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	<title>Zlobice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:57:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zlobice&amp;diff=2218585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiesebohm: +Kat</title>
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		<updated>2019-08-09T11:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Zlobice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Zlobice znak.jpg|111px|Wappen von Zlobice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Kroměříž&lt;br /&gt;
| Fläche             = 663&lt;br /&gt;
| Höhe               = 228&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/18/06/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/18/44/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 589217&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 768 31&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Kroměříž]] – [[Morkovice-Slížany]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Stanislava Šišková&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Zlobice 77&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 768 31 Zlobice&lt;br /&gt;
| Website            = zlobice-bojanovice.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zlobice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Slobitz&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Zlobitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sechs Kilometer westlich von [[Kroměříž]] und gehört zum [[Okres Kroměříž]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zlobice befindet sich am Fuße der nordöstlichen Ausläufer des [[Litenčická pahorkatina|Litentschitzer Hügellandes]] in der Obermährischen Senke (&amp;#039;&amp;#039;Hornomoravský úval&amp;#039;&amp;#039;). Das Dorf liegt im Tal des Baches Věžecký potok. Südlich erhebt sich der Troják (396 m), im Südwesten die Hambalky (374 m), westlich der Kozlov (&amp;#039;&amp;#039;Koslow&amp;#039;&amp;#039;, 350 m) sowie im Nordwesten der Janův kopec (&amp;#039;&amp;#039;St. Johann&amp;#039;&amp;#039;, 276 m). Reichlich zwei Kilometer nördlich des Ortes verläuft die [[Dálnice 1|Autobahn D 1]], dort befindet sich die Abfahrt 253 Kojetín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Bojanovice und [[Bezměrov]] im Norden, Hradisko, Postoupky und Měrůtky im Nordosten, [[Lutopecny]] im Osten, Sobělice und Popovice im Südosten, Nětčice und [[Zborovice]] im Süden, [[Medlov (Zborovice)|Medlov]], [[Věžky]] und [[Vlčí Doly]] im Südwesten, [[Srbce]] und [[Vitčice]] im Westen sowie [[Stříbrnice nad Hanou|Stříbrnice]] und Kovalovice im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde belegen eine Besiedlung des Gemeindegebietes seit der [[Jungsteinzeit]]. Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Zlobiczi&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1078 in der Gründungsurkunde des [[Kloster Hradisko|Benediktinerklosters St. Stephan]] bei [[Olmütz]]. Das Dorf gehörte zur Schenkung der Herzogin [[Euphemia von Ungarn|Ofka]] und ihres Mannes [[Otto I. (Mähren)|Otto dem Schönen]] an den Orden. Damit gehört der Ort zusammen mit [[Bezměrov]] und [[Kyselovice]] zu den ältesten nachweisbaren Dörfer im Okres Kroměříž. Im Jahre 1126 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Zlobicze&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1160 bestätigte König [[Vladislav II.]] dem Kloster die Schenkung von &amp;#039;&amp;#039;Zlobici&amp;#039;&amp;#039; und anderen Ortschaften. Markgraf [[Přemysl von Mähren|Přemysl]] befreite 1238 Zlobice zusammen mit den anderen klösterlichen Dörfern von den landesherrlichen Frondiensten. Sein Nachfolger [[Vladislav III. (Mähren)|Vladislav III.]] erteilte Zlobice und anderen Klosterdörfern die Konzession für einen [[Kretscham]]. In den Jahren 1382 bis 1385 sind in Zlobice Tasek genannt Puklice sowie die Brüder Bedřich und Mikeš genannt Bílý als Besitzer von Freihöfen nachweislich. Während der [[Hussitenkriege]] wurde die Gegend zwischen 1423 und 1426 abwechselnd von den Aufständischen und den Truppen des Bischofs [[Johann von Bucca]] gehalten. In dieser Zeit erlosch wahrscheinlich auch das zwischen Zlobice und Věžky gelegene Dorf Lhotsko; es wurde 1584 als wüst bezeichnet. 1512 wurde das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Zlobicze&amp;#039;&amp;#039;, 1524 &amp;#039;&amp;#039;Zlobicz&amp;#039;&amp;#039; und  1526 &amp;#039;&amp;#039;Lobicz&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im Jahre 1573 verkaufte der Abt Jan Poniatowski die Dörfer Zlobice, Bezměrov und Hradisko an den mährischen Landeshauptmann Hans [[Haugwitz|Haugwitz von Biskupitz]], der sie seiner Herrschaft [[Chropyně]] anschloss. Nach dem Tode des &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Haugwitz&amp;#039;&amp;#039; wechselten sich ab 1580 zahlreiche Besitzer ab und 1615 verkaufte Šebor [[Praschma|Praschma von Bilkau]] die Herrschaft für 153.000 Gulden an Bischof [[Franz Xaver von Dietrichstein]]. Bei der Eroberung von Kroměříž durch den schwedischen General [[Lennart Torstensson]] wurden 1643 in Zlobice acht der 28 Wirtschaften niedergebrannt. Das älteste Ortssiegel stammt von 1663, es trägt die Umschrift &amp;#039;&amp;#039;Obeczní peczet diediny Zlobice&amp;#039;&amp;#039;. In den Jahren 1769 bis 1771 führten Missernten zu einer landesweiten Hungersnot. 1808 wurde zwischen Zlobice und Bojanice eine Windmühle errichtet. 1849 verstarben in Zlobice 434 Einwohner bei einer [[Cholera]]epidemie. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer der bischöflichen Herrschaft [[Kroměříž|Kremsier]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Zlobice&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Zlobitz&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Kremsier. 1925 stellte die Windmühle den Betrieb ein, sie wurde 1929 abgetragen. Ende 1960 erfolgte die Eingemeindung von Bojanovice. Seit 2000 führt die Gemeinde ein Wappen und Banner. Im Jahre 2007 wurde Zlobice von einem Hochwasser des Věžecký potok heimgesucht. Ethnographisch gehört das Dorf zur [[Hanna (Mähren)|Hanna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Zlobice besteht aus den Ortsteilen Bojanovice (&amp;#039;&amp;#039;Bojanowitz&amp;#039;&amp;#039;) und Zlobice (&amp;#039;&amp;#039;Slobitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche des hl. Kyrill und Method, erbaut 1897–1899&lt;br /&gt;
* Spritzenhaus mit Statue des hl. Florian&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs am Hügel Větrák zwischen Zlobice und Bojanovice&lt;br /&gt;
* 8 m hoher Pylon am Větrák, genannt &amp;#039;&amp;#039;Pyramida&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Štátule&amp;#039;&amp;#039;, er gehörte zu einer 1665–1695 unter Bischof [[Karl II. von Liechtenstein-Kastelkorn|Karl II.]] im Kremsierer Schlossgarten (&amp;#039;&amp;#039;Podzámecká zahrada&amp;#039;&amp;#039;) aufgestellten Pylonenreihe, die später an andere Plätze versetzt worden sind.&lt;br /&gt;
* Statue Herz Jesu am Větrák&lt;br /&gt;
* Kapelle in Bojanovice, erbaut 1947&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Kroměříž}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1078]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiesebohm</name></author>
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