze Kategorie:Christentum im Okres Znojmo</title>
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		<updated>2021-12-15T18:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Christentum_im_Okres_Znojmo&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Christentum im Okres Znojmo (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Christentum im Okres Znojmo&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GuentherZ 2010-04-03 0132 Znojmo Dominikanerkloster Suedmaehrisches Museum.jpg|mini|Ehemaliges Minoritenkloster, heute Standort des Südmährischen Museums in Znaim]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Znaimer Minoritenkloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kloster in der Stadt [[Znojmo|Znojmo (Znaim)]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Znaimer Minoritenkloster wurde ursprünglich für die [[Minoriten]] gegründet und später von den Franziskanern bezogen. Heute befindet sich hier eine Außenstelle des [[Südmährisches Museum in Znaim|Südmährischen Museums in Znaim (Jihomoravské muzea ve Znojmě)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minoritenkloster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Minorite Monastery Cloister Znojmo.jpg|mini|hochkant|Arkadengang]]&lt;br /&gt;
Das in unmittelbarer Nähe zur Znaimer Burg befindliche ehemalige Minoritenkloster wurde von König [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I.]] gestiftet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1239. Nach einem Feldzug gegen Preußen soll König [[Ottokar II. Přemysl]] das Kloster reich beschenkt und ausgebaut haben. Nach seinem Tod in der [[Schlacht auf dem Marchfeld]] wurde er zunächst in der [[Wiener Minoritenkirche]] 30 Wochen lang aufgebahrt und 1279 hier in der [[Krypta]] der Klosterkirche beigesetzt. Erst 18 Jahre später im Jahr 1296 wurden seine sterblichen Überreste nach [[Prag]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter König Ottokar II. Přemysl wurde außerdem 1271 auf einem Nachbargrundstück das [[Znaimer Clarissinnenkloster]] errichtet, so dass beiden Klöstern eine gemeinsame Nutzung der Maria-Himmelfahrtskirche möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1307 trafen hier König [[Rudolf I. (Böhmen)|Rudolf I.]] und sein Vater [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] zusammen. Sie vereinbarten eine neue Regelung für die Thronfolge in den böhmischen Ländern, die sie später hier auch verkündeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.znojmocity.cz/de/vismo/dokumenty2.asp?id_org=100452&amp;amp;id=1045&amp;amp;p1=52 | archive-is=20130210060127 | text=Minoritenkloster, später Franziskanerkloster}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts hatten die in Znaim angesiedelten Mitglieder des Bettelordens mit großen Problemen zu kämpfen, von denen sie sich aber später unter [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] zunächst wieder erholten. Die [[Hussitenkriege]] stürzten sie jedoch abermals in Schwierigkeiten. Verschiedene Bemühungen, den Angehörigen des Znaimer Minoritenklosters zu helfen, schlugen jedoch fehl. So erneuerte etwa die auf der Znaimer Burg ansässige Familie Lomnic die 1494 abgebrannte Kirche des Klosters und 1569 erwählte Wenzel von Lomnic das Kloster für sich und seine Familie als Grabstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Nachwuchsmangel wurde das Znaimer Minoritenkloster geschlossen. 1534 übersiedelten mit Erlaubnis des böhmischen und [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen Königs]] [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] die Franziskaner hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franziskaner ===&lt;br /&gt;
Der Orden der Franziskaner besaß ab 1470 in der Unteren Vorstadt von Znaim ein eigenes Kloster, das aber kriegerischen Ereignissen ungeschützt ausgeliefert war. Nach dem Erlöschen des Minoritenordens in Znaim wurde ihnen 1534 die Übersiedlung in das aufgelassene Minoritenkloster innerhalb der Stadtmauern ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts wurden Teile des jetzigen Franziskanerklosters teilweise umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; http://www.czecot.com/de/touristenobjekt/3360_minoriten-kloster-kloster-und-museum-znojmo&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Kloster mehrmals Schauplatz des [[Mährischer Landtag|Mährischen Landtages]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.znojmocity.cz/de/vismo/dokumenty2.asp?id_org=100452&amp;amp;id=1045&amp;amp;p1=52 | archive-is=20130210060127 | text=Minoritenkloster, später Franziskanerkloster}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1782 erfolgte unter Kaiser [[Joseph II.]] die Auflösung des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Nutzung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt der Entweihung der Klosterkirche ist nicht bekannt. 1840 wurde sie abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf seiner Geschichte wurden Teile des ehemaligen Znaimer Minoritenklosters als Kadettenanstalt genutzt. 1825 erfolgte der Umbau in ein Gefängnis und seit 1945&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; http://www.czecot.com/de/touristenobjekt/3360_minoriten-kloster-kloster-und-museum-znojmo&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; werden die Räumlichkeiten vom Südmährischen Museum in Znaim genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muzeumznojmo.cz/Expozice/Zbran%C4%9B-orientu ZBRANĚ ORIENTU / MINORITSKÝ KLÁŠTER]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Hübner, Viktor Hübner, Michael Netoliczka: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten der königl. Stadt Znaim. Nach den hinterlassenen Manuskripten des k.k. pens. Bezirkshauptmannes Herrn Anton Hübner, herausgegeben von Viktor Hübner und Michael Netoliczka. VIII. Lieferung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.znojmocity.cz/de/vismo/dokumenty2.asp?id_org=100452&amp;amp;id=1045&amp;amp;p1=52 | archive-is=20130210060127 | text=Minoritenkloster, später Franziskanerkloster}}&lt;br /&gt;
* [http://www.czecot.com/de/touristenobjekt/3360_minoriten-kloster-kloster-und-museum-znojmo Minoriten Kloster (Minoritský klášter) - Kloster und Museum (Lageplan und Fotos)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.znojmuz.cz/objekty/de_objekty.htm | wayback=20110921003100 | text=Jihomoravské muzea ve Znojmě – Südmährisches Museum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Znojmo|Minoritenkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Minoritenkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Znojmo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Znojmo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Znojmo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Znojmo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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