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	<title>Ziriden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bananakingler am 30. Dezember 2025 um 19:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziriden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[tamazight]] ⵉⵣⵉⵔⵉⴻⵏ &amp;#039;&amp;#039;Izirien&amp;#039;&amp;#039;,  {{arS|بنو زيري|d=Banū Zīrī}} „Söhne des Zīrī/Vollmondes“) waren eine Berberdynastie in [[Ifrīqiya]] (972–1149).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ziriden waren [[Sanhadscha|Ṣanhāǧa]]-[[Berber]] auf dem Gebiet des heutigen [[Algerien]]. Im 10. Jahrhundert dienten sie als treue Vasallen den [[Fatimiden]]. So schlugen sie unter [[Ziri ibn Manad]] (935–971) den Aufstand der [[Charidschiten]] unter [[Abu Yazid]] (943–947) nieder. Seitdem wurden die Ziriden als Statthalter im zentralen [[Maghreb]]/Algerien eingesetzt und gründeten schon 935 mit Unterstützung der Fatimiden die Residenzstadt Aschir südöstlich von [[Algier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Fatimiden das Zentrum ihres Reiches nach [[Ägypten]] verlegten (972), wurde [[Buluggin ibn Ziri]] (971–984) als Vizekönig in [[Ifrīqiya]] eingesetzt. Zweimal stießen die Ziriden als loyale Vasallen gegen [[Nordmarokko]] vor (974 und um 1000). Allerdings nahmen die Fatimiden den Staatsschatz und die Flotte mit nach Ägypten. Wegen der fehlenden Flotte ging so die Kontrolle über die [[Kalbiten]] in [[Sizilien]] verloren. 1014 machten sich in Algerien die verwandten [[Hammadiden]] von den Ziriden selbständig, so dass ihr Reich nun auf [[Tunesien]] und [[Tripolitanien]] begrenzt war. 1027 scheiterte eine Intervention auf Sizilien zugunsten des [[Islam in Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehungen zu den Fatimiden als Oberherren waren wechselhaft. Zwar kamen 1016 bei Aufständen in Ifriqiya tausende Schiiten ums Leben und förderten die Fatimiden den Abfall Tripolitaniens von den Ziriden, doch blieben die Beziehungen zwischen beiden Dynastien weiter eng. Erst 1051 kam es zum Bruch, als die Ziriden die [[Abbasiden]] in [[Bagdad]] als rechtmäßige [[Kalif]]en anerkannten und entsprechende Münzen mit Huldigungsformeln in Umlauf brachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Feldbauer |Titel=Die islamische Welt 600 - 1250. Ein Frühfall von Unterentwicklung? |Verlag=Promedia |Ort=Wien |Datum=1995 |ISBN=3900478929 |Seiten=390}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fatimiden lenkten nun die [[Beduinen]] der [[Banu Hilal]] und der [[Banū Sulaim|Banu Sulaym]] nach Ifriqiya. Nach dem Abfall der Berbertruppen wurden die Ziriden besiegt und das Land von den Beduinen verwüstet. Durch die nun ausbrechende [[Anarchie]] wurde vor allem die bisher blühende Landwirtschaft des Landes erheblich beeinträchtigt. Wegen der Unsicherheit der Handelswege gewannen die Küstenstädte und der Seehandel an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlust von [[Kairuan]] (1057) beschränkte sich das Herrschaftsgebiet der Ziriden nur noch auf die Küstenstädte, während sich im Landesinneren mehrere Emirate der Beduinen bildeten. Hauptstadt des Reiches wurde nun [[al-Mahdiya]]. Da die Ziriden vom Hinterland abgeschnitten wurden, erlangte die Piraterie gegen den christlichen Handel im [[Mittelmeer]] zunehmende Bedeutung. Allerdings eroberten die [[Normannen]] von Sizilien zwischen 1146 und 1148 bis auf [[Tunis]] alle Küstenstädte. Bis 1152 konnten sich die letzten Ziriden noch in Algier halten. Dann musste auch dieses Herrschaftsgebiet an die [[Almohaden]] übergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zweig der Familie herrschte im 11. Jahrhundert über das [[Taifa-Königreich]] von [[Granada]], bis zur Ankunft der [[Almoraviden]] 1090. Siehe daher auch [[Ziriden von Granada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Herrscher der Ziriden ==&lt;br /&gt;
* [[Buluggin ibn Ziri]] (972–984)&lt;br /&gt;
* [[al-Mansur ibn Ziri]] (984–995)&lt;br /&gt;
* [[Bādīs ibn al-Mansūr ibn Buluqqīn ibn Zīrī|Badis ibn Ziri]] (995–1016)&lt;br /&gt;
* [[al-Muʿizz ibn Bādīs az-Zīrī|al-Muizz ibn Ziri]] (1016–1062)&lt;br /&gt;
* [[Tamīm ibn al-Muʿizz az-Zīrī|Tamim ibn Ziri]] (1062–1108)&lt;br /&gt;
* Yahya ibn Ziri (1108–1116)&lt;br /&gt;
* Ali ibn Ziri (1116–1121)&lt;br /&gt;
* [[al-Hassan ibn Ziri]] (1121–1152)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Haarmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Heinz Halm]]. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47486-1.&lt;br /&gt;
* Stephan Ronart, Nandy Ronart: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Arabischen Welt. Ein historisch-politisches Nachschlagewerk.&amp;#039;&amp;#039; Artemis, Zürich u. a. 1972, ISBN 3-7608-0138-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Herrscher der Ziriden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118921150|LCCN=sh85149917|VIAF=77114508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Tunesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berberische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muslimische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziriden| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bananakingler</name></author>
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