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	<title>Zivilklausel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zivilklausel&amp;diff=2340075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Caoimhínx: /* Liste deutscher Hochschulen mit Zivilklausel */ konstanz hat keine mehr, kunsthochschule medien köln dagegen schon</title>
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		<updated>2025-12-14T22:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Liste deutscher Hochschulen mit Zivilklausel: &lt;/span&gt; konstanz hat keine mehr, kunsthochschule medien köln dagegen schon&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zivilklausel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;zivil&amp;#039;&amp;#039; = bürgerlich, unmilitärisch, und [[Klausel (Recht)|&amp;#039;&amp;#039;Klausel&amp;#039;&amp;#039;]] = Einzelbestimmung in einem Vertragswerk, englisch &amp;#039;&amp;#039;Civil Clause&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Selbstverpflichtung von wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten, ausschließlich für zivile Zwecke zu forschen. Die grundgesetzlich verankerte Freiheit von Lehre und Forschung ist festgeschrieben. Daher kann die Zivilklausel nur eine freiwillige Form von Beschränkung sein. Die erste Zivilklausel trat 1986 an der [[Universität Bremen]] in Kraft. Heute haben sie ca. 70 deutsche Universitäten und Hochschulen eingeführt. Zivilklauseln gibt es nur in wenigen anderen Ländern, vor allem in Japan. Die Idee der Zivilklausel kommt aus der [[Friedensbewegung]] und ist direkt mit einer Politik der [[Abrüstung]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In ihrem Beschluss Nr. 5113 legte die Universität Bremen 1986 fest, dass „jede Beteiligung von Wissenschaft und Forschung mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung“ vom Akademischen Senat abgelehnt werden sollte. Zusätzlich forderte die Zivilklausel die Mitglieder der Universität auf, „Forschungsthemen und -mittel, die Rüstungszwecken dienen könnten, [..] öffentlich zu diskutieren und ggf. zurückzuweisen.“ 1991 folgte im Beschluss Nr. 5757 die „Verpflichtung der Universität Bremen auf zivile Forschung.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/campusgeschichten/detailansicht/zivilklausel-bleibt-erhalten-1 |titel=Zivilklausel bleibt erhalten - Universität Bremen |sprache=de-DE |archiv-url=http://web.archive.org/web/20240825145242/https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/campusgeschichten/detailansicht/zivilklausel-bleibt-erhalten-1 |archiv-datum=2024-08-25 |abruf=2025-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 betonte der Akademische Senat im Beschluss Nr. 8484, dass die Inhalte aus den Beschlüssen Nr. 5113 und Nr. 5757 weiterhin Geltung haben sollten; außerdem wurde festgestellt, dass sich die Universität Bremen als „dem Frieden verpflichtet“ ansieht und „nur zivile Zwecke“ anstreben dürfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Akademischer Senat der Universität Bremen, Beschluss Nr. 8484 (25. Januar 2012), https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/sites/as/beschluesse/2012/8484.pdf (zuletzt abgerufen am 25. August 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das Dritte Hochschulreformgesetz vom 27. März 2015 wurden die Hochschulen im Lande Bremen auch gesetzlich verpflichtet, sich eine Zivilkausel zu geben, die sicherstellt, dass in Forschung, Lehre und Studium ausschließlich friedliche Zwecke verfolgt werden und die den Hochschulen vom Land und von Dritten zur Verfügung gestellten Mittel ausschließlich für Vorhaben verwendet werden sollen, die diesen Zwecken dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.transparenz.bremen.de/metainformationen/bremisches-hochschulgesetz-in-der-fassung-vom-9-mai-2007-296426?asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&amp;amp;template=20_gp_ifg_meta_detail_d |titel=§ 4 Absatz 1 und § 7b des Bremischen Hochschulgesetzes - Transparenzportal Bremen |abruf=2025-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zivilklauseln sind von vielen weiteren Hochschulen in Deutschland eingeführt worden: z.&amp;amp;nbsp;B. in Berlin ([[Technische Universität Berlin|TU]], ab den 1950er Jahren, 1991 fortgesetzt), Dortmund ([[Technische Universität Dortmund|TU]], 1991), Konstanz ([[Universität Konstanz|Universität]], 1991), Oldenburg ([[Universität Oldenburg|Universität]], 2007), Tübingen ([[Universität Tübingen|Universität]], 2010), Halle (Saale; [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität]], 2018), Erfurt ([[Universität Erfurt|Universität]], 2019) und Köln ([[Technische Hochschule Köln|TH]], 2020).&amp;lt;ref&amp;gt;Liste aktueller Zivilklauseln, http://www.zivilklausel.de/bestehende-zivilklauseln (zuletzt abgerufen am 25. August 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bundesland Niedersachsen war die Zivilklausel zwischen 1993 und 2002&amp;lt;ref&amp;gt;Glaubwürdigkeits-Stresstest für Grün-Rot: [http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Schule/schulze.html Zivilklausel KIT und Hochschulen Baden-Württembergs]&amp;lt;/ref&amp;gt; Teil des Niedersächsischen Hochschulgesetzes. Die Formulierung des §&amp;amp;nbsp;27 lautete: {{&amp;quot;|Die Forschung in den Hochschulen dient der Gewinnung und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnis, deren allgemeiner Verbreitung und praktischer Nutzung für friedliche und die natürlichen Lebensgrundlagen erhaltenden Zwecke sowie der wissenschaftlichen Grundlegung und Weiterentwicklung von Lehre und Studium.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Hochschulgesetz Neufassung 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingeführt hatte die Zivilklausel im Landeshochschulgesetz [[Helga Schuchardt]], Wissenschaftsministerin in der Landesregierung unter [[Gerhard Schröder]] (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Tübingen schrieb die Zivilklausel im September 2010 in ihre Grundordnung. An mehreren Hochschulen bildeten sich in den letzten Jahren Initiativen gegen Rüstungsforschung. So stimmten Ende 2010 in [[Universität zu Köln|Köln]] 65 % für die Einführung einer Zivilklausel.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite des [http://www.zivilklausel.uni-koeln.de/ Arbeitskreises Zivilklausel] an der Universität Köln&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2012 sprachen sich die Studierenden der [[Universität Augsburg]] auf einer nicht beschlussfähigen Vollversammlung mit 77 % (144 dafür, 38 dagegen, 4 Enthaltung) für die Aufnahme einer Zivil- und Transparenzklausel in die universitäre Grundordnung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.asta.uni-augsburg.de/aktuelles/archivss12/12-06-28_pm_zivilklausel_vv.html |wayback=20160112181451 |text=AStA der Universität Augsburg - Pressemitteilung: Studierende sprechen sich für Zivilklausel aus}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei geht es vor allem um die Befürchtungen, die mit dem [[Augsburg Innovationspark|Innovationspark]] einhergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grün-Roten Koalitionsvertrag der im Frühjahr 2011 gewählten neuen Baden-Württembergischen Landesregierung ist die Zivilklausel nicht zu finden, obwohl beide Koalitionspartner sich zuvor dafür starkgemacht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Grünen forderten im Frühjahr 2011: „Zu einer verantwortungsbewussten Politik gehört auch der kritische Umgang mit der baden-württembergischen Rüstungsproduktion und mit Rüstungsexporten. […] Die Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen des Landes sollen ausschließlich friedliche Zwecke verfolgen. Um dies deutlich zu machen, befürworten wir die Einführung von Zivilklauseln in den Satzungen aller solcher Einrichtungen.“ Die SPD schrieb in ihrem „Regierungsprogramm“: „Die Forschung in Baden-Württemberg soll ausschließlich friedlichen Zwecken dienen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der TU Darmstadt wurde 2012 eine Zivilklausel in die Grundordnung der Universität aufgenommen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Technische Universität Darmstadt |url=https://www.tu-darmstadt.de/universitaet/aktuelles_meldungen/archiv_2/2012/einzelansicht_56704.de.jsp |titel=TU Darmstadt schreibt zivile Zwecke fest |datum=2012-10-02 |abruf=2021-04-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu welcher der Senat der TU im November 2014 zudem das bis heute einzige Umsetzungsverfahren beschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Technische Universität Darmstadt |url=https://www.intern.tu-darmstadt.de/gremien/ethikkommisson/ |titel=Ethikkommission |abruf=2021-04-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Frankfurt sprachen sich 2013, in einer Urabstimmung, über 76 Prozent der Studierenden an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Uni Frankfurt]] dafür aus, einen Passus in die Grundordnung zu übernehmen, dass „Forschung und Studium zivilen und friedlichen Zwecken“ dienen solle.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeit.de: [http://www.zeit.de/studium/hochschule/2012-02/zivilklausel-frankfurt Studenten der Uni Frankfurt wollen Zivilklausel], abgerufen am 23. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In Göttingen stimmte der Senat im Februar 2013 für die Aufnahme einer Zivilklausel in die Studienordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://asta.uni-goettingen.de/1450 |wayback=20130902044741 |text=AStA der Universität Göttingen: Senat beschließt Zivilklausel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Studierenden der [[Christian-Albrechts-Universität Kiel|Uni Kiel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lena Greiner: [http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/militaerforschung-in-kiel-studenten-fordern-zivilklausel-a-907623.html &amp;#039;&amp;#039;„Studenten gegen Uni Kiel: Nie wieder Kriegsforschung!“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; sich in einer nicht weisungsbefugten Befragung mit 2/3 für eine Zivilklausel ausgesprochen haben, sperrt sich die Universitätsleitung dagegen.&lt;br /&gt;
Der Leiter des Kieler [[Institut für Sicherheitspolitik|Instituts für Sicherheitspolitik]] [[Joachim Krause (Politikwissenschaftler)|Joachim Krause]] fand in einer Stellungnahme, dadurch werden wissenschaftliche Kontakte mit der Bundeswehr oder der wehrtechnischen Industrie diskreditiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Krause: Zivilklausel - Nein Danke! Warum ich gegen „Zivilklauseln“ an deutschen Universitäten bin, [http://www.ispk.uni-kiel.de/de/publikationen/meinung-und-kommentar-1/uploads-kommentare-interviews/stellungnahme-prof-dr-joachim-krause-zur-zivilklausel.pdf Internetfassung des PDF] auf Seiten des Instituts für Sicherheitspolitik.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;[D]erartige Klauseln [werden] von linken und vor allem linksextremen Gruppen [...] genutzt [...], um den Betrieb an der Universität entweder in ihrem Sinne zu steuern oder diesen zu stören.&amp;#039;&amp;#039;}} Nach Informationen des [[Informationen zur deutschen Außenpolitik|German Foreign Policy]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58647 „Das Denken von morgen“] vom 24. Juli 2013, abgerufen am 24. Juli 2013. (Abruf kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt; sollen ihn in einer früheren Fassung seiner Stellungnahme Zivilklauseln {{&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;fatal an Zeiten, in denen Universitäten in Deutschland nicht mit Menschen oder Institutionen kooperieren durften, weil diese jüdisch waren&amp;#039;&amp;#039;}} erinnert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bayerische Staatsregierung hat am 23. Januar 2024 einen Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Bundeswehr in Bayern beschlossen. Dieses Gesetz soll bayerischen Hochschulen die Einführung einer Zivilklausel verbieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-23-januar-2024/ |titel=Bericht aus der Kabinettssitzung vom 23. Januar 2024: – Bayerisches Landesportal |sprache=de |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/bundeswehr-bayern-zusammenarbeit-unis-schulen-1.6337446 |titel=Bayern will Hochschulen Zusammenarbeit mit Militär vorschreiben |datum=2024-01-23 |sprache=de |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Situationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahmestellung nimmt die Universität Karlsruhe ein. Sie fusionierte 2009 mit dem Forschungszentrum Karlsruhe zum [[Karlsruher Institut für Technologie]] (KIT). Weil das Forschungszentrum früher „Kernforschungszentrum“ hieß und dieses aufgrund des [[Potsdamer Abkommen]]s und des Kernwaffenforschungsverbots auf zivile Forschung festgelegt war, stellte sich die Frage, ob diese Zivilklausel nun auch bei der Fusion mit der Hochschule auf das neue KIT übergehen sollte. Die Partei [[Die Linke]] brachte im Juni 2009 dazu eine [[Kleine Anfrage]] an den [[Bundestag]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/135/1613510.pdf Kleine Anfrage] (PDF; 53&amp;amp;nbsp;kB) der Linken zur Zivilklausel 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ersten KIT-Weiterentwicklungsgesetz von 2012 hat eine Zivilklausel keine Berücksichtigung gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/keine-zivilklausel-am-kit-gruen-rot-hat-die-waehler-getaeuscht-art-873568 |titel=Keine Zivilklausel am KIT: Grün-Rot hat die Wähler getäuscht |datum=2012-05-10 | abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im zweiten KIT-Weiterentwicklungsgesetz aus dem Jahr 2021 ist eine Zivilklausel ebenfalls nicht enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/jlr-KITWGBW2V1Art5/part/X |titel=Zweites Gesetz zur Weiterentwicklung des Karlsruher Instituts für Technologie (Zweites KIT-Weiterentwicklungsgesetz - 2. KIT-WG) |datum=2021-02-04 | abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Forschung für militärische Anwendungszwecke bleibt am KIT damit im universitären Bereich grundsätzlich möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinpfalz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/karlsruhe_artikel,-kit-forschung-zum-nutzen-f%C3%BCr-chinas-milit%C3%A4r-_arid,5376853.html |titel=KIT-Forschung zum Nutzen für Chinas Militär? |datum=2022-07-06 | abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Universität Witten-Herdecke|Universität Witten/Herdecke]] gibt es keine Zivilklausel im engeren Sinne; vielmehr soll sich die dortige Forschung am umfangreichen Konzept des [[Gemeinwohl]]s orientieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschung an der Universität Witten/Herdecke, https://www.uni-wh.de/forschung/ (zuletzt abgerufen am 25. August 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus betont die Universität in ihrem [[Unternehmensleitbild|Leitbild]] die grundsätzliche Wichtigkeit, „angesichts der zahlreichen Krisenherde und konkreten Bedrohungsszenarien“ in der Welt die damit einhergehenden [[Sozial-ökologische Transformation|Transformationsprozesse]] verantwortungsvoll und „aktiv mitzugestalten“ sowie für „eine gerechte und [[Nachhaltigkeit|nachhaltige]] Veränderung“ einzustehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Witten/Herdecke, &amp;#039;&amp;#039;Leitbild und Claim&amp;#039;&amp;#039;, https://www.uni-wh.de/universitaet/leitbild-und-claim/ (zuletzt abgerufen am 25. August 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dual Use ==&lt;br /&gt;
Viele Forschungseinrichtungen lehnen die Implementierung einer Zivilklausel mit der Begründung ab, dass sie sowieso nur im zivilen Bereich forschten. Die Befürworter von Zivilklauseln halten das für ein Scheinargument, weil sich sehr viele, vermeintlich friedliche Forschungsbereiche auch für den militärischen Einsatz eigneten. Der englische Fachbegriff dafür ist „[[Dual-Use]]“ – ein doppelter Verwendungszweck. Zum Beispiel könnte eine Zivilklausel der TU München vorschreiben, nicht für Firmen im rüstungsrelevanten Bereich an Satellitensystemen zu forschen, weil diese leicht auch im Kriegskontext zum Einsatz kommen könnten. Auch bei alten Zivilklausel-Universitäten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Bremen, gibt es immer wieder interne Diskussionen darüber, ob bestimmte Forschungsgebiete gegen die dortige Zivilklausel verstoßen oder nicht.&lt;br /&gt;
Eine andere Form der Dualität vermutet der in Bremen lehrende Informatikprofessor [[Hans-Jörg Kreowski]]. Er hält die Zivilklausel für ein Werbeargument, welches viele Firmen anziehe, hier zu investieren, während andere Universitäten eine Einbuße bei den Unternehmenskooperationen befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Neben der Problematik des Dual Use wird angebracht, dass, wenn an einer Universität keine militärische Forschung mehr stattfinden kann, das Themenfeld der [[Sicherheitspolitik|Sicherheits]]- und Rüstungspolitik mangels Notwendigkeit aus der hochschulpolitischen Öffentlichkeit verschwinden würde. Des Weiteren würden die ohnehin im Verteidigungshaushalt veranschlagten Mittel sich von der Bildungseinrichtung Universität zur Rüstungsindustrie verlagern.&amp;lt;ref&amp;gt;AStA der [[Universität Osnabrück]], Andreas Würth: Wem nützt die Zivilklausel? in: AStA Zeitung - Nachrichten rund um die Uni und das studentische Leben S. 3, Ausgabe April/Mai 2015 [https://www.asta.uni-osnabrueck.de/sites/asta.uni-osnabrueck.de/files/attachments/news/2015-04/asta_zeitung_-_ausgabe_2015_1.pdf asta.uni-osnabrueck.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kritik an der Idee einer Zivilklausel gab es nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine|Russischen Überfall auf die Ukraine]] im Jahr 2022 und der in diesem Kontext geführten Diskussion über eine mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So forderte [[Johann-Dietrich Wörner]], Präsident der [[Deutsche Akademie der Technikwissenschaften|Deutschen Akademie der Technikwissenschaften]] im Juni 2022: „Die Hochschulen sollten darüber nachdenken, ob ihre Zivilklauseln noch zeitgemäß sind oder im Verständnis einer friedlich ausgerichteten Verteidigungspolitik neu formuliert werden sollten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/wissenschaft/plus239526151/Johann-Dietrich-Woerner-Deutsche-Universitaeten-sollten-Verteidigungswaffen-entwickeln-duerfen.html |titel=„Deutsche Universitäten sollten Verteidigungswaffen entwickeln dürfen“ |autor=Norbert Lossau |hrsg=[[Die Welt]] |abruf=2022-10-09 |datum=2022-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich äußerte sich kurz darauf auch [[Friedrich Merz]], Vorsitzender der [[CDU]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sogenannte Zivilklauseln, die militärische Forschung an den Hochschulen verbieten, sollten aufgehoben werden. Das ist nicht mehr zeitgemäß.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Friedrich Merz]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Spiegel (Magazin)|Der Spiegel]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-cdu-fordert-ungehinderten-bundeswehr-zugang-zu-schulen-und-forschung-a-e39b0011-1383-4e51-b8bd-14bc39e76b3c |titel=Merz fordert ungehinderten Bundeswehrzugang zu Schulen und Forschung |hrsg=[[Spiegel (Magazin)|Der Spiegel]] |datum=2023-07-14 |abruf=2024-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste deutscher Hochschulen mit Zivilklausel ==&lt;br /&gt;
{{column-multiple}}&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:30em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karlsruher Institut für Technologie#Militärforschung/Zivilklausel|Karlsruher Institut für Technologie]] (nur [[Großforschung]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinpfalz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Technische Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Bremen]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Universität Dortmund]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
* [[Carl von Ossietzky Universität Oldenburg]]&lt;br /&gt;
* [[HafenCity Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Bremen]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Kassel]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Münster]]&lt;br /&gt;
* [[Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Leuphana Universität Lüneburg]]&lt;br /&gt;
* [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Emden/Leer]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Universität Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Bochum]]&lt;br /&gt;
* [[Kunstakademie Münster]]&lt;br /&gt;
* [[Europa-Universität Viadrina]]&lt;br /&gt;
* [[Pädagogische Hochschule Weingarten]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Ruhr West]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Schumann Hochschule Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Fachhochschule Südwestfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Siegen]]&lt;br /&gt;
* [[Fernuniversität in Hagen]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Paderborn]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
* [[FH Münster]]&lt;br /&gt;
* [[Fachhochschule Dortmund]]&lt;br /&gt;
* [[Folkwang Universität der Künste]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Bonn-Rhein-Sieg]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule für Musik Detmold]]&lt;br /&gt;
* [[Kunstakademie Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Hamm-Lippstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Duisburg-Essen]]&lt;br /&gt;
* [[Bergische Universität Wuppertal]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Bielefeld]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Sporthochschule Köln]]&lt;br /&gt;
* [[RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
* [[FH Aachen]]&lt;br /&gt;
* [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
* [[Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Rhein-Waal]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule für Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Ruhr-Universität Bochum]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Magdeburg-Stendal]]&lt;br /&gt;
* [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Universität Ilmenau]]&lt;br /&gt;
* [[Universität Erfurt]]&lt;br /&gt;
* [[Fachhochschule Erfurt]]&lt;br /&gt;
* [[Duale Hochschule Gera-Eisenach]]&lt;br /&gt;
* [[Bauhaus-Universität Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Nordhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Hochschule Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Niederrhein]]&lt;br /&gt;
* [[Kunsthochschule für Medien Köln]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;Liste der Initiative [http://www.zivilklausel.de/index.php/bestehende-zivilklauseln &amp;#039;&amp;#039;Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel&amp;#039;&amp;#039;], sortiert nach Dauer des Bestehens der Klausel, abgerufen am 11. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== US-Militärforschung an deutschen Hochschulen ==&lt;br /&gt;
Am 25. November 2013 berichteten die [[Süddeutsche Zeitung]] und der [[NDR]] im Rahmen ihrer gemeinsamen Serie &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Krieg&amp;#039;&amp;#039; über militärische Forschungsprojekte an deutschen Hochschulen, die vom US-Verteidigungsministerium finanziert würden.&amp;lt;ref&amp;gt;sueddeutsche.de: [http://www.sueddeutsche.de/politik/geheimer-krieg-us-militaer-finanziert-deutsche-forscher-1.1826649 &amp;#039;&amp;#039;US-Militär finanziert deutsche Forscher&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.geheimerkrieg.de/#entry-32-5950-ein-verkanntes-insekt |wayback=20131202211409 |text=Forschen für das Pentagon |archiv-bot=2019-03-09 07:24:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darunter befinden sich auch Hochschulen, die sich mit einer Zivilklausel dazu bereit erklärt hatten, auf militärische Forschung zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Recherchen des [[Der Spiegel|Spiegels]] wurden von 2008 bis 2019 21,7 Millionen US-Dollar in verschiedenen Forschungsprogrammen vom US-Verteidigungsministerium an deutsche Forscher überwiesen. Diese Förderung sei vor allem auf technische und naturwissenschaftliche Wissenschaftsbereiche konzentriert.&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de: [https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/us-militaerforschung-an-deutschen-unis-21-millionen-dollar-in-zehn-jahren-a-1273282.html &amp;#039;&amp;#039;US-Militärforschung an deutschen Unis: 21 Millionen Dollar in zehn Jahren&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach habe die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] fast 3,7 Millionen US-Dollar in 23 Einzelsummen erhalten, auch 1,72 Millionen US-Dollar in einer Suche nach einem Ersatz für den militärisch genutzten Sprengstoff [[Hexogen]]&amp;lt;ref&amp;gt;usaspending.gov: [https://www.usaspending.gov/award/50153576 &amp;#039;&amp;#039;GRANT to LUDWIG MAXIMILIANS UNIVERSITAE&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des bundesweiten Zivilklausel-Bündnisses Initiative Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel!: [http://www.zivilklausel.de/ www.zivilklausel.de]&lt;br /&gt;
* Website der Initiative Friedliche Uni Augsburg: [http://friedliche-uni-augsburg.blogspot.de/ friedliche-uni-augsburg.blogspot.de/]&lt;br /&gt;
* [http://einblick.dgb.de/repository/storage/5121717e-aee4-11e0-7981-00188b4dc422/file/Gemeinsame%20Erklrung_HS%20f%20Frieden_Z.pdf Aufruf] von Verdi, GEW und verschiedenen akademischen Friedensgruppen zur Zivilklausel&lt;br /&gt;
* TAZ: Die Universität Bremen [http://www.taz.de/1/zukunft/bildung/artikel/1/bremer-uni-streitet-ueber-zivilklausel/ streitet] über ihre Zivilklausel.&lt;br /&gt;
* [http://www.boeckler.de/pdf/mbf_gutachten_denninger_2009.pdf Gutachten] (PDF; 91&amp;amp;nbsp;kB) der Hans Böckler Stiftung zur Zivilklausel in Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Webseite zur Zivilklausel des AStA der TU Braunschweig: [http://www.zivilklausel.org/ www.zivilklausel.org]&lt;br /&gt;
* Webseite des Arbeitskreises Zivilklausel an der Goethe-Universität Frankfurt: [http://zivilklausel-ffm.info/ zivilklausel-ffm.info]&lt;br /&gt;
* Webseite des Referates Zivilklausel der Studierendenvertretung der Universität Konstanz: [http://cms.uni-konstanz.de/zivilklausel/ cms.uni-konstanz.de/zivilklausel/]&lt;br /&gt;
* Website des Arbeitskreises Zivilklausel an der Uni Köln: [http://www.zivilklausel.uni-koeln.de/ www.zivilklausel.uni-koeln.de/]&lt;br /&gt;
* TAZ: [https://www.freitag.de/autoren/michael-schulze-von-glasser/zivilklauseln-in-deutschland Zivilklauseln in Deutschland]&lt;br /&gt;
* Bisbis, Natascha. „Zivilklausel für alle Hochschulen“, erschienen in: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft &amp;amp; Frieden&amp;#039;&amp;#039;, 2010 (Bd. 28), Nr. 3, S. 54–56. URL: https://wissenschaft-und-frieden.de/artikel/zivilklausel-fuer-alle-hochschulen/ (zuletzt abgerufen am 25. August 2024).&lt;br /&gt;
* Gehring, Petra: &amp;quot;Verantwortungsbewusst forschen in geopolitisch und digitalpolitisch unübersichtlicher Lage? Das Beispiel der TU Darmstadt&amp;quot;, erschienen in: &amp;#039;&amp;#039;Verantwortungsblog&amp;#039;&amp;#039; 21.10.2025. URL: https://zevedi.de/die-zivilklausel-der-tu-darmstadt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungskontrolle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschulrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Caoimhínx</name></author>
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