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	<title>Zizit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zizit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaufaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der [[Aschkenasim|aschkenasischen]] Aussprache &amp;#039;&amp;#039;Zizis;&amp;#039;&amp;#039; {{heS|צִיצִית&amp;amp;lrm;|Zīzīt}}, Plural {{he|צִיצִיּוֹת&amp;amp;lrm;|Zīzījjōt}} in sephardischer Aussprache bzw. aschkenasisch &amp;#039;&amp;#039;Ziziaus, Zizes&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung für die an den vier Ecken eines Schals oder rechteckigen Kleidungsstücks [[Juden|jüdischer]] Männer befestigten Fäden. Sie werden am rituellen jüdischen Gebetsmantel [[Tallit]] angebracht, der beim Gebet getragen wird, ebenso wie an einem [[Leibchen]] namens [[Tallit Katan]], das ganztags als Unterbekleidung getragen wird. Die Zizijot sind Bündel von langen weißen Fäden aus [[Wolle]] oder [[Kunstfaser]], die mehrfach geknotet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juedisches-museum.ch/gebetschal-auf-reisen/ |titel=Gebetsschal auf Reisen. Fünf Fragen an Rabbiner Bea Wyler |abruf=2023-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tzitzis Shot.JPG|mini|Zizit aus acht Einzelfäden, fünfmal geknotet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tzitzith.jpg|mini|Schaufäden: oben askenasisch, unten sephardisch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karaite Tsitsit.jpg|mini|Karäischer Schaufaden (unvollendet geknüpft)]]&lt;br /&gt;
An jeder der vier Ecken des Tallit (Katan) befindet sich eine solche [[Quaste]]. Dies ist eine wörtliche Erfüllung des Gebotes aus [[4. Buch Mose|4. Mose]] (Numeri) 15, 37–41. Dort heißt es, man solle Quasten an den vier Ecken des Gewandes anbringen und sich jedes Mal, wenn man diese sieht, an die Gebote Gottes erinnern, so dass man sie auch einhält. Religiöse [[Juden]] werden im Tallit bestattet. Dazu wird eine der Zizijot entfernt als Zeichen dafür, dass ein Toter keine Gebote mehr zu erfüllen braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlenwerte der fünf Buchstaben des hebräischen Wortes für die Zizit (ציצית) ergeben addiert den [[Hebräische Zahlschrift|numerischen Wert]] 600. Daher tragen religiöse Juden an jeder Ecke ihres Tallit oder Tallit Katan eine Quaste aus acht Fäden mit fünf Verknotungen. Die Summe der drei Zahlen (600+8+5) entspricht der Anzahl der [[Mitzwa|Mitzwot]] im [[Talmud]], nämlich 613. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tallit Katan, der unter der Kleidung getragen wird, erinnert an ein T-Shirt, ist aber an den Seiten offen und nur durch ein Stück Stoff oder Faden zusammengehalten. So bleibt es ein rechteckiges Kleidungsstück und kann mit Zizijot versehen werden. Die Schaufäden werden von manchen Personen an der Seite aus der Hose sichtbar heraushängend gelassen. Bei religiösen [[Aschkenasim|aschkenasischen]] Juden reichen sie teilweise fast bis auf den Boden. Jüdische Frauen tragen in der Regel weder Tallit noch Tallit Katan und damit auch keine Zizijot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war jeweils ein Strang des Bündels oder das ganze Bündel mit der sehr kostbaren Farbe [[Tekhelet]] blau gefärbt. Gemäß der rabbinischen Tradition ist das eine Farbe, die zuletzt im antiken Israel aus dem Tier [[Chilazon]] gewonnen wurde. Eine prägende Auslegungsrichtung aus der [[Jüdische Diaspora|Diaspora]] besagt seit dem Mittelalter, zur Zeit könne das Gebot der Torah in diesem Teil nicht mehr erfüllt werden, weil das Wissen darum, was genau ein Chilazon ist, verlorengegangen sei. Daher sind die Zitzijot meist rein weiß. Andere tragen seit dem Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wieder ganz oder teilweise [[Tekhelet|Techelet]] gefärbte Zizijot, weil die [[Stumpfe Stachelschnecke]] als korrekte Quelle des Farbstoffes erkannt wurde. Die [[Karäer]] sehen in &amp;#039;&amp;#039;Techelet&amp;#039;&amp;#039; die Benennung eines Farbtons und tragen ihre eigenen blau-weiß gefärbten Schaufäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tzitzit|Zizit}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chabad.org/multimedia/media.asp?AID=386067 &amp;#039;&amp;#039;Zizit-Anleitung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|Titel=Zizit|Autoren=Sanford Ragins|Datum=2006-02|Referenz=14659|Abruf=|Abruf-verborgen=}}&lt;br /&gt;
* Chajm Guski: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.talmud.de/tlmd/zizit/ Zizit]&amp;#039;&amp;#039; In: talmud.de, 5. Mai 2019 – 30 Nisan 5779&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Gottesdienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöse Kleidung (Judentum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ettiwdreg</name></author>
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