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	<title>Zlönitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:22:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zl%C3%B6nitz&amp;diff=2676477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raphael65: geschichtswissenschaftlichen, historischen Kontext wiederhergestellt</title>
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		<updated>2025-08-11T20:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;geschichtswissenschaftlichen, historischen Kontext wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Zlönitz &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Źlinice&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat          = Opole&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Opolski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Proskau&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gemeinde Proskau&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 35&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 11.2&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 55&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 59.4&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 652&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 30. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 150–180&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 46-061&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OPO&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 45|DK 45]] [[Wieluń]]–[[Racibórz]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Źlinice Zlönitz ul. Jędrzejczyka (1).jpg|mini|Holztafel mit der Jahreszahl 1260]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Źlinice Zlönitz ul. Jędrzejczyka (2).jpg|mini|Dorfpartie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Źlinice Zlönitz ul. Jędrzejczyka.jpg|mini|Glockenkapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zlönitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Źlinice}}, 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Glockenau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gemeinde Proskau|Stadt- und Landgemeinde Proskau]] (&amp;#039;&amp;#039;Prószków&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Opolski]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen. Östlich von Zlönitz fließt die [[Oder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] Zlönitz liegt vier Kilometer östlich von [[Proskau]] und zehn Kilometer südlich von [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]]. Durch den Ort verläuft die Landesstraße [[Droga krajowa 45]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Zlönitz sind im Westen [[Proskau]] (&amp;#039;&amp;#039;Prószków&amp;#039;&amp;#039;), im Nordwesten [[Zlattnik]] (&amp;#039;&amp;#039;Złotniki&amp;#039;&amp;#039;), im Norden [[Boguschütz]] (&amp;#039;&amp;#039;Boguszyce&amp;#039;&amp;#039;), im Südosten der [[Weiler]] Wolskie (&amp;#039;&amp;#039;Ochsendorf&amp;#039;&amp;#039;) und im Süden [[Klein Schimnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Zimnice Małe&amp;#039;&amp;#039;) und [[Groß Schimnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Zimnice Wielkie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Źlinice Zlönitz Wayside cross DK45.jpg|mini|Bildstock und Wegekreuz]]&lt;br /&gt;
„Zlinici“ wurde 1260 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Codex Diplomaticus Silesiae: [http://www.wbc.poznan.pl/dlibra/docmetadata?id=19343 Teil 7 – Regesten zur schlesischen Geschichte. Zweiter Theil. Bis zum Jahre 1280]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Zlönitz mit dem größten Teil [[Schlesien]]s an [[Preußen]]. 1784 hatte „Zlönize“, das zu Proskau gehörte, 27 Bauern, 17 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], zwei [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] und 246 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Ernst Tramp: &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zur Beschreibung von Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, [http://books.google.de/books?id=ZFlHAAAAYAAJ Band 2], Brieg 1783&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neuorganisation der [[Provinz Schlesien]] gehörte die Zlönitz ab 1816 zum [[Landkreis Oppeln]], mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1818 zählte Zlönitz 27 Bauern, 17 Gärtner und zwei Vorwerke.&amp;lt;ref&amp;gt;Geographisch-statistisches Handbuch über Schlesien und die Grafschaft Glatz [http://books.google.de/books?id=PNcAAAAAcAAJ Band 2]; Breslau und Jauer 1818&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr 1865 sind belegt: acht Bauern, 21 Halbbauern, 14 Gärtner, 20 Häusler und 13 Einlieger sowie die Langosch-Wassermühle bzw. Zlönitzer Mühle. Damals waren die Schüler nach Boguschütz eingeschult und der Ort nach Chrzumczütz eingepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: [http://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;client=firefox-a &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;], Breslau 1865&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]]&amp;#039;&amp;#039;Dombrowka OS&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dem die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Boguschütz, Groß Schimnitz, Klein Schimnitz und Zlönitz sowie der [[Gutsbezirk]] Klein Schimnitz Domäne eingegliedert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/oppeln/eichtal.htm Amtsbezirk Dombrowka]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 zählte der Ort 656 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://agoff.de/?p=78576 AGOFF Kreis Oppeln]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 stimmten 358 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 80 für Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/oppeln.htm | wayback=20170124141943 | text=Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zlönitz verblieb beim [[Weimarer Republik|Deutschen Reich]]. 1933 lebten im Ort 1401 Einwohner. Am 19. Mai 1936 wurde Zlötnitz Ort in &amp;#039;&amp;#039;Glockenau&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1939 hatte der Ort 1419 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=oppeln.html|name=Stadt und Landkreis Oppeln (poln. Opole)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Januar 1945 starben in Glockenau 60 Zivilisten aus dem Ort und aus benachbarten Orten durch die Rote Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam der bisher deutsche Ort Zlönitz/Glockenau unter polnische Verwaltung und wurde nachfolgend in &amp;#039;&amp;#039;Źlinice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 gehörte Źlinice zur [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]] und danach zur Woiwodschaft Opole. Seit 1999 ist es dem [[Powiat Opolski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassermannssagen ==&lt;br /&gt;
In vielen oberschlesischen Orten gibt es Sagen von [[Wassermann (Mythologie)|Wassermännern]], so auch in Zlönitz. Eine Sage erzählt von einem Wassermann, der sich Opfer holt, eine weitere handelt von tanzenden Wassermannstöchtern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=24768 Oberschlesische Volkskunde, 1932, Jahrgang 4, Heft 1/3]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Oder hatte einst ein reicher Besitzer Wiesen gehabt. Jedes Jahr zur Heuernte vermisste er einen Knecht, bis er hinter das Geheimnis der verschwundenen Knechte kam. Ein Wassermann hielt sich in der Nähe in der Oder auf und holte sich früh morgens die Knechte als Opfer. Doch eines Tages leistete ein Knecht Widerstand und fesselte den Wassermann nach einem harten Kampf. Daraufhin bat der Wassermann den Knecht, dass der Besitzer der Wiesen ihn mit einem Wagen abholen solle. Daraufhin fuhr der Wassermann mit seinem unsichtbaren Hab und Gut davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wassermannstöchter sollen mit ihrem Vater in einem Teich zwischen Zlönitz und Klein Schimnitz gelebt haben und sollen sehr gerne getanzt haben, weshalb sie bei keiner Tanzmusik in Zlönitz gefehlt haben. Da sie flotte Tänzerinnen waren, waren sie im Ort sehr gerne gesehen, verschwanden aber immer vor 23:30 Uhr von den Veranstaltungen. Auf die Frage, wieso sie denn so früh gehen würden, antworteten sie, dass ihr Vater sie aus Zorn erstechen würde, wenn sie zu spät zurückkehren würden. Doch eines Tages verspäteten sie sich, und das Wasser des Teiches färbte sich rot, und die Wassermannstöchter wurden nie wieder gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Denkmale ==&lt;br /&gt;
* Wegkapelle mit Glockenturm und zahlreichen Wandbildern aus dem Jahr 1737&lt;br /&gt;
* Wegkapelle aus den 1920er Jahren zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Angrenzend befinden sich die Gräber und eine Gedenktafel für 145 Gefallene des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
* Steinerner Bildstock zum Gedenken an gefallene französische Soldaten aus den Jahren 1806 bis 1807 während der [[Koalitionskriege]].&lt;br /&gt;
* Wegkreuz aus dem Jahr 1917.&lt;br /&gt;
* Steinerner Bildstock&lt;br /&gt;
* Hölzerner Bildstock aus dem Jahr 1945&lt;br /&gt;
* Wegkreuz aus dem Jahr 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Dorferneuerungsgruppe des Programms „Odnowa Wsi Opolskiej“&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Boguszyce–Źlinice&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sportverein &amp;#039;&amp;#039;ULKS Orzeł Źlinice&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sportverein &amp;#039;&amp;#039;Orzeł II Źlinice&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Źlinice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Proskau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zlonitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Proskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1260]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raphael65</name></author>
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